Fußball: 2. Bundesliga

1860 München glückt Befreiungsschlag

1860 München hat sich im ersten Spiel nach dem Rauswurf von Trainer Marco Kurz frei gespielt. Die "Löwen" siegten beim FC St. Pauli mit 5:1. An der Tabellenspitze bleibt der SC Freiburg uneinholbar.

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Nach dem 5:1 gegen St.Pauli können sich die "Löwen" mit 29 Punkten in der Tabelle im gesicherten Mittelfeld absetzen.

Der SC Freiburg marschiert mit Riesenschritten Richtung Bundesliga und ist dabei den Mitkonkurrenten um den Aufstieg vorerst enteilt. Der Vorsprung des Zweitliga-Tabellenführers (45 Zähler) auf Rang vier beträgt nach dem 1:0 (1:0) gegen SV Wehen Wiesbaden bereits zehn Punkte.

Verfolger FSV Mainz 05 (40) patzte mit einem torlosen Remis beim 1. FC Nürnberg, die SpVgg Greuther Fürth (39) schüttelte dagegen durch das 2:1 (1:1) im Spitzenspiel beim 1. FC Kaiserslautern (35) die zuvor zu Hause ungeschlagenen Pfälzer vorerst ab.

1860 glückt Befreiungsschlag nach Trainerrauswurf

Unterdessen ist 1860 München im ersten Spiel nach der Entlassung von Trainer Marco Kurz der erhoffte Befreiungsschlag geglückt. Die "Löwen" spielten beim 5:1 (4:1) gegen den FC St. Pauli wie entfesselt auf und setzten sich mit 29 Punkten wieder ins gesicherte Mittelfeld ab. Interimscoach Uwe Wolf hat durch die Gala gute Argumente für eine Weiterbeschäftigung gesammelt. Die TuS Koblenz beweist derweil im Abstiegskampf starke Nerven. Das 2:0 (2:0) beim FC Augsburg war bereits der dritte Sieg in Folge. Im Kellerduell zwischen dem VfL Osnabrück und dem FC Ingolstadt behielt der VfL mit 1:0 (1:0) die Oberhand und verließ den Relegationsplatz 16, den nun Ingolstadt einnimmt.

Oberhausen bleibt unbesiegt

Rot-Weiß Oberhausen setzte sich mit 2:0 (0:0) gegen den FSV Frankfurt durch und ist seit sechs Spielen unbesiegt. Am Montagabend stehen sich im Verfolgerduell noch Alemannia Aachen und der MSV Duisburg gegenüber. Nur der Sieger hält den Anschluss an die Aufstiegsränge.

Bereits am Freitag hatte Freiburg seine Aufstiegsambitionen mit dem fünften Sieg in Folge untermauert. "Etwas Besseres gibt es nicht, als am Freitagabend, wenn die Konkurrenz zu Hause auf der Couch sitzt und zuschaut, so ein enges Spiel zu gewinnen", sagte SC-Kapitän Heiko Butscher.

Schonfrist für Eilts in Rostock

Unterdessen hat Hansa Rostock in der größten Krise der Klubgeschichte erste personelle Konsequenzen gezogen. Manager Herbert Maronn muss für den ehemaligen Hansa-Profi Rene Rydlewicz seinen Posten räumen, Trainer Dieter Eilts erhält dagegen eine Schonfrist.

"Es gibt kein Ultimatum und keine Jobgarantie", sagte Vereinschef Dirk Grabow. Angesichts der mageren Ausbeute von nur 5 von 27 möglichen Punkten unter seiner Leitung wäre Eilts bei weiteren Niederlagen aber nicht mehr zu halten.

(Jörg Soldwisch, sid, N24)

01.03.2009 16:11 Uhr

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