Die Dengue-Epidemie in Bolivien hat nach Angaben der Regierung ein "nie dagewesenes Ausmaß" erreicht. Gesundheitsminister Ramiro Tapia rief die Bevölkerung deshalb im Fernsehen zur Zusammenarbeit im Kampf gegen die schwere Viruserkrankung auf, die auch tödlich verlaufen kann. Amtlichen Angaben zufolge stieg die Zahl der Todesopfer in den vergangenen Wochen auf mindestens 20. Die meisten der fast 34.000 Dengue-Verdachtsfälle gibt es im östlichen Departamento Santa Cruz.
Medienberichten zufolge griff das Tropenfieber mittlerweile von Bolivien aus auf die Nachbarstaasten Argentinien, Paraguay, Chile und Peru über. Die Infektionskrankeit ist mit hohem Fieber sowie mit Kopf- und Gliederschmerzen verbunden und kann auch zu inneren Blutungen führen.
(AFP)
28.02.2009 18:48 Uhr








