Bei einer Aktion gegen japanische Walfänger sind australische Umweltschützer nach eigenen Angaben in der Antarktis beschossen worden. Ein Geschoss sei in seiner kugelsichereren Weste steckengeblieben, erklärte Kapitän Paul Watson von der Umweltschutzgruppe Seas Shepherd (Hirte der Meere). Ein weiterer Aktivist sei durch eine "Blendgranate" verletzt worden, die von einem japanischen Walfangschiff abgefeuert worden sei. Der Bericht wurde von japanischer Seite nicht bestätigt.
Bei der Aktion hatten die Aktivisten nach eigenen Angaben Stinkbomben auf das Walfangschiff geworfen. Seas Shepherd protestiert gegen den geplanten Abschuss von rund 1.000 Walen in der diesjährigen Walfangsaison. Im Januar hatte die Besatzung eines japanischen Walfängers zwei Aktivisten der Gruppe festgehalten, sie waren erst nach Vermittlung Australiens wieder freigekommen. Japan behauptet, die Wale zu rein wissenschaftlichen Zwecken abzuschießen. Das Fleisch der Tiere wird aber meist im Handel verkauft.
(dpa, N24)
07.03.2008 08:38 Uhr








