Stichwort

Sicherheit beim NATO-Gipfel

Das Sicherheitsaufkommen während des NATO-Gipfels ist enorm. Beinahe 25.000 Polizisten sollen in Frankreich und Deutschland Zwischenfälle verhindern.

Sie benötigen einen Flashplayer, mindestens in Version 8 sowie aktiviertes JavaScript.

Alternativ können Sie sich die Medien-Inhalte (Bilder und Videos) über folgende Links direkt ansehen:

Polizei und Absperrungen soweit das Auge blickt - nichts soll den NATO-Gipfel stören.
Video: NATO-Jubiläumsgipfel - 60 Jahre des Militärbündnisses
Video: Nato-Gipfel - Diskussion über neue Aufgaben und Mitglieder

14.500 Polizisten auf deutscher und 9.000 Polizisten auf französischer Seite sichern den NATO-Gipfel in Baden-Baden und Straßburg. Mehrere AWACS-Flugzeuge werden den Luftraum kontrollieren, auf französischen Militärstützpunkten stehen Hubschrauber und Kampfjets bereit. Verteidigungsministerin Michèle Alliot-Marie sprach vom größten Sicherheitseinsatz Frankreichs in den letzten Jahren, der durch die Gefahr terroristischer Anschläge gerechtfertigt sei.

In Baden-Baden wurden ebenso wie in Straßburg Sicherheitszonen um die Veranstaltungsorte eingerichtet, in die außer den Gipfelteilnehmern nur Personen mit Sondergenehmigung gelassen werden. In beiden Städten wurden zudem Gullideckel verschweißt, um Sprengstoffanschläge zu verhindern. In Straßburg hat die Polizei 50.000 Sicherheitsbarrieren errichtet. Am für Fahrzeuge unzugänglichen Rheinufer patrouillierten zudem Reiter der Republikanischen Garde.

In der elsässischen Hauptstadt werden bis zu 50.000 Demonstranten erwartet. Das Bündnis Block NATO wird versuchen, die Wagenkolonnen der Delegationen von der Rheinbrücke zum Palais de la Musique et des Congrès zu blockieren. Das französische Verteidigungsministerium rechnet mit mehreren tausend gewaltbereiten Extremisten.

Allein der Polizeieinsatz auf deutscher Seite soll Schätzungen zufolge 50 Millionen Euro kosten.

(AP, N24)

03.04.2009 11:10 Uhr

N24 in den Sozialen Netzwerken:

N24 auf Facebook N24 auf Twitter N24 auf Google+
SchließenSchließen Artikel versenden

Name des Absenders*:

E-Mail-Adresse des Empfängers*:


Ihre Mitteilung an den Empfänger:

Es gelten unsere Allgemeinen Nutzungsbedingungen

Sie befinden sich in: Nachrichten » Politik