Stichwort
Sicherheit beim NATO-Gipfel
Das Sicherheitsaufkommen während des NATO-Gipfels ist enorm. Beinahe 25.000 Polizisten sollen in Frankreich und Deutschland Zwischenfälle verhindern.
14.500 Polizisten auf deutscher und 9.000 Polizisten auf französischer Seite sichern den NATO-Gipfel in Baden-Baden und Straßburg. Mehrere AWACS-Flugzeuge werden den Luftraum kontrollieren, auf französischen Militärstützpunkten stehen Hubschrauber und Kampfjets bereit. Verteidigungsministerin Michèle Alliot-Marie sprach vom größten Sicherheitseinsatz Frankreichs in den letzten Jahren, der durch die Gefahr terroristischer Anschläge gerechtfertigt sei.
In Baden-Baden wurden ebenso wie in Straßburg Sicherheitszonen um die Veranstaltungsorte eingerichtet, in die außer den Gipfelteilnehmern nur Personen mit Sondergenehmigung gelassen werden. In beiden Städten wurden zudem Gullideckel verschweißt, um Sprengstoffanschläge zu verhindern. In Straßburg hat die Polizei 50.000 Sicherheitsbarrieren errichtet. Am für Fahrzeuge unzugänglichen Rheinufer patrouillierten zudem Reiter der Republikanischen Garde.
In der elsässischen Hauptstadt werden bis zu 50.000 Demonstranten erwartet. Das Bündnis Block NATO wird versuchen, die Wagenkolonnen der Delegationen von der Rheinbrücke zum Palais de la Musique et des Congrès zu blockieren. Das französische Verteidigungsministerium rechnet mit mehreren tausend gewaltbereiten Extremisten.
Allein der Polizeieinsatz auf deutscher Seite soll Schätzungen zufolge 50 Millionen Euro kosten.
(AP, N24)
03.04.2009 11:10 Uhr









