Der in Thailand nach weltweiter Fahndung gefasste mutmaßliche Kinderschänder Christopher Paul Neil ist in Bangkok erstmals vor Gericht erschienen. Der 32-jährige Kanadier sitzt in Untersuchungshaft und hat stets jede Schuld von sich gewiesen.
Deutsche Fahnder hatten die Ermittler im vergangenen Oktober auf seine Spur gebracht. Ihnen war es gelungen, kompromittierende Fotos im Internet, auf denen der Mann sein Gesicht elektronisch unkenntlich gemacht hatte, wiederherzustellen. Er ist wegen Kindesmissbrauchs angeklagt, ihm drohen 20 Jahre Haft.
Das Gericht vertagte heute den Prozess um drei Monate, weil der frühere Lehrer sich nach eigenen Angaben keinen eigenen Anwalt leisten kann. Der Richter stimmte einem Pflichtverteidiger zu, berichtete die thailändische Nachrichtenagentur TNA. Die nächste Anhörung findet am 2. Juni statt.
(dpa, N24)
10.03.2008 13:23 Uhr








