Nach einer anonymen Bombendrohung ist am Donnerstag das Atomkraftwerk Chinon im Westen Frankreichs auf Sprengsätze untersucht worden.
Eine Notbesetzung von rund 50 Mitarbeitern hielt die Stromproduktion aufrecht. 25 Polizisten und Soldaten waren bei der Bombensuche im Einsatz. Die vier Druckwasserreaktoren in Chinon rund 200 Kilometer westlich von Paris produzieren jährlich 25 Milliarden Kilowattstunden Energie. Auf dem Gelände arbeiten normalerweise 1200 Mitarbeiter. Die meisten von ihnen waren noch nicht bei der Arbeit, als der Alarm ausgelöst wurde.
Am Abend teilte der Stromkonzern EDF mit, es habe sich um einen falschen Alarm gehandelt. Alle kritischen Punkte seien von Polizisten und Soldaten mit Spürhunden ergebnislos durchsucht worden.
(DPA)
30.04.2009 21:40 Uhr









