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"Das ist für dich, Baby"

"Wrestler" Rourke widmet Filmpreis totem Hund

Sollte Mickey Rourke für seine Rolle in "The Wrestler" den Oscar erhalten, kann sich die Welt auf eine emotionale Dankesrede freuen. Beim Indie-Preis "Spirit" gab Rourke bereits einen Vorgeschmack.

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Unorthodox, aber erfolgreich: "The Wrestler" Mickey Rourke.
Video: Trailer zum Film - Neu im Kino: "The Wrestler"
Harvey Milk (1938 - 1978) - Bürgerrechtler, Stadtrat und charismatischer Führer der Schwulen- und Lesbenbewegung von San Francisco.
In den sechziger und siebziger Jahren zieht es viele Hippies, …
… Schwule, Lesben und Transvestiten aus anderen US-Staaten nach Kalifornien (Foto: San Francisco, 1977).
Das Castro-Viertel in San Francisco avanciert zum Treffpunkt von jungen Menschen, …
… die von einer offenen und toleranten Gesellschaft träumen und dort auch zum Teil finden (Foto: Umzug von Hare-Krishna-Jüngern im Golden Gate Park).
Auch ein Harvey Milk (l.) kommt Anfang der Siebziger mit seinem Freund aus New York nach Kalifornien, in das "Sodom am Meer", wie der Westküstenstaat von vielen Amerikanern damals genannt wird.
Im Castro-Viertel eröffnet Milk ein Fotogeschäft, das sich bald zum Treffpunkt für die schwul-lesbische Szene der Stadt entwickelt. Milks Charisma und seine gewinnende Art machen ihn schnell bekannt, was ihm den Titel "Bürgermeister von Castro" einbringt.
Milk beschließt, sich politisch für die Rechte von Schwulen und Lesben einzusetzen und kandidiert für das Amt des Stadtrats. Sein Fotogeschäft "Castros Camera" wird als Wahlkampfzentrale eingerichtet.
Im zweiten Anlauf wird Milk im November 1977 in den Stadtrat vom demokratischen Bürgermeister George Moscone gewählt (Foto: Milk und Moscone im April 1977).
Ende der Siebziger versucht Kaliforniens Senator John Briggs mit der "Proposition 6" alle schwulen Lehrer aus dem Schuldienst zu drängen. Dagegen organisiert Milk Widerstand und fordert Briggs auf dessen öffentlichen Auftritten heraus.
Selbst der ehemalige konservative Gouverneur und spätere US-Präsident Ronald Reagan äußert sich kritisch über den Vorstoß seines Parteifreundes und erklärt, dass "Homosexualität keine ansteckende Krankheit ist".
Im November 1978 stimmt die Mehrheit der Kalifornier gegen "Proporsition 6", ein Triumph für Harvey Milk und seine Anhänger (Foto: Milk auf einer Schwulenparade in San Francisco im Juli 1978).
Dieses Motiv greift dreißig Jahre später Regisseur Gus Van Sant in seinem Oscar nominierten Film "Milk“ auf, in dem Sean Penn die Hauptrolle spielt.
Zurück in das Jahr 1938: Kurz nachdem Stadtrat Dan White frustriert zurückgetreten ist und Milk seinen Platz eingenommen hat, fordert White von Moscone seinen Posten zurück.
Moscone lehnt ab, tatsächlich wäre eine Rückkehr von White auf diesem Weg rechtlich nicht möglich gewesen. Unvermittelt zieht White seine Dienstwaffe und feuert auf den Bürgermeister.
Moscone wird von fünf Kugeln getroffen und stirbt noch in seinem Büro. Anschließend richtet White die Waffe gegen Milk und tötet ihn mit mehreren Schüssen (Foto: Sicherung des Tatorts).
Die Leiche von Harvey Milk wird aus dem Rathaus gebracht.
Bürger versammeln sich am 28. November auf den Stufen der City Hall und legen einen Kranz für die beiden Opfer nieder.
Die Stadt ist im Schockzustand, 30.000 Menschen sammeln sich zu einem Marsch auf das Rathaus.
Vor dem Rathaus entzünden die Menschen tausende Lichter und Gedenken der Opfer.
Bürgermeister Moscone und Stadtrat Milk werden zwei Tage später in der City Hall aufgebart.
Trauer bei den Angehörigen: Die 20-jährige Tochter von Bürgermeister Moscone am 29. November in der City Hall.
Weniger friedlich geht es ein halbes Jahr später zu, nachdem Dan White von einem Gericht wegen Totschlags zu sieben Jahren Haft verurteilt wird (Foto: Polizeichef von San Francisco, Al Nelder (m.), im Gericht).
Das Urteil wird von vielen Menschen als zu mild empfunden. Demonstranten versuchen die City Hall zu stürmen und in Brand zu stecken.
Die Polizei geht mit äußerster Härte gegen die Demonstranten vor. Viele Menschen werden bei den gewaltsamen Protesten verletzt.
Die Unruhen gehen als die "White Nights“ in die Geschichte San Franciscos ein.
Bereits nach fünf Jahren Haft wird Dan White aus dem Gefängnis entlassen. 1987 begeht er Selbstmord.
Zum 30. Jahrestag seiner Ermordung enthüllen Milks Neffe Stuart (r.) und Nancy Pelosi, Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, in San Francisco ein Denkmal für Harvey Milk.
Bereits 1985 wird in New York die "Harvey Milk School“ eröffnet. Hier werden vorwiegend schwule, lesbische und transsexuelle Jugendliche unterrichtet (Foto: Klassenraum, 1991).
Dreißig Jahre nach Milks Tod feiern Schwule und Lesben in der Castro Street in San Francisco ein Urteil des Obersten Gerichts, das gleichgeschlechtliche Ehen in Kalifornien zulässt.
Harvey Milk ist bis heute eine der wichtigsten Identifikationsfigur der Schwulen und Lesben in den Vereinigten Staaten.
Harvey Milk (Foto: 1977)
Jerry Lewis gilt als einer der größten Komiker des Kinos.
In seiner über 60-jährigen Karriere hat der Entertainer, Regisseur und Produzent Millionen von Menschen zum Lachen gebracht - egal ob als genialer Leinwand-Tollpatsch, ...
… der sich naiv und grimassenschneidend in die Herzen der Zuschauer zappelt, oder …
… als hypernervöser und frauenscheuer Typ, …
... der aber auch gut mit …
... Tieren kann.
Lewis (geboren am 16. März 1926), Sohn eines tingelnden Entertainer-Paares, macht 1946 die Bekanntschaft von Dean Martin - der Beginn einer Traumkarriere.
Die Rollenverteilung ist klar geregelt. Egal ob im Radio, auf der Bühne oder im Kino - in der zehnjährigen erfolgreichen Partnerschaft ist Lewis der Tollpatsch und neugierige Außenseiter, Martin der seriöse, lässige Frauenheld.
1956 beginnt Lewis, nach der Trennung von Martin, eigene Filme zu inszenieren.
Damit feiert er große Erfolge und hält sich lange Zeit in der Riege der beliebtesten Schauspieler der USA.
Sein bekanntester und wohl auch bester Film ist "Der verrückte Professor", eine Art ...
… Dr.-Jekyll-und-Mr.-Hyde-Version auf dem College.
Dann dreht sich das Blatt. Ohne ersichtlichen Grund hat Lewis in Europa plötzlich mehr Erfolg als in seinem Heimatland, wo er um 1970 beinahe abrupt von der Leinwand verschwindet.
Seitdem spielt er in Filmen anderer Regisseure. Erwähnenswert ist vor allem Martin Scorseses Meisterwerk "King of Comedy". Lewis wird darin von Robert De Niro entführt.
Lewis erhält mehrere Auszeichnungen, wie beispielsweise den "Emmy", …
... den "Goldenen Löwen" bei den Filmfestspielen in Venedig oder auch die "Goldene Kamera". (im Bild mit Goldie Hawn).
Die höchste Ehre der Filmbranche, ein Oscar, bleibt ihm aber lange versagt.
Der Erfolg hat aber auch Schattenseiten: Jahrzehntelang war Lewis tablettensüchtig.
Sein Körper wirkt aufgedunsen und ungesund.
Prostatakrebs, eine Magenblutung, ein Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine Wirbelsäulenfraktur und eine schwere Lungenkrankheit sind die Folge. 1982 ist er für 17 Sekunden sogar klinisch tot.
Die Erfahrung mit den eigenen Krankheiten macht Lewis aber auch empfänglich für das Leid anderer. Als Vorsitzender der US-Gesellschaft für Muskeldystrophie (MDA) hat er …
… bisher die unglaubliche Summe von mehr als zwei Milliarden Dollar (1,5 Milliarden Euro) für Menschen mit dem heimtückischen Muskelschwund gesammelt
Und genau diesem jahrzehntelangen, unermüdlichen Einsatz für das Allgemeinwohl hat es Lewis zu verdanken, dass er ...
… bei den Oscars 2009 endlich eine der goldenen Trophäen erhält.
Einen Ehren-Oscar, den sogenannten Jean Hersholt Humanitarian Award.
Herzlichen Glückwunsch, Jerry Lewis! Und …
… mach weiter so!
Wie Filmpreis?! Wenn sich auf dem Roten Teppich vor dem Kodak Theatre in L.A. jährlich allerlei Prominenz tummelt, geht es vor allem um eins: Wer trägt was? Dabei gab es bei den "Oscars" so manchen "Fashion-Unfall". Sängerin Björk verwirrte ...
... als sterbender Schwan, Tilda Swinton 2008 als preisgekrönte ...
... Fledermaus. Besonders die, die es eigentlich besser wissen müssten, fallen immer wieder aus dem Roben-Raster. So bastelte sich ...
... Kostümbildnerin Lizzy Gardiner für ihren Auftritt auf der Oscar-Bühne einen ...
... Goldfummel aus American-Express-Kreditkarten, Kostümbildnerin ...
... Milena Canonero verkleidete sich 2007 als Renn-Jockey und Kollegin ...
... Alexandra Byrne recycelte im Jahr darauf Großmutters Kleiderschrank.
Man könnte meinen: Früh übt sich, wer ein Oscar-Modevorbild werden will. Doch was an Schauspielnachwuchs Abigail Breslin (Little Miss Sunshine) noch irgendwie niedlich wirkt ...
... sollten ausgewachsene Filmdiven mit Vorsicht genießen: Gwyneth Paltrow in schlaffer Lachshaut oder ...
... Penelope Cruz in Zuckerwatte. Rosa haut in jedem ...
... Fall ins Auge. Dolly Parton hätte sich 2006 besser ein Beispiel an Babie ...
... genommen. Selbst Prinzessin-Pink trägt zu den Oscars lieber schickes Valentino-Schwarz.
Aber auch die Farbe Weiß erfreut sich auf dem Laufsteg der Eitelkeit seit Jahren großer Beliebtheit (1996 Alicia Silverstone in Vera Wang) allerdings ...
... läuft man so Gefahr eines direkten Körpervergleichs: Was Angelina zu wenig zum Kleid ...
... mitbringt, hat Renee Zellweger zuviel - zumindest an Schleife. Vier Jahre später droht sie dagegen ...
... in Edelmetall zu verschwinden.
Auch der Klimawandel geht an den Stars nicht spurlos vorrüber: Juliette Binoche in winterwarmem Samt, ...
... Cher im tropischen Fischernetz.
Selbiges wertete Sophia Loren dann 1991, drei Jahre später, mit einem weiteren Oscar auf.
Kim Basinger machte es 1998 wie einst ...
... Betty Davis: Seidig und hochgeschlossen eckt zwar nicht an, wirkt aber schnell recht farblos.
Das Gegenteil von schwarz-weiß? Leo-Print! Allerdings kommt der Raubtierlook mit dem entsprechenden Körperschmuck wie bei Diablo Cody irgendwie ...
... stimmigiger als bei Scientologen-Gattin Kelly Preston.
Weitere beliebte Anleihe aus dem Tierreich: Das Vogelnest als Dekoletté-Wärmer. Vor solchem Gefieder sind auch Stil-Ikonen wie Nicole Kidman ...
... oder Jessica Alba nicht gefeit. Wobei sich letztere ...
... die Jahre zuvor ...
... bis ins Detail auf den großen Auftritt auf dem ...
... Roten Teppich vorbereitet hatte. Aber so ist das mit den alten Hasen: Ab einer ...
... gewisse Routine im Filmgeschäft hat man, wie Frau Keaton, aufwendiges Frisuren-Türmen einfach nicht mehr nötig.
Daniel Day-Lewis geht vor Helen Mirrens Fashion-Statement in Signalrot vorsichtshalber in die Knie ...
... Maggie Gyllenhaal tat sich dagegen 2007 in ihrem schalen Trauerflor offenbar selbst leid.
Vergeblich versuchte Topmodel Heidi Klum 2008 mit Prachtklunkern von ...
... ihrem Föhnunfall abzulenken.
2004 gelang es Charlize Theron zwar noch, die Aufmerksamkeit auf ihre Füße zu lenken, zwei ...
... Jahre später sahen die Paparazzi dagegen nur noch grün.
Javier Bardem kann über solche Kinkerlitzchen nur lachen, Regisseur und Künstler Julian Schnabel sieht's durch die sonnengelbe Brille - schließlich geht es bei ...
... den Oscars doch nur um das Eine: richtig gute Filme. Oder?!
Überraschung! Bei der 81. Oscar-Verleihung am 22. Feburar könnte der vor einem Jahr gestorbene Heath Ledger eine der begehrten Trophäen posthum erhalten. Als "Joker" im Batman-Film "The Dark Knight" ist er nominiert. Auch Deutschland ist wieder mit im ...
... Rennen. Der deutsche RAF-Film "Der Baader Meinhof Komplex" von Regisseur Uli Edel hat gute Chancen auf einen Auslands-Oscar.
Der Film tritt in der Kategorie "bester nicht-englischsprachiger Film" gegen den israelischen Animationsfilm "Waltz with Bashir", …
… den halb-dokumentarischen Film "Die Klasse" aus Frankreich, "Departures" aus Japan und "Revanche" aus Österreich an.
Die Oscars werden in insgesamt 24 Kategorien verliehen. Für jede Kategorie gibt es fünf Nominierungen.
Neben Ledger sind in der Kategorie "Bester Nebendarsteller" nominiert: ...
Josh Brolin - bekannt etwa aus Oliver Stone's "W." - für seine Rolle in "Milk", …
… Robert Downey Jr. für seine Leistunge in "Tropic Thunder", sowie …
… Philip Seymour Hoffman in "Doubt" und …
… Michael Shannon in "Revolutionary Road" nominiert.
Bei den männlichen Hauptdarstellern hat Brad Pitt gute Chancen, seinen ersten Oscar zu gewinnen.
Weil er sich in seiner Rolle in "Der seltsame Fall des Benjamin Button" glaubhaft vom Greis zum kleinen Kind zurückentwickelt, gab es unter anderem auch Nennungen für Make-Up und Spezialeffekte.
Außerdem nominiert sind Richard Jenkins in "The Visitor", …
…Frank Langella in "Frost/Nixon", …
… Sean Penn in "Milk" und …
… Mickey Rourke in "The Wrestler".
Brad Pitts Lebensgefährtin Angelina Jolie zeigt sich auf Augenhöhe mit ihrem Liebsten.
Sie tritt mit einer Nominierung als beste Hauptdarstellerin in "Der fremde Sohn" an.
Als beste Schauspielerin in einer Hauptrolle hat auch Kate Winslet für ihre Rolle in "Der Vorleser" eine Chance auf den Oscar.
Gerade erst hat sie bei den Golden Globes abgeräumt und schon steuert sie mit großen Schritten auf die Oscars zu. Damit steigt für ihren Ehemann Sam Mendes auch die Chance, an ein kleines Küsschen zu kommen.
Des Weiteren haben Meryl Streep in "Doubt", …
… Melissa Leo in "Frozen River" und…
…Anne Hathaway in "Rachel Getting Married" Oscar-Aussichten.
Für weibliche Nebenrollen wurden neben Taraji Henson ("Der seltsame Fall des Benjamin Button") auch …
… Amy Adams (r) und Viola Davis (l) (beide "Doubt"), …
… Penelope Cruz ("Vicky Cristina Barcelona") und …
… Marisa Tomei ("The Wrestler") nominiert.
Bolt aus dem gleichnamigen Film „Bolt - Ein Hund für alle Fälle“ denkt er wäre ein Superstar und kann es durch seine Nominierung in der Kategorie "Bester Animationsfilm" allen beweisen.
Aber auch "Kung Fu Panda" und …
… "Wall E" sind für diese Kategorie nominiert.
Für den Regiepreis geht der britische Kultregisseur Danny Boyle mit "Slumdog Millionär" ins Rennen.
Mitbewerber sind außer ihm auch Stephen Daldry "Der Vorleser", ...
... Ron Howard "Frost/Nixon" und ...
... Gus Van Sant "Milk".
Anwärter auf den Hauptpreis als bester Film sind neben "Der seltsame Fall des Benjamin Button" auch die Filme "Der Vorleser" nach einem Buch von Bernhard Schlink und…
… das Sozialdrama "Slumdog Millionär", das bereits den Golden Globe für den besten Film gewonnen hat. Chancen haben ebenfalls die zeitgeschichtlichen Politikerfilme "Frost/Nixon" und "Milk".
Jetzt darf man nur noch gespannt sein, wer den Klassiker unter den Filmpreisen in diesem Jahr gewinnen wird.
Heinz Erhardt, deutscher Jahrhundertkomiker und Spaßnudel der Wirtschaftswunderjahre, wäre am 20. Februar 2009 100 Jahre alt geworden. Erhardt kommt in Riga zur Welt.
Ein Tag nach seinem 70. Geburtstag stirbt Heinz Erhardt. Er litt seit Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls, durch den er das Sprechvermögen verlor - gerade das Talent, das ihn so berühmt gemacht hatte.
Der Andrang bei seiner Beerdigung belegt, wie beliebt der knuffige Spaßvogel war. Auch heute noch werden seine rund 40 Filme häufig im Fernsehen wiederholt, kaum eine Feier kommt ohne Zitate aus seinen Gedichten aus.
In Göttingen geht die Erhardt-Verehrung gar so weit, dass ihm 2003 ein Denkmal gesetzt wird. In der niedersächsischen Stadt wurde der Film "Natürlich die Autofahrer" gedreht, die Figur stammt aus dem Streifen.
Erhardt begeistert noch heute wegen seines Wortwitzes. Eine Auswahl seiner besten Gedichte und Aussprüche: "War ich, wo's Bier zu trinken gab - stellt sich die Frage unterwegs mir: - Wenn ich beim Bier geschäkert hab, - dann bin ich wohl ein Schäksbier?"
"Das Leben entspringt auf alle Fälle - aus einer Zelle. - Doch manchmal endet’s auch bei Strolchen - in einer solchen."
"'Ich hol’ vom Himmel dir die Sterne', - so schwören wir den Frauen gerne. - Doch nur am Anfang! Später holen - wir nicht mal aus dem Keller Kohlen."
"Sie reichten Weine mir und Bier - und Schnäpse und dergleichen - dabei könn’n diese Leute mir - nicht mal das Wasser reichen!"
"Wir fuhren einst zusammen - tagtäglich mit der 'Zehn', - jetzt fahren wir zusammen, - wenn wir uns wiedersehn!"
"Ein jeder Stier hat oben vorn - auf jeder Seite je ein Horn. - Doch ist es ihm nicht zuzumuten, - auf so ’nem Horn auch noch zu tuten. - Nicht drum, weil er nicht tuten kann, - nein, er kommt mit dem Maul nicht ’ran!"
"Es gibt Gerüchte, - daß Hülsenfrüchte - in Mengen genommen - nicht gut bekommen. - Das macht ja nichts, ich finde das fein! - Warum soll man nicht auch mal ein Bläh-Boy sein!"
Er scheint doch noch manchmal für Überraschungen gut:
Der Oscar für die beste Schauspielerin ging an...
...die Französin Marion Cotillard...
...für ihre Darstellung der Edit Piaf...
...in dem Film "La vie en rose".
Im Vorfeld der Gala schon hoch gehandelt wurde Daniel Day-Lewis (hier mit seiner Frau Rebecca Miller).
Als bester Hauptdarsteller nahm er den Oscar entgegen,...
...beglückwünscht von seiner Kollegin Helen Mirren,...
...für seine Darstellung des Daniel Plainview in There Will Be Blood".
Ungläubig schaut Tilda Swinton auf die Bühne,...
...auf der sie die höchste Auszeichnung der Filmbranche...
...für die beste weibliche Nebendarstellerin entgegen nimmt,...
...für ihre Rolle als Karen Crowder in "Michael Clayton".
In Begleitung seiner Mama kam Javier Bardem.
Stolze Mutter,...
...und selbstbewußter Sohn. Mit riesiger Freude...
...und umjubelt von Kollegen...
...verdiente er sich den Oscar als bester Nebendarsteller...
...in der Rolle des Killers Chigurh in "No Country for Old Men".
Die vier besten Schauspieler 2008. Daniel Day-Lewis, Tilda Swinton, Marion Cotillard und Javier Bardem.
Joel Coen (rechts)...
...und Ethan Coen sind die Macher des in diesem Jahr höchst dekorierten Films.
Ihr Film "No Country for Old Men" bekam insgesamt vier Oscars: bester Film, beste Nebenrolle, beste Regie, bestes adaptiertes Drehbuch.
Drei strahlende Gewinner: Produzenten Ethan Coen, links, Scott Rudin und Joel Coen.
Als Autorin des besten Original-Drehbuches wurde Diablo Cody...
...mit dem Oscar geehrt. Nach einigen Schrecksekunden...
...klappt dann die Pose.
"Juno" ist das erste Drehbuch der ehemaligen Stripperin.
Bester nicht englischsprachiger Film: "Die Fälscher" von dem Österreicher Stefan Ruzowitzky.
Oscar für den besten Dokumentarfilm: "Taxi to the Dark Side", ein Film über Foltermethoden der Amerikaner, von Alex Gibney und Eva Orner.
Ein weiterer Oscar für "La vie en rose" in der Kategorie Make-up für Jan Archibald und Didier Lavergne.
Der greise Robert F. Boyle wird von Nicole Kidman...
...behutsam geführt. Er bekommt ...
...den Ehren-Oscar für sein Lebenswerk.
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Hollywood: Willkommen in der Traumfabrik. Mythen werden hier geboren, ebenso Stars. Aber erst Traumpaare sorgen dafür, dass Kinosäle voll sind und Filme im Gedächtnis bleiben. Ob skurril oder sexy: die N24.de-Rangliste der Top 100 Traumpaare Hollywoods:
Platz 100: Ashton Kutcher und Demi Moore landen auf dem "letzten" Platz. Die Ex von Bruce Willis und ihr junger Hüpfer sollten eigentlich für eine Neuauflage der "Reifeprüfung" gemeinsam vor die Kameras. Nach reiflicher Überlegung lehnten sie jedoch ab.
Platz 99: Wenn das Schicksal über ein Wiedersehen entscheidet: Kate Beckinsale und John Cusack fanden es in "Weil es dich gibt" heraus.
98: Der letzte Schrei für Horrorfilm-Fans war "Scream" von Altmeister Wes Craven: Ihre Romanze aus dem Film in das wahre Leben verlegt, haben dann auch David Arquette und Courteney Cox, spätere Courteney Cox-Arquette.
97: Auch am Set verliebten sich "Zorro" Antonia Banderas und "Taschengeld"-Star Melanie Griffith. "Two Much" hieß der wenig erfolgreiche Streifen.
96: In "Pulp Fiction" spielten sie beide mit, in "Be Cool" trumpften sie erneut auf: Uma Thurman und John Travolta.
95: Auch beim Film gibt es "One-Hit-Wonder" - Brooke Shields ist so eines. Mit ihrem Filmpartner Christopher Atkins tauchte sie einst in die "Blaue Lagune".
94: Jennifer Aniston war lange Zeit die Frau an Brad Pitts Seite. Bekannt wurde sie im TV als "Rachel" in der Serie "Friends". Mit Vince Vaughn spielte sie in "Trennung mit Hindernissen". Im wahren Leben ging es ihr ähnlich.
"Wild Things" landet auf Rang 93. Das besondere an dem Film: Nahezu jeder Hauptdarsteller hatte etwas mit dem anderen und das dicke Ende kam - jawohl - zum Schluss. Kevin Bacon, Neve Campbell, Matt Dillon und Denise Richards waren die Protagonisten.
Rang 92: Ein finanzieller Flop und mit negativen Kritiken überhäuft wurde "Die Insel". An den Hauptdarstellern in dem Zukunftsthriller - Scarlett Johansson und Ewan McGregor - lag es ganz sicher nicht.
91: Hollywood-Flair aus Deutschland verbreiteten Til Schweiger und Nora Tschirner in "KeinOhrHasen". Angeblich wird bereits an einen Nachfolger der Liebeskomödie gedacht. Immerhin war er der erfolgreichste deutsche Film 2007.
Platz 90: Sie kamen zwar nicht an die Serienhelden Philip Michael Thomas und Don Johnson heran. Sollte es ein Sequel von "Miami Vice" geben, sind Jamiee Foxx und Colin Farrell aber wieder erste Wahl.
Nicht freiwillig war Tom Hanks bei "Cast Away" auf einer einsamen Insel. Ganz einsam war er allerdings nicht. Sein runder Kumpel "Wilson" leistete ihm Gesellschaft. Rang 89 für das ungleiche Duo.
88: Einen ernsten Hintergrund hat der Film "Eve und der letzte Gentleman": die Kubakrise. Als Traumpaar überzeugten Alicia Silverstone und Brendan Fraser.
Gegensätzlicher konnten Matthew Broderick und Meg Ryan in "In Sachen Liebe" nicht sein. Am Ende bekamen sie sich natürlich trotzdem. Platz 87 im N24.de-Ranking.
Shakespeare, Mantague und Capulet, Romeo und Julia: schwere literarische Kost. Mit Claire Danes und Leonardo DiCaprio wurde das verfilmte Theaterstück ein Kassenschlager und DiCaprio ein Mädchenschwarm.
Auf Rang 85 landet eine blonde Haarsträhne. An diese Szene kann sich nahezu jeder erinnern, der "Verrückt nach Mary" mit Ben Stiller und Cameron Diaz gesehen hat.
Platz 84: Fast jedes Jahr gibt es mindestens einen neuen Film von Woody Allen, fast immer eine Komödie. Meistens spielt er selbst eine tragende Rolle. So auch in "Anything else". Hauptdarsteller waren aber Jason Biggs und Christina Ricci.
Als "englischer Patient" im gleichnamigen Liebesdrama erspielte sich Ralph Fiennes eine Oscar-Nominierung und das Image des romantischen Helden. Sein weiblicher Gegenpart hieß Juliette Binoche. Platz 83.
82: Rätselhaft und faszinierend, typisch David Lynch: Der Regisseur führt Laura Harring und Naomi Watts auf den "Mulholland Drive", die Straße der Finternis.
81: Dass London weit mehr zu bieten hat als Big Ben und besoffene Briten zeigten Hugh Grant und Julia Roberts in "Notting Hill". Ein Film nicht nur für Buchhändler.
Hugh Grant spielte auch die Hauptrolle in der Verfilmung des Nick-Hornby-Romans "About a boy". Dem klassischen Frauen-Aufreißer Grant wurde Toni Collette (l.) zur Seite gestellt. Schrullig-komisch, Platz 80.
Rang 79: Wenn es den "Spion ihrer Majestät" nicht geben würde, müsste man ihn erfinden. Nahezu jeder James-Bond-Streifen wartet mit einem neuen "Traumpaar" auf. Sophie Marceau war die Welt nicht genug, sie nahm sich auch Pierce Brosnan.
"Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden." Der "Herr der Ringe" war Frodo Beutlin ...
... oder doch Gollum? Sie landen auf Rang 78.
Rang 77 für Audrey Hepburn und ...
... George Peppard in "Breakfast at Tiffany's". Einige Fakten: Der Film kam 1961 heraus. Direktor war Blake Edwards und der Film basiert auf dem Buch von Truman Capote. Aber das ist noch nicht alles: ...
... Erkannt? Jawohl, das ist Colonel John "Hannibal" Smith aus dem "A-Team".
Die Welt rettete Ben Affleck in "Armageddon" ohne Liv Tyler, aber dafür mit Bruce Willis. Platz 76 für das Duo Tyler/Affleck.
Im wahrsten Sinne heiß her ging es in "Die Mumie". Brendan Fraser schaffte es so mit Rachel Weisz auf Platz 75 der Rangliste.
74: Es kann kaum größere Gegensätze geben: Johnny, der Lebenslustige, der auch mal Shakespeare zitiert und Frankie, die vom Leben und der Liebe die Nase voll hat. Natürlich bekommen sie sich am Ende trotzdem: Michelle Pfeiffer und Al Pacino.
73: Etwas für die ältere Generation, aber dennoch lustig: Diane Keaton und Jack Nicholson in "Was das Herz begehrt".
Auf Platz 72 landet eines der Traumpaare der Musikfilme: In "Grease" tanzten sich Olivia Newton-John und John Travolta in die Herzen vieler Zuschauer. In einer Neuauflage, mittlerweile "Grease 3", sollen beide wieder mitspielen - als Nebendarsteller.
Rang 71: Auch ein Oger braucht Liebe: "Shrek" bekam sie in Form von "Pinzessin Fiona". Fionas englische Stimme in dem Animations-Kassenschlager stammt von Cameron Diaz.
Milla Jovovichs Stern ging in Luc Bessons "Das fünfte Element" auf. Mitverantwortlich war auch ihr Retter in dem Actionstreifen Bruce Willis.
Und so sah das ganze Spektakel aus. Platz 70.
Platz 69: "Basic Instinct" sorgte wegen einer bestimmten Szene im prüden Amerika für Wirbel, machte aber dadurch auch Sharon Stone weltberühmt. Der zweite Teil floppte - trotz Sharon Stone (im Bild).
"Stolz und Voruteil". Jane Austens Roman-Klassiker aus dem Jahr 1813 wurde bisher zwar mehrfach für das Fernsehen verfilmt, aber erst zweimal fürs Kino adaptiert, zuletzt mit Keira Knightley (l.) und Matthew MacFadyen (r.). Macht Rang 68.
Platz 67: Als "Paar" bei den Zuschauern einen Stein im Brett haben Fred Feuerstein und Barny Geröllheimer.
66: Er mimte den blinden Superhelden "Daredevil" und rettete sie: Ben Affleck und Jennifer Garner spielen die Hauptrollen in der Comicreihen-Verfilmung. Im wahren Leben sind sie auch ein Paar.
Starsky & Hutch ist eine Actionkomödie von 2004, basierend auf der Fernsehserie aus den 1970er Jahren. Protagonisten der Actionkomödie und auf Rang 65 der N24.de-Rangliste: Owen Wilson und Ben Stiller.
Rang 64: Sean Connery jagt in seinem ersten Film als "James Bond" "Dr. No" und bekam als Dank dafür Ursula Andress alias "Honey Rider".
63: "Batman und Robin" war ein Flop an den Kinokassen und machte die Darsteller George Clooney und Chris O'Donnell zu Lachnummern. Heute sagen beide, dass man den Film nicht so ernst nehmen sollte.
"Erst, wenn ein Auto eine Ära geprägt hat, wenn es zu einer Lebenseinstellung wurde, und einer ganzen Generation ihren Namen gab …" So wirbt VW. Im Hollywood-Genre kann man "das Auto" mit "Tom & Jerry" gleichsetzen. Rang 62.
Rang 61: Der Filmtitel spricht für sich selbst: "Besser geht's nicht" - Helen Hunt und Jack Nicholson.
"Eine Hochzeit zum Verlieben" mit Drew Barrymore und Adam Sandler ist eine Liebeskomödie und gleichzeitig eine Remineszenz an die schrullig-bunten 80er Jahre.
Platz 59: Ohne Worte
58: Er war ein Schöpfer: Walt Disney. Seine Meisterleistung heißt Micky Mouse und bringt noch heute Kinder in aller Welt zum Lachen.
Jessica Alba ist eine der schönsten Frauen Hollywoods und belegte 2008 im "Maxim"-Ranking für die "Woman of the Year" immerhin Platz 17. Mit Paul Walker tauchte sie in "Into the blue" um die Wette und schaffte es so auf Platz 57 in der N24.de-Rangliste.
Platz 56: Will Smith spielt im Film "I, Robot" in einer Zukunft, wie geschaffen für Audi-Fans. In dem Science-Fiction-Streifen kamen nur Autos der VW-Tochter vor. Das Modell hieß RSQ. Mit Actionstar Smith bildete es ein etwas anderes Traumpaar.
Vielleicht die bewegendsten Worte der Filmgeschichte: "Luke, ich bin den Vater." Darth Vader, Luke Skywalker, Star Wars. Mehr braucht man nicht zu wissen. Ach ja, Platz 55.
Auf Rang 54 landet Ethan Hawke, der "Große Erwartungen" in Gwyneth Paltrow setzte. Eine Verfilmung des gleichnamigen Buches von Charles Dickens.
Superstars, Superstars, Superstars: Im Remake des 1960er Klassikers "Ocean's Eleven" hat es George Clooney nicht nur auf Kohle, Schotter, Kies sondern auch auf Julia Roberts abgesehen. Macht Platz 53.
52: Mickey Rourke ringt mit "The Wrestler" gerade an einem erfolgreichen Comeback. Erfolgreich war er einst im Film "Wilde Orchidee". Die Schöne an der Seite des Biestes hieß Jaqueline Bisset.
Auf Platz 51 landet das erfolgreiche Triumvirat bestehend aus Leonardo DiCaprio, Johnny Depp und Juliette Lewis. "Gilbert Grape (1993)
50: Arthur Schnitzlers "Traumnovelle" wurde mit Nicole Kidman und Tom Cruise als "Eyes Wide Shut" verfilmt. Vor allem Cruise bescherte der Stanley-Kubrick-Verfilmung überragende Kritiken.
Einer der Überraschungsfilme 2008 war "Vielleicht, vielleicht auch nicht". In der Liebeskomödie hat es Hauptdarsteller Ryan Reynolds gleich mit drei Traumfrauen zu tun: Rachel Weisz (l.), Elizabeth Banks und Isla Fisher (r.) Summa summarum: Platz 49.
Die Filmkritik titelte zu "Transporter 3": Ein Mann und sein Auto ... Im ersten Teil fuhr Jason Statham noch einen BMW und rettete Shu Qi (Filmausschnitt im Bild). Ab "Transporter 2 - The Mission" sattelte er auf Audi um. Genauer gesagt ...
... auf einen Audi A8 W12. Wie gesagt: Ein Mann und sein Audi - Rang 48.
Die berühmtesten Roboter der Filmgeschichte landen auf Platz 47: C3PO und R2D2. Star Wars rules.
Kermit will nicht, muss aber - seine Miss Piggy lieben. Egal ob auf dem Wasser, der Erde oder im Weltraum. Rang 46.
45: Zahlreiche Tränen dürften bei vielen Frauen bei "Stadt der Engel" geflossen sein. Der Grund: die Liebe zwischen Nicolas Cage und Meg Ryan. Der Film ist ein Remake des Wim-Wenders-Streifens "Der Himmel über Berlin".
Anne Heche + Harrison Ford + "Sechs Tage, sieben Nächte" = Rang 44.
43: Schwule Comboys? Seit "Brokeback Mountain" mit Heath Ledger und Jake Gyllenhaal kein Tabuthema mehr in den USA.
42: Krachen ließ es Mel Gibson in der "Lethal Weapon"-Reihe mit Danny Glover. Vernascht hat er in Teil 3 und in Teil 4 aber Rene Russo.
Mel Gibson schuf mit "Braveheart" einen Film, auf den ein ganzes Land stolz ist. Die Geschichte um den schottischen Nationalhelden William Wallace und dessen Kampf um die Freiheit seiner Landsleute brachte immerhin fünf Oscars ein. Ein Grund für ...
... den Erfolg war auch Gibsons Liebe im Film zu Sophie Marceau. Rang 41. And remember Bannockburn.
40: Die "Sissy"-Reihe machte Romy Schneider berühmt. "Kaiser Franz" spielte Karl-Heinz Böhm.
Auf Platz 39 hat es ein weiterer "James Bond"-Darsteller geschafft: Die Liebe von "007" alias Daniel Craig zu Eva Green (Vesper Lynd) in "Casino Royal" reichte sogar noch für den Nachfolger "Ein Quantum Trost".
38: Das Traumpaar der neuen "Star Wars: Episoden" hieß - trotz Klonkriegern, Sith und JarJar Binks - Hayden Christensen und Natalie Portman.
Auf Platz 37 finden sich Leonardo DiCaprio und Cameron Diaz ein. Sie liebten sich in einem der vielen Meisterwerke von Regie-Altstar Martin Scorsese "Gangs of New York".
36: "Die toten Hosen" besangen sie: "Bonnie & Clyde". Faye Dunaway und Warren Beatty verkörperten das Gangsterpärchen im gleichnamigen Film von 1967.
35: "E.T. nach Hause telefonieren" ... Drew Barrymore machte der kleine Außerirdische 1982 zum Kinderstar. Seine Hände mit im Spiel hatte Starregisseur Steven Spielberg (l.).
34: In "Der Glückspilz" brillierten Jack Lemmon und Walter Matthau gemeinsam auf der Leinwand. Ein Traumpaar wurden sie in der TV-Serie "Ein seltsames Paar".
Immerhin auf Platz 33 der Rangliste schafften es Liv Tyler und Viggo Mortensen mit ihren rollen als Arwen und Aragorn in "Der Herr der Ringe"-Trilogie.
Durchgeboxt auf Rang 32: Terence Hill und ...
... Bud Spencer. Sie waren unter anderem "Vier Fäuste für ein Halleluja".
Das ist ein amerikanischer Apfelkuchen. Was man damit alles machen kann, außer essen, weiß ...
... Schauspieler Jason Biggs. Im Film "American Pie" zeigt er's. Rang 31 für das "ungleiche Traumpaar".
30: Han Solo (l.), Prinzessin Leia (r.), Star Wars - the old fashioned way. Leias runde Zopf-Frisur soll angeblich in diesem Jahr wieder in Mode kommen.
Platz 29: Die Mutter aller Polizeiserien "CHIPs" lief zwar nur im Fernsehen. Die wirklich eingefleischten Fans fahren noch heute auf die Motorrad-Bullen Eric Estrada (l.) und Larry Wilcox (r.) ab.
Robert de Niro und Billy Crystal gemeinsam in einem Film? Das kann nur "Reine Nervensache" sein. Platz 28.
Rang 27: "Indiana Jones" kam 2008 als alternder Archäologe wieder in die Kinos. Der Erfolg war allerdings nur suboptimal. An die alten "Indie"-Filme mit Katen Allen kam der Streifen "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" nicht heran.
Platz 26: Autos rasen auf eine Klippe zu ... Die Schlüsselszene aus "... denn sie wissen nicht, was sie tun". Es war James Deans vorletzter Film, aber einer seiner bekanntesten. Was wohl auch an Natalie Wood liegt. Sie erhielt eine Oscar-Nominierung.
Rang 25: Boris Pasternaks Roman "Dr. Schiwago" wurde mit Julie Christie und Omar Sharif 1965 verfilmt. Den zeitgeschichtlichen Hintergrund bildet dabei die Russische Revolution und der anschließende Bürgerkrieg. Die Laufzeit ist entsprechend lang: ca. 3h.
Kult-Trilogie mit Starbesetzung. So lässt sich "Matrix" passend beschreiben. Den Film so richtig erfolgreich machte aber erst die Liebesbeziehung der Hauptdrasteller Carrie-Anne Moss und Keanu Reeves. "Trinity" und "Neo" erobern sich Platz 24.
Donald und Daisy: Sie lieben und sie hassen sich. Aber so richtig zusammen sind sie nie gekommen. Ob es an Pechvogel Donald liegt oder am notorischen Glückspilz Gustav Gans? Wer weiß, Donald und Daisy aus Entenhausen erreichen Platz 23.
Was tun, wenn man sich in einer Stadt völlig verloren vorkommt? Whisky trinken und sich mit Scarlett Johansson die Zeit vertreiben. Das Traumpaar aus "Lost in Translation" landet damit auf Platz 22 der N24.de-Rangliste.
Einen ganz bestimmten Hunger entwickelte Anthony Hopkins auf Jodie Foster im Film "Das Schweigen der Lämmer". Wohl bekomm's, Platz 21 für die beiden Oscar-Gewinner.
Wilkommen in den Top Twenty: Kirsten Dunst ist "Spiderman" Tobey Maguire in den gleichnamigen Comicverfilmungen ins Netz gegangen. Und mal ehrlich, eine schönere "MJ" gab es zuvor nicht. Im vierten Teil sind beide wieder mit von der Partie.
Mike Myers und Dana Carvey auf Platz 19: Toyota fahren war plötzlich cool. "Bohemian Rhapsody" von Queen genauso. Und: Monatelang begrüßten sich Jugendliche mit dem Spruch: "Wayne's World, Wayne's World, Partytime, Exzellent".
Auf Rang 18 preschen zwei "Easy Rider" vor. Peter Fonda und Dennis Hopper. Das kultige Roadmovie war 1969 der offizielle Beitrag der USA zum Filmfestival von Cannes. Ebenso bekannt ist die Gruppe "Steppenwolf" mit dem Filmsong "Born to be wild".
Schwul, oder doch nicht? Ernie & Bert zählen zu den populärsten Figuren der "Sesamstraße". Fakt ist aber: Ernie liebt es, Bert auf die Palme zu treiben und ihm das Leben schwer zu machen. Das reicht für die beiden, um sich Platz 17 zu sichern.
Das Traumpaar aus den 50ern: Katherine Hepburn und Humphrey Bogart schippern auf Rang 16. "African Queen" spielt während des Ersten Weltkriegs in Deutsch-Ostafrika. Das Original-Schiff African Queen kann man heute in Key Largo, Florida, sehen.
Platz 15 für den Zauberer "Harry Potter" und seine Internatsfreundin Hermine Granger. Daniel Radcliffe und Emma Watson verkörpern die beiden und sorgen so dafür, dass der Erfolg der Buchserie seine Fortsetzung in den Kinos findet.
14: Drei Jahre hat es gedauert bis der Nachfolger für "Batman Begins" in die Kinos kam. 2008 flimmerte "The Dark Knight" düster über die Leinwände mit Batman Christian Bale und Heath Ledger als dessen Erzfeind Joker. Ledger schuf sich so ein Denkmal.
Sie haben es noch einmal gemeinsam vor die Kameras geschafft. Millionen Fans haben darauf gewartet: Robert de Niro und Al Pacino laufen in "Kurzer Prozess" noch einmal zu Hochform auf. So grandios wie ...
... "Heat" ist der Film allerdings nicht. Dennoch reicht es für Pacino und de Niro zum Traumpaar Nummer 13.
"Schwer verliebt" ist Jack Black im gleichnamigen Film in Gwyneth Paltrow. Der Film der Farrelly-Brüder erinnert daran, dass Schönheit nur ein trügerischer äußerer Schein ist. Platz 12.
Rang 11: Rocky feierte am 21. November 1976 Premiere. Der Film bekam wohlwollende Kritiken und wurde zum Überraschungserfolg an den Kinokassen. Mit einem Einspielergebnis von über 56 Millionen Dollar war er in den Vereinigten Staaten der kommerziell ...
... erfolgreichste Film 1976 und begründete so eine Serie. Vor allem der zweite Teil blieb im Kopf bzw. Ohr wegen eines Schreies nach Kampfende: Rocky alias Sylvester Stallone rief lautstark nach seiner großen Liebe Adrian (Talia Shire).
Auch Stöhnen kann einen Film erfolgreich und eine Schauspielerin unsterblich machen: So geschehen in "Harry & Sally" mit Meg Ryan und ...
... Billy Crystal. Der Klassiker unter den Beziehungskomödien und ein Hinhörer wegen Ryans "vorgetäuschtem Orgasmus". Platz 10 der N24.de-Rangliste.
Platz 9 belegt das Traumpaar aus "Vom Winde verweht". Der Film wurde 1939 gedreht, erhielt zehn Oscars und ist - die Inflation berücksichtigt - der kommerziell erfolgreichste Film aller Zeiten. Clark Gable und Vivien Leigh machten sich damit unsterblich.
Der Traum von Generationen Jugendlicher hieß Anne Bancroft. Die Schauspielerin spielte "Mrs. Robinson" und verführte ...
... Dustin Hoffman alias Benjamin Braddock. 1967 in den Kinos war der Film eine Revolution: Das erste Mal wurde publikumswirksam die Beziehung einer verheirateten Frau zu einem jüngern Liebhaber geschildert. Alles nur eine Frage der Moral auf Platz 8.
Auf Rang 7 tanzten sich Jennifer Grey und Patrick Swayze, ganz dirty. 1987 in den Kinos gestartet, mit der Musik der späten 60er Jahre, läuft "Dirty Dancing" noch heute in Programmkinos und im TV rauf und runter.
"Ich darf mir diesen Film nicht illegal downloaden": "The Simpsons - Der Film" kam 2007 in die Kinos und beglückte Millionen Fans der Serie. Das gelb-blaue Traumpaar Marge und Homer - in 2D - fuhr so auf Platz 6 der Rangliste.
Ein Satz, der Filmgeschichte schrieb. Mehr muss man zu Humphrey Bogart und Ingrid Bergman in "Casablanca" nicht sagen. "Schau mir in die Augen, Kleines!" oder in der neueren Synchronisierung: "Ich schau dir in die Augen, Kleines!" Platz 5.
Platz 4: Meg Ryan und Tom Hanks. Als Entdeckerin dieses Traumpaars gilt Regisseurin Nora Ephrons. 1999 holte sie die beiden bereits zum zweiten Mal gemeinsam vor die Kameras. In "E-Mail für Dich" ...
... treffen wie beim "Vorgänger" "Schlaflos in Seattle" (1993) zwei romantische Seelen aufeinander, die die wahre Liebe ihres Lebens suchen.
Auf Platz 3 landen Julia Roberts und Richard Gere. 1999 schaffte es das "Traumpaar" mit dem Film "Die Braut, die sich nicht traut" in die Rekordlisten. 35 Millionen Dollar Einspielergebnis am ersten Wochenende. Bekannt wurden beide aber neun Jahre früher:
In "Pretty Woman" ließ sich die Prostituierte Julia Roberts von Finanzmogul Richard Gere verführen. Es war die Liebeskomödie des Jahres 1990. Seitdem zählt Roberts zu den bestbezahlten Schauspielerinnen Hollywoods.
Der Vize-Titel für "Brangelina": 2004 lernten sich die beiden bei Dreharbeiten zum gemeinsamen Kinofilm "Mr. & Mrs. Smith" kennen - und lieben. Jetzt muss das Paar nur auf der Leinwand nachlegen: Brad Pitt und Angelina Jolie.
Der Untergang der "Titanic" spülte Leonardo DiCaprio und Kate Winslet ganz nach oben. 1997, als der Film über die Kinoleinwände flimmerte und sämtliche Rekorde brach, waren die beiden gerade erst Anfang 20. Nun ist DAS Hollywood-Traumpaar ...
... reifer, aber nicht minder erfolgreich. Das Ergebnis: "Zeiten des Aufruhrs". Platz 1 für DiCaprio und Winslet.

Durchgerungen: "The Wrestler" ist der dreifache Gewinner der Indie-Preise für «unabhängige» Filmproduktionen. Das Drama über einen körperlich und psychisch abgewrackten Sportler, der sich noch einmal in den Ring wagt, wurde bei der Verleihung der Independent Spirit Awards zum besten Film ernannt. Michael Rourke, dem mit der Rolle nach Jahren ein Comeback geglückt war, wurde bei der lockeren Zeremonie am Strand von Santa Monica (Kalifornien) als bester Schauspieler gefeiert. Den dritten Indie-Preis heimste der Film, der auch Oscar-Chancen hat, für seine Technik ein.

Rourke widmete dem Preis in einer mit Obszönitäten durchsetzten Rede dem Regisseur des Films Darren Aronofsky - der auch für die bekannten Filme "Rquiem for a Dream", "Pi" und "The Fountain" verantwortlich zeichnet - und seinem vergangene Woche gestorbenen Chihuahua. Er habe tausende Briefe wegen des Hündchens bekommen, sagte Rourke. "Das ist für dich, Baby."

Dagegen konnte sich der deutsche Regisseur Werner Herzog mit seiner Dokumentation "Encounters at the End of the World" über das Leben von Forschern in der Antarktis nicht durchsetzen. Das Rennen um den Doku-Indie machte der Brite James Marsh mit «Man on Wire» über den gewagten Hochseilakt des Franzosen Philippe Petit zwischen den Zwillingstürmen des gerade errichteten World Trade Center in New York. Die Trophäe für den besten nicht englischsprachigen Film ging nach Frankreich ("The Class").

"Milk" bekommt zwei Preise

Gus Van Sants Drama "Milk" über den schwulen Politiker Harvey Milk holte sich zwei Preise, überraschend aber nicht für Sean Penn in der Hauptrolle, sondern den Nebendarsteller James Franco, im Film Penns Liebhaber, sowie für das beste Originaldrehbuch.

"Vicky Cristina Barcelona" ebenfalls doppelt belohnt

Doppelt wurde auch die Liebeskomödie "Vicky Cristina Barcelona" von Woody Allen belohnt. Der Altmeister selbst erwarb sich die Auszeichnung für das Drehbuch. Penelope Cruz nahm die Trophäe für die beste Nebendarstellerin persönlich entgegen. Sie schwärmte vor ihren Kollegen im Publikum von dem exzentrischen Filmemacher, der ihren Worten zufolge "das Symbol für Unabhängigkeit in unserer Industrie ist". Melissa Leo stieß einen Begeisterungsschrei aus, als sie von den Veranstaltern für ihren Part in dem Schmuggeldrama "Frozen River" zur Schauspielerin des Jahres gekrönt wurden.

Die Spirit Awards sind Hollywoods Alternativauszeichnung für Filmproduktionen, die nicht mehr als 20 Millionen Dollar gekostet haben. Sie werden traditionell einen Tag vor der Oscar-Gala in einem Zelt am Pazifik vergeben.

(dpa, AFP, N24)

18.02.2009 09:08 Uhr

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