Virtuelle Schönheiten

Traumfrauen aus Bits und Pixeln

Der schweizer Pixelkünstler Philippe Gerber hat aus Bits und Bytes digitale Traumfrauen und traumhaft schöne Phantasiewelten erschaffen.

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Der Schweizer Philippe Gerber hat sich einen Traum erfüllt.
Der Programmierer und Hobby-Pixelkünstler erschafft sich und ...
den Bewunderern seiner Kunst traumhafte virtuelle Schönheiten und ...
digitale Phantasiewelten, in denen ...
die Traumfrauen aus Nullen und Einsen ...
richtig zur Geltung kommen.
Die digitalen Schönheiten haben viele verschiedene Erscheinungsformen und ...
Charakteristika. Gemeinsam ist ihnen ihre verträumte bis sehnsüchtige Ausstrahlung.
Gerber entführt seine Phantasiegeschöpfe an mystische und romantische Orte.
Er unternimmt mit ihnen Ausflüge in Klöster oder ...
hüllt sie in das Licht der untergehenden Sonne.
Er lässt sie sehnsüchtig hinaus aufs Meer blicken oder ...
taucht ihre Körper in das Licht eines neuen Morgens.
Immer wieder suchen die virtuellen Traumfrauen auch den Blick des Betrachters.
Dieser soll so ein Teil der gleichsam fantastischen und ...
erotischen Welten werden.
Besonders in den Nahaufnahmen von Gerbers Traumfrauen ...
offenbart sich die Perfektion seiner digitalen Geschöpfe und ...
ihre unglaubliche Ausstrahlung.
Gerber Pixelschönheiten könnten kaum sinnlicher ...
und verführerischer aussehen.
In Gerbers Bildern vereinen sich dessen herkömmliche Zeichenkunst ...
und seine Begeisterung für die Computergrafik.
Die Werke entstehen auf der Grundlage von Gerbers Zeichnungen ...
aber unter Verwendung so genannter Render-Software.
Spezielle Software erlaubt das detailgenaue und ...
beinahe lebensechte Gestalten menschlicher Körper und Gesichter.
Andere Programme sorgen für die natürliche, romantische ...
und manchmal auch mystische Umgebung.
Während des so genannten Renderns wird die ...
photorealistische Darstellung unter Berücksichtigung von ...
Materialeigenschaften und Lichteffekten berechnet.
Das Ergebnis der langwierigen komplexen Arbeit sind ...
Grafiken, die fast wie Fotos wirken, jedoch ...
künstlerischer aussehen und beeindruckende Effekte zulassen.
Gerbers Arbeiten erinnern mitunter fast mehr an ...
klassische Gemälde als an hochmoderne virtuelle Kunst.
Bei der Auswahl der Kulissen für seine Pixelschönheiten ...
ist Gerber erfindungsreich. Mal präsentiert er sie im idyllischen Zitronenhain,
mal in einer antiken und ...
detailgetreu gestalteten griechischen Tempelanlage,
im Garten während des Sonnenuntergangs,
in einem malerischen und ...
mediteranen Innenhof oder ...
entspannt und sehnsüchtig dreinblickend ...
an die Mauer einer scheinbar verlassenen Côte-d´Azur-Villa gelehnt.
Bei seinen digitalen Akten achtet der Künstler auch darauf,
das Gleichgewicht zwischen Kunst und ...
Erotik zu wahren. Gerber stellt seine ...
betont weiblichen Schöpfungen nicht einfach entblösst zur Schau.
Er verbindet die Schönheit der virtuellen Frauen mit ...
malerischen Lichteffekten und einer ...
beeindruckenden Szenerie zu einer ...
sinnlichen Gesamtkomposition, zu ...
traumhaft schönen Bildern, die den Betrachter ...
zum Mitträumen einladen oder gar verführen.
Philippe Gerber sieht in seinen Geschöpfen ...
die photorealistische digitale Verbildlichung ...
seiner eigenen romantischen Gefühle und Sehnsüchte.
Gleichwohl betont der Künstler, dass ...
seine digitalen Schöpfungen für ihn ...
nur fiktive Wesen sind und immer bleiben werden.
Sie sind Ausdruck seines romantischen Wesens und ...
seiner Gefühle. Sie beherrschen diese jedoch nicht.
Gerbers erotische Pixelkunst hat schon in diversen ...
Spezial-Internetforen und auf Rendering-Websites ...
Awards abgeräumt und wurde für zahlreiche ...
weitere Auszeichnungen nominiert.
Der Hobby-Pixelkünstler hat sich in der Computergrafik-Szene ...
längst einen Namen gemacht.
Seine traumhaft schönen Geschöpfe bleiben hingegen ...
häufig namenlos. Für Philippe Gerber sind sie einfach ...
"Elle", "She" oder "Sie" - die digitale Traumfrau.
... Jessica Alba die Campari-Verführung des Jahres. Die Schauspielerin …
… ist zwar ein anderer Typ als ihre Vorgängerinnen Eva Mendes und Salma Hayek, aber …
… genauso unwiderstehlich.
Und so darf Jessica Alba im "Campari Club" gastieren.
Dort spielt sie die Grande Dame.
Der schönen Kalifornierin liegen die Männer zu Füßen. Doch …
… der "Dark Angel" …
…will nur spielen.
Wer denkt bei dem Anblick …
… nicht gern an die Filmszene aus "Sin City" zurück, als Jessica Alba …
… lasziv die Peitsche schwang. Danach …
… war sie nicht nur für den "Playboy" …
… der "Sex-Star".
Ein schaurig-schönes Campari-Märchen inszenierte im Jahr 2008 der Fotograf Marino Parisoto mit Eva Mendes.
Als Rotkäppchen verkörperte sie die Mutige, die wilde Tiere zähmt und …
… dem Vollmond trotzt. Denn die heißblütige Kubanerin …
… liebt die Gefahr, spielt …
... gern mit dem Feuer.
Als Meerjungfrau betörte sie die Männer.
Und wenn sie in Not gerät, eilt der berühmte Retter auf dem weißen Pferd herbei.
Dankbarkeit kennt die böse Campari-Königin aber nicht, die auch gern ...
... das Aschenputtel spielt. Sie kann allerdings auch nach null Uhr mit ihrem Prinzen flirten. Dass sie sich nicht …
… in eine Magd verwandelt, dafür sorgt ihr Flaschengeist.
So hält sie stets alle Trümpfe …
… und Fäden in der Hand.
Temperament wurde auch Salma Hayek in die Wiege gelegt. Kein Wunder also, …
… dass die Schauspielerin den Campari-Kalender 2007 schmückte. Für Fotograf Mario Testina …
… checkte sie im "Hotel Campari" ein. Gäste …
… entdeckten sie an der Bar – mit einem Mann in ihren Fängen. Aber einer …
… reicht der Femme Fatal natürlich nicht.
Salma Hayek beweist nicht nur als Campari-Sirene einen ausgezeichneten Männergeschmack. Auch …
… im Filmbusiness kann sich ihre Partnerwahl sehen lassen. In der "El Mariachi"-Trilogie …
… spielte an der Seite von sexy Antonio Banderas, George Clooney …
… und Johnny Depp. Sie fürchtete sich aber auch nicht vor Haudegen, wie …
… Quentin Tarantino und Mikey Rourke.
Zum absoluten Männertraum wurde Salma Hayek als Schlangenfrau in "From Dusk till Down".
Gut zu wissen, dass die feurige Hayek wieder solo ist. Vor einem halben Jahr trennte sie sich von Francios-Henri Pinault, einem französischen Geschäftsmann.
Wer wohl das nächste Opfer der Femme Fatal wird?
Viva Italia! Das Jahr 2006 stand bei Campari ganz im Zeichen des Urspungslands.
Damals setzte Giovanni Gastel das italienische Model …
… Martina Colombari frech in Szene. Ob als Piratenbraut, …
… im Jeans-Stil oder in …
… den Nationalfarben grün, weiß, rot – jeder Monat …
… hielt ein neues, überraschendes Motiv bereit.
So harmlos blieben die Fotografien nicht. Das …
… beweist diese Aufnahme oder ...
… auch diese. Doch letztlich will Campari nur eins:
… eine Diva sein.
Angriffslustig zeigte sich Elena Rosenkova im Campari-Kalender 2005. Auch diesmal fotografierte Giovanni Gastel.
Er zeigte das Model nicht nur so kämpferisch wie Beatrix Kiddo alias Uma Thurman in "Kill Bill", …
… sondern auch so cool, …
… so sensibel und …
… so verführerisch.
Der Kalender 2005 unterscheidet sich deutlich von folgenden. Bei ihm kann man noch …
… die ursprüngliche Idee erkennen: Auf jeder Aufnahme tragen die Models …
… ein anderes rotes Accessoire oder Kleidungsstück. Auch wenn sich das jetzt geändert hat, …
… die Farbe Rot steht auch heute noch für Leidenschaft. Jeder Fotograf interpretiert …
… das Thema anders. Elena Rosenkova …
… schmiegte sich für Giovanni Gastel ans Ledersofa, ...
... ließ sich im Pin-up-Stil der 60er und ...
... ganz lasziv ablichten.
Pierpaolo Ferrari ließ sich 2004 von der Tierwelt inspirieren. Ob hoch zu Roß …
… oder als Schlangenfrau - Model Carolina Bittencourt war dieses …
… Fotoshooting bestimmt nicht einerlei. Doch sie vertraute …
… ihrem Fotografen, der unter anderem auch …
… einen Kalender für Vespa entwarf. Er wusste, dass sie keine Angst haben brauchte. Denn …
… die schöne Carolina zähmt …
….jedes wilde Tier.
Dabei hat auch sie eine wilde Seite.
Doch die zeigt sie nicht gern.
Carolina bleibt lieber cool, ...
... und ein wenig mysteriös - und ...
... genießt die Freiheit über den Dächern der Stadt.
Magda Gomes verdrehte im Jahr 2003 Männern den Kopf.
Stefano Gilera lichtete sie als Traumfrau ab: romantisch-verspielt, …
… humorvoll, …
… sexy, …
… verführerisch, …
… unnahbar und …
… provokant. Magda erfüllt …
… alle Männerwünsche. Dafür legt sie auch die teure Kette …
… ab, behält dafür aber …
… die Lederstiefel an.
Der Campari-Kalender mit Magda Gomes ist wahrlich einer …
… der erotischsten.
Auch Fotograf Adrian Hamilton unternahm im Jahr 2002 einen Ausflug ins Tierreich.
Doch er ging dabei graziler vor als Pierpaolo Ferrari im Jahr 2004.
Hamilton stellte den Models keine vierbeinigen Begleiter zur Seite, sondern …
… zeichnete ihnen durstige Geschöpfe auf die Körper. Wieder war Magda Gomes dabei.
Unterstützt wurde sie von Kollegin Marika Svensson. Hamilton verwandelte sie …
… in ein Zebra. Der Fotograf ließ auf ihren Körpern …
… eine Robbe Ball spielen oder …
… einen Hecht an die Angel gehen. Warum es ausgerechnet ein Fisch, …
... ein Raubvogel oder ...
... eine Gans sein musste, weiß keiner. Interessant ist dagegen ...
… die Abbildung des Sündenfalls, also der Schlange mit einem Apfel - dem christlichen Sinnbild der Versuchung.
Raffiniert auch der Tiger, der seine Krallen an ihrem Körper wetzt.
Sport ist sexy. Klar! Dass Sport aber auch …
… sehr verführerisch sein kann, …
… bewies Fotograf Andrea Varani mit dem Campari-Kalender 2001.
Er holte die schöne Ralitza Baleva vor der Kamera und drückte ihr …
… einen Golfschläger und …
… einen Ski in die Hand. Sportgeräte, mit denen sie förmlich verschmolz.
Ralitza Baleva war eine gute Wahl. Ihr nimmt man die Rolle als Turnerin ebenso ab wie …
… als Boxerin. Sogar mit einem …
… Helm der American Footballer oder als …
… Eishockey-Spielerin sieht sie …
… unwiderstehlich aus. Dennoch steht ihr eine grazile Sportart, wie …
… das Fechten besser.
Und das ist der erste Campari-Kalender, den es je gab. Engagiert wurde damals …
… Fotograf Adrian Hamilton, …
… der später zum Wiederholungstäter wurde.
Er lieferte zwölf Kalenderblätter …
… purer Verführung ab. Seine Idee: Die abgedunkelten Frauenkörper …
… entfachen die rote Leidenschaft.
Dieser Kalender war noch nicht so freizügig wie spätere Ausgaben. Sie lassen dafür …
… viel Spielraum für Fantasie.
Mit so kleinen Anspielungen will Hamilton …
… zu Tagträumen verleiten.
Der Start war gelungen. So legte diese Ausgabe …
… den Grundstein für neun weitere.
Pirelli steht eigentlich für Autoreifen. Doch Kunstfreunden und Fans anspruchsvoller Erotik ist das Unternehmen vor allem als Herausgeber des Pirelli-Kalenders bekannt. (Foto: Pirelli Kalender 2009, Peter Beard)
Für die Motive des Jahres 2009 entführte Fotograf Peter Beard die Modells, in diesem Fall Malgosia Bela und Mariacarla Boscono, in die Landschaft Botswanas. (Foto: Pirelli Kalender 2009, Peter Beard)
Auf den Aufnahmen sind die Models stets umgeben von wilden Tieren und ... (Foto: Pirelli Kalender 2009, Peter Beard)
... zauberhaften Naturphänomenen. (Foto: Pirelli Kalender 2009, Peter Beard)
Beard selbst lebte über 30 Jahre in Kenia, ein Kenner der Faszination Afrikas also. (Foto: Pirelli Kalender 2009, Peter Beard)
Schon 36 Mal kam der Pirelli-Kalender heraus, der jedes Mal durch erotische Motive und außergewöhnliche Orte besticht. (Foto: Pirelli Kalender 2009, Peter Beard)
Die Shootings für den allerersten Kalender 1964 fanden auf Mallorca statt. (Foto: Pirelli Kalender 1964, Robert Freeman)
Ein Jahr später ging es nach Südfrankreich. Brian Duffys Model für den Monat September 1965 war Annabella. (Foto: Pirelli Kalender 1965, Brian Duffy)
Für das Jahr 1970 flog die Crew auf die Bahamas-Insel Paradise Island. (Foto: Pirelli Kalender 1970, Francis Giacobetti)
Dass Erotik nicht immer gleich blanker Busen ist, beweist diese Aufnahme für den Kalender 1974. (Foto: Pirelli Kalender 1974, Hans Feurer)
Die Bahamas waren auch 1984 Ort des Geschehens. (Foto: Pirelli Kalender 1984, Uwe Ommer)
Als es 1985 nach Edinburgh ging, war es den Models, in diesem Fall Iman, nicht zuzumuten, ins Freie zu gehen. Ist ja auch kalt in Schottland. (Foto: Pirelli Kalender 1985, Norman Parkinson)
Die Bahamas waren häufig Ort der Wahl für die Aufnahmen. Wie etwa 1994, als sich auch Cindy Crawford ablichten ließ. (Foto: Pirelli Kalender 1994, Herb Ritts)
Ein Jahr später ging es wieder ins Studio, dieses Mal in New York. (Foto: Pirelli Kalender 1995, Richard Avedon)
Damals auch dabei: Naomi Campbell. (Foto: Pirelli Kalender 1995, Richard Avedon)
Ab und an schleicht sich auch einmal ein Mann in den Kalender ein. 1998 war es etwa Bono, Frontmann der Gruppe U2. (Foto: Pirelli Kalender 1998, Bruce Weber)
Was aussieht wie ein Pin-up-Bild aus den 50ern ist Ende der 90er entstanden. Die Dame ist im übrigen Laetitia Casta. (Foto: Pirelli Kalender 1999, Herb Ritts)
Auch diese Schönheit ist weithin bekannt. Für das Jahr 2001 zeigt sich Gisele Bündchen in Neapel von ihrer erotischen Seite. (Foto: Pirelli Kalender 2001, Mario Testino)
Das Cover der Kalenderausgabe 2002 zierte Lauren Bush. (Foto: Pirelli Kalender 2002, Peter Lindbergh)
Italienisch wurde es 2003, als diese beiden in Campania Modell standen. (Foto: Pirelli Kalender 2003, Bruce Weber)
Auch 2003 waren wieder Stars abgebildet. Erkannt? Das ist Heidi Klum. (Foto: Pirelli Kalender 2003, Bruce Weber)
Im Jahr 2005 ließ sich auch Naomi Campbell wieder ablichten. (Foto: Pirelli Kalender 2005, Patrick Demarchelier)
Vom Kalenderblatt des Monats Januar grüßt die Schönheit Julia Stegner. (Foto: Pirelli Kalender 2005, Patrick Demarchelier)
Die Blätter für den Kalender von vor zwei Jahren waren wieder gespickt mit Promis. Gisele Bündchen ... (Foto: Pirelli Kalender 2006, Mert Alas und Marcus Piggot)
... und Jennifer Lopez. (Foto: Pirelli Kalender 2006, Mert Alas und Marcus Piggot)
Für das Kalenderjahr 2007 konnte Pirelli die große alte Dame des italienischen Films gewinnen: Sophia Loren legte sich mit über 70 Jahren noch einmal vor die Kamera! Respekt, Frau Loren. (Foto: Pirelli Kalender 2007, Inez van Lamsweerde & Vinoodh Matadin)
Man darf gespannt sein, wen die Verantwortlichen im nächsten Jahr gewinnen werden (Bild: Penelope Cruz, Pirelli Kalender 2007, Inez van Lamsweerde & Vinoodh Matadin)
Desperate Housewives: Im Mai köpft eine verzweifelte Hausfrau ihre Rosen
Diese fesche Lolita bewundern wir im Juni
Im April brauchen wir nicht nur einen Schirm, sondern auch Charme und Melone
"Hol den Wood-Stock!" heißt es im September
Im Januar frühstücken wir bei Tiffany
Der August kommt schnell - und mit ihm Emanuelle
Dieses Schulmädchen betrachten wir im März
Im Juli kommt einer von Charlys drei Engeln zu uns
Der Februar bringt uns diese Pink Lady im Pink-Panther-Kostüm
Kennen Sie Kino? Werkstattkultur-Kalender 2008
In der 17. Auflage des Lavazza-Kalenders 2009 stellt Star-Fotografin Annie Leibovitz in sieben gemäldeartigen Fotos das italienische Lebensgefühl dar. Das Cover-Foto symbolisiert die Gondoliere- und Karnevals-Stadt Venedig. Quelle: Lavazza 2008
Januar und Februar 2009: Mit dem Bild "Wölfin" greift Leibovitz die Legende von Romulus und Remus auf. Romulus tötete später seinen Bruder und gründete die Stadt Rom. Bei allen Motiven darf die Espresso-Tasse nicht fehlen.
Charakteristisch für Italien ist auch die Mode, die für die Frühlingsmonate März und April steht. Auf den ersten Blick vielleicht nicht erkennbar, aber das Model ist umringt von Dolce & Gabbana Designerstücken.
Mai und Juni sind dem „Genie“ gewidmet. Hier wird der vitruvianische Mensch von Leonardo da Vinci nachgestellt.
Für die Sommermonate Juli und August widmet sich Leibovitz der Verführung.
Die Monate September und Oktober stehen im Zeichen des Genusses. Und was ist das beliebteste und bekannteste italienische Gericht? Natürlich Spaghetti!
Für das Jahresende hat Leibovitz das Thema Kino in diesem Bild inszeniert. Hier wird das berühmte Bad von Anita Ekberg im Trevi-Brunnen aus Federico Fellinis Film "La Dolce Vita" nachgespielt.
Die berühmte Fotografin Annie Leibovitz hat das italienische Lebensgefühl für den Lavazza-Kalender in Szene gesetzt. Hauptrolle spielen aber nicht die Models, sondern der Espresso.
Die 59-Jährige Anna-Lou Leibovitz, genannt Annie, begann 1970 mit ihrer Karriere als Fotografin beim Rolling Stone Magazin. Zu ihren bekanntesten Bildern gehören u.a. das Aktfoto der schwangeren Schauspielerin Demi Moore.
Was auf den fertigen Bildern so leicht und unkompliziert aussieht, ist aber harte Arbeit.
Die passenden Models müssen für das Foto-Shooting ausgewählt werden.
Die Crew muss verpflegt werden.
Auch Models bekommen mal Hunger.
Die Requisiten müssen aufgebaut werden.
Das Make-Up muss perfekt sein …
… und in den Pausen aufgefrischt werden.
Zeit zum Lachen gibt es aber noch, …
… auch wenn das Make-Up schon drauf ist.
Das Ankleiden kann auch seine Tücken haben.
Und noch mal muss nachgepudert werden, …
…bevor es daran geht, die richtige Pose zu finden.
Das Nachstellen des vitruvianischen Menschen von Leonardo da Vinci …
… inszeniert Leibovitz in einer weiblichen und sinnlichen Version.
Wobei zwei Models für eine perfekte Szenerie benötigt werden.
Die Wölfin wartet auf ihren Einsatz …
… und bekommt die letzten Instruktionen bevor auf den Auslöser gedrückt wird.
Vor einem Hintergrund aus edlen Abendkleidern …
… wird der Espresso in Szene gesetzt.
Natürlich handelt es sich um echt italienische Haute Couture von Dolce & Gabbana.
Im Kopf hat Anne Leibovitz schon eine Vorstellung von ihrem Bild …
… und muss dem Model erklären, wie es sich positionieren soll.
Bei dieser Aufnahme wird dem Model viel abverlangt.
Mit der Espresso-Tasse in der Hand muss sie so tun, als ob sie auf einem Teller Spaghetti liegt.
Aber der Job wird mit Humor genommen.
Dass die Espresso-Tasse nicht unbedingt in die Hand gehört, zeigt diese Fotoaufnahme.
Die Espresso-Brille wird hoffentlich kein neuer Trend.
Lange bleibt das Model nicht mehr trocken.
Für das Nachstellen von "La Dolce Vita" wird das Model in den Brunnen geschickt.
Na dann Wasser marsch und pumpen, pumpen!
Aber nicht erkälten!
Höhepunkt der "Bangkok Fashion Week" war in diesem Jahr die Show des Wäsche-Labels " Lingerie-Salon". Verrucht mit einem Hauch von Lolita ...
... wurde der Catwalk opulent inszeniert.
Absoluter Hingucker: Hahnenfedern im Haar und zarter Tüll auf dem Körper.
Glänzende Stoffe und Schmuck, prominent aber sparsam eingesetzt, gehören zum absoluten Muss.
Das Label "Tube Gallery" setzt auf Hutkreationen im Geisha-Look.
Erst seit 2005 hat Bangkok seine eigene Modewoche. Sie findet traditionell zweimal im Jahr statt.
So auch im März 2008. Die Designer präsentierten zarte Lingerie ...
... und zauberhafte Kleider aus zarten, fließenden Stoffen. Gold und Pastell dominieren.
Strandmode in knalligen Farben ...
... und Pünktchen, ...
... oder zeitlos und klassisch ...
... in schlichtem Weiß.
Das Label "Hook" spielt mit Formen und Accessoires, ...
... die zart ...
...und ätherisch anmuten.
Piratensymbole finden sich in jeder Kreation. Hier im Bild wird das Kapuzenband durch einen Enterhaken verziert.
Das Label "Kloset" setzt auf Neonfarben ...
... und wilden Mustermix.
"Senada" setzt auf Ethno ...
... gepaart mit Sixties-Muster.
Passend zum ausgefallenen Kleid verlässt man auch beim Lippenstift die ausgetretenen Farb-Pfade und trägt locker lässig Blau.
Blau liegt im Trend. Ob uni ...
... oder mit Blütendruck, kleidsam ist es allemal.
Für die Mutigen unter den Fashionistas ...
... gibt es den Geisha-Look, bei dem nicht nur Kleider sondern auch Make-up gewagt sind.
Warum auch nicht: Wer Zeichen setzen will, der muss bekanntlich mutig sein.
Man(n) kann über Dessous geteilter Meinung sein, aber vielleicht ist ihr Anblick, oder besser die Frau darin, ja ein Augenblick für Träume.
Wir können uns natürlich dem Schauspieler Peter Ustinov anschließen, der sagte: "Für gewöhnlich handelt es sich bei Traumfrauen um eine optische Täuschung."
Andererseits ist es doch so, dass uns gerade die "goldenen Träume hungrig aufwachen lassen".
Und wenn wir Herman van Veen glauben schenken ist der Traum der Moment, indem wir mit "beiden Beinen fest in den Wolken stehen".
Bei aller Träumerei sind wir natürlich aufgefordert selbst etwas dafür zu tun, und das gilt nicht nur für den Mann.
Schließen wir uns einfach dem französischen Schriftsteller und Filmproduzenten Philippe Baron de Rothschild an:
"Das Beste, was einem passieren kann: wenn die Wirklichkeit sich in einen Traum verwandelt."
Ok, die Defätisten sagen: "Aus den Träumen von gestern werden manchmal die Alpträume von morgen."
Man(n) kann es aber auch mit dem Maler und Grafiker Wols halten, der sagte:
"Die im Wachen träumen, haben Kenntnis von tausend Dingen, die jenen entgehen, die nur im Schlaf träumen."
Na gut, gehen wir noch mal einen Schritt zurück. Die Lyrikerin Gabriele Eckert meint: "Schwer ist das Leben für einen, der mit zu vielen Träumen angetreten."
Aber man(n) sollte daran denken, dass selbst ein Meer von Träumen ein anderes Ufer hat.
Und der amerikanische Autor Carl Sandburg meint: "Nichts geschieht, ohne dass ein Traum vorausgeht."
Na gut, jetzt wieder etwas für unsere Pessimisten mit dem Zungenschlag von Sam Peckinpah:
"Nach jedem Traum gibt es ein Erwachen – auch nach dem erfüllten Traum."
Dem soll aber wenigstens ein Zitat von Marie von Ebner-Eschenbach entgegensetzt werden:
"Nenn dich nicht arm, weil deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind; wirklich arm ist nur der, der nicht geträumt hat."
Und überhaupt: Träume, die erfüllt werden: was ist das? Dann sind es doch keine Träume mehr.
Im Übrigen wusste der eingangs zitierte Karl Kraus auch folgendes:
"Viele Frauen möchten mit Männern träumen, ohne mit ihnen zu schlafen. Man mache sie auf das Unmögliche dieses Vorhabens nachdrücklich aufmerksam."
Die böse Zuspitzung wäre eine Aphorismus von Hans Arndt: „Sie vermochten zwar zusammen zu schlafen, aber zum Träumen reichte es nicht.“
Die einzige Antwort darauf ist wohl ein Satz von Woody Allen: "Der Mensch besteht aus zwei Teilen – seinem Gehirn und seinem Körper. Aber der Körper hat mehr Spaß."
Wir schweifen ab. Kehren wir zu den Frauen und den Dessous zurück.
Der französische Schauspieler Jean-Paul Belmondo bemerkte einmal: "Die Frau ist das einzige Geschenk, dass sich selber verpackt."
Und die Franzosen müssen es wissen. Marcel Aymé sagte über die Frau: "Sie ist eine raffinierte Mischung von Brandstifter und Feuerwehr:"
Noch interessanter die Einschätzung des spanischen Soziologen Jose Ortega y Gasset: "Die Frau ist kein Raubtier, im Gegenteil, sie ist die Beute, die dem Raubtier auflauert."
"Ach, die Welt ist für Männer geschaffen, nicht für die Frauen", meint Oscar Wilde in seinem Roman "Eine Frau ohne Bedeutung."
Und er fügt hinzu: "Da ist was Wahres dran. Denn immerhin: Adam war zuerst da. Das ist aber auch schon alles...
Eva und ihre Töchter haben sich durchgesetzt. Kein Wunder, dass wir Männer ab und an die Flucht ergreifen und uns -
für kurze Zeit - ins Paradies zurückversetzen - wohlgemerkt ins Paradies vor der Erschaffung Evas.
Aber kaum sind wir da, treibt uns schon wieder die Sehnsucht: Dann wollen wir zurück zu unseren Frauen.
Dann haben wir nur Augen und Ohren für sie, so wie heute für dich,..."
Wenn das nicht eine Ode an die Frauen war.
Der französische Maler Paul Gauguin sagte einmal über die Frauen: "Am schönsten sind Frauen so, wie Gott sie erschaffen hat - die Schneider können sie nur verderben."
Nun ja, dass ist augenscheinlich nicht immer der Fall, wenn soviel von Gottes Werk zu sehen bleibt.
Gehen wir noch mal zurück ins Paradies. Zsa Zsa Gabor wusste, dass auch Gott gelernt hat. "Man merkt das an den Verbesserungen bei der Erschaffung der Frau."
Und ist es nicht so, dass man(n) sich bei einer Frau auf alles gefasst machen muss, außer auf die Wahrscheinlichkeit?
Und da wir gerade dabei sind, soll an dieser Stelle Greta Garbo Recht gegeben werden, die sagte:
"Das schwächere Geschlecht ist das stärkere wegen der Schwäche des stärkeren für das schwächere."
Wollen wir das Wort noch einmal an jemanden abgeben, der eine sehr philosophische Sicht auf die Frauen hatte, Friedrich Nietzsche. Er meinte: "Die Frau war Gottes zweiter Fehler." Aber was für einer!
Bis heute wurde allerdings noch kein Handbuch für das Wunder Frau geschrieben.
Vielmehr verzweifelt man(n) lustvoll an ihr und steht da wie Ephraim Kishon: "Die Frau ist für mich ein offenes Buch - geschrieben in einer unverständlichen Sprache."
Ganz verzweifelte Zeitgenossen behaupten sogar, wie der Schauspieler Curt Goetz: "Die Frau ist wie ein Löschblatt. Sie nimmt alles auf - und gibt es verkehrt wieder."
Die positive Interpretation liefert uns wieder Karl Kraus: "Die Frau ist da, damit der Mann durch sie klug werde."
Das kann aber nur gelingen, wenn die Frau Virginia Woolf vertraut.
Die englische Dichterin meint: "Die größte Klugheit einer Frau besteht darin, ihre Klugheit nicht zu zeigen."
Dem spielt auch in die Hände, dass die schönsten Frauen die sind, denen wir Männer gefallen.
Und wenn man(n) in sich geht muss man sich eingestehen, dass die Welt des Mannes ein einziges Schlamassel ist...
Und trotzdem sind die Frauen ganz versessen darauf, in diese Welt hineinzugelangen, um darin Ordnung zu schaffen.

Alle Bilder wurden von Philippe Gerber geschaffen. Mehr davon sind auf seiner Website zu finden.

(N24)

07.01.2009 16:16 Uhr

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