Faszination Biathlon

Jeder Schuss ein Treffer

Es gibt keinen Wintersport der mehr Deutsche vor die Fernseher und die Ski-Arenen lockt als Biathlon. Die Regeln des Sports sind simpel: Eine ruhige Hand zum Schießen und schnelle Ski zum Laufen.

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Faszination Biathlon: Die Sportart ist ein Phänomen.
Während anderen Wintersportarten die Sponsoren wegbrechen und die Zuschauer ausbleiben, sind die Biathlon-Rennen im Fernsehen ein Zuschauermagnet. Die Arenen - wie AufSchalke - prall gefüllt.
Der Sport fasziniert durch das Zusammenspiel von Natur und ...
... Sport oder anders ausgedrückt: ...
... dem Kampf Mann gegen Mann beziehungsweise Frau gegen Frau. Und das nicht nur ...
... mit Skiern auf der Strecke, sondern ...
... auch mit dem Gewehr am Schießstand.
Der Zuschauer ist hautnah dabei.
Ein weiterer Pluspunkt der Sportart: Die Stars der Szene kommen aus Deutschland und sind "zum Anfassen". Ein Autogramm der mehrfachen Weltmeisterin Martina Beck, ehemals Glagow, ist ...
... bei den Schlachtenbummlern ...
... genauso beliebt ...
... wie die bekannten Pins, die es an jedem Weltcup-Ort gibt.
Zur deutschen Dominanz in den vergangenen Jahren trugen etwa Stars wie Uschi Disl, ...
... Ricco Groß, ...
... Sven Fischer oder ...
... Superschütze Frank Luck ...
...ihr Scherflein bei. Zudem konnten sie in der Regel nach ihrem Karriereende adäquat ersetzt werden. Vor allem bei den Frauen stehen oft Deutsche auf dem Siegertreppchen - und da meist auf der obersten Stufe.
Neben den Thüringerinnen Kati Wilhelm (3x Olympiagold, 3x Weltmeistein), ...
... und Andrea Henkel (2x Olympiasiegerin, 6-fache Weltmeisterin) zählen vor allem ...
... Martina Beck (geb. Glagow; 3-fache Weltmeisterin) aus Garmisch-Partenkirchen und ...
... Magdalena Neuner aus Wallgau zu den absoluten Top-Stars.
Vor allem Magdalena Neuner (Spitzname "Gold-Lena") brachte dem Biathlon-Sport in Deutschland einen neuen Schub. In ihrer Debüt-Saison 2007/2008 wurde sie sowohl Doppel-Weltmeisterin bei den Juniorinnen, als auch Dreifach-Weltmeisterin bei den Frauen.
Neuner räumte in ihrer Debüt-Saison auch den Gesamt-Weltcup bei den Frauen ab. Und das trotz mäßiger Schießleistungen.
An Erholung war danach nur selten zu denken:
Neuner wurde zum "Juniorsportler des Jahres 2007" gewählt. Und auch ...
... die Auszeichnung zum "Sportler des Jahres 2007" erhielt die im Februar 1987 Geborene. Bei den Männern gewann Turner Fabian Hambüchen.
Auftritte in großen Fernseh-Shows waren die Folge.
Mit ihren Teamkolleginnen Andrea Henkel (M) und Kati Wilhelm (r.) ...
... war Neuner unter anderem 2008 bei "Wetten, dass ...?" in Erfurt.
Auf der Gästecouch saß damals auch Paris Hilton (l.).
Bei den Männern gewann mit Michael Greis 2006/2007 zuletzt ein Deutscher den Gesamt-Weltcup.
Der gebürtige Füssener wohnt seit Jahren in Nesselwang. Greis ist dreifacher Olympiasieger und Weltmeister.
Die Hauptkonkurrenten von Greis um die Weltcup-Einzel-, und um den Gesamtsieg kommen aus Russland und Norwegen. Stärkster Widersacher war in den vergangenen Jahren Ole Einar Björndalen.
Der Norweger gilt als der erfolgreichste Biathlet aller Zeiten. Er gewann beispielsweise bei den Olympischen Spielen 2002 in Salt Lake City alle vier ausgetragenen Biathlon-Wettbewerbe.
Mit Emil Hegle Svendsen erwächst Björndalen aber im eigenen Team bereits starke Konkurrenz.
Die deutschen Hoffnungen ruhen unter anderem auf Alexander Wolf (Oberhof), ...
... Michael Rösch (Zinnwald), ...
... Andreas Birnbacher, der für den SC Schleching startet, und ...
... dem Gräfenrodaer Daniel Graf.
Der Biathlon-Gesamtweltcup umfasst zehn Weltcup-Stationen und die WM, die in dieser Saison im südkoreanischen Pjöngjang stattfindet. Die Saisonhighlights sind dabei die Weltcup-Rennen in der Rennsteig-Arena in Oberhof (im Bild), ...
... in der Chiemgau-Arena in ...
... Ruhpolding und ...
... in Antholz (Italien).
Weltcup-Disziplinen sind dabei der Sprint, bei dem jeweils zwei Mal geschossen wird (je ein Mal liegend und stehend) und der bei den Frauen 7,5 Kilometer und bei den Männern 10 Kilometer lang ist. Gelaufen werden drei Runden - im sogenannten Skating-Stil.
Im Einzel geht es über 15 Kilometer bei den Frauen und 20 Kilometer bei den Männern. Es wird insgesamt vier Mal geschossen, jeweils zwei Mal liegend und stehend. Der Unterschied zum Sprint besteht darin, ...
... dass Fehlschüsse nicht mit Strafrunden sondern mit Strafminuten ausgeglichen werden. Im Einzel sind daher eher sichere Schützen bevorteilt, beim Sprint schnellere Läufer.
Eine weitere Weltcup-Disziplin ist die Verfolgrung. Dabei wird nach dem Einlauf und den Zeitabständen im Sprint gestartet: Der Sprint- oder Einzelsieger läuft als Erster los. Der Rest der Starter folgt in den jeweiligen Zeitabständen.
Bei der Verfolgung werden insgesamt fünf Runden gelaufen, es wird vier Mal geschossen - wieder jeweils zwei Mal liegend und stehend. Dasselbe Szenario gilt beim Massenstart-Wettbewerb. Allerdings starten hier die 30 Weltcupbesten gleichzeitig.
Königsdisziplin ist der Staffel-Wettbewerb. Jedes Land wird durch vier Athleten vertreten, die nacheinander ins Rennen gehen. Gelaufen werden jeweils drei Runden. Es wird ein Mal liegend und ein Mal stehend geschossen.
Bei Fehlschüssen darf insgesamt drei Mal nachgeladen werden. Sollte dann immer noch eine Scheibe nicht gefallen sein, muss eine Strafrunde pro Fehler gelaufen werden.
Der Staffel-Wettbewerb ist in etwa mit dem DFB-Pokal vergleichbar: Er hat seine eigenen Gesetze. Die Spannung bleibt meist bis zum letzten Läufer erhalten, da ein Patzer eines Starters durch die anderen aufgefangen werden kann.
Biathlon ist mehr als nur ein simpler Wintersport, Biathlon ist eine Frage der Konzentration und Nerven: Hat man sie im Griff, ...
... kann man den Sieg genießen!
Magdalena Neuners "gelber" Schuss: Der 21-Jährigen Wallgauer Biathletin reichte zum Saisonfinale in Oslo, dem Massenstart-Rennen, ein neunter Rang, um den Gesamtweltcup zu gewinnen.
"Gold-Lena", wie sie von ihren zahlreichen Fans genannt wird, schrieb damit Sportgeschichte: Sie ist die jüngste Athletin, die den Biathlon-Gesamtweltcup für sich entscheiden konnte.
Am Ende hatte Neuner vor der Zweitplazierten, der Französin Sandrine Bailly, bei 818 Punkten lediglich 13 Punkte Vorsprung. Bailly hatte 2005 den Gesamtweltcup gewonnen.
Neuners männliches Gegenstück hieß 2008 Ole-Einar Björndalen. Der Norweger setzte sich gegen den Russen Jaroschenko, den Norweger Svendsen und Vorjahresgewinner Michael Greis durch.
Neuner setzt damit in ihrer bislang kurzen aber einzigartigen Karriere einen weiteren Glanzpunkt. Im vergangenen Jahr gewann sie als Newcomerin drei Mal WM-Gold...
... und wurde zur "Sportlerin des Jahres" gekürt.
2006 war sie bereits Zweite bei der Wahl zur "Junior-Sportlerin des Jahres" geworden.
Neuner, die in ihrer Freizeit strickt und häkelt, macht auch ohne den typischen Biathlon-Laufanzug eine gute Figur.
Trotz der Erfolge der vergangenen Jahre glaubt Magdalena Neuner, sich nicht verändert zu haben. Ihre Fans sind derselben Meinung.
Das Sportjahr 2008 wurde von zwei absoluten Highlights beherscht: Der Fußball-Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz und den Olympischen Spielen in Peking. Kraftausdrücke und andere verbale Gefühlsausbrüche gab es aber mehr.
Mit dem Bild seiner verstorbenen Frau auf dem Podest sagte Gewichtheber Matthias Steiner nach seinem Olympiasieg: "Wahnsinn, Wahnsinn, ich kann das nicht erklären. Dieses Gold widme ich Susann."
"Noch eine Woche warmer Reis und mir wachsen Blätter." (Degenfechterin Imke Duplitzer über das Essen im olympischen Dorf)
"Man muss ehrgeizig sein wie ein Terrier, ...
... aber nicht so verbissen wie eine Bulldogge", sagte ...
... Mountainbike-Olympiasiegerin Sabine Spitz über ihr Erfolgsrezept.
"Das war das i-Tüpfelchen auf dem i-Tüpfelchen auf dem i- Tüpfelchen auf dem Sahnehäubchen." (Vielseitigkeitsreiter Hinrich Romeike zu seinem Olympia-Doppelsieg)
"Essen, schlafen und schwimmen, das ist alles, was ich kann." (Der achtmalige Schwimm-Olympiasieger Michael Phelps über sich)
"Mit einem vierten Platz kann man nur wenige Rechnungen bezahlen." (Diskuswerfer Robert Harting nach der knapp verpassten Medaille)
"Man fühlt sein Magengeschwür wachsen." (Hockey-Bundestrainer Markus Weise nach dem Siebenmeter-Krimi im olympischen Halbfinale gegen die Niederlande)
"Peking war toll - wenn nur die Radrennen nicht gewesen wären." (Die Olympia-Bilanz von Radprofi Stefan Schumacher)
Slaven Bilic, Fußball-Nationaltrainer Kroatiens sagte zum Europameisterschaftsspiel seiner Elf gegen Deutschland: "Robert Kovac weiß alles über Miroslav Klose, aber Klose weiß auch alles über Kovac. Es ist also ein Vorteil und ein Nachteil gleichermaßen."
"Hoffentlich hat die Frau Merkel demnächst nicht so viel Arbeit, die diplomatischen Beziehungen wieder zu verbessern." (Bayern-Manager Uli Hoeneß im April zum Engagement von Lothar Matthäus als Coach des israelischen Clubs Maccabi Netanya)
"Kokosnüsse." (Fußball-Bundestrainer "Jogi" Löw sagt, was ihn auf die Palme bringt)
"Ich stelle immer fest, dass die Spieler früher im Bett sind, wenn die Frauen im Hotel sind." (DFB-Teammanager Oliver Bierhoff während der Fußball-EM zum Familien-Besuch im Mannschaftshotel) (Im Bild: Bastian Schweinsteiger und Freundin Sarah Brandner)
"Es ist schön, wenn die Freundinnen mal ins Hotel kommen können und man früher ins Bett gehen kann." (Nationalspieler Philipp Lahm zum selben Thema)
"Immerhin bleibt die Schneefallgrenze so hoch, dass davon der EM- Spielbetrieb nicht negativ beeinflusst werden sollte. Selbst hoch geschlagene Flanken sollten ohne Vereisung des Balles im Strafraum ankommen." (Deutscher Wetterdienst vor der EM)
"Nee, allein der Gedanke schreckt mich schon. In kurzen Hosen da rumzulaufen, dass kann ich keinem mehr zumuten." (Franz Beckenbauer, warum er keine Lust hat, bei der EM zu spielen)
"Ein Trainer-Angebot aus Katar hatte ich schon. Aber da fehlen mir die Blumen rundherum." (Der zurückgetretene ehemalige Diskuswurf-Olympiasieger Lars Riedel im Juni zu seinen künftigen beruflichen Perspektiven)
"Der Frosch ist ins Milchglas gefallen. Jetzt kann er entscheiden, ob er ertrinken will oder so lange strampelt, bis aus der Milch Butter geworden ist und er raussteigen kann. Wir werden strampeln." (Frauen-Handball-Bundestrainer Armin Emrich)
"Willi hat mit Watte geworfen." (Box-Bundestrainer Adolf Angrick zum olympischen Erstrunden-Aus von Federgewichtler Wilhelm Gratschow) Man kann Watte aber auch essen!
"Wenn der Ball so aufgesprungen wäre, wie ich gedacht habe, hätte ich ihn gehalten, glaube ich." (Stuttgarts Torhüter Jens Lehmann im August über den ersten Gegentreffer beim 0:2 gegen Leverkusen am 2. Bundesliga-Spieltag)
"Wenn es hier nach Schweiß stinkt, bin ich das. Das Spiel war so aufregend." (BVB-Trainer Jürgen Klopp im September zu seinem Schalker Kollegen Fred Rutten auf dem Weg zur Pressekonferenz nach dem 3:3 im Derby)
"Ich beneide dich nicht, trink ein paar Wiesn-Maß heute Abend." (Rat von Bayern-Präsident Franz Beckenbauer an Trainer Jürgen Klinsmann im September nach dem 2:5-Heimdebakel gegen Bremen) ...
... "Ich nehme immer jeden Ratschlag von Franz gerne an, aber diesem werde ich nicht nachkommen." (Klinsmanns Antwort auf die Idee des Vereins-Präsidenten)
"Bitte nicht so schnell sprechen wie Hoffenheim gespielt hat." (Medienchef Andreas Kuhnt von Hannover 96 zu den Fragestellern in der Pressekonferenz nach dem 2:5 im Oktober gegen Hoffenheim)
"Wenn wir am Ende vor den Bayern stehen, steigen wir zu 100 Prozent nicht ab." (Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick nach dem 5:2 in Hannover)
"Wir dürfen jetzt nicht den Sand in den Kopf stecken." (Mittelfeldspieler Zvjezdan Misimovic vom 1. FC Nürnberg im Februar nach dem mageren 1:1 gegen Hansa Rostock)
"Bis zum 1:0 haben wir gut gespielt. Leider fiel das Tor schon in der 6. Minute." (Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler zum 2:0-Sieg in Frankfurt)
"Ich war sehr aufgeregt und musste vorher zweimal mehr pinkeln als sonst." (Trainer Hans Meyer zu seinem Comeback bei Borussia Mönchengladbach)
"Stell Dir vor, der zieht wirklich mal richtige Fußball-Schuhe an." (Bayern-Präsident Franz Beckenbauer über das rosafarbene Schuhwerk von Franck Ribéry und mögliche Leistungssteigerungen)
Österreichs Ski-Star Hermann Maier sagte über das bald vielleicht auf der Dopingliste stehende ...
... Potenzmittel Viagra: "Das betrifft unseren Sport nicht, weil bei uns nur keusch gelebt wird."
"Wir sind momentan gefühlter 19." (Trainer Armin Veh vom VfB Stuttgart drei Tage vor seiner Entlassung im November)
"Es ist eine Freude für mich, neben Uli (Hoeneß) auf der Bank zu sitzen - ...
... obwohl wir nicht immer einer Meinung sind." (Trainer Jürgen Klinsmann in einem dpa-Interview im Dezember über den Manager des FC Bayern München, der bei Spielen des deutschen Fußball- Meisters sein Bank-Nachbar ist)
Es geht natürlich auch anders ...
Am 08.08.08 um 08.08 Uhr Ortszeit in China begann in Peking die Eröffnungsfeier für die XXIX. Olympischen Sommerspiele.
Auf der ganzen Welt schauten Menschen gebannt auf die Bildschirme, um das Spektakel mitzuverfolgen. Fast fünf Stunden dauerte die Eröffnungsfeier, eine Zeremonie aus Licht und Schatten.
Die aufstrebende Macht China entführte dabei auf eine Reise in die Vergangenheit des Landes.
Es sind die ersten Olympischen Sommerspiele in China, aber die insgesamt dritten auf dem asiatischen Kontinent nach 1964 in Tokio und Seoul 1988.
Tausende Freiwillige hatten für die Eröffnungsfeier ein Programm einstudiert ...
... bestehend aus Akrobatik, ...
... Lichteffekten, ...
... Choreografien, ...
... die farbenfroh...
... und beeindruckend zugleich waren.
Unter den Sportlern und rund 91.000 Zuschauern auf den Rängen im Stadion, das die Chinesen liebevoll "Vogelnest" nennen, machte das Wort "atemberaubend" die Runde.
Perfektion...
... ist eine Stärke der Chinesen.
Das bewiesen sie mit diversen...
... Menschenformationen ...
... unterschiedlichster Art ...
... bei der Eröffnungsfeier.
Eine selbstbewusste Selbstdarstellung des Reichs der Mitte.
Mit einer gigantischen Papierrolle wurden Chinas Beiträge zur Entwicklung der Weltkultur dargestellt - wie die Erfindung des Papiers.
Die symbolische Darstellung einer Reise ins All darf da natürlich auch nicht fehlen. China ist schließlich wer.
"Das war spektakulär", schwärmte etwa IOC-Präsident Jacques Rogge ...
... von dem glitzernden Spektakel.
Der Belgier sprach von einer "unvergesslichen und bewegenden Feier, die die Ausdruckskraft, Originalität und Kraft der Spiele von Peking zelebriert hat".
Um 23.36 Uhr Ortszeit (17.36 Uhr MESZ) gab Chinas Staatspräsident Hu Jintao am Freitag mit den Worten: "Ich erkläre die Spiele von Peking zur Feier der XXIX. Olympiade für eröffnet."
Was folgte war der "Einmarsch" der Olympischen Flagge.
Und der Einlauf der Olympischen Fackel. Die nach mehreren Zwischenstationen letzten Endes bei Li Ning, dem dreimaligen Turn-Olympiasieger von 1984, landete. Der dann in einem wahren Drahtseilakt ...
... die Fackel zum Bestimmungsort hoch oben am Standionrand brachte: Dort entzündete er dann das Olympische Feuer.
Das nun bis zum 24. August den Sportlern aus 204 Nationen leuchten wird. "Stärkste" Nation ist dabei...
... China. Der Gastgeber schickt rund 600 Teilnehmer ins Rennen um die in 302 Wettbewerben zu vergebenden Gold-, Silber-, oder Bronzemedaillen.
Deutschland ist mit 435 Aktiven in Peking vertreten. Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier war Basketball-Superstar Dirk Nowitzki.
Nachdem das Olympische Feuer entfacht worden war, sorgte ein gigantisches Feuerwerk ...
... für Gänsehaut-Stimmung sowohl außerhalb des Stadions ...
... wie im "Vogelnest" selbst.
Das Stadionrund war kurz nach 23.30 Uhr Ortszeit hell erleuchtet ...
... in dieser denkwürdigen Nacht.
Das Farbspektrum reichte dabei von Feuerrot ...
... bis hin zu gleißendem ...
... Weiß.

Martina Beck jagt zum Sieg, Kati Wilhelm in das Gelbe Trikot. Publikumsliebling Magdalena Neuner trifft die Scheiben besser als je zuvor und auch Routinier Michael Greis ist auf Anhieb in Form: Die deutschen Biathleten haben gleich am ersten Winter-Wochenende ihre Qualitäten eindrucksvoll nachgewiesen. Und auch beim zweiten Weltcup ihre Anfangsleistungen bestätigt.

Gut für den deutschen Skiverband, der Triumphe seiner langjährigen Paradedisziplin fest eingeplant hat. Und natürlich perfekt für den Biathlon-Weltverband, der ohne die Zugkraft seiner deutschen "Lokomotive" nicht nur finanziell im harten Konkurrenzkampf der Wintersportler um die Gunst von Zuschauern und Sponsoren ziemlich weit am Rand stehen würde.

Selten öffentlich ausgetragene Querelen wie jüngst das verbale Duell von Greis mit seinem Trainer Frank Ullrich geraten durch sportliche Erfolge wie beim Weltcup-Auftakt in Östersund rasch in den Hintergrund. Und so verspricht auch der beginnende Winter, ein Biathlon-Winter in den deutschen Wohnstuben zu werden. Denn: Die highlights der Saison kommen erst noch: Oberhof, Ruhpolding und Antholz - die Weltcup-Rennen mit dem größten Zuschauerzuspruch stehen noch an.

(Thomas Badtke, N24, sid)

18.12.2008 14:56 Uhr

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