Sie befinden sich in: Nachrichten » Sport

 

Rangnick verteidigt

Sportrichter für Härte in "Doping-Affäre"

Die Liga ist in Aufruhr. Nach dem Vergehen Hoffenheims gegen Doping-Richtlinien stellen sich mehrere Funktionäre hinter Coach Rangnick. Sportrichter Martens kritisiert diese "Rudelbildung".

Sie benötigen einen Flashplayer, mindestens in Version 8 sowie aktiviertes JavaScript.

Alternativ können Sie sich die Medien-Inhalte (Bilder und Videos) über folgende Links direkt ansehen:

Hoffenheims Trainer wehrt sich: Verstöße gegen die Doping-Richtlinen seien in der Profi-Klasse an der Tagesordnung. (Archivbild vom 23.08.2008)
Sie konnte von Namen nicht genug kriegen: Die in den 90er Jahren erfolgreiche Biathletin Simone Greiner-Petter-Memm. Dass sie zur Strafe für den Namen immer mit Gesichtsmaske an den Start gehen musste, ist aber nur ein Gerücht. Böse Zungen sagten ...
... damals aber, ihr Name klinge wie eine komplette Biathlon-Staffel. Damit ist sie die Vorreiterin in Sachen Kreation von Mehrfachnamen. An den Mädchennamen Greiner-Petter hängte sie den Namen ihres Mannes an.
Für Rundfunk-Kommentatoren ein wahrer Stolperstein, aber auch Zeitungsjournalisten mühten sich oft vergeblich, den Namen in die Überschrift zu quetschen. Sehr hilfreich, dass ihr jemand irgendwann das Kürzel GPM verpasste.
Bei einer ihrer Nachfolgerinnen, Martina Glagow, stand im Sommer 2008 die Entscheidung ins Haus: Doppelname oder nicht. Glagow entschied sich gegen ihren Mädchennamen und heißt seitdem einfach Martina Beck.
Auch bei Kollegin Simone Denkinger stellte sich das Problem. Doch sie fürchtete ebensowenig um den Wiedererkennungswert, ist nun als Frau Hauswald unterwegs. Eine kurzzeitige Umstellung für die Fans - man gewöhnt sich aber schnell um.
Ganz anders ihre schwedische Konkurrentin Anna Carin Olofsson, die aus der Babypause gleich noch einen weiteren Namen mitbrachte und nun als Anna Carin Olfosson-Zidek die Ergebnistafeln sprengt.
Auch Langläuferin Claudia Künzel zeigte sich experimentierfreudig: Nach ihrer Heirat mit dem Trainer Trond Nystad startete sie längere Zeit unter dem Doppelnamen Künzel-Nystad.
Ihr Mädchenname hat inzwischen ausgedient: Jetzt heißt sie nur noch Claudia Nystad.
Ihre Kollegin Evi Sachenbacher ist da weniger trennungsfreudig: Seit ihrer Heirat ist sie als ...
... Evi Sachenbacher-Stehle unterwegs - und will es auch bleiben.
Auffällig, dass besonders Wintersportlerinnen derart experimentierfreudig mit ihren Namen umgehen: So auch die ehemalige Skirennläuferin Martina Ertl, die sich nach der Hochzeit ...
... mit Sven Renz dessen Namen anhängte und zum Ende ihrer Karriere als Martina Ertl-Renz über die Pisten fegte. Hier blieb die Namenskette wenigstens noch überschaubar.
Ihre Kollegin Monika Bergmann schreckte dagegen vor einem Ungetüm nicht zurück ...
... und schnallte sich als Monika Bergmann-Schmuderer wieder die Skier unter.
Eine wahre Namenskarriere hat Ex-Eisschnelläuferin Gunda Niemann hingelegt. Geboren als Gunda Kleemann übernahm sie zunächst den Namen ihres ersten Mannes und feierte als Gunda Niemann ihre größten Erfolge.
Schließlich heiratete sie ihren Manager Oliver (hier mit der gemeinsamen Tochter Victoria) und heißt seither Gunda Niemann-Stirnemann.
Ein Name wie in Stein gemeißelt: Die neu erbaute Eishalle in ihrer Heimat Erfurt wurde zur Gunda-Niemann-Stirnemann-Halle (sprich: GNS-Halle) getauft. Große Namensexperimente kann sie sich damit nun nicht mehr leisten.
Konsequenz auf zwei Kufen: Auch Kollegin Monique Garbrecht entschied sich für die Namenserweiterung zu Monique Garbrecht-Enfeldt.
Die schnelle Frau im Eiskanal, Silke Kraushaar, mochte ihren Mädchennamen ebensowenig hergeben ...
... und fuhr schließlich als Silke Kaushaar-Pielach zu den nächsten Erfolgen.
Eine Herausforderung für jeden Sportreporter wurde das Namensungetüm, dass sich die mehrfache Olympiasiegerin im Rudern, Katrin Rutschow, in den Pass eintragen ließ.
Ab 1999 saß sie als Katrin Rutschow-Stomporowoski im Boot. Nur der Vollständigkeit halber: Ihre Kinder heißen Kiro Gerome und Caspar Vinzenz.
Als Expertin im Namensammeln entpuppte sich auch die ehemalige Weltklasse-Hochspringerin Heike Henkel. Geboren mit dem Namen Redetzki, legte sie diesen ab, als sie den Ex-Schwimmer Rainer Henkel heiratete.
Die Ehe zerbrach, den Namen behielt sie. Als sie dann den ehemaligen Zehnkämpfer Paul Meier ehelichte, sackte sie auch dessen Namen ein und heißt heute Heike Meier-Henkel . Immerhin: Der Name des neuen Mannes durfte vorn stehen.
Auch Justine Henin-Hardenne, ehemalige Nummer eins im Tennis, hatte durch Heirat den zweiten Namen hinzugewonnen.
Mit der Scheidung gab's dann nicht nur die Trennung vom Mann, sondern auch vom Namen: Sie heißt jetzt wieder Justine Henin.
Die Doppelnamen - in jedem Fall ein weibliches Phänomen im Sport. Mithalten kann da eigenltich nur einer: Nationaldoc Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt.
Danke liebe Verfassungsrichter: Nicht auszudenken, was herausgekommen wäre, wenn seine Tochter Maren ihren Ex Lothar Matthäus geheiratet hätte (Maren Matthäus-Müller-Wohlfahrt?)
Da wird Bayern-Star Luca Toni noch mal nachzählen müssen: Die Fußballgehälter sollen gesenkt werden, und zwar um die Hälfte. Das finden jedenfalls 25,1 Prozent der Befragten.
Noch mehr, nämlich 31,4 Prozent sind der Meinung, dass Uli Hoeneß und seine Kollegen den Spielern 20 Prozent weniger überweisen sollten, ...
... und 18 Prozent der Befragten glauben, dass es für die hochbezahlten Fußballer wie Schalkes Rafinha auch 10 Prozent weniger im Geldbeutel tun.
21,6 Prozent der Bundesbürger sagen allerdings, dass Spieler wie Bayern-Juwel Franck Ribery genau richtig bezahlt werden, ...
... während ein Prozent tatsächlich der Meinung ist, Fußballspieler sollten noch mehr verdienen. Hoffenheims Neuzugang Timo Hildebrand hätte bestimmt nichts dagegen.
Keine Überraschung dagegen bei der Meisterumfrage: 47,3 Prozent setzen auf den FC Bayern München als Fußballkönig 08/09.
Hoffenheim liegt auf Rang zwei: Bei 26,5 Prozent der Menschen hat der Dorfclub aus dem Kraichgau die besten Chancen auf den Meistertitel.
Dann kommt lange gar nichts mehr: Nur zwei Prozent der Befragten glauben noch an einen Titelgewinn des HSV.
Noch geringer sehen die Chancen für den VfB Stuttgart ...
... und für Werder Bremen aus: Nur 1,8 bzw. 1,7 Prozent der Menschen erwarten diese Klubs am Saisonende ganz vorn.
Eine Führungposition der ganz anderen Art bekommt dagegen Energie Cottbus: Nach Einschätzung der Deutschen sind die Lausitzer heißester Abstiegskandiat (41,2 Prozent).
Knapp 35 Prozent der Befragten sehen auch Möchengladbach und Trainer Hans Meier auf dem besten Weg in die 2. Liga, ...
... und als dritter Absteiger kristallisiert sich laut Umfrage der VfL Bochum heraus (24,6 Prozent).
Weitere "gute Chancen" auf Liga 2 werden Arminia Bielefeld (21,4 Prozent), ...
... sowie dem Karlsruher SC (14,6 Prozent) eingeräumt. Auch wenn die KSC-Fans da natürlich ganz anderer Meinung sind.
Und auch Eintracht Frankfurt (11,4 Prozent) gehört zu den am häufigsten genannten Abstiegskandidaten.
Auf die Frage, wer derzeit der beste aktive Fußballer ist, gab es für 30,6 Prozent der Befragten nur eine Antwort: Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack.
9,1 Prozent sehen in Bastian Schweinsteiger den besten Fußballer, hier mit Freundin Sarah Brandner - und "Schweini" übrigens rechts im Bild.
Gleich dahinter mit 8,6 bzw. 7,8 Prozent folgen die Vereinskollegen Miroslav Klose ...
... und Philipp Lahm.
Bayerns-Dauersorgenkind und Kölns größter Weihnachtswunsch, Lukas Podolski, wird von 6,4 Prozent derzeit favorisiert.
Keine Überraschung auch bei der Frage, wer in der Rückrunde der schärfste Rivale der Münchner Bayern sein wird: 73,3 Prozent tippen auf 1899 Hoffenheim, ...
... während 17,6 Prozent auf einen anderen Klinsmann-Jäger setzen.
Die Lichtgestalt des deutschen Fußballs, Franz Beckenbauer, wird nach wie vor als der beste deutsche Fußballer aller Zeiten angesehen. 30,5 Prozent der Befragten meinen das.
Platz zwei erreicht Uwe Seeler: 11,6 Prozent halten ihn für den besten deutschen Kicker.
Es folgen zwei weitere Weltmeister: Auf Rang drei liegt "Bomber" Gerd Müller (9,9 Prozent), vor ...
... Lauterns Urgestein, dem 2002 verstorbenen Fritz Walter (5,3 Prozent).
Auch ohne Weltmeistertitel schafft es Michael Ballack mit drei Prozent auf Platz fünf. Damit liegt er vor dem Ex-Kollegen ...
... und Torwart-Titan Oliver Kahn, den 2,8 Prozent der Menschen als besten Fußballerspieler einstufen.
Ebenfalls noch 2,8 Prozent sehen Jürgen Klinsmann als stärksten deutschen Kicker an.
46,1 Prozent der Befragten hätten sich in diesem Jahr mehr Bundesliga-Livespiele im frei empfangbaren Fernsehen gewünscht, ...
... während 48,9 Prozent der Meinung sind, dass der Fußball im Pay-TV gut aufgehoben ist.
Auch den neuen TV-Vertrag ab der Saison 09/10 findet eine große Zahl der Befragten gut (41,6 Prozent) und nur 21,3 Prozent lehnen ihn ab.
Allerdings kennen 37,1 Prozent der Befragten den Inhalt des TV-Vertrags gar nicht und mussten daher "weiß nicht" antworten.
Das nächste große Fußballereignis wird die WM 2010 in Südafrika sein. 42,4 Prozent sind der Meinung, dass die Welttitelkämpfe dort gut aufgehoben sind.
Die Mehrheit, nämlich 50,7 Prozent, glaubt dagegen, dass Südafrika kein geeigneter WM-Gastgeber ist (im Bild das noch im Bau befindliche WM-Stadion in Johannesburg).
Eindeutig sind die Meinungen, wenn es um das Fortbestehen der Formel 1 geht. 56,4 Prozent denken, dass die Königsklasse des Motorsports in Zeiten der Weltwirtschaftskrise keine Daseinsberechtigung mehr besitzt.
39,8 Prozent sind aber der Meinung, Lewis Hamilton und Co. sollten weitermachen, wie bisher.
Auch beim Thema Doping befürworten die Bürger eine härtere Gangart. 68,7 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Dopingsünder wie Radprofi Stefan Schumacher lebenslang gesperrt werden sollten.
Nur 30 Prozent glauben dagegen, dass eine einmalige Sperre ausreichend ist, wie bei Reiter Christian Ahlmann, dessen Pferd Cöster bei Olympia 2008 gedopt war.
Im Gefängnis möchte man Dopingsünder wie Erik Zabel und Rolf Aldag aber lieber nicht sehen: 75,9 Prozent meinen, mit einer Haftstrafe sollten schwere Dopingvergehen nicht bestraft werden, ...
... während 21,6 Prozent dies befürworten.
Welche Sportart ist die populärste nach Fußball? Hier wurde Handball am häufigsten genannt, und zwar mit 42,5 Prozent ...
... deutlich vor der Leichtathletik (31,1 Prozent).
Beliebt bleibt auch Tennis (23,9 Prozent), das auf Rang drei und damit ...
... vor Schwimmen rangiert (20,4 Prozent).
Es folgen Basketball (18,9 Prozent), ...
... Reitsport (16,6) ...
... und schließlich die Formel 1 (13,5 Prozent).
Bei den Wintersportarten liegt Biathlon (33 Prozent) unangefochten an der Spitze.
Auch Ski Alpin hat noch immer einen hohen Stellenwert und kommt auf Rang zwei mit 21,4 Prozent, ...
... dicht gefolgt von Skispringen (21,1 Prozent). Hier sind die Popularitätswerte aber aufgrund der mäßigen deutschen Erfolge stark gesunken.
Auf den weiteren Plätzen folgen Langlauf (6,8 Prozent) ...
... Eiskunstlauf (3,5 Prozent), ...
... Bob (2,7 Prozent) ...
... und Eishockey mit 2,2 Prozent.
Hoffnung, dass die deutschen Skispringer unter dem neuen Trainer Werner Schuster wieder in die Weltspitze zurückkehren, haben 45,4 Prozent der Befragten, ...
... fast genauso viele denken allerdings, dass dies Martin Schmitt und Co. nicht gelingen wird (43,5 Prozent).
Eine deutsche Bewerbung für Olympische Winterspiele befüworten 59,9 Prozent, ...
... während sich 38, 9 Prozent für winterliche Höchstleistungen im eigenen Land nicht erwärmen können.
Deutlicher fällt dagegen das Ergebnis bei den Sommerspielen aus: 78,6 Prozent würden Olympia im Sommer gern in Deutschland sehen.
Nur 19,7 Prozent sind dagegen.
Erinnern Sie sich noch an die Handball-WM in Deutschland? Das war erst 2007, doch nur 37 Prozent konnten das Austragungsland korrekt benennen.
58,7 Prozent antworteten dagegen "weiß nicht". Das "Wintermärchen", das die Deutschen mit dem Titel im eigenen Land schrieben, ist offenbar nicht in den Köpfen haften geblieben.
Ähnlich sieht es auch mit der Popularität des Handball-Bundestrainers aus: nur 36,1 Prozent nannten Heiner Brand, ...
... während 63,1 Prozent keine Angaben machten konnten. Um das zu ändern muss sich Deutschland bei der Handball-WM im Januar 2009 in Kroatien mächtig reinhängen - und am besten den Titel verteidigen.

Dirk-Reiner Martens, Richter am Internationalen Sportgerichtshof (CAS), hat die Aussagen verschiedener Fußball-Funktionäre in der "Doping-Affäre" beim Bundesliga-Herbstmeister 1899 Hoffenheim kritisiert. "Sie sollten besser informiert sein und das differenzierter sehen", sagte Martens der Tageszeitung "Die Welt": "Das Prinzip der Dopingkontrollen als solches kann man nicht infrage stellen. Das wäre ungeheuerlich."

Meier, Völler und Beiersdorfer stellen sich vor Hoffenheim

Martens leitete in einem ähnlich gelagerten Fall, bei dem zwei italienische Fußballer zu je einem Jahr Sperre verurteilt wurden, das CAS-Schiedsverfahren. In der Diskussion um die zehnminütige Verspätung der Hoffenheimer Profis Andreas Ibertsberger und Christoph Janker bei einer Dopingkontrolle nach dem Spiel bei Borussia Mönchengladbach (1:1) hatte der Kölner Manager Michael Meier eine mögliche Sperre als "Ungeheuerlichkeit" bezeichnet.

Seine Kollegen Rudi Völler (Bayer Leverkusen) und Dietmar Beiersdorfer (Hamburger SV) hatten den Einspruch Mönchengladbachs gegen die Spielwertung ebenfalls kritisiert. Gleichzeitig betonte der Münchner Jurist, dass die Mindeststrafe für das Vergehen der Spieler ein Jahr betrage: "Die Standardsanktion für einen Dopingverstoß sind zwei Jahre. Diese Sperre kann ermäßigt werden bei nicht wesentlichem Verschulden, aber nur um höchstens die Hälfte. Da bliebe dann also ein Jahr übrig. Weniger als ein Jahr geht also nicht. Es sei denn, es liegt überhaupt kein Verschulden vor."

Ausmaß des Verstoßes unerheblich

Der Umfang der Verspätung könne "keinen Einfluss" auf das Ausmaß der Bestrafung haben, sagte Martens am Abend im DSF mit Bezug auf den italienischen Fall. Damals waren die betroffenen Spieler mit 30-minütiger Verspätung zur Dopingkontrolle erschienen.

Zuvor war Hoffenheim-Trainer Ralf Rangnick in die Offensive gegangen. Laut dem Coach sind Verstöße gegen die Anti-Doping-Richtlinien, wie sie seine beiden Profis Andreas Ibertsberger und Christoph Janker begangen haben, in der Eliteklasse an der Tagesordnung.

Kurz frisch machen ist üblich

"Bei uns war es in der Vergangenheit des öfteren so, dass sogar der Dopingbeauftragte gesagt hat, die Spieler können nochmal kurz in die Kabine gehen und sollen sich ein frisches Trikot anziehen", sagte Rangnick im Südwestfernsehen: "Ich habe jetzt auch mit einigen Trainer-Kollegen gesprochen. Es ist auch in anderen Vereinen so, dass es durchaus die Möglichkeit gibt oder sogar aufgefordert wird, nochmal kurz ein Trikot anzuziehen."

Ibertsberger und Janker hatten bei den unangemeldeten Doping-Kontrollen nach dem Bundesliga-Spiel am 7. Februar 2009 bei Borussia Mönchengladbach (1:1) gegen die Richtlinien verstoßen, weil sie mit zehnminütiger Verspätung zur Kontrolle erschienen waren.

Die Vorschriften besagen, dass sich die Spieler unmittelbar nach dem Abpfiff direkt vom Spielfeld in den Dopingkontroll-Raum begeben müssen. Aufgrund dieses Regelverstoßes ermittelt der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) auf Antrag der DFB-Anti-Doping-Kommission gegen die Profis.

Tatsächlich zehn Minuten zu spät?

Die Verantwortlichen der Hoffenheimer widersprechen mittlerweile der bisherigen Darstellung, wonach eine Teamsitzung der Grund für die Verspätung von Ibertsberger und Janker war. "Es gab keine Mannschaftzssitzung", sagte Manager Jan Schindelmeiser dem kicker. Laut Schindelmeiser habe Rangnick nach dem Spiel "zwei, drei Sätze zur Mannschaft gesagt. Wer dabei alles anwesend war, muss noch recherchiert werden."

Schindelmeiser will außerdem überprüfen, ob die Verspätung der beiden Profis tatsächlich zehn Minuten betragen habe und ob ein Missverständnis zwischen dem Kontrolleur und dem Hoffenheimer Mannschaftsarzt zu der prekären Lage geführt habe.

Neben einer Sperre von einem Jahr für Ibertsberger und Janker droht Hoffenheim mittlerweile auch ein Punktabzug, da die Mönchengladbacher Verantwortlichen am Sonntagabend Einspruch gegen die Wertung des Spiels eingelegt haben.

(sid, N24)

23.02.2009 10:50 Uhr

SchließenSchließen Artikel versenden

Name des Absenders*:

E-Mail-Adresse des Empfängers*:


Ihre Mitteilung an den Empfänger:

Es gelten unsere Allgemeinen Nutzungsbedingungen

Sie befinden sich in: Nachrichten » Sport