Sie befinden sich in: Wissen

 

Wie schmeckt Ihrer?

31 Kaffeemarken getestet

Die Stiftung Warentest hat sich mit dem Pulverkaffee befasst. Zwischen teurem Luxuskaffee und Billigmarken bestehen demnach kaum Geschmacksunterschiede - das genaue Ranking in Bildern.

Sie benötigen einen Flashplayer, mindestens in Version 8 sowie aktiviertes JavaScript.

Alternativ können Sie sich die Medien-Inhalte (Bilder und Videos) über folgende Links direkt ansehen:

Die Allestester von der Stiftung Warentest sind an der Deutschen liebstes Heißgetränk gegangen: den Kaffee. Dabei brühten und schlürften die strengen Qualitätshüter ...
... 31 verschiedene Marken - von teueren Bohnen bis billiger Discounterware - und kamen zu erstaunlichen Ergebnissen. Koffeinjunkies müssen nämlich nicht immer tief in die Tasche greifen, um bestes Aroma zu genießen.
Welche Marke der bekennende Kaffee-Liebhaber Jogi Löw trinkt, ist sein Geheimnis. Zu welchem Produkt Sie greifen wissen Sie ja. Checken Sie im Folgenden, auf welchen Platz es die Bohne ihrer Wahl geschafft hat:
Fangen wir von hinten an: Der Tchibo Gran Cafe bekommt im Test die Note 5,0. Hinweis der Tester: "Sensorisch deutlich fehlerhaft: Riecht und schmeckt modrig-muffig – unabhängig von der Zubereitungsart." (Preis: 3,30 Euro)
Auch die Metro-Marke Tip bekommt für den Gold Kaffee eine 5,0. Auch hier gilt: "Sensorisch deutlich fehlerhaft: Riecht und schmeckt modrig-muffig – unabhängig von der Zubereitungsart." (Preis: 2,50 Euro; keine Abbildung verfügbar)
Ebenso mit der Note 5,0 schneidet die Kaiser's-Tengelmann-Marke A&P Kaffee Fein ab. Und wieder: "Sensorisch deutlich fehlerhaft: Riecht und schmeckt modrig-muffig – unabhängig von der Zubereitungsart." (Preis: 3 Euro, keine Abbildung verfügbar)
Der Eduscho Gala Nr. 1 schafft die vier vor dem Komma: Note 4,5. Beim Brühen in der Kaffeemaschine stellten die Tester fest, dass der Kaffee modrig-muffig schmeckt (Preis: 3,40 Euro).
Es folgt die Marke Tempelmann Green Change Bio: Note 4,0. "Schmeckt aus der Kolbenkanne nach feuchter Pappe." (Preis: 5,50 Euro)
Note 4,0 auch für Röstfein Mona Gourmet (Preis: 3,70 Euro) und ...
... die Lidl-Marke Fairglobe Café Del Mundo Bio (Preis: 5 Euro).
Mit der Note 3,5 schnitt der Alnatura Bio ab (Preis: 3,85 Euro, keine Abbildung verfügbar).
Die Note 3,1 erhielten Röstfein Rondo Melange (Preis: 3,50 Euro) und ...
... die Penny-Marke Contal Edle Auslese (Preis: 2,49 Euro, keine Abbildung verfügbar).
Mit einer respektablen 2,9 ging der Rossmann-Kaffee Laudatio Der Exquisite aus dem Test (Preis: 2,79 Euro).
Zwei Marken bekamen die Note 2,5: Der Rossmann-Kaffe EnerBio (Preis: 3,50 Euro) und ...
... und die Lebensbaum-Marke Café Dia Bio (Preis: 4,10 Euro).
Die Note 2,4 für den Melitta Montana (Preis: 3,10 Euro), ...
... den Melitta Auslese (Preis: 3,10 Euro) und ...
... den Edeka Gut & Günstig Klassisch Fein (Preis: 2,99 Euro).
Die drittbeste Note, eine 2,3, ergatterten gleich neun Marken: Tempelmann No. 1 Spitzenkaffee Fairtrade (Preis: 5 Euro), ...
... Onko Klassisch (Preis: 2,99 Euro), ...
... Mövenpick Der Himmlische (Preis: 4,30 Euro), ...
... Jacobs Meisterröstung (Preis: 3,10 Euro), ...
... Jacobs Krönung (Preis: 3,45 Euro), ...
... Gepa Café Aha Fairtrade (Preis: 5,70 Euro), ...
... Eilles Gourmet Café (Preis: 4,30 Euro), ...
... Dallmayr Prodomo (Preis: 3,60 Euro) und ...
... Dallmayr Ethiopia (Preis: 5,20 Euro).
Den zweiten Platz mit einer Note von 2,2 teilen sich: Die Norma-Marke Rösta Premium Auslese (Preis: 2,99 Euro), ...
... der Darboven Café Intención ecologico Bio (Preis: 5,30 Euro) sowie ...
... die Aldi-Produkte Bio Premium Röstkaffee (Preis: 4 Euro), ...
... Amaroy Extra (Preis: 2,49 Euro) und ...
... Markus Gold (Preis: 2,49 Euro).
Und den Testsieger gibt's bei Lidl: Der Bellarom Gold (Preis: 2,49 Euro).
Video: Stiftung Warentest - Guter Kaffee muss nicht teuer sein
Bier ist für viele Menschen der Inbegriff für Genuss und Geselligkeit. "Bier ist gesund, sagt der Arzt" - heißt es in einer Bierwerbung. Das liegt vor allem an den Inhaltsstoffen.
Bier besteht in der Regel aus Wasser, Hopfen, Gerste und Malz - der Seele des Bieres. Vor allem darin sind Vitamine, Kohlenhydrate und Mineralstoffe enthalten. Kohlenhydrate gelten als Fitmacher, da der Körper aus ihnen sehr schnell Energie gewinnen kann.
Malz liefert aber auch B-Vitamine. Die sind beispielsweise wichtig für gesundes Haar, …
… für eine reine Haut und ...
… für die Nerven. Aber genauso gut …
… wird die Blutbildung angeregt und der Butdruck gesenkt, …
… das Hörvermögen im Alter kann verbessert werden, ...
… das Sehvermögen und das gesamte …
… Immunsystem gestärkt werden. Schnupfen? Bei Biertrinkern demnach eine Seltenheit.
Außer Vitaminen enthält Bier natürlich auch Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium. Diese werden vom Körper für Muskel- und Nerventätigkeit benötigt. Kalium ist beispielsweise wichtig für Herz- und Muskelfunktion.
Magnesium dagegen unterstützt die Muskeltätigkeit und die Reizübertragung der Nerven.
Zudem hilft Kalium auch bei der Wasserausscheidung. Das reduziert nicht nur den Blasendruck, …
… es hilft auch dabei, Magengeschwüren, Nieren- und Gallensteinen vorzubeugen.
Hopfen verleiht dem Bier schließlich die Würze. Seine Inhaltsstoffe wirken aber auch als mildes, weil natürliches, Beruhigungsmittel. Man fühlt sich entspannt, relaxt, einfach wohl und ...
… das Einschlafen fällt leichter.
Gleichzeitig kann Bier helfen, das Erinnerungsvermögen zu verbessern und …
… Osteoporose, Parkinson und - neueren Studien zufolge - auch Diabetes vorzubeugen.
Biergenuss hat eine günstige Wirkung auf den Cholesterin- und Fettstoffwechsel. Der Anteil an herz- und gefäßschützendem sogenannten HDL-Cholesterin im Blut wird erhöht ("gesundes Cholesterin") - das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko gesenkt.
Das Leben kann so verlängert werden.
Alkoholfreies Bier wiederum ist nicht nur bei Sportlern als isotonischer Durstlöscher beliebt. Es …
… fördert auch die Milchbildung und erleichtert so das Stillen: Dafür verantwortlich sind Hopfen und Gerste. Hopfen hilft zu entspannen und Gerste fördert die Produktion des Hormons Prolactin, das die Milchbildung anregt.
Bier und Gesundheit schließt sich also nicht aus. Voraussetzung ist natürlich: Maßvoller Genuss.
Wissenschaftlern zufolge gilt eine durchschnittliche Aufnahme von 20 bis 40 Gramm Alkohol pro Tag als "maßvoll".
Dies entspricht etwa einem halben ...
... bis einem Liter Bier am Tag.
Mehr sollte es dann doch nicht sein. Sonst ist die "gesundheitsfördernde Wirkung" dahin und man endet so oder ...
... so. Prost!

Teurer Markenkaffee schmeckt laut Stiftung Warentest nicht unbedingt besser als Billigkaffee. Wer beim Trinken aber auch an Kaffeebauern und Umwelt denkt, sollte lieber für Biokaffee oder fair gehandelten Kaffee etwas tiefer in die Tasche greifen, wie ein Test der Stiftung ergab. Der Handel mit Fairtrade-Kaffee und anderen gerecht gehandelten Waren wächst indes hierzulande weiter rasant.

Kaum Unterschiede beim Aroma

Dem Test zufolge steigert ein teurer Kaffee nicht unbedingt den Trinkgenuss. Bei der Verkostung und Analyse von 31 gemahlenen Röstkaffees hätten sich zwei Drittel der Produkte unabhängig vom Preis im Aroma nicht signifikant unterschieden, erklärte die Stiftung Warentest. Dabei sei günstiger Kaffee vom Discounter ebenso mit "gut" bewertet worden wie etablierte Marken zum doppelten Preis. Drei Kaffeesorten hätten dagegen modrig-muffig gerochen und geschmeckt.

Neben Aussehen, Geruch, Geschmack und Mundgefühl überprüften die Tester auch den Schadstoffgehalt. Auffällig war dabei in vier Kaffees ein hoher Anteil an Acrylamid, das unter anderem beim Rösten von Lebensmitteln entstehen kann. In Tierversuchen hat sich die Substanz als krebserregend und erbgutschädigend erwiesen. Als Gesamturteil erhielten 20 der 31 getesteten Röstkaffees die Note "gut". Je vier Produkte schnitten "befriedigend" oder "ausreichend" ab, drei bewerteten die Tester als "mangelhaft".

Bio immer Bio?

Kaffeetrinker, denen es allerdings nicht allein um Preis und Qualität, sondern zusätzlich auch um die Anbaubedingungen geht, sollten der Stiftung Warentest zufolge fair gehandelten oder biologisch angebauten Kaffee kaufen. Bei dessen Anbau, Röstung und Einkauf setzten die Unternehmen die höchsten Sozial- und Umweltstandards um, ergab die Vor-Ort-Untersuchung. Beim Bioanbau werden etwa keine Pestizide eingesetzt, beim fair gehandelten Kaffee werden die Kaffeebauern unabhängig vom Weltmarktpreis angemessen entlohnt.

Unter den Anbietern von sieben Bio- und Fairtrade-Kaffeesorten waren demnach fünf mit "starkem" diesbezüglichem Engagement, einer zeigte sich immerhin "engagiert". Mangels Auskünften zu einem weiteren Bio-Kaffee bescheinigten die Tester dessen Anbieter nur "bescheidene Ansätze". Von zwölf Anbietern konventionellen Kaffees bewertete die Stiftung lediglich einen als "engagiert" und sprach bei den übrigen von "bescheidenen Ansätzen". So sei bei vielen schon die Herkunft des Kaffees unbekannt geblieben. Drei weitere Unternehmen, darunter ein Bio- und Fairtrade-Anbieter, verweigerten ganz die Auskunft.

Fairer Kaffee immer mehr gefragt

Bereits im vergangenen Jahr griffen die Verbraucher in Deutschland vermehrt zu fair gehandeltem Kaffee: Sie kauften insgesamt fast 5000 Tonnen davon, rund 14 Prozent mehr als noch 2007. Der Handel mit Fairtrade-Produkten wuchs insgesamt um 50 Prozent auf 213 Millionen Euro Umsatz, wie die Organisation Transfair am Donnerstag in Bonn mitteilte. Wachstumsmotoren waren insbesondere Rosen (plus 138 Prozent), Zucker (plus 91) und Fruchtsaft (plus 80 Prozent).

Weltweit wuchs der mit fair gehandelten Waren erzielte Umsatz um 25 Prozent auf geschätzte 2,9 Milliarden Euro. Neben Deutschland legte demnach auch der gerechte Handel in Großbritannien, Frankreich und Skandinavien stark zu. "Die Verbraucher möchten zunehmend ethische Produkte kaufen, die ohne Ausbeutung und Umweltschäden hergestellt werden", erklärte Transfair. Der Verein handelt selbst nicht mit Waren, aber vergibt das gleichnamige Gütesiegel, das den Erzeugern faire Arbeitsbedingungen und gerechte Preise garantieren soll.

(AFP, N24)

23.04.2009 12:32 Uhr

SchließenSchließen Artikel versenden

Name des Absenders*:

E-Mail-Adresse des Empfängers*:


Ihre Mitteilung an den Empfänger:

Es gelten unsere Allgemeinen Nutzungsbedingungen

Sie befinden sich in: Wissen