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"Dreiste Werbelüge"

Foodwatch kritisiert "Sportlernahrung"

Foodwatch entlarvt wieder einmal irreführende Produktwerbung. Gerade Süßwarenhersteller geben sich gerne sportlich. Dabei enthält "Joghurtleichtes" oft mehr Fett als normale Schokolade.

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Sportlich ist hier nur die Form. Dabei setzen laut foodwatch viele Hersteller auf die Vermarktung von Süßem als Sportlernahrung,
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Der prüfende Blick in den Spiegel offenbart die Schlemmereien der Weihnachtstage. Meist sind es zwei, drei Kilo mehr auf den Hüften. Doch die kann man locker wieder loswerden - und zwar so:
Tipp 1: Frühstücken. Auch wenn abends ein festliches Mahl ansteht, ist das Frühstück Pflicht. Sonst fällt man nachmittags in ein Hungerloch und über Süßigkeiten her.
Tipp 2: Vollkornbrot. Beim Frühstück gehören Vollkornbrot und Müsli auf den Tisch. Beides enthält Ballaststoffe, die lange satt machen.
Tipp 3: Fettarme Milch. Ins Müsli und in den Kaffee fettarme Milch (1,5 Prozent) gießen. Schon bei 100 ml spart man gegenüber 3,5-prozentiger Milch rund 20 Kalorien.
Tipp 4: Koffein. Nicht nur beim Frühstück, sondern nach jeder Mahlzeit einen Kaffee oder Espresso trinken. Das Koffein steigert die Fettverbrennung. Auch der Blutdruck erhöht sich, und das kurbelt den Stoffwechsel an.
Tipp 5: Thein. Wer keinen Kaffee mag, kann (grünen) Tee trinken. Thein enthält die gleichen Inhaltsstoffe wie Koffein und hat die gleiche Wirkung.
Tipp 6: Zink. Wie wäre es ab und zu mit einem Frühstücksei? Eier sind reich an Zink - und das hält das dickmachende Insulin in Schach. Andere zinkreiche Lebensmittel: Leber, Rind- und Schweinefleisch sowie Milch und Käse.
Tipp 7: Chrom. Tomaten sind nicht nur lecker und kalorienarm, sondern enthalten auch Chrom. Das beeinflusst ebenso wie Zink die Insulinproduktion und sorgt für ein langes Sättigungsgefühl. Gute Chromlieferanten: Eier, Kopfsalat, Pilze und Fleisch.
Tipp 8: Vitamin C. In Obst steckt viel Vitamin C, das den Stoffwechsel aktiviert.
Tipp 9: Zitrusfrüchte. Orangen - süß und saftig. Davon kann man essen, so viel man will. Sie strotzen vor Vitamin C, sind kalorienarm und frei von jeglichem Fett. Außerdem sagt man Zitrusfrüchten nach, dass sie über Nacht die Pfunde schmelzen lassen.
Tipp 10: Äpfel. Sie machen schlank und sexy. Ein mittelgroßer Apfel sättigt für ein paar Stunden. Grund: Die Ballaststoffe machen satt. Zudem liefern Äpfel reichlich Vitamine und Mineralstoffe.
Tipp 11: Wasser. Das ist der Kalorienkiller! Am besten kaltes Wasser trinken. Dadurch wird die Wärmeproduktion des Körpers angekurbelt. Energie wird verbraucht.
Wasser sättigt auch, vor allem Wasser mit Kohlensäure. Vor dem Essen und zwischendurch füllt es den Magen und vermeidet unnötige Naschereien.
Forscher der Berliner Charité haben errechnet, dass man beim Trinken von zwei Liter Wasser täglich den Energieumsatz um bis zu 100 Kalorien steigert. Im Jahr wären das 36.500 Kalorien.
Tipp 12: Vanilleparfüm. Studien haben gezeigt, dass Menschen weniger Süßes essen, wenn sie Vanille riechen oder schmecken. Am besten also, schon morgens ein Vanilleparfüm auftragen.
Tipp 13: Suppe. Wer vor der Hauptmahlzeit eine klare Suppe mit Gemüse und magerem Fleisch löffelt, spart viele Kalorien und bleibt schlank. Grund: Der hohe Wassergehalt der Suppe füllt den Magen.
Tipp 14: Mageres Geflügel. Wer zu Weihnachten Ente und Gans mit Beilage gegessen hat, hat mit dieser Portion fast den gesamten Tagesbedarf eines Erwachsenen ausgeschöpft. Fettärmer wären ...
... Huhn und Pute. Kalorien lassen sich zusätzlich sparen, indem man die Haut weglässt.
Tipp 15: Brust statt Keule. Wer sich für die fettärmeren Stücke entscheidet, spart nochmal gut 100 Kalorien - und das zeigt sich bald auf der Waage.
Tipp 16: Lamm. Fast noch besser als Huhn und Pute. Denn Lammfleisch enthält nicht nur wenig Fett, sondern auch L-Carnitin, und das kurbelt den Fettstoffwechsel an.
Tipp 17: Soßen-Trick. Zum Braten gehört eine sämige Soße. Dazu braucht man aber keinen Schmand. Eine gekochte, pürierte Kartoffel tut's auch. Kartoffeln statt Schmand spart 100 Kalorien.
Tipp 18: Fisch statt Fleisch. So leicht, gesund und lecker kann eine Mahlzeit sein - Forelle mit Meerrettichsoße.
Eine Alternative ist Seelachs. Der ist so gut wie fettfrei und enthält kalorienkillende Aminosäuren, die die Fettverbrennung ankurbeln.
Tipp 19: Sushi. Reis, roher Fisch, Gemüse und Algen - was soll da dick machen?! Deshalb: Guten Appetit!
Tipp 20: Frittiertes meiden. Ab jetzt Finger weg von Pommes frites. Denn sie triefen vor Fett. Als Beilage eignen sich Salz-, Back- und Pellkartoffeln besser.
Tipp 21: Gemüse. Ob Salat oder kurz angebratenes Gemüse. Diese Beilage sollte größer sein, als das Fleisch. Denn Gemüse macht mit weniger Kalorien verdammt satt.
Tipp 22: Grapefruit als Dessert. Grapefruits enthalten Amine, die die Fettverbrennung ankurbeln und den Energieumsatz erhöhen. Damit schmelzen die Polster fast von allein.
Am besten Grapefruits nach der Hauptmahlzeit essen. Dann wirken sie am besten.
Tipp 23: Bratäpfel. Wer nach dem Essen unbedingt was Süßes braucht, für den sind Bratäpfel ideal. Mit Marmelade gefüllt schlagen sie nur mit 150 Kalorien zu Buche.
Bratäpfel sind aber nur Schlankmacher, wenn auf Vanillesoße, Schlagsahne und Marzipan-Füllung verzichtet wird.
Tipp 24: Sorbet. Mousse au Chocolat ist zwar die Verführung schlechthin, aber auch eine Fettbombe. Eine gesunde Alternative ist ...
... Sorbet. Die halb gefrorene Süßspeise aus frischen Früchten kann man mit gutem Gewissen löffeln.
Tipp 25: Pudding. Der gute, alte Schokopudding. Hier lassen sich Kalorien sparen, wenn man ihn mit fettarmer Milch und weniger Zucker kocht.
Tipp 26: Käse als Dessert. Fettarme Käsesorten, wie Harzer Käse oder Limburger mit Weintrauben, sind lecker und reich an Protein. Das schützt Muskeln ...
... vor dem Abbau. Muskeln steigern wiederum den Energiebedarf. Zugleich machen fettarme Milchprodukte, wie auch Magerquark, sehr lange satt.
Tipp 27: Selber backen. Am Nachmittag kommen Kaffeegäste? Servieren Sie doch selbstgebackene Kuchen und Plätzchen. Wer selbst rührt, bestimmt auch den Fett- und Zuckeranteil, zum Beispiel indem man Butter gegen Margarine tauscht. Zudem kommt man ...
... beim Rühren mächtig ins Schwitzen. So macht die Backerei nicht nur die Bäckerin froh, sondern auch den Rest der Familie.
Natürlich gilt auch bei Plätzchen: Finger weg vom Schokoladenüberzug! Wer trotzdem Kekse kaufen will: Vanillekipferl, Spekulatius und Spritzgebäck haben nur um die 40 Kalorien pro Stück.
Tipp 28: Früchtebrot. Es ist noch Christstollen vom Weihnachtsfest übrig? Das wird eine üppige Kaffeepause. Da können Sie schon froh sein, wenn es keine Marzipanstolle ist. Ein Alternative ist Früchtebrot.
Tipp 29: Lebkuchen. Wenn das keine gute Nachricht ist. Forscher der Münchener Universität haben herausgefunden, dass Gewürze in Lebkuchen - wie Gewürznelken - die Verdauung verbessern. Fette Speisen werden dadurch bekömmlicher.
Tipp 30: Laugengebäck. Wer Milchbrötchen gegen Laugenbrezel tauscht, spart rund 100 Kalorien.
Tipp 31: Glühwein light. Es ist noch Glühwein übrig? Dann weg damit. Wer jetzt noch Appetit darauf hat, der sollte ihn selber machen. Dabei spart man Zucker und ...
... kann mehr Saft statt Wein verrühren. Wer ganz auf Kalorien verzichten will, sollte ungesüßten Gewürztee trinken.
Tipp 32: Geflügeldöner statt Bratwurst. Ja, die Bratwurst ist beliebt. Dennoch deckt in so einer Wurst die Hälfte des Tagesbedarfs eines Erwachsenen. Da entscheidet man sich gern für Geflügeldöner.
Tipp 33: Fischbrötchen. Backfisch - warm und fettig? Besser nicht. Beim nächsten Besuch der Fischbude zu Krabben- und Fischbrötchen greifen.
Tipp 34: Pizza light. Der kann nicht mal eine Miss widerstehen. Aber sie achtet auf den Belag. Den Teig mit Gemüse und Kochschinken belegen und nicht mit Salami und Hackfleisch.
Tipp 35: Fondue light. Wer die Fleischstücke in Öl taucht, muss sich nicht über Hüftspeck wundern. Besser ist ein Asia-Fondue mit Brühe.
Tipp 36: Rotwein. Zu einem gemütlichen Abendessen gehört ein guter Wein, am besten Rotwein. Davon trinkt man wegen der zusammenziehenden Wirkung der Tanninsäure weniger als vom Weißwein. Außerdem steigert ...
... der weiße Rebsaft den Appetit. Am besten ist natürlich gar kein Alkohol, weil er die Fettverbrennung hemmt. Wer nicht verzichten will, sollte Weinschorle trinken.
Tipp 37: Die richtige Zeit für Schokolade. Jeder weiß, dass Schokolade dick macht. Wer nicht widerstehen kann, sollte sie direkt nach der Hauptmahlzeit essen. Zwischendurch sorgt sie nämlich für Heißhunger.
Tipp 38: Dunkle Sorten. Es gilt die Regel: Je niedriger der Kakaoanteil, desto fettiger die Schokolade. Überhaupt ist dunkle Schokolade viel besser als ...
... gefüllte Pralinen. 100 Gramm davon gefüllt mit Schnaps, Nougat und Marzipan enthalten immerhin 500 Kalorien.
Tipp 39: Kleiner ist besser. Diese Devise gilt für Schoko-Weihnachtsmänner genauso wie für Schoko-Osterhasen und -Riegel. Wer einen 60-Gramm Nikolaus statt ...
... eines 120-Gramm-Nikolauses isst, spart 430 Kalorien. Auch bei Riegeln gibt es kleinere, leichtere Alternativen.
Tipp 40: Trockenobst. Genauso süß wie Schokolade, aber fettfrei.
Tipp 41: Nüsse. Besser als Schokolade. Denn sie enthalten wichtige Mineralstoffe, Vitamine und essenzielle Fettsäuren. Sie sind aber auch Fettbomben. Deshalb nur in Maßen genießen.
Wie bei Plätzchen gilt auch bei Nüssen: Finger weg von Schokoladen-, Karamell- und Marzipanüberzügen!
Tipp 42: Freude am Essen. Auf keinen Fall sollte man beim Essen ein schlechtes Gewissen bekommen. Wer an einem Tag schlemmt, isst am nächsten einfach mehr Obst und Gemüse.
Tipp 43: Lachen. Überhaupt ist gute Laune wichtig, um bei Versuchungen standhaft zu bleiben. Es wurde auch festgestellt: Wer lacht, trainiert automatisch seine Bauchmuskeln. Das ist doch der schönste Weg zum Waschbrettbauch.
Tipp 44: Entspannung. Das klingt nicht nur traumhaft. Wer seine Speckröllchen loswerden will, muss entspannen. Denn dadurch erhöht sich der Cortisolspiegel. Cortisol erleichtert den Fettaufbau, besonders im Bauchbereich. Wie wäre es also ...
... mit einem Saunabesuch oder ...
... einem Tag im Thermalbad?
Tipp 45: Massage. Wer sich mit warmem Öl massieren lässt, verbindet das Schöne mit dem Nützlichen. Dabei wird der Körper entschlackt. Unterstützend wirkt danach Entschlackungstee.
Tipp 46: Schlafen. Wer entspannt ist, schläft auch gut. Am besten mehr als sechs Stunden pro Nacht. Wer sich weniger gönnt, erhöht das Risiko für Übergewicht.
Tipp 47: Bewegung. Ruhe und Bewegung sollten sich immer die Waage halten. Wer abnehmen will und fit ist, sollte die Laufschuhe schnüren. Aber auch ein ...
... ausgiebiger Spaziergang tut gut. Und das kann man sich gönnen, wenn ...
... man mit Freunden 25 Minuten Schlittschuh läuft: eine heiße Tasse Schokolade mit Schuss.
50 Minuten Nordic Walking machen Platz für einen Snack mit 350 Kalorien.
Effektiver ist Schwimmen: 45 Minuten Brustschwimmen verbrennt 590 Kalorien.
Eine halbe Stunde Aerobic - 245 Kalorien. Man muss aber nicht ins Fitnesstudio gehen, um Fett schmelzen zu lassen. Auch Hausarbeit ...
... ist anstrengend. Zehn Minuten Staubsaugen - 40 Kalorien. Das entspricht einem kleinen Apfel.
Zehn Minuten Abwaschen - 25 Kalorien.
Eine Stunde Kochen - 120 Kalorien.
Tipp 48: Gewürze. Statt Fertiggerichte mit Glutamat (Geschmacksverstärker) aufzutischen, besser selber kochen. Wer seine Speisen mit Cayennepfeffer, Tabasco, ...
... Chili und Ingwer würzt, heizt dem Körper ein. Das killt Kalorien und regt die Darmtätigkeit an.
Tipp 49: Einkaufsliste. Nicht nur Köche sollten mit einer Einkaufsliste und ohne Hunger in den Supermarkt gehen. Das ist jedem zu empfehlen. So kann man Verlockungen besser widerstehen.
Tipp 50: Wiegen. Man sollte sich nur einmal pro Woche wiegen. So erhält man einen guten Schnitt und macht sich durch tägliche Schwankungen nicht verrückt.
Das waren die 50 Tipps. Wer sie beherzigt, der wird auf der Waage bald wieder lächeln und das Leben in vollen Zügen genießen.
Am 1. März ist meteorologischer Frühlingsanfang. Die Zeit der Wintermäntel ist vorbei. Die Klamotten fallen, die Frauen zeigen wieder mehr Haut. Worauf man achten sollte, um schlank in den Frühling und zur Bikini-Figur zu kommen - hier erfahren sie es:
Um überflüssige Winter-Pfunde purzeln zu lassen und …
… sich schon bald an einer knackig-schlanken Figur zu erfreuen, sollte vor allem auf heimliche Dickmacher geachtet werden.
Zu ihnen gehören etwa Fruchtsäfte. Sie sind in der Regel sehr …
… energiereich: 100 Milliliter (ml) Apfelsaft enthalten beispielsweise 48 Kilokalorien (kcal).
Besser wäre da eine Saftschorle oder noch besser: ein Glas Wasser. H2O enthält nämlich keine Kalorien.
Auch beim Rotwein sollte auf die Menge geachtet werden. Der schmackhafte Rebensaft enthält eine Menge Energie: 100 ml = 78 kcal. Hauptenergieträger sind Fruchtzucker und - jawoll, Alkohol.
Auch Milch ist ein versteckter Dickmacher. Trinkt man 100 ml mit einem Fettgehalt von 3,4 Prozent hat man 64 kcal intus.
Selbst die klassische Cola hat da weniger: 44 kcal. Hier ist der zugesetzte Zucker der Grund für die Kalorienmenge.
Auch in "festen" Nahrungsmitteln schlummern Kalorienüberraschungen. Das morgendliche Croissant enthält beispielsweise 21 Gramm (g) Fett. Die ...
… Laugenbrezel dagegen nur ein Gramm.
Statt Toast bietet sich beispielsweise …
… Pumpernickel (fast fettfrei) oder Vollkornbrot an. Das enthält vier Mal weniger Fett und sättigt zudem eher.
Steht man vor der Wahl Nuss-Nougat-Creme - auch wenn sie noch so toll beworben wird - oder …
… Marmelade: Dann lieber Marmelade aufs Brot. 100 g der Schokocreme haben 514 kcal, die gleiche Menge Marmelade durchschnittlich nur etwa die Hälfte. Hast Du's drauf?
Kaum zu glauben, aber Halbfettmargarine sollte man unter Dickmacher-Gesichtspunkten meiden. Lieber Frischkäse aufstreichen. Denn der hat durchschnittlich zehn Prozent weniger Fett.
Übrigens: Butter und Margarine unterscheiden sich beim Fettgehalt kaum. Also alles reine Geschmackssache - wenn da der Cholesterinspiegel nicht wäre.
Klassischer Dickmacher ist neben Mettwurst auch die Mortadella. Selbst eine hauchdünne Scheibe hat bereits etwa 7 g Fett. Das ist beispielsweise …
... mehr als zwölf Mal so viel wie eine Scheibe Schinken - natürlich ohne Fettrand.
Ein heimlicher Dickmacher ist auch Mozzarella. Der italienische Weichkäse täuscht mit seinem Aussehen nur vor, ein Leichtgewicht zu sein. In Wirklichkeit enthält die Kugel 20 g Fett pro 100 g. Dagegen ...
… ist Hüttenkäse ein regelrechter Magerkünstler mit drei Gramm Fett.
Gurkensalat klingt nicht wirklich nach einem Dickmacher. Kauft man ihn aber in der verzehrfertigen Variante (rund 14 Prozent Fett) im Supermarkt um die Ecke, könnte man stattdessen auch sechs Portionen …
... Pilzsalat zu sich nehmen.
Fisch gilt in der Regel als "leichte" Mahlzeit, was nicht nur an seiner Bekömmlichkeit liegt. Aber auch unter den Fischen gibt es Dickmacher. Bestes Beispiel ist …
… der Thunfisch. Er gilt als Fettfalle, denn wer 100 g davon isst, hat auch 15,5 g Fett zu sich genommen. Der magerste Vertreter ist ...
… der Kabeljau mit einem Fettanteil von 0,4 g.
Unter den Meerestieren gehören Calamares mit satten 11 g Fett pro 100 g zu den fettreichsten. Dagegen fallen gegrillte Scampi mit mageren 1 g Fett fast nicht ins Gewicht.
Auch sehr lecker - aber kein Leichtgewicht - sind Königsberger Klopse. In der Tiefkühlvariante liefern sie 202 kcal und 16 g Fett pro 100 g. Zum Vergleich: Das …
… entspricht vier Portionen Hühnerfrikassee.
Pommes Frites haben den Ruf, ein richtiger - also kein heimlicher - Dickmacher zu sein. Aber letzten Endes kommt es auf die Zubereitung an: ...
… "Kartoffelstangen" aus dem Backofen haben wesentlich weniger Fett als die Artgenossen aus der Friteuse.
Knoblauch ist zwar an sich gesund. Kommt er …
… aber in einer Saucen-Variante daher, heißt es: Vorsicht! Knoblauchsauce hat 31 g Fett pro 100 g. Das toppt sogar eine Sauce Hollandaise. Dagegen ist …
… die Zigeunersauce mit 0,2 g Fett ein Leichtgewicht. Es gilt also: Scharf macht schlank - und umgekehrt.
Im Frühjahr, wenn die Hormone verrückt spielen, steigt auch die Lust auf Süßes. Aber aufgepasst: Lieber ...
… in einen Schokokuss beißen, als …
... in einen Schokoriegel. Der Grund: Ein Schokokuss besteht zum Großteil aus Eischnee. Macht summa summarum 3 g Fett. Ein Schokoriegel hat dagegen durchschnittlich 15 g Fett.
Ein heimlicher Dickmacher ist auch Zartbitter-Schokolade. Rund 500 kcal pro Tafel. Da ist kaum ein Unterschied zur "normalen" ...
… Vollmilchschokolade mit etwa 530 kcal feststellbar.
Als heimlicher Dickmacher gilt auch das "Essen zwischendurch". Das liegt daran, dass dann bei Hauptmahlzeiten eher gehungert wird und dafür dann …
… zwischen den Mahlzeiten öfters mal zugegriffen wird. Letzten Endes nimmt man so mehr zu sich.
Dickmacher-Fallen gibt es natürlich auch: Eine Keksdose auf dem Tisch, eine …
… Chipstüte neben dem Fernseher usw. Wenn schon knabbern beim Film, dann …
… Salzstangen. Die sind im Gegensatz zu Chips oder auch Erdnüssen (100g enthalten 50 g Fett) nahezu fettfrei.
Zurück zum Obst: Avocado oder …
… Ananas? Wer eine Bikini-Figur haben will, sollte die Ananas essen. In 100 g Avocado stecken 23 g Fett - 100 g Ananas bringen es nur auf 1 g Fett.
Und wie schaut's hier aus: Banane oder …
… Mango? Na? Bananen haben nicht umsonst den Ruf eines Top-Energielieferanten: 110 Kalorien pro 100 g. Die Mango kommt dagegen bei selber Menge auf rund die Hälfte.
Noch ein Tipp: Pistazien machen schlank. Wer rund zehn Minuten vor dem Mittagessen eine Handvoll Pistazien isst, hilft dem Körper. Gemüse und Salat beispielsweise werden so bis zu drei Stunden im Magen behalten. Ergebnis ist …
… ein langes Sättigungsgefühl statt Hunger. Gönnt man seinem Körper dann noch jede Menge Bewegung und treibt Sport (Wichtig: Walking ist KEIN Sport), dann ...
… klappt's auch mit der Bikini-Figur!

Die Verbraucherorganisation foodwatch hat die Werbung mit Sport für ungesunde Lebensmittel als irreführend kritisiert. Beispielhaft sei der Erdbeer-Schokoriegel Yogurette, den der Hersteller Ferrero als sportlich-leichtes Produkt bewerbe, sagte die Leiterin der Kampagne abgespeist.de, Anne Markwardt. Dieses Versprechen könne jedoch nicht gehalten werden: "Sportlich und schlank ist an der Yogurette rein gar nichts", kritisierte sie. Vielmehr enthalte der Riegel "mehr Kalorien und Fett" als manche Vollmilchschokolade. Foodwatch kürte Yogurette daher als ersten Titelanwärter für die dreisteste Werbelüge 2010.

Auf der Yogurette-Verpackung oder im Internet könnten Verbraucher nirgends Angaben zu den Nährwerten finden, kritisierte Markwardt. Der Riegel werde als "joghurt-leichter" Erdbeergenuss beworben, enthalte tatsächlich aber nur 5,5 Prozent Erdbeergranulat - das vorwiegend aus Zucker und Fett bestehe. Foodwatch-Sprecher Martin Rücker kritisierte, dass Süßwarenhersteller immer häufiger dazu übergingen, "Süßigkeiten als Sportlernahrung zu vermarkten". Dies sei ein "eindeutiger Trend". Jedoch müsse die Lebensmittelindustrie "ihrer Verantwortung gerecht werden und Süßigkeiten auch als Süßigkeiten bewerben - nicht als ausgewogene Produkte".

Foodwatch verleiht für die dreisteste Werbelüge der Lebensmittelwirtschaft jährlich den "Goldenen Windbeutel". Dazu stellt die Organisation auf ihrer Internetseite regelmäßig Produkte vor, die nach ihrer Einschätzung nicht halten, was sie versprechen. Ziel der Kampagne ist es, irreführende Werbepraktiken der Lebensmittelindustrie zu entlarven. Verbraucher können sich auf der foodwatch-Internetseite über die kritisierten Produkte informieren und darüber abstimmen, bei welchem es sich um die dreisteste Lüge handelt. Für das Jahr 2009 bekam kürzlich der Trinkjoghurt Actimel von Danone den Goldenen Windbeutel.

(dpa, N24)

08.04.2009 08:04 Uhr

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