Privatsphäre ist heilig

Griechenland stoppt Google Street View

"Big brother is watching you": Griechenland sagt Google den Kampf an und verbietet vorerst Aufnahmen für das Projekt Street View - zum Schutz von Privatsphäre und Persönlichkeitsrechten.

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Alternativ können Sie sich die Medien-Inhalte (Bilder und Videos) über folgende Links direkt ansehen:

Google Street View lässt die Nutzer in die Straßen nebenan blicken, mit einer mathematischen Formel will Google in die Köpft seiner Mitarbeiter schauen, um deren Wechsel- und Kündigungsabsichten zu errechnen.
Google hat eine neue Version seines virtuellen Globus "Google Earth" veröffentlicht.
Nach der Installation und dem Start wirkt diese zunächst kaum verändert. Inhaltlich hat sich jedoch einiges getan.
Auch in der Version 5 hält Google übrigens am Beta-Status von Google Earth fest. Die Entwickler scheinen also noch immer einige Features auf ihrer To-Do-Liste zu haben.
Natürlich bietet auch die neueste Version alle altbekannten Features. Die Kontinente, Länder und Städte werden ...
mit ihren Grenzen, Straßen und Gebäuden detailliert dargestellt.
Beim Heranzoomen werden Straßennamen und Sehenswürdigkeiten eingeblendet.
Auch die 3D-Ansicht vieler Gebäude kennt man bereits von früher. Besonders gut ...
sieht dies bei hohen Gebäuden und bekannten Wahrzeichen aus.
Denn hier haben die Google-Mitarbeiter besonders viel Zeit in Details investiert.
Dies gilt ganz besonders für die amerikanischen Großstädte - wie hier New York.
Auch die Informationen und Fotos zu bekannten Naturdenkmälern, ...
seien es Gletscher auf Island oder der höchste Berg der Welt, ...
sowie zu sehenswerten Gebäuden wie dem Berliner Sony Center...
oder dem IMAX-Kino gab es schon in der Vorversion.
Dies gilt auch für die so genannten Street-View-Bilder, für die ganze Straßenzüge wie hier in New York oder ...
vor dem Weißen Haus in Washington fotografiert werden.
Die eigentliche Neuheit an Google Earth 5 sind die detaillierten Unterwasserlandschaften.
Wo der digitale Globus früher nur eine homogene blaue Fläche anzeigte, erstrecken sich jetzt ...
detailliert nachgebildete unterseeische Gebirgszüge. Doch damit hören die Neuerungen noch längst nicht auf.
Das neue integrierte Addon "Google Ocean" gibt nun auch über die Ozeane detailliert Auskunft. So lassen sich die besten Surfstrände ebenso finden, ...
wie beeindruckende Tauchgründe.
Hobby-Fischer finden Informationen über die erfolgversprechendsten Fischgründe und ...
können sich zugleich über die Lebensräume der Arten, deren Zustand und ...
die aktuelle Gefährdung der Arten informieren. Google Earth zeigt sogar, ...
in welchen Winkeln der Ozeane der Mensch bereits zu viel Schaden angerichtet hat.
Entdeckertypen werden sich über die unzähligen Schiffswracks freuen, über die Google Earth nun informiert.
Zu allen Wracks werden detaillierte Informationen angeboten, teilweise gibt es sogar Videos von Tauchexpeditionen dorthin.
Andere ozeanografische Expeditionen beschäftigen sich eher mit naturwissenschaftlichen Phänomenen oder ...
der Unterwasserflora und Fauna. Auch dazu finden Interessierte ...
zahlreiche Informationen und Videos.
Ein interessantes Feature ist die Möglichkeit, Wale, Meeresschildkröten und andere Tiere bei ihren Reisen durch die Unterwasserwelt zu begleiten.
Um dem Anwender möglichst viele Informationen und Videos ...
anbieten zu können, arbeitet Google mit zahlreichen Organisationen und ...
Medienunternehmen zusammen. So kommen Inhalte von der BBC, ...
von der renommierten Wissenschaftszeitschrift National Geographic ...
und sogar von der Cousteau Society, die das Andenken an den Meeresforscher Jacques Cousteau aufrechterhält.
Deutsche Webliebhaber platzen vor Neugier: Mit dem Google-Handy soll mobiles Internet ein Kinderspiel werden. Zuerst sind nur die US-Amerikaner in den Genuss gekommen. Bei der Markteinführung …
… gab es nicht nur in San Francisco einen Run auf das G1, sondern überall in den USA.
Nun sind die Deutschen am Zug: Bereits am 2. Februar bringt T-Mobile das Gerät in Deutschland auf den Markt. Auf der CeBIT (3. bis 8. März 2009) in Hannover will das Unternehmen …
… über das neue Betriebssystem namens "Android" und weitere Details informieren.
Die Vollausstattung mit WLAN, GPS, Bluetooth und UMTS gefällt. Das Design, besonders der Touchscreen, erinnert stark an…
… das iPhone von Apple. Die ausfahrbare Tastatur, die unter dem zur Seite geschobenen Bildschirm zum Vorschein kommt, indes ähnelt…
… eher dem Blackberry.
Erste G1-Tests fallen positiv aus: Experten bescheinigen dem Business-Handy …
… ein schnelles Arbeitstempo – was auch dem guten, berührungsempfindlichen Display geschuldet ist.
Das könnte auch Kanzlerin Merkel gefallen. Die allseits bekannte SMS-Liebhaberin hätte bei einem Gigabyte Speicherplatz …
… keine Probleme, ihre Kurzmitteilungen zu versenden und zu archivieren.
179 US-Dollar muss man in den USA für das G1 mit einem Zwei-Jahres-Vertrag ausgeben. In Deutschland soll das Gerät mit entsprechendem Vertrag ...
… bereits für einen Euro zu haben sein. Das G1 wird allerdings nicht das letzte Handy mit dem Google-Betriebssystem sein. Man erwartet in diesem Jahr weitere spektakuläre Geräte und einen wachsenden Markt für Android-Handys.
Googles neuestes Projekt, der Browser "Chrome", ist quasi über Nacht zum Top-Thema im Internet geworden. Zuvor gelang kaum etwas von diesem Projekt in die Öffentlichkeit. Ein Grund mehr, sich den neuen Browser einmal genau anzuschauen.
Vor dem Download des neuen Browsers kann der Nutzer entscheiden, ob er "zur Verbesserung von Google Chrome das Senden von Nutzerstatistiken und Ausfallberichten an Google" erlaubt.
Die Installation funktioniert rasch und ohne Probleme. Chrome importiert auf Wunsch sogar die Einstellungen vom Internet Explorer oder des Mozilla Firefox.
Und schon ist der neue Google-Browser installiert und bereit für einen Ausflug ins Word Wide Web.
Bei der Eingabe in das Adressfeld schlägt Chrome automatisch passende Webseiten vor. Zudem kann man auch direkt nach dem eingegeben Text suchen lassen. Dieses Feature bietet auch Firefox schon seit geraumer Zeit an.
Wirklich neu und äußerst nützlich ist die Task-Manager-Funktion von Chrome, die sich mit einem Rechtsklick auf den Browser-Rahmen öffnen lässt.
Mit dem Task-Manager lassen sich Tabs, die sich beim Laden oder bei der Anzeige von Webseiten aufhängen, einzeln schließen, ohne das gesamte Programm beenden zu müssen. Gerade Nutzer des Internet Explorers kennen das Problem des "eingefrorenen" Browsers.
Auch sehr schick: Tabs lassen sich per Drag & Drop bequem hin und her ziehen. Zieht man einen Tab auf den Desktop, öffnet sich ein neues Fenster mit der im Tab geladenen Seite. Umgekehrt funktioniert das übrigens genauso.
Öffnet man ein neues Tab, zeigt Chrome mit kleinen Vorschaubildern die am häufigsten besuchten Seiten sowie kürzlich geschlossene Tabs. So erreicht man schnell die eigene Lieblingsseite.
Wer keine Datenspuren auf dem PC hinterlassen möchte, öffnet ein Inkognito-Fenster. Die "im Fenster aufgerufenen Webseiten werden nicht im Browserverlauf oder Suchverlauf angezeigt", so Google, und auch Cookies werden nicht auf dem PC gespeichert.
Aber Vorsicht, Surfen im Inkognito-Modus bedeutet nicht, dass man gänzlich anonym im Web unterwegs ist. Nutzerdaten wie IP-Adresse, Host, Port, installiertes Betriebssystem oder auch die Bildschirmauflösung werden gnadenlos übertragen.
Was bei vielen Usern wohl sehr gut ankommen wird, ist der rasante Seitenaufbau. Hier hat Google erfolgreich an der Geschwindigkeitsschraube gedreht, was auch mit dem schlanken Design und Aufbau der Software zu tun haben dürfte.
Unterm Strich könnte der Google-Browser Chrome zu einer echten Konkurrenz für Internet Explorer und Mozilla Firefox werden. Wer gern und regelmäßig im Internet surft, könnte schnell Gefallen an Chrome finden.

Griechenland hat die Aufnahmen von Straßen und Häusern für den Dienst "Google Street View" vorerst gestoppt. Die griechische Datenschutzbehörde (HDPA) begründete ihre Entscheidung damit, dass zunächst weitere Informationen zu den Vorkehrungen für den Schutz von Privatsphäre und Persönlichkeitsrechten erforderlich seien.

Die Entscheidung bedeutet, dass die "Street View Cars" von Google vorerst nicht durch Griechenland fahren dürfen. Die auf dem Dach dieser Autos montierten Kameras lichten ihre Umgebung in einer 360-Grad-Rundumsicht ab und versehen die Aufnahmen mit Geodaten, also den genauen Längen- und Breitengraden.

Google solle zunächst erklären, wie die aufgenommenen Rohdaten vor Missbrauch geschützt werden können, hieß es in der Entscheidung der HDPA. Auch müsse erklärt werden, wie Anwohner vor den Aufnahmen informiert werden sollen. "Einfach das Auto zu kennzeichnen, wird nicht als adäquate Form der Benachrichtigung angesehen." Daher werde eine Genehmigung des Dienstes zunächst nicht gewährt, erklärte die Behörde.

"Google nimmt den Datenschutz sehr ernst"

Google-Sprecherin Elaine Filadelfo sagte am Unternehmenssitz in Kalifornien, die Behörde werde alle verlangten Informationen bekommen. "Google nimmt den Datenschutz sehr ernst." Um den griechischen Vorschriften zu entsprechen, würden vor dem Start der Anwendung Gesichter und Autokennzeichen unkenntlich gemacht. Das Internet-Unternehmen bietet bislang auch an, auf Antrag einzelne Darstellungen von Häusern zu löschen.

Seit dem Start im Jahr 2007 ist "Street View" als Ergänzung des Internet-Kartendienstes Google Maps für mehr als 100 Städte in mehreren Ländern eingeführt worden. Zu Protesten gegen die Street-View-Aufnahmen kam es auch in anderen Ländern, etwa in Deutschland und Großbritannien. In Deutschland wurden die Aufnahmen bereits in mehreren Städten erstellt, bisher aber noch nicht online zugänglich gemacht. Die britische Datenschutzbehörde lehnte es im April jedoch ab, Street View zu verbieten. Es sei nicht im öffentlichen Interesse, den Dienst in einer Welt zu sperren, "in der viele Leute twittern, bloggen und bei Facebook sind", entschied die Behörde.

Griechenland hat strenge Datenschutzgesetze. Die Datenschutzbehörde hat weitreichende Befugnisse, mit denen sie auch die konservative Regierung zuletzt immer wieder in ihre Schranken verwiesen hat, zum Beispiel bei der Nutzung von Straßenkameras zur Kriminalitätsbekämpfung.

(AP, N24)

13.05.2009 06:55 Uhr

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