Bestverkauftes Album

Coldplay setzen am meisten ab

Mit "Viva La Vida Or Death And All His Friends" hat die Band Coldplay 2008 weltweit die meisten Alben verkauft. Auch im Download-Geschäft brach sie Rekorde. Auf Platz zwei rockten sich AC/DC.

Sie benötigen einen Flashplayer, mindestens in Version 8 sowie aktiviertes JavaScript.

Alternativ können Sie sich die Medien-Inhalte (Bilder und Videos) über folgende Links direkt ansehen:

Sie räumen wieder ab: Die Jungs von Coldplay bei der Grammy-Verleihung. Dazu haben sie 2008 die meisten Alben verkauft.
Platz 1 belegt, wer hätte anderes erwartet, Amy Winehouse mit ...
"Back to Black". Ganze 29 Wochen war das Album in den Top 5 der Album-Charts. Ganze 11 Wochen hielt es sich sogar auf Platz 1.
Gefolgt wird die englische Skandalnudel von "Ich und Ich".
Das Duo punktete mit der Scheibe "Vom selben Stern". War ebenfalls 29 Wochen unter den Top 5 und einmal sogar auf Platz 1 der Album-Charts.
Der singende Handyverkäufer, Paul Potts, brachte es auf Rang drei.
Die Verbindung stimmte also auch auf seinem Album "One Chance". Ganze elf Wochen blieb es in den Top 5 und sieben Mal war es auf Platz eins.
Die Barden von "Coldplay" landeten auf Platz vier.
"Viva La Vida" nannten sie ihr Album, das ganze zehn Wochen in den Top 5 war und vier Mal den ersten Platz belegte.
"Die beste Band der Welt", "Die Ärzte" finden sich auf Platz fünf wieder.
Ihre Scheibe "Jazz ist anders" war zwölf Wochen unter den Top 5 und einmal auf Platz eins.
Auf Platz sechs sind die Alt-Rocker von AC/DC.
Mit ihrem ersten Silberling nach acht Jahren, "Black Ice", bleiben die Australier sieben Wochen in den Top 5 und standen vier Mal an der Spitze der Album-Wertung.
Ein anderer Alt-Rocker machte in diesem Jahr wieder musikalisch auf sich aufmerksam: Udo Lindenberg.
Er kam mit "Stark wie zwei" ganze neun Wochen unter die Top 5 und fand sich ebenfalls viermal auf der ersten Position wieder.
Amy Macdonald begann mit 15 Jahren Musik zu machen, ist jetzt 21 und soulte sich in die Herzen der Fans.
Mit "This Is The Life" bleib sie zwölf Wochen in den Top 5.
Das Castingshow-Talent Leona Lewis aus Großbritanien schaffte es 2008 immerhin auf Platz neun.
Sie blieb mit "Spirit" sieben Wochen in den Top 5.
Auf Rang zehn landen sie Schwer-Metaller um James Hetfield.
Metallica punkteten mit "Death Magnetic". Sechs Wochen blieb der Kracher in den Top 5.
AC/DC is back mit "Black Ice" und nicht umsonst erinnert der Titel an das legendäre Album"Back in Black".
Der australische Fünfer um Angus und Malcolm Young präsentiert das was sie am besten können.
Unverwechselbare, knochentrockene Riffs umrahmt von selbstbewusst reduzierten Grooves und eben diesem Refrain zum mitgrölen.
Angefangen hatte alles irgendwann zwischen den Jahren 1973 und 1974. AC/DC gaben damals im Chequers Club in Sydney ein Konzert.
Allerdings beschränkte man sich seinerzeit auf schmackhafte Rock'n'Roll-Kost, angerichtet von den Rolling Stones, Chuck Berry und den Beatles.
Bei derart seichten Klängen hätte es keiner für möglich gehalten, dass diese Band mal zu den einflussreichsten in der Hardrock-Szene gehören würde.
Gegründet wurde der australische Kracher von Malcolm Young (l). Der hatte seine Band "The Velvet Underground" satt,...
...nahm seinen kleinen Bruder Angus – damals 15 Jahre alt – und gründete AC/DC (Alternating Current / Direct Current).
Der Kleine schmiss die Schule und widmete sich ganz und gar der Gitarre. Seinen Lebensunterhalt verdiente sich der Junge mit der Schuluniform mit Jobs als Pförtner und Schriftsetzer.
Bis die Band allerdings zu ihrem ersten legendären Schlag ausholt dauert es noch einige Zeit.
Der damalige Sänger David Evans war eine totale Fehlbesetzung. Nach zwei Flops fliegt er aus der Band und wird durch Ronald Belford "Bon Scott" ersetzt.
Seine Stimme wird zum Markenzeichen der Australier. Bis heute gibt es viele Fans die behaupten sein Gesang ist der pure Rock'n'Roll...
...und nach der bahnbrechenden "High Voltage" und "Highway To Hell" gab es nichts mehr.
Diese grandios verrauchte Stimme von Bon Scott erlischt am 19. Februar 1980. Er erstickt in London, nach reichlich Whisky, an seinem Erbrochenen.
Die Frage ob die Band aufhört oder weiter macht scheint keine Rolle zu spielen.
Bereits am 8. April rekrutiert man den Ex-Frontmann von "Geordie" Brian Johnson als Nachfolger.
Die neue Besetzung geht sofort ins Studio und spielt den Kracher "Back in Black" ein.
Die verachtenden Kommentare der Presse kommen postwendend. Allerdings spricht der Erfolg eine andere Sprache, denn das Album wird zum Megaseller.
Brian Johnson hat noch einige Zeit mit dem übergroßen Schatten seines Vorgängers zu kämpfen bis in die Fans in Herz schließen.
Jetzt passiert allerdings etwas Komisches. Anstatt den Erfolg mit guten Alben zu befeuern, schmeißt man mit "Flick Off The Switch" eine mittelmäßige Scheibe auf den Markt.
Bis 1990 schwächelt sich die Band so durch den Rock-Altag.
Das einzige was die Australier rettet, ist der Umstand, dass ihre Live-Gigs zu den besten der Rock-Welt gehören.
Nicht nur, dass sie den Ruf haben die lauteste Band der Welt zu sein, auch das Show-Programm von Angus Young ist der Hammer.
Dann aber zünden die fünf mit "The Razor's Edge" erneut eine Hard-Rock-Rakete. AC/DC ist nun wieder so angesagt wie seit zehn Jahren nicht mehr.
Eine triumphale Tour kreuz und quer über den Globus folgt und meißelt den Namen AC/DC für alle Zeiten in die Geschichtsbücher der Rockmusik.
2000 erscheint "Stiff Upper Lip". Danach ist nicht mehr viel von AC/DC zu hören.
Neuen Stoff gibt es gar nicht mehr. Vielmehr beschränken sich die in die Jahre gekommenen Australier mit Rückblicken auf die Bandgeschichte.
Aber jetzt, jetzt ist AC/DC wieder da. Wie schon erwähnt mit der "Black Ice".
Mit der ersten Single "Rock'n'Roll Train" erinnert die Band ganz stark an die auch hier immer wieder erwähnte "Back in Black".
Die zum Album gehörende Welttournee startet das Quintett übrigens am 28. Oktober in den USA.
Bereits im März rocken die Australier Deutschland. Und wie gesagt: AC/DC ist nicht mehr eine der meistgespielten Hardrock-Bands, aber immer noch einer der besten Live Acts der Welt.
Eigentlich sollte es bei der Verleihung der Grammys in Los Angeles um Musik gehen. Thema Nummer eins war aber Popsternchen Rihanna ...
Bei einer Vorgala-Party zeigte sie sich noch gerne den anwesenden Fotografen. Bei der eigentlichen Award-Show fehlte sie - obwohl sie für einen Auftritt vorgesehen war.
Ebenfalls nicht anwesend: Chris Brown, US-Soulsänger und Lebensgefährte von Rihanna.
Warum? Nun ja, es gibt nur Gerüchte. Die besagen, Rihanna und Chris Brown haben sich hinter den Kulissen gestritten, dabei soll es auch zu Handgreiflichkeiten gekommen sein.
Ob das stimmt, wissen vermutlich nur die beiden vermeintlichen Streithähne selbst.
Aber zum Wesentlichen: In über 100 Kategorien zeichnete die National Academy of Recording Arts and Sciences Künstler aus, zum nunmehr 51. Mal.
Bewegendster Moment der Show: Jennifer Hudson erhielt den Grammy für das beste R&B-Album und war den Tränen nahe. Die Sängerin tritt erst seit kurzem wieder öffentlich auf, sie hatte sich nach dem Mord an ihrer Mutter und ihrem Bruder zurückgezogen.
Spannend natürlich immer die Statistik. Wer räumte die meisten Grammophone ab?
Es waren diese beiden Herrschaften, Alison Krauss und Robert Plant. Der Ex-Led-Zeppelin-Frontmann hat sich mit der Bluegrass-Legende zusammengetan, um ein gemeinsames Album zu produzieren.
Mit durchschlagendem Erfolg: Die beiden erstürmten die Herzen der US-Amerikaner und staubten fünf Grammys ab.
Damit verwiesen sie die Jugend auf die Ränge. Lil Wayne etwa, bekannter Rap-Star, musste sich mit vier Auszeichnungen zufrieden geben.
Oder die britischen Seicht-Rocker Coldplay: Sie brachten es auf "nur" drei Grammys.
Außerdem gab es neue, junge Gesichter: Beste Newcomerin und beste Popsängerin wurde die 20-jährige Britin Adele.
Ein alter Grammy-Hase dagegen John Mayer: Er wurde zum besten Popsänger gekürt - bereits zum vierten Mal.
Oder auch er kennt sich im Award-Geschäft aus: Die 83-jährige Blues-Legende B.B. King heimste für sein neuestes Album seinen 15. Preis ein.
Und noch eine Legende: Soul-Ikone Al Green kann sich zwei Grammys auf den Kaminsims stellen. Er glänzte aber nicht nur als Preisträger, sondern auch ...
... als auftretender Künstler. Gemeinsam mit Justin Timberlake gab er ein Duett zum Besten. Das Ganze im übrigen ...
... spontan, an ihrer Stelle hätte eigentlich Rihanna auftreten sollen. Aber die war ja verhindert.
Und sonst? Will.I.Am konnte sich freuen, er bekam für seinen Gastauftritt im Song "OK" von Chrisette Michele einen Preis.
Kate Perry ging zwar leer aus, hatte aber trotzdem ihren Moment. Sie trat auf und verdrehte dem anwesenden männlichen Publikum den Kopf.
Die Jungs von Blink 182 zeigten, dass sie gute Kumpels sind. Lange spekulierten Fans, was aus der eigentlich aufgelösten Formation wird. Bei den Grammys gaben sie bekannt, dass es bald wieder weiter geht.
Ansonsten tummelten sich in Los Angeles alte Helden. So etwa Neil Diamond oder ...
... Jazz-Virtuose Herbie Hancock.
"Isn't he lovely?" - Stevie Wonder.
Immer wieder ein Bringer: Auftritte von Kanye West, der bei den Grammys gemeinsam mit Estelle aufs Podiums sprang.
Ach ja, und Ex-Beatle Paul McCartney war auch wieder mit von der Partie.
Snoop Dogg kam in Begleitung mit seinr Gattin Shante. Der West-Coast-Rapper hatte ja keinen Anfahrtsweg, er kommt aus und verkörpert L.A.
Aber auch fürs junge Publikum war was dabei. Mädchenschwarm Keith Urban brachte den Gästen ein Ständchen.
Die braven Teenie-Idole Jonas Brothers gaben sich ein Stelldichein.
Und Wieder-Star Kid Rock zeigte den Kids, was sie nicht tun sollen - oder gerade doch?
Und noch ein Weiberheld: US-Schmusi-Sänger Ne-Yo versilberte den Roten Teppich mit seiner Anwesenheit und seiner Freundin Tennille Jimenez. Haben wir jemanden vergessen?
Ach ja, Hotelfachfrau Paris Hilton war auch da. Aber musste man das erwähnen?
Wer sind die Besten des Jahres auf dem amerikanischen Musikmarkt? Die Szene hatte sich in L.A. versammelt, um ihre herausragenden Vertreter zu küren. Sängerin ...
... Beyonce Knowles sorgte für die richtige Einstimmung ...
... auf die mit Spannung erwartete Preisverleihung.
Der Gewinner schlechthin ist R&B-Newcomer Chris Brown. Er wurde zum "Künstler des Jahres" gekürt.
Steve Tyler (l.) und Joe Perry von Aerosmith überreichten den Preis.
Doch damit der Ehre nicht genug: Chris Brown wurde ebenfalls zum beliebtesten Interpreten in den Bereichen R&B sowie Rock/Pop ernannt.
Von T-Pain (r.) gab's eine der insgesamt drei Trophäen, die Chris Brown nun sein Eigen nennt.
Preishagel, die Zweite: Seine Freundin Rihanna stand dem in nichts nach und heimste die entprechenden Auszeichnungen ...
... bei den Frauen ein. Zudem legte sie ...
... eine sehenswerte Show hin.
Apropos Show: Für heiße musikalische Einlagen sorgten auch Christina Aguilera, ...
... Natasha Bedingfield ...
... und Mariah Carey, die mit einer Geste der Hochachtung von Nick Cannon bedacht wird.
Auch Sängerin Miley Cyrus ...
... powerte sich für das Publikum vollständig aus.
Die Band Coldplay hatte sich angesichts vier von Nomierungen auch Hoffnungen auf einen Preis gemacht, ...
... ging allerdings leer aus. Sänger Chris Martin gab trotzdem alles für's Publikum.
Ein wenig enttäuscht war auch Alicia Keys nach der Verleihung: Sie hatte mit fünf Nominierungen die meisten Preischancen, ...
... ging aber "nur" mit zwei Ehrungen ...
... für ihr Album "As I Am" nach Hause.
Enrique Iglesias - ausgezeichnet als bester Latin-Sänger - und Jordin Sparks präsentierten gemeinsam den besten Rapper des Jahres, der ...
... Kanye West heißt und zusätzlich für das beste Rap-Album geehrt wurde.
Den Sonderpreis für den "Durchbruch des Jahres" heimste die Rockband Jonas Brothers ein ...
... und zeigte dem Publikum auch gleich, warum sie den Preis verdient hatte.
Als inoffzielle "Rückkehrer des Jahres" taten sich die neu formierten Kids On the Block hervor.
Auch für Sängerin Taylor Swift gab's einen Preis.
Sie konnte kaum fassen, dass sie zur besten Sängerin ...
... im Bereich Country gekrönt wurde.
Zwischendurch gabs's wieder musikalische Einlagen von Sarah McLachlan, ...
... unterstützt von Popsängerin Pink.
Justin Timberlake hielt dann für Annie Lennox einen besonderen Preis im Arm.
Die schottische Sängerin bekam die Ehrung für ihr Lebenswerk.
Gemeinsam mit Dave Stewart als Pop-Duo Eurythmics landete sie vor allem in den 1980er Jahren zahlreiche Welthits. Seit Anfang der 90er ist sie solo unterwegs - und nicht minder erfolgreich.
Ihre Funktion war auch bei den Music Awards: hübsch aussehen und nett lächeln. Partygirl Paris Hilton, hier mit T-Pain.
Noch mehr vom Roten Teppich: Schauspieler und Sänger Jesse McCartney kam in schöner Begleitung, ...
... während Partygirl Candis Cayne tiefe Einblicke gewährte.
Richie Sambora und Colbie Caillat waren schließlich ...
... schwer beeindruckt von der Show der Pussycat Dolls, die natürlich mit ...
... ihren tänzerischen Einlagen überzeugten und die Zuschauer ...
... mit Titeln ihres neuen Albums "Doll Domination" begeisterten.
Video: Grammy Award - "Oscar" der Musikindustrie in L.A. verliehen

Die englische Rockgruppe Coldplay hat im Jahr 2008 mit "Viva La Vida Or Death And All His Friends" weltweit die meisten Alben verkauft. Das vierte Studioalbum der Band um Frontmann Chris Martin verkaufte sich weltweit 6,8 Millionen Mal, wie aus am Montag in London veröffentlichten Statistiken des Branchenverbands IFPI hervorgeht.

Das Coldplay-Album brach demnach auch alle Rekorde auf dem Feld der Musik zum Herunterladen. Die Band hatte vor einer Woche bereits bei der Grammy-Verleihung in den USA drei der begehrten Musikpreise in Empfang genommen, darunter den für das beste Rock-Album.

An zweiter Stelle folgt laut IFPI das Album "Black Ice" von den australischen Hardrockern AC/DC, auf Rang drei landete die CD zum Abba-Film "Mamma Mia!". Das erste Album der britischen Sängerin Duffy, "Rockferry", erreichte Platz vier. Platz fünf belegten die Heavy-Metal-Altstars von Metallica mit "Death Magnetic".

(AFP, N24)

16.02.2009 20:33 Uhr

N24 in den Sozialen Netzwerken:

N24 auf Facebook N24 auf Twitter N24 auf Google+
SchließenSchließen Artikel versenden

Name des Absenders*:

E-Mail-Adresse des Empfängers*:


Ihre Mitteilung an den Empfänger:

Es gelten unsere Allgemeinen Nutzungsbedingungen

Sie befinden sich in: Nachrichten » Panorama