Google Earth 5

Der digitale Globus taucht ab

Google hat die Version 5 seines digitalen Globus "Google Earth" veröffentlicht. Entscheidende Neuerungen sind die Unterwasserlandschaften und die unzähligen Informationen zur Meeresflora und Fauna.

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Google hat eine neue Version seines virtuellen Globus "Google Earth" veröffentlicht.
Nach der Installation und dem Start wirkt diese zunächst kaum verändert. Inhaltlich hat sich jedoch einiges getan.
Auch in der Version 5 hält Google übrigens am Beta-Status von Google Earth fest. Die Entwickler scheinen also noch immer einige Features auf ihrer To-Do-Liste zu haben.
Natürlich bietet auch die neueste Version alle altbekannten Features. Die Kontinente, Länder und Städte werden ...
mit ihren Grenzen, Straßen und Gebäuden detailliert dargestellt.
Beim Heranzoomen werden Straßennamen und Sehenswürdigkeiten eingeblendet.
Auch die 3D-Ansicht vieler Gebäude kennt man bereits von früher. Besonders gut ...
sieht dies bei hohen Gebäuden und bekannten Wahrzeichen aus.
Denn hier haben die Google-Mitarbeiter besonders viel Zeit in Details investiert.
Dies gilt ganz besonders für die amerikanischen Großstädte - wie hier New York.
Auch die Informationen und Fotos zu bekannten Naturdenkmälern, ...
seien es Gletscher auf Island oder der höchste Berg der Welt, ...
sowie zu sehenswerten Gebäuden wie dem Berliner Sony Center...
oder dem IMAX-Kino gab es schon in der Vorversion.
Dies gilt auch für die so genannten Street-View-Bilder, für die ganze Straßenzüge wie hier in New York oder ...
vor dem Weißen Haus in Washington fotografiert werden.
Die eigentliche Neuheit an Google Earth 5 sind die detaillierten Unterwasserlandschaften.
Wo der digitale Globus früher nur eine homogene blaue Fläche anzeigte, erstrecken sich jetzt ...
detailliert nachgebildete unterseeische Gebirgszüge. Doch damit hören die Neuerungen noch längst nicht auf.
Das neue integrierte Addon "Google Ocean" gibt nun auch über die Ozeane detailliert Auskunft. So lassen sich die besten Surfstrände ebenso finden, ...
wie beeindruckende Tauchgründe.
Hobby-Fischer finden Informationen über die erfolgversprechendsten Fischgründe und ...
können sich zugleich über die Lebensräume der Arten, deren Zustand und ...
die aktuelle Gefährdung der Arten informieren. Google Earth zeigt sogar, ...
in welchen Winkeln der Ozeane der Mensch bereits zu viel Schaden angerichtet hat.
Entdeckertypen werden sich über die unzähligen Schiffswracks freuen, über die Google Earth nun informiert.
Zu allen Wracks werden detaillierte Informationen angeboten, teilweise gibt es sogar Videos von Tauchexpeditionen dorthin.
Andere ozeanografische Expeditionen beschäftigen sich eher mit naturwissenschaftlichen Phänomenen oder ...
der Unterwasserflora und Fauna. Auch dazu finden Interessierte ...
zahlreiche Informationen und Videos.
Ein interessantes Feature ist die Möglichkeit, Wale, Meeresschildkröten und andere Tiere bei ihren Reisen durch die Unterwasserwelt zu begleiten.
Um dem Anwender möglichst viele Informationen und Videos ...
anbieten zu können, arbeitet Google mit zahlreichen Organisationen und ...
Medienunternehmen zusammen. So kommen Inhalte von der BBC, ...
von der renommierten Wissenschaftszeitschrift National Geographic ...
und sogar von der Cousteau Society, die das Andenken an den Meeresforscher Jacques Cousteau aufrechterhält.
Der Commodore 64 ist bis heute der erfolgreichste Heimcomputer. Der 8-Bit-Rechner von 1982 war besonders bei Spielern beliebt. Viele der Games setzten grafisch oder mit ihrem Gameplay neue Maßstäbe. Wir stellen die 50 besten C64-Spiele noch einmal vor.
Platz 50 - Wasteland (Electronic Arts): In dem futuristischen Rollenspiel aus dem Jahr 1988 steuert der Spieler mehrere Charaktere durch eine post-apokalyptische Endzeitwelt. Genretypisch gilt es Gegenstände einzusammeln und Rätsel zu lösen.
Auch wenn die Grafik zugegebenermaßen nicht vom Hocker reißt: Wer sich einmal in das Spiel vertiefte, kam dank der dichten Atmosphäre so schnell nicht mehr davon los.
Platz 49 - The Way of the Exploding Fist (Melbourne House): In dem Karatespiel traten zwei Spieler in der asiatischen Kampfsportart gegeneinander an. Natürlich konnte wahlweise auch der Computer die Fäuste eines der Kämpfer ballen.
Das Prügelspiel von 1985 war eines der ersten des Kampfsportgenres mit ansehnlicher, realitätsnaher Grafik und guten Animationen.
Platz 48 - Skramble (Stern/Konami): Skramble (auch Scramble) war 1981 das erste Multi-Level-Ballerspiel der Welt. Der Spieler steuerte ein Raumschiff durch die horizontal scrollende "Landschaft" ...
und musste in den insgesamt sechs Leveln entgegenkommende Gegner abschießen.
Platz 47 - Wizard of Wor (Midway): In dem 1981 erschienen Actionspiel musste der Spieler seine Spielfigur durch ein Labyrinth steuern und dort alle umherschleichenden Monster abschießen.
Man konnte auch zu zweit gegen die pixeligen Bösewichte und auf Wunsch auch den anderen Spieler ankämpfen.
Platz 46 - Emlyn Hughes International Soccer (Audiogenic): Das nach dem hierzulande eher unbekanntem britischen Spieler benannte Fußballspiel begeisterte die Gamer 1988 durch seine Realitätsnähe.
Insbesondere die Grafik und die Bewegungsabläufe waren für damalige Verhältnisse revolutionär.
Platz 45 - Kaiser (Ariolasoft): Kaiser war 1984 eine der ersten Wirtschaftssimulationen für den C64. Der Spieler verwaltet ein Landgut und ist Herr über die dort lebenden Menschen.
Durch geschicktes Handeln und kluge Entscheidungen kann er sich bis zum namensgebenden Kaiser "hocharbeiten". Obwohl kaum mehr als Zahlen, Buchstaben und farbige Klötzchen zu sehen waren, fesselte das Spiel über Stunden an den Bildschirm.
Platz 44 - Space Taxi (Muse Software): In dem Spiel aus dem Jahr 1984 übernimmt der Spieler die Rolle eines Taxifahrers - oder besser gesagt: Taxifliegers.
In den insgesamt 24 Levels müssen Fahrgäste in das fliegende Taxi aufgenommen und zum Ziel gebracht werden. Dabei muss man beweglichen Hindernissen ausweichen und auf den Benzinstand achten.
Platz 43 - Ghostbusters (Activision): Ein Jahr nachdem die Ghostbusters in den Kinos auf Geisterjagd gingen, starteten sie 1985 auch auf dem C64 durch.
Die Geisterjäger müssen verschiedene Missionen erfüllen, damit Geld verdienen und davon neue Ausrüstungsgegenstände anschaffen.
Platz 42 - Bard's Tale III (Electronic Arts): Am dritten Teil der erfolgreichen Rollenspiel-Serie wirkte unter anderem der Science-Fiction-Autor Michael Stackpole (Battletech, Star Wars) mit.
Der Spieler muss in der mittelalterlichen Stadt Skara Brae Anhänger um sich scharen, seine Fähigkeiten ausbauen, Rätsel lösen und schließlich auch mit Schwert oder Zauberstab Kämpfe austragen.
Platz 41 - Mayhem in Monsterland (Apex): Das 1993 veröffentlichte Jump'n'Run-Spiel begeisterte mit seiner Spielgrafik und den Grafikeffekten.
Bei der Programmierung nutzten die Entwickler einen Fehler im C64-Grafikchip VIC-II. Nur dadurch konnten sie dem 8-Bit-Rechner die notwendige Grafikpower entlocken.
Platz 40 - World Games (Epyx): Das 1987 erschienene Spiel setzte Epyx' Sportserie (Summer Games, Winter Games) auf besonders unterhaltsame Weise fort.
Neben relativ normalen Sportarten wie Gewichtheben können sich die Spieler auch in Funsportarten wie ...
Fassspringen, Cliffspringen oder Sumoringen messen. Die teils witzigen Animationen und Reaktionen der Spielfiguren sorgen für manchen Lacher.
Platz 39 - Green Beret (Konami): In dem Actionspiel von 1985 steuert der Spieler einen amerikanischen Elitesoldaten durch sechs horizontal scrollende Levels.
Auf einer feindlichen Militärbasis, einem Flughafen oder in einem Hafen sind zahlreiche Gegner auszuschalten, Waffen zu finden und Kriegsgefangene zu befreien.
Platz 38 - Jumpman (Epyx): Das Plattform-Spiel aus dem Jahr 1983 gehört zu den erfolgreichsten Spielen für den C64. Der Spieler muss auf dem Planeten Jupiter Bomben einsammeln, die dort von Terroristen hinterlassen wurden.
Die Spielfigur kann über Leitern und Seile hoch- und runterklettern und über Abgründe springen.
Platz 37 - Flying Shark (Taito): Der Pilot eines Doppeldeckers muss in dem Ballerspiel aus dem Jahr 1987 die entgegenkommenden feindlichen Flugzeuge, Panzer und Kanonen ausschalten.
Die Landschaft scrollte dabei von oben nach unten und war für C64-Verhältnisse sehr detail- und abwechslungsreich.
Platz 36 - Archon (Electronic Arts): 1983 hat Electronic Arts dem guten alten Schachspiel neues Leben eingehaucht. Bei "Archon" kann der Spieler den Spielfiguren beim Kämpfen mit Schwert oder Lanze zuschauen.
Springer & Co. reagieren dabei auf die Farbe des Feldes, auf dem sie gerade stehen. Diese beeinflusst unter anderem die Kampfstärke der Figuren.
Platz 35 - M.U.L.E. (Electronic Arts): Das Strategiespiel war eines der ersten Multiplayer-Spiele des Genres und damit eine Inspiration für spätere Erfolge wie Sim City oder Civilization. Die Spieler übernehmen das Kommando über eine ...
Kolonie auf dem Planeten Irata. Dort müssen sie Landwirtschaft und Bergbau betreiben, Gegenstände produzieren und Handel treiben. Die Grafik ist äußerst minimalistisch. Dennoch ist M.U.L.E. bis heute Kult.
Platz 34 - Pitstop II (Epyx): Gute Autorennspiele für den C64 sind eher selten. Pitstop II aus dem Jahr 1983 gehört definitiv dazu.
Die Grafik war eher einfach gehalten, doch gerade dadurch bekamen die Boliden auch auf dem 1-Mhz-Rechner C64 ordentlich Speed. Richtig Laune machte das Spiel im Zwei-Spieler-Modus.
Platz 33 - Raid over Moscow (U.S. Gold): Das Actionspiel aus dem Jahr 1985 ist ein Produkt des Kalten Krieges. Die Sowjetunion greift die Vereinigten Staaten mit Atomwaffen an. Die Aufgabe des Spielers ist es, ...
die Angriffe mit dem Flugzeug abzuwehren und die sowjetischen Abschussbasen zu zerstören.
Platz 32 - SWIV (Storm): Das Ballerspiel aus dem Jahr 1991 ist die Fortsetzung des Klassikers "Silkworm". Per Hubschrauber und gleichzeitig auch mit einem Jeep bewegt sich der Spieler über das von oben nach unten scrollende Schlachtfeld.
Dabei sind die Gegner auszuschalten und Waffensysteme oder Schutzschilde einzusammeln. Eine Besonderheit: SWIV besteht nur aus einem einzigen langen Level, das sich mit der Zeit jedoch optisch stark verändert.
Platz 31 - Armalyte (Thalamus): Das 1988 veröffentlichte Shoot 'em up Spiel gehört optisch und spielerisch zu den Besten des Genres.
Der Spieler steuert wie gewohnt ein Raumschiff durch eine horizontal scrollende "Landschaft". Die engegenkommenden Gegner werden abgeschossen oder man weicht ihnen aus. Am Ende aller acht Levels wartet ein besonders großer Oberbösewicht.
Platz 30 - Microprose Soccer (Microprose): Mit dem Fußballspiel setzte Sid Meiers Firma 1989 auf dem C64 neue Genremaßstäbe.
Spieler und Spielfeld werden von oben betrachtet. Es sind zahlreiche Schussvarianten möglich und selbst das Wetter kann innerhalb eines Matches umschlagen.
Platz 29 - The Last Ninja III (System 3): Für C64-Verhältnisse ist der letzte Teil der erfolgreichen Serie ein wahrer Augenschmaus. Auch bei der Akustik haben sich die Entwickler viel Mühe gegeben. Wie bei den beiden Vorgängern ...
schlüpft der Spieler in die Rolle des Ninjas Armakuni. Dieser muss in Tibet den Bösewicht Kunitoki und dessen Anhänger besiegen. Vielfach kritisiert wurde bei allen Teilen der Last-Ninja-Serie, die gewöhnungsbedürftige Steuerung.
Platz 28 - Hard'n'Heavy (reLINE): Das Jump-and-Run-Spiel aus dem Jahr 1989 orientierte sich an erfolgreichen Spielen wie Super Mario Brothers oder Giana Sisters. Ein kleiner Roboter muss durch eine futuristische Spielewelt gesteuert werden.
Die Gegner lassen sich durch Schüsse oder gezieltes Draufspringen erledigen. Durch das Einsammeln von Extras wie Bomben oder Schutzschilden können die Fähigkeiten des kleinen Draufgängers verbessert werden.
Platz 27 - R-Type (Irem/Nintendo): Bis heute werden Spiele der R-Type-Serie für verschiedene Systeme (zuletzt 2007 für Playstation Portable) produziert. Doch schon 1988 begeisterten Grafik und Sound die C64-Spieler.
Wie genreüblich wird ein Raumschiff von links nach rechts gesteuert und es müssen die entgegenkommenden Feinde abgeschossen werden. Einzusammelnde Powerups verleihen dem Gefährt eine zusätzliche Bewaffnung für den Kampf gegen die monströsen Endgegner.
Platz 26 - Commando (Data East): In dem 1985 erschienenen Spiel streift der Spieler in der Draufsicht durch ein fiktives Kriegsgebiet und muss in den insgesamt drei Leveln alle feindlichen Soldaten ausschalten.
1988 ist Commando als "kriegsverherrlichend" indiziert worden. 2005 wurde der Actionklassiker jedoch auf Antrag des Entwicklers Capcom in Deutschland ab 12 Jahren freigegeben.
Platz 25 - Winter Games (U.S. Gold): 1986 brachte Epyx einen weiteren Vertreter seiner Sportspiele-Reihe heraus. Bis zu acht Spieler können sich darin in den üblichen Wintersportarten messen.
Eine Besonderheit von Winter Games war es, dass die Ergebnisse der "Summer Games" übernommen werden konnten. So konnten beide Spiele zu einem langen Joystick-Sportwettkampf verbunden werden.
Platz 24 - Ghosts'n Goblins (Elite): In dem Spiel aus dem Jahr 1986 übernimmt der Spieler die Rolle des tapferen Ritters Arthur. Dieser will eine entführte Prinzessin befreien und durchquert dabei Friedhöfe, einen Eispalast und dunkle Höhlen.
Besonders witzig: Wird Arthur von einem Gegner berührt oder durch eines seiner Geschosse getroffen, verliert er seine Rüstung und läuft in der Unterhose umher.
Platz 23 - Ultima IV (Origin): Im 1985 erschienenen vierten Teil der Kult-Rollenspiel-Reihe macht sich das Böse erneut im fiktiven Ländle Britannia breit. Die Aufgabe des Spielers ist es, sich den dunklen Mächten entgegen zu stellen.
Der Spieler muss in Britannia ordentlich aufräumen und sich allerorten mit Dämonen, Zauberern oder Untoten herumschlagen. Rollenspielüblich spielen dabei die erlernten Fähigkeiten, das angehäufte Wissen und die gesammelten Erfahrungen eine zentrale Rolle.
Auch wenn die Grafik sehr spartanisch gehalten wurde, zählt Ultima IV für viele Fans zu den besten Computerspielen überhaupt.
Platz 22 - Katakis (Rainbow Arts): Der 1988 erschienene Baller-Klassiker setzte im Genre neue Maßstäbe. Grafik, Animationen und Sound reizten die Fähigkeiten des C64 nahezu vollständig aus.
Wie bei anderen Spielen auch, mussten bei Katakis die entgegenkommenden Gegner abgeschossen und Extrawaffen oder Energienachschub eingesammelt werden. Am Ende eines jeden Levels erwarteten den Spieler bildschirmgroße fiese Endgegner.
Platz 21 - California Games (Epyx): Das Streetsport-Spiel setzte 1987 die erfolgreiche Sportspiel-Reihe von Epyx fort. Statt in olympischen Sportarten konnten sich bis zu acht Mitspieler im Skateboarden, Surfen oder BMX-Fahren messen.
Das Spiel enthielt zahlreiche sogenannte Easter Eggs, also kleine launige Überraschungen. So konnte beim Skateboarden das "H" aus dem Hollywood-Schriftzug herabstürzen oder einer der Frisbee-Werfer wird während des Spiels von Außerirdischen entführt.
Platz 20 - Bruce Lee (U.S. Gold): 1983 war dieses Actionspiel seiner Zeit weit voraus. Der Spieler muss sich als Karateka durch 20 Levels kämpfen, Gegenstände einsammeln und Hindernisse überwinden.
Im Zweispielermodus konnte wahlweise auch die Rolle eines Bösewichts übernommen und auch gegeneinander gekämpft werden.
Platz 19 - Paradroid (Hewson): In dem Actionspiel aus dem Jahr 1985 muss der Spieler ein Raumschiff von ausgeflippten Robotern säubern. Dabei kann er sich entweder auf die Durchschlagskraft der Waffen verlassen oder auf seine Logik.
Anstatt die gegnerischen Roboter einfach abzuballern, können durch das Lösen eines Logikspiels auch deren Fähigkeiten übernommen werden.
Platz 18 - Turrican (Rainbow Arts): Das Actionspiel aus dem Jahr 1990 hatte die Messlatte für das auf dem C64 technisch Mögliche gleich um mehrere Stufen höher gelegt. Sowohl die Grafik, die Animationen und die Sounds hatten eine ...
bis dahin nicht gekannte Qualität. Der Spieler steuert den in einem Kampfanzug steckenden Helden Bren McGuire durch eine futuristische Landschaft. Neben vielen kleineren Plagegeistern muss an jedem Levelende ein fieser Oberboss vernichtet werden.
Platz 16 - Bubble Bobble (Taito): In dem launigen Jump'n'Run-Spiel aus dem Jahr 1986 müssen sich die Drachen Bub und Bob durch 99 Levels kämpfen, um ihre Freundinnen aus den Klauen des bösen Grafen Blubbers zu befreien.
Um ihre Gegner zu bezwingen, müssen sie diese zunächst in Seifenblasen hüllen und anschließend vom Bildschirm werfen.
Platz 15 - Summer Games (U.S. Gold): Mit dem Klassiker schlechthin unter den Sportspielen haben sich ab 1984 vermutlich tausende Spieler weltweit ihre Joysticks oder Handgelenke kaputtgerüttelt.
Bis zu acht Spieler können sich in den klassischen Disziplinen Stabhochsprung, Sprint, Staffellauf, Turnen, Schwimmen, Turmspringen und Schießen messen. Die Ergebnisse der Summer Games konnten in die später erschienen Winter Games übernommen werden.
Platz 14 - Sim City (Maxis): Die berühmte Städtebau-Simulation erschien 1989. Der Spieler muss mitten in der Einöde eine neue Stadt aus dem Boden stampfen und dabei stets an die Bedürfnisse der Bewohner und der Wirtschaft denken.
Straßen, Schienen und Stromleitungen müssen verlegt werden. Die Bewohner brauchen Einkaufsmöglichkeiten. Und auch Arbeitsplätze in der Industrie werden gebraucht. Verpestet diese zu sehr das Wasser oder die Luft, wirkt sich dies jedoch auch negativ aus.
Platz 13 - The Last Ninja (System 3): Der erste Teil der Action-Adventure-Reihe erschien 1987 und entzückte die Spieler mit seiner erstklassigen Grafik. Das Spielgeschehen wurde in der isometrischen Perspektive (schräg von oben) präsentiert, ...
was es zuvor nur selten und nicht in dieser Qualität gab. Die namensgebende Ninja-Figur musste sich im wahrsten Sinne des Wortes durch sechs Levels schlagen und auch das eine oder andere Rätsel lösen.
Platz 12 - Tetris (Mirrorsoft): Das in der Sowjetunion erfundene Computerspiel hatte es 1988 auch auf den C64 geschafft. Insbesondere die Musik und die Steuerung machten die C64-Version zu einer der besten Umsetzungen des Spieleklassikers.
Am Spielprinzip hatte sich gegenüber anderen Versionen nicht geändert: Unterschiedlich geformte Bausteine fallen herab und müssen am Boden möglichst ohne Zwischenräume zusammengesetzt werden. Vollständige Reihen verschwinden vom Bildschirm.
Platz 11 - Impossible Mission (Epyx): Der Spieleklassiker aus dem Jahr 1983 ist eine Mischung aus Jump'n'Run und Puzzle-Spiel. In der unterirdischen Basis des bösen Dr. Elvin Atombender muss ein Geheimagent nach Schlüsselkarten für Türen suchen.
Nur so kann er dem Bösewicht das Handwerk legen. Doch in allen Räumen warten Roboter und Fallen, die dem tapferen Helden das Leben schwer machen.
Platz 10 - Turrican II (Rainbow Arts): Viele glaubten, dass mit dem ersten Teil der Actionspiel-Reihe bereits das Ende des technisch Möglichen erreicht wurde. Mit Turrican II wurden sie eines Besseren belehrt. Bei den Animationen und dem Sound ...
packten die Programmierer 1991 noch eine Schippe drauf. Turrican II gilt seitdem als technisch hochklassigstes Spiel für den kleinen 8-Bit-Rechner.
Platz 9 - Boulder Dash (First Star Software): Auch dieses Spiel setzte Maßstäbe, allerdings durch sein Gameplay. Der kleine Held "Rockford" muss in zahlreichen "Höhlen" Diamanten einsammeln und den Übergang zum nächsten Level finden.
Die in den Höhlen umherliegenden Felsbrocken können verschoben oder zum Herabfallen gebracht werden. Nur so wird häufig der Weg zu den Edelsteinen frei.
Platz 8 - The Last Ninja II (System 3): Der 1988 erschienene zweite Teil der Serie war gleichzeitig auch der Beste. Der Ninja wurde in das moderne New York versetzt, wo er die Schergen des bösen Shoguns und schließlich auch diesen selbst bezwingen muss.
Grafisch war Teil Zwei noch oppulenter und abwechslungsreicher. Die Musik unterstützte die Atmosphäre an den jeweiligen Schauplätzen wunderbar.
Platz 7 - Wizball (Ocean): Das Spiel aus dem Jahr 1987 verband erstmals Elemente von Shoot 'em-up- und Jump'n'Run-Spielen. Eine Kugel musste hüpfend durch die verschiedenen Levels gelenkt werden und diese mit einzusammelnden Farben einfärben.
Neben dem neuartigen Gameplay galten auch die Grafik und der Sound auf dem C64 als spektakulär.
Platz 6 - Maniac Mansion (Softgold): Die Geschichte von Dave, dessen enführter Freundin Sandy und dem verrückten Professor Dr. Fred Edison erschien 1987 für den C64. Der Spieler muss in den verschiedenen Räumen von Dr. Edisons Gruselvilla ...
Gegenstände finden und Rätsel lösen. Insbesondere eine ordentliche Portion Humor machten das Point-and-Click-Adventure zu einem der beliebtesten Spiele für den C64.
Platz 5 - International Karate Plus (System 3): Das knackige Karatespiel von 1987 erreichte wegen seines Gameplays, der zahlreichen möglichen Kampftechniken und seiner witzigen Details Kultcharakter.
Insbesondere zu zweit machte IK+ richtig Spaß und wurde zum Vorbild für viele der folgenden Spiele des Genres.
Platz 4 - The Great Giana Sisters (Rainbow Arts): Das Jump'n'Run-Spiel aus dem Jahr 1987 nahm sich Nintendos Super Mario Brothers etwas zu sehr zum Vorbild. Zwar wurden die Klempner aus dem Original durch die namensgebenden Schwestern ersetzt ...
den Mario-Brothers-Schöpfern war die Ähnlichkeit zum Original aber dennoch zu groß. Sie ließen das Spiel aus dem Handel nehmen. Dennoch gilt es bis heute als wohl bestes Spiel des Genres für den C64.
Platz 3 - Pirates! (MicroProse): Das Spiel des Civilization-Erfinders Sid Meier aus dem Jahr 1987 war eine Mischung aus Rollenspiel, Wirtschaftssimulation und Strategiespiel. Als Piratenkapitän treibt man sein Unwesen auf den Weltmeeren.
Durch das Kapern von Schiffen und das Plündern von Festungen häuft man Reichtümer an und erwirbt sich Ansehen. Pirates! begeistert Fans insbesondere wegen der Handlungsvielfalt und Freiheit, aber auch wegen der großen Dynamik des Spielgeschehens.
Platz 2 - Defender of the Crown (Cinemaware): Auch Defender of the Crown vereinte Elemente mehrerer Spielegattungen. Das Strategiespiel mit Rollenspieleinflüssen und Actionsequenzen wurde insbesondere durch seine oppulente Grafik ...
zu einem der beliebtesten Spiele für den C64. Als Lord im mittelalterlichen England muss der Spieler Ländereien erobern und verwalten, an Ritterturnieren teilnehmen oder Jungfrauen aus der Gefangenschaft befreien.
Defender of the Crown basiert auf dem Roman "Ivanhoe" von Sir Walter Scott und der Verfilmung "Ivanhoe – Der schwarze Ritter" aus dem Jahr 1952.
"Zak McKracken and the Alien Mindbenders" (1988, Softgold) hat es auf Platz Eins der 50 besten C64-Spiele geschafft. Das Adventure um den namensgebenden Reporter, der in unglaubliche und vor allem urkomische Abenteuer verstrickt wird, ...
fesselte Millionen Bildschirmabenteurer für Tage an den Rechner. Außerdem wurden damit zahlreiche "Rätsel der Menschheit" auf besonders unterhaltsame Weise gelöst. Zak McKracken war spielerisch wie optisch erste Wahl, dazu clever, witzig und frech.
Der Schweizer Philippe Gerber hat sich einen Traum erfüllt.
Der Programmierer und Hobby-Pixelkünstler erschafft sich und ...
den Bewunderern seiner Kunst traumhafte virtuelle Schönheiten und ...
digitale Phantasiewelten, in denen ...
die Traumfrauen aus Nullen und Einsen ...
richtig zur Geltung kommen.
Die digitalen Schönheiten haben viele verschiedene Erscheinungsformen und ...
Charakteristika. Gemeinsam ist ihnen ihre verträumte bis sehnsüchtige Ausstrahlung.
Gerber entführt seine Phantasiegeschöpfe an mystische und romantische Orte.
Er unternimmt mit ihnen Ausflüge in Klöster oder ...
hüllt sie in das Licht der untergehenden Sonne.
Er lässt sie sehnsüchtig hinaus aufs Meer blicken oder ...
taucht ihre Körper in das Licht eines neuen Morgens.
Immer wieder suchen die virtuellen Traumfrauen auch den Blick des Betrachters.
Dieser soll so ein Teil der gleichsam fantastischen und ...
erotischen Welten werden.
Besonders in den Nahaufnahmen von Gerbers Traumfrauen ...
offenbart sich die Perfektion seiner digitalen Geschöpfe und ...
ihre unglaubliche Ausstrahlung.
Gerber Pixelschönheiten könnten kaum sinnlicher ...
und verführerischer aussehen.
In Gerbers Bildern vereinen sich dessen herkömmliche Zeichenkunst ...
und seine Begeisterung für die Computergrafik.
Die Werke entstehen auf der Grundlage von Gerbers Zeichnungen ...
aber unter Verwendung so genannter Render-Software.
Spezielle Software erlaubt das detailgenaue und ...
beinahe lebensechte Gestalten menschlicher Körper und Gesichter.
Andere Programme sorgen für die natürliche, romantische ...
und manchmal auch mystische Umgebung.
Während des so genannten Renderns wird die ...
photorealistische Darstellung unter Berücksichtigung von ...
Materialeigenschaften und Lichteffekten berechnet.
Das Ergebnis der langwierigen komplexen Arbeit sind ...
Grafiken, die fast wie Fotos wirken, jedoch ...
künstlerischer aussehen und beeindruckende Effekte zulassen.
Gerbers Arbeiten erinnern mitunter fast mehr an ...
klassische Gemälde als an hochmoderne virtuelle Kunst.
Bei der Auswahl der Kulissen für seine Pixelschönheiten ...
ist Gerber erfindungsreich. Mal präsentiert er sie im idyllischen Zitronenhain,
mal in einer antiken und ...
detailgetreu gestalteten griechischen Tempelanlage,
im Garten während des Sonnenuntergangs,
in einem malerischen und ...
mediteranen Innenhof oder ...
entspannt und sehnsüchtig dreinblickend ...
an die Mauer einer scheinbar verlassenen Côte-d´Azur-Villa gelehnt.
Bei seinen digitalen Akten achtet der Künstler auch darauf,
das Gleichgewicht zwischen Kunst und ...
Erotik zu wahren. Gerber stellt seine ...
betont weiblichen Schöpfungen nicht einfach entblösst zur Schau.
Er verbindet die Schönheit der virtuellen Frauen mit ...
malerischen Lichteffekten und einer ...
beeindruckenden Szenerie zu einer ...
sinnlichen Gesamtkomposition, zu ...
traumhaft schönen Bildern, die den Betrachter ...
zum Mitträumen einladen oder gar verführen.
Philippe Gerber sieht in seinen Geschöpfen ...
die photorealistische digitale Verbildlichung ...
seiner eigenen romantischen Gefühle und Sehnsüchte.
Gleichwohl betont der Künstler, dass ...
seine digitalen Schöpfungen für ihn ...
nur fiktive Wesen sind und immer bleiben werden.
Sie sind Ausdruck seines romantischen Wesens und ...
seiner Gefühle. Sie beherrschen diese jedoch nicht.
Gerbers erotische Pixelkunst hat schon in diversen ...
Spezial-Internetforen und auf Rendering-Websites ...
Awards abgeräumt und wurde für zahlreiche ...
weitere Auszeichnungen nominiert.
Der Hobby-Pixelkünstler hat sich in der Computergrafik-Szene ...
längst einen Namen gemacht.
Seine traumhaft schönen Geschöpfe bleiben hingegen ...
häufig namenlos. Für Philippe Gerber sind sie einfach ...
"Elle", "She" oder "Sie" - die digitale Traumfrau.
Der Apple Macintosh (kurz: Mac) feierte am 24. Januar 1984 Premiere. Bis heute setzt die PC-Familie aus dem Hause Apple regelmäßig neue Maßstäbe. (Bildcollage N24)
Untrennbar verbunden mit der Geschichte des Mac sind das Leben und die Karriere der Apple-Gründer Steve Jobs …
und Steve Wozniak. Die beiden gründeten 1976 die Garagenfirma Apple. Sie entwickelten und verkauften den Apple I, einen der ersten Heimcomputer überhaupt.
Der Apple I musste von seinen Käufern (Kaufpreis: 666,66 Dollar) selbst zusammengebaut werden. Das Gehäuse bestand aus Holzteilen. Die Steuerung erfolgte über Textbefehle.
Mit den Verkaufserlösen des Apple I entwickelten Jobs und Wozniak den Nachfolger Apple II.
Der für damalige Verhältnisse preisgünstige Büro-PC und sein Nachfolger ...
Apple III verkauften sich mehr als zwei Millionen Mal und gehören bis heute zu den erfolgreichsten Personal Computern. Dennoch fehlten ihnen noch viele der für Apple typischen Innovationen.
Ab 1978 wurde bei Apple auch an einem High-End-PC gearbeitet. Steve Jobs war maßgeblich an der Entwicklung von "Lisa" beteiligt. Als dieser 1983 auf den Markt kam, war er nach den Xerox-Rechnern "Alto" (1974) und "Star" (1981) einer der erste Computer ...
mit einer grafischen Benutzeroberfläche. Erst 1985 stellten Bill Gates und dessen Firma Microsoft mit Windows ein vergleichbares Produkt vor.
Die "System Software" des Mac war jedoch nicht nur ein Abklatsch des Xerox-Betriebssystems sondern enthielt zahlreiche Neuheiten.
Ab 1979 entwickelte eine Apple-Projektgruppe unter Leitung von Jef Raskin auch eine Billigversion des "Lisa". Es war die Geburtsstunde des "Macintosh", benannt nach Raskins Lieblings-Apfelsorte.
Überzeugt vom großen Erfolg des Macintosh übernahm Steve Jobs 1981 selbst die Verantwortung für das Projekt. Am 24. Januar 1984 wurde der Apple Macintosh schließlich der Weltöffentlichkeit vorgestellt.
Die Daten des Ur-Mac hören sich heute bescheiden an: 8 MHZ-CPU, 128 KB Ram und eine Bildschirmauflösung von 512x342 Bildpunkten - in schwarz-weiß.
Weil sich der Ram-Speicher schnell als zu klein herausstellte, brachte Apple noch im gleichen Jahr eine Version mit 512 KB Ram heraus.
1985 überwarf sich Steve Jobs mit dem damaligen Chef von Apple, John Sculley, und verließ das Unternehmen.
Er gründete 1986 die Computerfirma NeXT, die zwar kommerziell eher erfolglos blieb, aber zahlreiche Innovationen einführte. Zehn Jahre später wurde NeXT von Apple für 400 Millionen Dollar übernommen.
1986 brachte Apple eine erweiterte Version des Mac heraus. Der Mac Plus besaß nun 1 MB Ram und einen Anschluss für eine Festplatte. Eine weitgehend unbekannte Besonderheit: Im Gehäuseinneren waren die Unterschriften aller Macintosh-Entwickler aufgedruckt.
Der Macintosh SE wurde 1987 als Nachfolger des Mac Plus veröffentlicht. Erstmals gab es den Rechner auf Wunsch auch mit einer integrierten Festplatte (20 oder 40 Megabyte).
Im gleichen Jahr erschien auch der Mac SE FDHD. Er war der erste PC mit einer 1,44 Megabyte Floppy Disk und setzte dadurch Maßstäbe.
Auch das Betriebssystem wurde weiterentwickelt, enthielt nun unter anderem Office-Programme, Netzwerkfähigkeiten und Multitasking.
Ab 1987 verkaufte Apple neben dem Plus und dem SE auch den Macintosh II. Dieser war mit 16 MHZ doppelt so schnell und erstmals modular aufgebaut. Der Monitor war nicht mehr in das PC-Gehäuse integriert.
Der Mac II besaß zudem erweiterte Grafikfähigkeiten und konnte erstmals farbige Inhalte darstellen.
Der 1989 veröffentlichte Mac Portable war der "Großvater" der späteren MacBooks. Die Bleisäure-Akkus ermöglichten eine Betriebszeit von bis zu zehn Stunden. Allerdings war das Gerät dadurch auch mehr als sieben Kilogramm schwer.
Der Macintosh Classic (ab 1990) war technisch beinahe identisch mit dem älteren SE, wurde nun aber deutlich günstiger (unter 1000 Dollar) verkauft.
Ein weiteres Macintosh-Einstiegsmodell war 1990 der LC (für Low Cost). Der 16 Mhz "schnelle" und besonders kleine Rechner bot in diesem Preissegment erstmals auch Farbgrafik.
Apples neues Flaggschiff war ab 1991 der Quadra. Die High-End-Geräte wandten sich an professionelle Anwender insbesondere aus dem DTP-Bereich.
Mit dem Classic II veröffentlichte Apple 1991 zudem den letzten PC mit integriertem Schwarz-Weiß-Monitor.
Mit den Geräten der Reihe Macintosh Performa wandt sich Apple ab 1991 wieder verstärkt den Heimanwendern zu. Die Geräte wurden vergleichsweise günstig im Paket mit Monitor und Software verkauft.
Bis 1993 häuften sich bei Apple die Produktflops. In der Folge wurde John Sculley als Apple-Chef von Michael Spindler abgelöst, der damit auch für die Entwicklung der Macintosh-Computer verantwortlich war.
1993 brachte Apple den Classic-Nachfolger "Color Classic" auf den Markt. Der Heimrechner besaß nun erstmals einen eingebauten Farbbildschirm und war mit 16 Mhz und 4 MB Arbeitsspeicher deutlich leistungsfähiger.
Mit der Einführung der "Power Macintosh"-Reihe setzte Apple 1994 erstmals auf eine neue CPU. Statt der 680xx-Prozessoren von Motorola kamen nun schnellere RISC-CPU's zum Einsatz.
Umgangssprachlich wurden die in vielen Variationen erhältlichen Geräte schon jetzt als Power Macs bezeichnet.
1996 gab es einen weiteren Wechsel an Apples Konzernspitze. Apple-Chef Michael Spindler wurde durch Gil Amelio ersetzt, der jedoch ebenfalls nach nur einem Jahr wegen Erfolglosigkeit seinen Posten räumen musste.
Mit dem Sondermodell "Twentieth Anniversary Macintosh" feierte Apple 1997 sein zwanzigjähriges Firmenjubiläum. Der 10.000 Dollar teure PC war mit 250 Mhz besonders schnell, besaß einen eingebauten LCD-Bildschirm und eine High-End-Soundanlage von Bose.
Im gleichen Jahr veröffentlichte Apple auch den besonders schnellen "Power Macintosh G3". Er besaß erstmals einen Prozessor mit Level-2-Cache, was seine Leistungsfähigkeit deutlich steigerte.
Das Betriebssystem hatte inzwischen die Version 8 erreicht und wurde offiziell als Mac OS (vorher: System x) bezeichnet. Es unterstützte nun auch Multimedia-Anwendungen und den Zugriff auf das Internet.
1997 übernahm Apple Steve Jobs Computerfirma NeXT und Jobs kehrte in das von ihm mitgegründete Unternehmen zurück - diesmal jedoch als Chef. Nur ein Jahr später stellte Apple mit dem "iMac" eine ganz neue Gerätegeneration vor.
Die Technik der Power Macintoshs wurde nun erstmals in ein schickes Design-Gehäuse gepackt, das wie früher den Monitor und die gesamte restliche Hardware enthielt.
1999 hatten die Apple-Designer auch den "Power Mac" optisch generalüberholt. Der bis zu 1,4 Ghz schnelle Profi-Rechner bot erstmals serienmäßig ein eingebautes DVD-Rom-Laufwerk.
Die letzte Version des alten Apple-Betriebssystems, Mac OS 9, bot 1999 zahlreiche kleine Erweiterungen, etwa Kontextmenüs, automatische Updates über das Internet und Multi-Prozessor-Unterstützung.
Im Jahr 2000 erschien der "Power Mac G4 Cube". Der nur 20 mal 20 Zentimeter große Würfel wurde wegen seines Designs hochgelobt. Zudem war das Modell besonders leise, weil gänzlich auf den Einbau eines Lüfters verzichtet wurde.
Weniger gut fanden die Benutzer die geringe Erweiterbarkeit des Augenschmeichlers. Weil sich der Cube nur schlecht verkaufte, wurde er bereits nach nur einem Jahr wieder eingestellt.
Mit "Mac OS X" erhielten die Macs 2001 ein völlig neues Betriebssystem, das nun auch problemlos mit Microsofts neuesten Windows-Versionen konkurrieren konnte. Teile des Betriebssystems waren von Jobs Firma NeXT entwickelt worden.
Erstmals ausgeliefert wurde Mac OS X 2002 gemeinsam mit der neuesten iMac-Version, dem "iMac G4". Der wegen seiner Form auch liebevoll "iLamp" genannte Mac hatte nun einen angebauten LCD-Bildschirm und einen schnelleren PowerPC-Prozessor.
Im gleichen Jahr veröffentlichte Apple aber auch eine Neuauflage des G4-Vorgängers. Der G3 hatte nun einen größeren Röhrenbildschirm und eine schnellere CPU. Das als "eMac" verkaufte Gerät war insbesondere für Ausbildungszwecke (Schulen, Unis) gedacht.
2003 führte Apple seinen neuen High-End-Rechner "Power Mac G5" ein. Die bis zu 2,7 Ghz schnellen Geräte wurden von Apple als "schnellste PC's die jemals gebaut wurden" angepriesen.
Mit dem "iMac G5" erschien 2004 auch eine neue iMac-Version. Das Design des All-in-One-Gerätes wurde erneut komplett überarbeitet. Zudem werkelten in dem Gehäuse bis zu 2,1 Ghz schnelle PowerPC-Prozessoren.
Ein neues Low-End-Gerät führte Apple 2005 mit dem "Mac Mini" ein. Der nur 16,5 mal 5,1 Zentimeter große Mac sollte insbesondere Umsteiger von den Vorzügen eines Apple überzeugen.
2006 setzte Apple bei den CPU's erneut auf ein anderes Pferd. In allen Modellen wurden fortan statt der PowerPC-CPU's billigere Intel-Prozessoren eingesetzt.
Zum Einsatz kamen die bis zu 3 Ghz schnellen Core Duo und Core 2 Duo CPU's ab 2006 in den äußerlich kaum veränderten neuen iMac-Modellen sowie im Mac Mini.
Im neuesten Flaggschiff "Mac Pro" kommen hingegen bis zu 3,2 Ghz schnelle Intel-Xeon-Chips zum Einsatz.

Alle Bilder: Google / Google Earth

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(N24)

03.02.2009 16:16 Uhr

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