Der Turm des im Jahr 2000 gesunkenen russischen U-Bootes "Kursk", der eigentlich für ein Denkmal für die 118 Opfer des Unglücks verwendet werden sollte, ist auf einem Schrottplatz gefunden worden. Mitglieder einer Organisation zur Unterstützung der russischen Flotte entdeckten das Wrackteil auf einer Schrotthalde bei Murmansk im Nordwesten des Landes, wie die Nachrichtenagentur Interfax berichtete. Bei der U-Boot-Tragödie vom August 2000 waren alle Seeleute an Bord ums Leben gekommen.
Der "Kursk"-Turm war vor rund einem Jahr aufgetaucht, als Unbekannte ihn als Altmetall anboten. Nach dem Kauf sollte das Wrackteil in einem Denkmal Verwendung finden, das nahe einer Murmansker Kathedrale errichtet werden soll.
Aus Kreisen des Generalstabs der Eismeerflotte, zu der die "Kursk" gehörte, verlautete Interfax zufolge, der Stab hoffe auf eine baldige Klärung "der Situation". Der Schock des "Kursk"-Untergangs sitzt in Russland bis heute tief. Das U-Boot war einst der Stolz der russischen Marine. Es sank bei einem Manöver in der Barentsee.
(AFP)
31.03.2009 21:43 Uhr







