Schlag gegen Drogenmafia

Militär tötet 60 Aufständische in Afghanistan

Internationale Truppen haben im Süden Afghanistans 60 Aufständische getötet. Außerdem wurden 92 Tonnen Drogen, Waffen und Munition beschlagnahmt.

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Die Truppen waren am Dienstag in die rund 40 Kilometer von der Provinzhauptstadt Laschkar Gah entfernte Region Mardscha vorgerückt.

Bei einem gemeinsamen Einsatz afghanischer und internationaler Truppen im Süden Afghanistans sind nach Angaben der US-Armee 60 Aufständische getötet worden. Bei dem am Freitag abgeschlossenen Einsatz in der Provinz Helmand wurden außerdem 92 Tonnen Drogen, Chemikalien für die Herstellung von Heroin sowie Waffen, Munition und Material zum Bau von Bomben beschlagnahmt und aus der Luft zerstört, wie das Militär mitteilte.

Britischer Soldat bei Schießerei getötet

Die Truppen waren am Dienstag in die rund 40 Kilometer von der Provinzhauptstadt Laschkar Gah entfernte Region Mardscha vorgerückt. Aus der Provinz Helmand stammt der Großteil des in Afghanistan produzierten Opiums. Ein britischer Soldat der NATO-Truppe ISAF wurde bei einer Schießerei in Sangin in Helmand getötet. Wie das Verteidigungsministerium in London mitteilte, ereignete sich der Vorfall am Freitagnachmittag. Damit stieg die Zahl der in Afghanistan getöteten britischen Soldaten seit dem Beginn ihres Einsatzes im Jahr 2001 auf 160. Seit Anfang 2009 kamen laut einer Zählung der Website icasualties.org 107 ausländische Soldaten in Afghanistan ums Leben.

(AFP, N24)

23.05.2009 11:36 Uhr

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