Sommerflugplan

Ryanair bietet neue Verbindungen an

Wenige Wochen nach der Verhinderung einer Terminalgebühr auf dem Hunsrück-Flughafen Hahn prescht die Billigfluglinie Ryanair nach vorn: Sie bietet vier zusätzliche Verbindungen an.

Sie benötigen einen Flashplayer, mindestens in Version 8 sowie aktiviertes JavaScript.

Alternativ können Sie sich die Medien-Inhalte (Bilder und Videos) über folgende Links direkt ansehen:

Ryanair erweitert sein Angebot: In den Sommerfahrplan werden vier zusätzliche Verbindungen aufgenommen.

Im Sommerflugplan wird die Zahl der Ryanair-Strecken von Hahn aus auf 50 erhöht, teilte das irische Unternehmen mit. Damit löse man das Wachstumsversprechen ein, dass das Unternehmen nach der Rücknahme des angestrebten "Hahn-Talers" von drei Euro pro Passagier abgegeben habe. Für den Fall der Einführung hatte die Gesellschaft mit dem Abzug von Maschinen gedroht.

Neue Ziele im Überblick

Neu sind die Ziele Alicante in Spanien, Rimini in Italien, Carcassonne in Frankreich und Osijek in Kroatien. Ein neues Flugzeug soll nach den Worten von Ryanair-Vize Michael Cawley frühestens im kommenden Winter auf dem Hunsrück-Flughafen stationiert werden. Bislang stehen dort elf Maschinen.

Die neuen, von anderen Ryanair-Basen geflogenen Verbindungen sollen das Ryanair-Passagieraufkommen in Hahn auf 4,2 Millionen steigern und bis zu 4200 Arbeitsplätze am Flughafen sichern. Damit würden Umsätze von rund 400 Millionen Euro generiert.

Fraport steigt aus

In Folge der gescheiterten und von Ryanair strikt abgelehnten Gebühr war der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport aus dem bislang defizitären Hahn ausgestiegen und hatte seine Anteile an das Land Rheinland-Pfalz veräußert. Dessen Wirtschaftsminister Hendrik Hering (SPD) kündigte ein Konzept zur Weiterentwicklung in etwa zwei Monaten an. Es solle eine Entwicklungsgesellschaft gegründet werden, die rund 250 Hektar nicht für den Flugbetrieb benötigte Flächen vermarkten soll.

Auch nach einem Investor für den Flughafen werde man sich zum geeigneten Zeitpunkt umsehen, kündigte Hering an. Cawley sagte, dass Ryanair bislang nicht gefragt worden sei. Grundsätzlich sei man zwar gesprächsbereit, habe aber auch im eigenen Kerngeschäft genug zu tun. Das Land Rheinland-Pfalz hält nach dem Fraport-Ausstieg 82,5 Prozent der Anteile am Flughafen Hahn, das Land Hessen 17,5 Prozent.

(dpa, N24)

24.02.2009 14:21 Uhr

SchließenSchließen Artikel versenden

Name des Absenders*:

E-Mail-Adresse des Empfängers*:


Ihre Mitteilung an den Empfänger:

Es gelten unsere Allgemeinen Nutzungsbedingungen

Sie befinden sich in: Tipps & Service » Reise