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Berlin tanzt "Fox-Trott"

Außerirdische Echo-Party

"Is' ja 'n Hammer", feierte Panikrocker Udo Lindenberg seinen Echo. Er machte damit dem Abräumer des Abends, Peter Fox, Konkurrenz. Der "Stadtaffe" schnappte sich gleich drei Musikpreise.

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Video: Echo-Aftershow-Party - Reaktionen der Stars nach der Show
Video: Echo-Verleihung 2009 - Was Stars von der Trophäe halten
"Panikrocker "Udo Lindenberg überzeugte erst mit einem außerirdischen Live-Auftritt beim Echo, sahnte dann eine Trophäe ab und legte zum Schluss noch eine historische Dankesrede hin.
Video: Echo-Verleihung 2009 - Peter Fox räumt drei Musikpreise ab
Seeed-Sänger Peter Fox hat bei der Echo-Verleihung gleich drei Preise abgeräumt.
U2-Frontmann Bono war der unumstrittene Stargast der diesjährigen Echo-Verleihung.
Tote-Hosen-Sänger Campino und die österreichische Schauspielerin Birgit Minichmayr haben bei der Echo-Verleihung gemeinsam gesungen.
Wie Filmpreis?! Wenn sich auf dem Roten Teppich vor dem Kodak Theatre in L.A. jährlich allerlei Prominenz tummelt, geht es vor allem um eins: Wer trägt was? Dabei gab es bei den "Oscars" so manchen "Fashion-Unfall". Sängerin Björk verwirrte ...
... als sterbender Schwan, Tilda Swinton 2008 als preisgekrönte ...
... Fledermaus. Besonders die, die es eigentlich besser wissen müssten, fallen immer wieder aus dem Roben-Raster. So bastelte sich ...
... Kostümbildnerin Lizzy Gardiner für ihren Auftritt auf der Oscar-Bühne einen ...
... Goldfummel aus American-Express-Kreditkarten, Kostümbildnerin ...
... Milena Canonero verkleidete sich 2007 als Renn-Jockey und Kollegin ...
... Alexandra Byrne recycelte im Jahr darauf Großmutters Kleiderschrank.
Man könnte meinen: Früh übt sich, wer ein Oscar-Modevorbild werden will. Doch was an Schauspielnachwuchs Abigail Breslin (Little Miss Sunshine) noch irgendwie niedlich wirkt ...
... sollten ausgewachsene Filmdiven mit Vorsicht genießen: Gwyneth Paltrow in schlaffer Lachshaut oder ...
... Penelope Cruz in Zuckerwatte. Rosa haut in jedem ...
... Fall ins Auge. Dolly Parton hätte sich 2006 besser ein Beispiel an Babie ...
... genommen. Selbst Prinzessin-Pink trägt zu den Oscars lieber schickes Valentino-Schwarz.
Aber auch die Farbe Weiß erfreut sich auf dem Laufsteg der Eitelkeit seit Jahren großer Beliebtheit (1996 Alicia Silverstone in Vera Wang) allerdings ...
... läuft man so Gefahr eines direkten Körpervergleichs: Was Angelina zu wenig zum Kleid ...
... mitbringt, hat Renee Zellweger zuviel - zumindest an Schleife. Vier Jahre später droht sie dagegen ...
... in Edelmetall zu verschwinden.
Auch der Klimawandel geht an den Stars nicht spurlos vorrüber: Juliette Binoche in winterwarmem Samt, ...
... Cher im tropischen Fischernetz.
Selbiges wertete Sophia Loren dann 1991, drei Jahre später, mit einem weiteren Oscar auf.
Kim Basinger machte es 1998 wie einst ...
... Betty Davis: Seidig und hochgeschlossen eckt zwar nicht an, wirkt aber schnell recht farblos.
Das Gegenteil von schwarz-weiß? Leo-Print! Allerdings kommt der Raubtierlook mit dem entsprechenden Körperschmuck wie bei Diablo Cody irgendwie ...
... stimmigiger als bei Scientologen-Gattin Kelly Preston.
Weitere beliebte Anleihe aus dem Tierreich: Das Vogelnest als Dekoletté-Wärmer. Vor solchem Gefieder sind auch Stil-Ikonen wie Nicole Kidman ...
... oder Jessica Alba nicht gefeit. Wobei sich letztere ...
... die Jahre zuvor ...
... bis ins Detail auf den großen Auftritt auf dem ...
... Roten Teppich vorbereitet hatte. Aber so ist das mit den alten Hasen: Ab einer ...
... gewisse Routine im Filmgeschäft hat man, wie Frau Keaton, aufwendiges Frisuren-Türmen einfach nicht mehr nötig.
Daniel Day-Lewis geht vor Helen Mirrens Fashion-Statement in Signalrot vorsichtshalber in die Knie ...
... Maggie Gyllenhaal tat sich dagegen 2007 in ihrem schalen Trauerflor offenbar selbst leid.
Vergeblich versuchte Topmodel Heidi Klum 2008 mit Prachtklunkern von ...
... ihrem Föhnunfall abzulenken.
2004 gelang es Charlize Theron zwar noch, die Aufmerksamkeit auf ihre Füße zu lenken, zwei ...
... Jahre später sahen die Paparazzi dagegen nur noch grün.
Javier Bardem kann über solche Kinkerlitzchen nur lachen, Regisseur und Künstler Julian Schnabel sieht's durch die sonnengelbe Brille - schließlich geht es bei ...
... den Oscars doch nur um das Eine: richtig gute Filme. Oder?!
Der Brit Award 2009 mit den Kings of Leon, . . .
. . . die den Preis als beste internationale Band und für ihr Album “Onlny By the Night“ entgegennahmen
Auf der Bühne zeigten die Jungs dann, warum sie den Preis verdient haben.
Die britische Sängerin Duffy glänzte nicht nur durch ein atemberaubendes Kleid auf der Bühne.
Neben der Auszeichnung als beste britische Solokünstlerin und beste britische Newcomerin . . .
. . . wurde auch ihr Album “Rockferry“ zur besten britischen Scheibe gekürt.
James Cordon, Kylie Minogue und Matthew Horne, die Gastgeber des Abends, glänzten . . .
. . . mit männlichem Charme und weiblicher Eleganz.
Aber auch auf dem Roten Teppich ließen sich die Gäste, wie hier Alexa Chung, nicht lumpen.
Die australische Sängerin Gabriella Cilmi ging bei den Brit Awards leer aus, aber ist als beste internationale Newcomerin beim ECHO 2009 in Berlin nominiert.
Das ist nicht “Puck die Stubenfliege“, . . .
. . . die stylische Brille von Calvin Harris.
Die Moderatorin und Schauspielerin Holly Willoughby erschien mit dickem Bauch . . .
. . . und Bernie Ecclestone mit Tochter Tamara. Nicht nur die Formel 1 hat heiße Kurven.
Auch David Hasselhoff erschien bei den Brit Awards 2009 mit seiner Tochter.
Katy Perry nahm sich in einem heißen Dress Zeit für ihre Fans, . . .
. . . während die drei Jungs von “Scouting for Girls“ sich noch orientieren mussten. Immerhin drei Nominierungen konnten die britischen Neulinge verbuchen.
Große Stimme, große Ärmel – Estelle konnte bereits bei den Grammys 2009 mit ihrem Song „American Boy“ einen Preis gewinnen. Bei den Brit Awards 2009 . . .
. . . trat Estelle zusammen mit Katie White und Jules de Martino von den “Ting Tings“ auf.
Die Damen von “Girls Aloud“ lieferten eine Bühnenshow ab, . . .
. . .die stark an das Programm im Moulin Rouge erinnerte.
Den Erhalt des Preises für die beste britische Single kommentierte Sängerin Sarah Harding freudig mit den Worten: „Das wurde auch Zeit!“
Bereits etwas länger im Showgeschäft sind Neil Tennant (l) und Chris Lowe (r) von den “Petshop-Boys“, hier mit Unterstützung von Brandon Flowers von den “Killers“.
Die beiden Pop-Rentner erhielten den Preis für ihren herausragenden Beitrag zur Musik in den letzten Jahren.
Auf ein gelungenes Comeback konnten “Take-That“ zurückblicken.
Die Fans bejubelten die Künstler von “Take-That“ wie zu ihren besten Zeiten mit Robbie Williams.
Bono von der irischen Band U2 . . .
. . . ließen es auf der Bühne krachen.
Aber auch die Musiker von Coldplay . . .
. . . . um ihren Frontmann Chris Martin heizten dem Publikum ein.
Backstage dann wieder ganz brav.
Die Band “Elbow“ konnte sich als beste britische Band gegen Größen wie “Take-That“, “Coldplay“ oder “Radiohead“ durchsetzen.
“Lady Gaga“ sowohl auf der Bühne, . . .
. . . als auch backstage in sehr gewagten Outfits.
Justin Hawkins von “The Darkness“ dagegen fast etwas bieder.
Urgesteine des Musikbusiness: Der “Tiger“ Tom Jones und . . .
. . . Sänger Lionel Richie sind über alle Kleidungseskapaden erhaben.

Peter Fox triumphiert als dreifacher Echo-Gewinner, Udo Lindenberg bestätigt «hinterm Lebenswerk geht's weiter» und Barbara Schöneberger flirtet mit Depeche Mode: Stars der deutschen und internationalen Musikszene haben in Berlin die 18. Echo-Verleihung gefeiert. Der Deutsche Musikpreis wurde dabei vor allem zum Abend des Berliner Newcomers Peter Fox und der Hamburger Rocklegende Udo Lindenberg. Ersterer räumte gleich drei Trophäen ab, Letzterer wurde gefeiert wie kein anderer Preisträger.

Rock und Pop, Klassik und Volksmusik - in 27 Kategorien vergab die Deutsche Phono-Akademie diesmal ihre Auszeichnungen, die zu den begehrtesten der Branche gehören. Top-Künstler wie U2, Depeche Mode und Katy Perry sorgten für die Live-Acts vor jubelnden Fans in der O2-World. Prominente wie Box-Champion Wladimir Klitschko, Rapper Bushido und Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff traten als Laudatoren auf.

Barbara Schöneberger und Oliver Pocher moderierten die mehr als dreistündige Live-Show - ein Abend mit Glanz, Glamour und Gefühlsausbrüchen.

Berlin im Fox-Trott

Zu den Lieblingen des Publikums gehörte der Berliner Peter Fox. Kaum fiel sein Name, tobten die Fans in der Halle. Gleich drei der Trophäen konnte der Musiker, der erst vor einer Woche mit seinem Song "Schwarz zu Blau" den Bundesvision Song Contest gewonnen hatte, für sich verbuchen: Der auf Solo-Pfaden wandelnde Seeed-Sänger gewann in der Kategorie Hip-Hop/Urban, wurde bester Produzent und nahm dann - völlig überrascht - noch den Kritikerpreis mit nach Hause. Die Ehrung durch Musikjournalisten war erst in diesem Jahr ins Leben gerufen worden.

In zwei Kategorien musste sich Fox geschlagen geben: Nachdem als Bester Newcomer Thomas Godoj siegte, holte sich das Duo Rosenstolz den Preis in der Kategorie Bestes Video National. AnNa R. und Peter Plate durften sich damit über ihren zweiten Echo 2009 freuen, sie waren bereits für ihr soziales Engagement im Kampf gegen Aids gewürdigt worden. AnNa R., die auch diesen Preis ohne ihren erkrankten Kollegen überreicht bekam, bedankte sich bei allen Fans. "Ich denke, das Publikum kann man sich teilen", meinte sie mit Blick auf Ich+Ich.

"Wir haben die tollsten, die besten Fans der Welt"

Annette Humpe und Adel Tawil, die das Duo bilden, waren als erste Preisträger (Beste Band National) der Gala aufgerufen worden und hatten sich überschwänglich bedankt: "Wir haben die tollsten, die besten Fans der Welt", sagte Humpe, die sonst nicht mit auf der Bühne steht. Ebenfalls zwei Echos bekam Schlagersängerin Helene Fischer überreicht.

Schottin im Rock auf der Bühne

Wer von den international Nominierten angereist war, ging nicht mit leeren Händen: Amy Macdonald gewann als internationale Newcomerin und sang ihren Hit "This Is The Life". Castingshow-Star Paul Potts wurde bester internationaler Künstler und schmetterte sein "Nessun Dorma". Lionel Richie ließ sich als Sonderpreisträger feiern. Andere Sieger wie Amy Winehouse, AC/DC, Kid Rock oder Coldplay hatten nicht die Reise nach Berlin angetreten.

Lindenberg hat's noch immer drauf

Am meisten gefeiert von Fans und Kollegen gleichermaßen wurde aber ohnehin Rocklegende Udo Lindenberg, der 17 Jahre nach seinem Lebenswerk-Echo erneut den begehrten Musikpreis gewann. Der 62-Jährige triumphierte als bester nationaler Künstler Rock/Pop. "Is' ja 'n Hammer", meinte der Deutschrocker. "Ich habe mir das auch nicht gedacht damals...Das ist einer der schönsten Tage meines Lebens", sagte er. Aber: "Hinterm Lebenswerk geht's weiter." In der Kategorie seiner Kolleginnen wurde Stefanie Heinzmann Erste. Den Tränen nah rief sie: "Scheiße, das ist total geil! Danke, Leute!".

Live sind "Die Toten Hosen" nicht zu schlagen

Der Echo 2009 wurde in 27 Kategorien verliehen und gilt als eine der begehrtesten Auszeichnungen der Branche. Schon zum zwölften Mal sicherten sich in der Volksmusik-Sparte die Kastelruther Spatzen den Sieg. Dass zwischen Laudatio und Dankesrede noch Platz für Peinlichkeiten bleiben kann, zeigte die im Dirndl erschienen Girl-Band Monrose, deren Witze überhaupt nicht zündeten. Auch beim Moderatorenpaar ging manche Pointe nicht auf, dennoch sorgten sie ebenso wie der Auftritt von Comedian Michael Mittermeier für Lacher.

Kurz vor dem Ende konnten noch Die Toten Hosen jubeln, Campino & Co wurden als bester Live-Act ausgezeichnet. "Wir verstehen das als Zeichen und Anerkennung dafür, dass viele Leute auf unseren Konzerten eine geile Zeit haben", meinte Campino und wünschte den Gästen noch einen schönen Abend - da stand das Finale noch bevor. Der krönende Abschluss blieb letztlich den Scorpions vorbehalten - sie bekamen den Echo für ihr Lebenswerk.

(dpa, N24)

21.02.2009 22:37 Uhr

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