Fußball: 1. Bundesliga
Ruhrpott-Klassiker Schalke gegen Dortmund
Was ist los im Ruhrpott? Der Schalke-Aufsichtsrat erhöht den Druck, der Manager wehrt sich und die Fans sind so frustriert, dass sie dem Erzrivalen Dortmund einen Sieg wünschen.
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Die erste Heimniederlage gegen den BVB liegt schon etwas länger zurück. Am 14. Mai 2005 verlor Schalke mit 1:2.
Die Liga hat einen neuen Spitzenreiter: In Berlin zeigte die Hertha dem Titelverteidiger seine Grenzen auf und gewann das Topspiel mit 2:1.
Das Rezept: Die Berliner setzten konsequent Bayern-Spielmacher Franck Ribery außer Gefecht.
Dadurch kamen die Klinsmänner - hier Bastian Schweinsteiger im Duell mit Rodnei - nie richtig in Tritt.
Damit blieb auch der Münchener Sturm ziemlich blass. Nur Miroslav Klose konnte beim zwischenzeitlichen Ausgleich zeigen, dass er so etwas wie Gefahr versprüht.
Matchwinner war zweifellos Andrej Woronin, der beide Treffer der Berliner markierte. Sein Team steht jetzt unter Druck - jetzt sind die Herthaner die Gejagten.
Im Revier kam es am 20. Spieltag zum "kleinen Derby": Schalke (im Bild Orlando Engelaar) musste beim VfL Bochum ran.
Erst lief es gut für die Knappen: Kevin Kuranyi, Mitte der Woche von Hackern auf der Vereinsseite schon als entlassen gemeldet, traf zur Führung.
Durch einen kuriosen Sonntagsschuss konnte Mimoun Azaouagh kurz vor der Pause ausgleichen.
Und Christoph Dambrowski stocherte die Kugel in der 57. Minute irgendwie über die Linie. Toll für den Abstiegskandidaten, bitterer Rückschlag für die Gelsenkirchener.
Balsam für einen gepeinigten Nationalstürmer: Im Spiel gegen Hannover 96 gelingt dem Stuttgarter Mario Gomez das 0:1.
Doch dabei blieb es längst nicht: Stuttgarts Keeper Jens Lehmann musste insgesamt drei Mal hinter sich greifen. Für Hannover trafen Stajner, Krzynowek und Forssell.
Aber auch Robert Enke kassierte nach Gomez' Tor noch zwei Stück. Einen schenkte ihm Martin Lanig ein.
Den anderen erzielte Thomas Hitzlsperger. Am Ende steht es nach dramatischen Führungswechseln 3:3.
Nach oben ging's für den VfL Wolfsburg durch den Sieg in Frankfurt (im Bild Martin Fenin, l., und Marcel Schäfer).
Der ewige Fluch der Eintracht - immer die frühen Gegentore: Edin Dzeko kann schon nach 9 Minuten einen Kopfball im Gehäuse von Markus Pröll unterbringen.
Gerade Pröll war mächtig engagiert, erhielt von Schiedsrichter Wolfgang Stark hier Gelb.
Und der Keeper musste dann noch einmal hinter sich greifen. Den Handelfmeter von Zvjezdan Misimovic konnte er nicht mehr erreichen. Endergebnis: 0:2.
Gegen Mönchengladbach versuchte Werder Bremen wieder den Anschluss an die oberen Tabellensphären zu bekommen.
Der Versuch muss als gescheitert bezeichnet werden. Die Borussen - vor dem Spieltag Tabellenschlusslicht - hielten anständig dagegen.
Dann dürfen nach 77 Minuten die Werderaner doch noch jubeln.
Claudio Pizarro schoss die Bremer in Front. Doch dabei blieb es nicht: Michael Bradley glich kurz darauf aus.
Noch murksiger das Spiel Köln gegen Karlsruhe. Kein Wunder, dass Köln-Torwart Faryd Mondragon seinem Teamkollegen Geromel einiges mitzuteilen hat.
Sowohl die Kölner als auch die Badener probierten es, doch ...
... das war einfach nichts. Wie heißt es so schön in der Fußball-Kommentatoren-Sprache: Es blieb bei einem leistungsgerechten, torlosen Unentschieden.
Rasanter dagegen das Spiel am Vorabend: Da trat Hoffenheim gegen Leverkusen an.
Dem Aufsteiger wurde schon nach 3 Minuten verdeutlicht, dass es an der Abgebrühtheit noch ein wenig mangelt: Patrick Helmes traf zum 0:1.
Per Foulelfmeter schaffte Sejad Salihovic zwar zwischendurch einmal den Anschluss.
Doch erneut Helmes und Gonzalo Castro sorgten dafür, dass es für Hoffenheim eine echte Packung gab.
Dieses Bild wird Ralf Rangnick sicher versuchen, schnell vergessen zu machen: Hoffenheim geht zuhause gegen Leverkusen baden.
Sie konnte von Namen nicht genug kriegen: Die in den 90er Jahren erfolgreiche Biathletin Simone Greiner-Petter-Memm. Dass sie zur Strafe für den Namen immer mit Gesichtsmaske an den Start gehen musste, ist aber nur ein Gerücht. Böse Zungen sagten ...
... damals aber, ihr Name klinge wie eine komplette Biathlon-Staffel. Damit ist sie die Vorreiterin in Sachen Kreation von Mehrfachnamen. An den Mädchennamen Greiner-Petter hängte sie den Namen ihres Mannes an.
Für Rundfunk-Kommentatoren ein wahrer Stolperstein, aber auch Zeitungsjournalisten mühten sich oft vergeblich, den Namen in die Überschrift zu quetschen. Sehr hilfreich, dass ihr jemand irgendwann das Kürzel GPM verpasste.
Bei einer ihrer Nachfolgerinnen, Martina Glagow, stand im Sommer 2008 die Entscheidung ins Haus: Doppelname oder nicht. Glagow entschied sich gegen ihren Mädchennamen und heißt seitdem einfach Martina Beck.
Auch bei Kollegin Simone Denkinger stellte sich das Problem. Doch sie fürchtete ebensowenig um den Wiedererkennungswert, ist nun als Frau Hauswald unterwegs. Eine kurzzeitige Umstellung für die Fans - man gewöhnt sich aber schnell um.
Ganz anders ihre schwedische Konkurrentin Anna Carin Olofsson, die aus der Babypause gleich noch einen weiteren Namen mitbrachte und nun als Anna Carin Olfosson-Zidek die Ergebnistafeln sprengt.
Auch Langläuferin Claudia Künzel zeigte sich experimentierfreudig: Nach ihrer Heirat mit dem Trainer Trond Nystad startete sie längere Zeit unter dem Doppelnamen Künzel-Nystad.
Ihr Mädchenname hat inzwischen ausgedient: Jetzt heißt sie nur noch Claudia Nystad.
Ihre Kollegin Evi Sachenbacher ist da weniger trennungsfreudig: Seit ihrer Heirat ist sie als ...
... Evi Sachenbacher-Stehle unterwegs - und will es auch bleiben.
Auffällig, dass besonders Wintersportlerinnen derart experimentierfreudig mit ihren Namen umgehen: So auch die ehemalige Skirennläuferin Martina Ertl, die sich nach der Hochzeit ...
... mit Sven Renz dessen Namen anhängte und zum Ende ihrer Karriere als Martina Ertl-Renz über die Pisten fegte. Hier blieb die Namenskette wenigstens noch überschaubar.
Ihre Kollegin Monika Bergmann schreckte dagegen vor einem Ungetüm nicht zurück ...
... und schnallte sich als Monika Bergmann-Schmuderer wieder die Skier unter.
Eine wahre Namenskarriere hat Ex-Eisschnelläuferin Gunda Niemann hingelegt. Geboren als Gunda Kleemann übernahm sie zunächst den Namen ihres ersten Mannes und feierte als Gunda Niemann ihre größten Erfolge.
Schließlich heiratete sie ihren Manager Oliver (hier mit der gemeinsamen Tochter Victoria) und heißt seither Gunda Niemann-Stirnemann.
Ein Name wie in Stein gemeißelt: Die neu erbaute Eishalle in ihrer Heimat Erfurt wurde zur Gunda-Niemann-Stirnemann-Halle (sprich: GNS-Halle) getauft. Große Namensexperimente kann sie sich damit nun nicht mehr leisten.
Konsequenz auf zwei Kufen: Auch Kollegin Monique Garbrecht entschied sich für die Namenserweiterung zu Monique Garbrecht-Enfeldt.
Die schnelle Frau im Eiskanal, Silke Kraushaar, mochte ihren Mädchennamen ebensowenig hergeben ...
... und fuhr schließlich als Silke Kaushaar-Pielach zu den nächsten Erfolgen.
Eine Herausforderung für jeden Sportreporter wurde das Namensungetüm, dass sich die mehrfache Olympiasiegerin im Rudern, Katrin Rutschow, in den Pass eintragen ließ.
Ab 1999 saß sie als Katrin Rutschow-Stomporowoski im Boot. Nur der Vollständigkeit halber: Ihre Kinder heißen Kiro Gerome und Caspar Vinzenz.
Als Expertin im Namensammeln entpuppte sich auch die ehemalige Weltklasse-Hochspringerin Heike Henkel. Geboren mit dem Namen Redetzki, legte sie diesen ab, als sie den Ex-Schwimmer Rainer Henkel heiratete.
Die Ehe zerbrach, den Namen behielt sie. Als sie dann den ehemaligen Zehnkämpfer Paul Meier ehelichte, sackte sie auch dessen Namen ein und heißt heute Heike Meier-Henkel . Immerhin: Der Name des neuen Mannes durfte vorn stehen.
Auch Justine Henin-Hardenne, ehemalige Nummer eins im Tennis, hatte durch Heirat den zweiten Namen hinzugewonnen.
Mit der Scheidung gab's dann nicht nur die Trennung vom Mann, sondern auch vom Namen: Sie heißt jetzt wieder Justine Henin.
Die Doppelnamen - in jedem Fall ein weibliches Phänomen im Sport. Mithalten kann da eigenltich nur einer: Nationaldoc Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt.
Danke liebe Verfassungsrichter: Nicht auszudenken, was herausgekommen wäre, wenn seine Tochter Maren ihren Ex Lothar Matthäus geheiratet hätte (Maren Matthäus-Müller-Wohlfahrt?)
"Was Ribery an Ablöse gekostet hat und an Gehalt kostet - das würde bei uns für zwei, drei Jahre für den ganzen Kader reichen."
So lautete die lapidare Feststellung von Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick vor dem Spiel gegen Bayern München. Zudem hatte er richtig erkannt:
"Wenn sie flotte Sprüche hören wollen, dann müssen sie nach München gehen. Wenn sie flotten Fußball sehen wollen, dann sind sie bei uns genau richtig."
Auf die Frage nach der Zufriedenheit mit Kevin Kuranyis Leistungen fiel Schalkes Trainer...
... Fred Rutten nur ein: "Es macht mir Spaß, mein Leben ganz schwer zu machen. Deshalb bin ich Fußballlehrer."
Auch Arminia Bielefelds Coach Michael Frontzeck brachte die Freude an seinem Job zum Ausdruck: "Machen sie das Fenster auf. Los, machen sie schon. Hört man schon was? Die Fans fordern sicher wieder meinen Kopf. Oder hab' ich schon Halluzinationen?"
HSV-Trainer Martin Jol (l.) analysierte nach dem 0:3 bei Hoffenheim messerscharf: "Wir waren nicht existent. Vorne nicht, hinten nicht und in der Mitte nicht."
FC Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte vorsichtshalber noch mal nachgeschlagen:
"Wissen Sie, wann 1860 München hier erstmals urkundlich erwähnt wurde? Im Alten Testament. ...
... Da stand nämlich: 'Sie trugen seltsame Gewänder und irrten planlos umher.'"
Nochmal Rummenigge und die Historie: "1899 Hoffenheim - ...
... wo haben die sich eigentlich die letzten hundert Jahre versteckt?"
Der HSV hat schon ein eigenes Grab, der KSC braucht eins - immerhin passen die Farben bereits:
"Wenn du fünf Spiele in Folge verloren hast und dann nach ein paar Sekunden 0:1 zurückliegst - wenn da elf Gräber gewesen wären, wären wir hineingehüpft", sagte Karlsruhes Kapitän Christian Eichner (M.).
Als Fan radikaler Methoden outete sich auch Bremens Sportdirektor Klaus Allofs nach dem 3:3 gegen Dortmund:
"Vielleicht sollten wir es mal mit Stromstößen versuchen, aber das ist ja nicht erlaubt."
"Für Streicheleinheiten müssen wir uns eine Katze kaufen", ...
... befand Bayern Münchens Torjäger Miroslav Klose auf die Frage, ob sein Sturmpartner Lukas Podolski eine größere Fürsorge des Klubs benötige.
Poldis Lösung dagegen, nach der Äußerung von Uli Hoeneß, 80 Prozent der Länderspiele habe er gegen Mannschaften wie Liechtenstein gemacht:
"Ich werde Jogi Löw bitten, mich nur noch gegen die Top 20 der Welt einzusetzen."
Keine Sprüchesammlung ohne einen Beitrag vom Kaiser: Franz Beckenbauer kommentierte den missglückten Tor-Salto von Miroslav Klose nach dessen Siegtreffer in Karlsruhe so:
"Wenn man so wenig Gelegenheiten hat, Saltos zu machen, dann kommen solche Dinge raus."
Uli Hoeneß hatte nach diesem Spiel Probleme mit einem Reporter aus dem eigenen Haus. Auf die Frage, ob er beim 1:0 in Karlsruhe die "Dusel-Bayern" erlebt habe, ...
... antwortete er: "Sie sind wirklich vom FC-Bayern-TV? Sie müssen sich in der nächsten Woche einen neuen Job suchen!"
Zu den rosa Fußball-Schlappen von Franck Ribery fiel Franz Beckenbauer dieses ein:
"Ribery und der kleine Lionel Messi vom FC Barcelona sind derzeit wohl die besten Spieler der Welt. Das sind Tänzer, keine Fußballspieler. Man stelle sich vor, der zieht jetzt auch noch richtige Fußballschuhe an!"
"Letztes Jahr 4:0, jetzt 2:5 - von der Tordifferenz haben wir gewonnen", meinte Bayern-Kapitän Mark van Bommel nach der 2:5-Niederlage gegen Werder Bremen.
Kölns Trainer Christoph Daum gab auf die Frage, ob die Rückkehr nach Leverkusen (wo er vor acht Jahren wegen der Kokain-Affäre entlassen worden war), schwierig gewesen sei, folgende Auskunft:
"Der Anfahrtsweg war gut ausgeschildert, und der Busfahrer hat den Weg zum Stadion ohne Probleme gefunden."
"Mein Sohn ist auch von 1988, da wusste ich schon, dass das ein sensationeller Jahrgang ist", sagte Borussia Dortmunds Trainer Jürgen Klopp über den 20 Jahre alten Startelf-Debütanten Marcel Schmelzer.
"Ich will meine Spanischkenntnisse ausbauen. Mein Englisch und Deutsch ist schon ganz okay. Mit meinem Gladbacher Platt kann ich dann vier Sprachen", so Marcell Jansen (damals noch bei Bayern) auf die Frage, was er zwischen den Trainingseinheiten macht.
"Wir sind ja nicht unterwegs wie die Harlem Globetrotters, um die Zuschauer zu begeistern, sondern um Punkte mitzunehmen",...
... stellte Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick nach dem spektakulären 4:5 von 1899 bei Werder Bremen klar.
Und mit dieser Aussage beweist Rangnick endgültig seine Sprücheklopfer-Qualitäten: "Wenn wir am Ende der Saison vor den Bayern stehen, steigen wir zu 100 Prozent nicht ab."
Der Aufsichtsrat erhöht den Druck, der Manager wehrt sich, und frustrierte Fans wünschen sich sogar eine Niederlage gegen den Erzrivalen: Vor dem 133. Revierderby gegen Borussia Dortmund brennt es beim Fußball-Bundesligisten Schalke 04 lichterloh. Und kaum jemand merkt, dass sich der BVB still und leise anschickt, die Rangordnung im Ruhrpott nach vier Jahren königsblauer Dominanz wieder auf den Kopf zu stellen.
Öffentliche Diskussion um Schalke-Anhänger Die öffentliche Diskussion um Manager Andreas Müller stellt vor der Neuauflage des Klassikers alles andere in den Schatten. Beim Training und in diversen Internetforen äußerten S04-Anhänger sogar das Undenkbare: Ein Dortmunder Sieg wäre das kleinere Übel, wenn man dann endlich Sündenbock Müller und gleich auch noch den erfolglosen Trainer Fred Rutten loswürde.
Ob die erste Heimniederlage gegen den BVB seit dem 14. Mai 2005 (1:2) tatsächlich derartige Konsequenzen hätte, ist offen. Zwar stellte Präsident Josef Schnusenberg dem umstrittenen Duo eine Jobgarantie aus, allerdings entscheidet über Müllers Zukunft der Aufsichtsrat. Dessen Chef Clemens Tönnies, der nach dem 1:2 im kleinen Revierderby beim VfL Bochum von drohendem "Zugzwang" gesprochen hatte, schwieg vor dem großen Derby.
"Der Druck ist sehr hoch", stellte Rutten fest, "auch wegen der Position von Trainer und Manager." Müller setzte sich derweil gegen die "zum Teil hässlichen Angriffe" zur Wehr und attackierte seinen Vorgänger Rudi Assauer. Es habe nichts mit Härte zu tun, "proletenhaft in der Presse herumzuschreien", sagte Müller der Tageszeitung Die Welt und wies die Kritik, er sei zu nachgiebig mit den hochbezahlten Profis, zurück.
Assauer tritt nach In der Frankfurter Rundschau trat Assauer noch einmal hinsichtlich Müllers Transferpolitik nach: "Es ist kein Fortschritt zu sehen, im Gegenteil. Der Klub geht nach unten. Im Moment hat kein Gegner mehr Angst vor Schalke."
Die Profis scheinen den Ernst der Lage erkannt zu haben. "Die Nerven liegen blank", stellte Gerald Asamoah, der am Freitag sein 18. Revierderby bestreitet, fest: "Wir werden kratzen und beißen für den Sieg."
Und auch Torhüter Manuel Neuer ist "bis in die Haarspitzen motiviert". Dass die Fans, wenn das Derby angepfiffen ist, zu 100 Prozent hinter ihrem Team stehen werden, bezweifelt der Keeper nicht: "Ich weiß schließlich aus eigener Erfahrung als Fan aus der Kurve, dass vielen S04-Anhängern ein Sieg gegen den BVB regelrecht ein halbes Jahr rettet."
Ruhe vor dem Klassiker-Derby Die Schalker Krise beschert den Dortmundern ungewohnte Ruhe vor dem Klassiker. Dabei haben die Schwarz-Gelben ihre eigenen Probleme. Mit nur zwei Remis aus drei Spielen holten sie sogar noch einen Punkt weniger als die Schalker im neuen Jahr, stehen als Achte aber einen Platz vor dem Rivalen.
Nach vier Jahren im Schatten von Königsblau könnte der BVB mit einem Sieg auf Schalke wieder für eine Wachablösung im Revier sorgen. Trainer Jürgen Klopp sieht sich aber nicht im Vorteil. "Es ist müßig, darüber zu diskutieren, wer den größeren Druck hat", sagte er: "Beide Mannschaften lechzen nach dem Befreiungsschlag."
Während Schalke-Coach Rutten wieder auf Kapitän Marcelo Bordon (nach Mittelhandbruch mit Manschette) und Benedikt Höwedes in der Innenverteidigung sowie den zuletzt gesperrten Jermaine Jones im Mittelfeld zurückgreifen kann, plagen Klopp Personalsorgen. Neben dem gesperrten Young-Pyo Lee fällt auch der angeschlagene Tinga aus. - Die voraussichtlichen Mannschaftsaufstellungen:
Schalke : Neuer - Rafinha, Höwedes, Bordon, Westermann - Jones - Rakitic, Engelaar (Kobiaschwili) - Farfan, Kuranyi, Asamoah. - Trainer: Rutten
Dortmund : Weidenfeller - Owomojela, Subotic, Santana, Schmelzer - Boateng, Hajnal, Kehl, Kringe - Frei, Valdez. - Trainer: Klopp
Schiedsrichter : Stark (Ergolding)
(Sid, N24)
20.02.2009 12:08 Uhr