Bürogebäude wankten
Erdbeben erschüttert Mexiko-Stadt
Als ob die Schweinegrippe-Fälle nicht schon genug wären: Ein schweres Erdbeben hat Mexiko erschüttert, in der Hauptstadt gerieten hohe Gebäude ins Wanken.
Für die Bewohner Mexikos nimmt der Schrecken kein Ende. Zunächst hat die Schweinegrippe das Land heimgesucht und inzwischen vermutlich 149 Menschenleben gefordert. Nun ließ ein schweres Erdbeben das Land erzittern. In der Hauptstadt Mexiko-Stadt gerieten hohe Gebäude ins Wanken. Verängstigte Büroangestellte rannten auf die Straße.
Nach Angaben von US-Seismologen hatte das Beben eine Stärke von 6,0. Berichte über Opfer oder Schäden lagen zunächst nicht vor. Das Epizentrum lag den Angaben zufolge in der Nähe von Chilpancingo, rund 210 Kilometer südwestlich von Mexiko-Stadt.
Kurz vor dem Erdstoß hatte das Gesundheitsministerium bekanntgegeben, dass die Schweinegrippe-Epidemie inzwischen für den Tod von 149 Menschen verantwortlich gemacht wird. Außerdem gibt es nach Angaben der Behörden 1.614 Verdachtsfälle.
Der mexikanische Präsident Felipe Calderón ermächtigte die Gesundheitsbehörden, Grippekranke zu isolieren und deren Wohnungen zu inspizieren. Soldaten verteilten sechs Millionen Atemschutz-Masken. Die Weltbank sagte Kredite in Höhe von 225 Millionen Dollar zu.
(AP, AFP, dpa, N24)
27.04.2009 18:58 Uhr








