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"Jugend forscht"-Sieger

Die besten Erfindungen

Wer denkt, die Jugend hat nichts auf dem Kasten, der irrt. Bei "Jugend forscht" haben Schüler ihre Erfindungen von der Einparkhilfe bis zum Datenhandschuh vorgestellt. Hier die Bundessieger.

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Deutsche Schüler haben fleißig geforscht und präsentierten bei "Jugend forscht", welch ausgebuffte Tüfftler sie sind. Die besten des ganzen Landes wurden jetzt ausgezeichnet.
Hier steht der stolze Sieger des 44. "Jugend forscht"-Wettbewerbs, Steffen Strobel (20) aus Bayern. Die Bundesministerin für Bildung und Forschung Annette Schavan (CDU) gratuliert.
Steffen Strobel entwickelte ein neuartiges Infrarotsystem, mit dem sich unter der Haut liegende Venen am Computerbildschirm visualisieren lassen. Ärzte können so gezielter Spritzen setzen.
Die Bundessieger Karen Wintersperger (19) und Lucas Rott (18) aus Hessen stellten ihr Projekt "Wenn Gold rot wird" vor. Sie haben sich mit der Plasmonenresonanz von Nano-Goldpartikeln beschäftigt und den 1. Preis in der Kategorie Physik gewonnen.
In Biologie sahnte Felix Baier (21) aus München mit seinem Projekt "Schutz für Schlangen" den 1. Preis ein. Sein Augenmerk lag auf der ökologischen Nische der zypriotischen Ringelnatter.
"Opfer der Gravitation" so das Projekt von Raphael Errani (19) aus Niedersachsen - Für seine außergewöhnliche Arbeit bekam er einen Sonderpreis. Mit der Entstehung des 14kpc-Rings aus Dunkler Materie in der Milchstraßenebene hat er sich beschäftigt.
Die Teilnehmer Nadine Müller (18), Lucas Wildermuth (19) und Timo Joos (18, l-r) aus Baden-Württemberg glänzten mit ihrer "Intelligenten Steuerung", die mit dem Modul "S3 Separate Steering System" das Rückwärtsfahren mit Anhänger erleichtern soll.
Fasziniert blickt Henriette Brykczynski (11) aus Berlin auf eine Molekülkette. Als jüngste Teilnehmerin des Wettbewerbs...
... hat sie zusammen mit ihrer Teamkollegin Dorrmann die Frage beantwortet, ob eine vierköpfige Familie von 14 Euro Hartz-IV-Satz am Tag gesund leben kann, indem sie Kosten und Nährwerte von Lebensmitteln ermitteln.
Raketen- und Raumfahrtmodelle begeistert die drei Jungen Felix Albert (19, l-r), Tilo König (19) und Tino Kutschbach (19) aus Brandenburg. Die Bordcomputer in ihren flugfähigen Modellen sollen Erkenntnisse für die Konstruktion von Raketen liefern.
Strömungsbedingungen die für den Bau von Flugzeugtragflächen nützlich sein könnten simulierte Christian Wassermann (18) aus Lingen zusammen mit seinem Teamkollegen Sven Krummen (r).
Jan Mundo (20, l) und Marc Oliver Herdrich (18) aus Hessen schauen durch 3-D-Brillen auf einen Datenhandschuh ihres Kollegen Becker (18). Das Team entwickelte eine Möglichkeit für die Darstellung von 3-D-Bildern an einem Computer.
Andreas Jörg (19) aus Mindelheim liebt Physik. Er untersuchte mit dieser Rakete die Qualität günstiger Sensoren- und Steuerungselektronik. Der Schüler gewann deshalb den ersten Preis in diesem Fachgebiet (Landessieger).
Die Schülerinnen Anna-Marie Scharr (l) und Thea Riebe (beide 18 Jahre alt) aus Rostock steckten Akupunktur-Nadeln in Tabakpflanzen, mit dem Ergebnis, dass die Pflanzen schneller wuchsen.
Den verdienten ersten Preis in Technik bekam Frederic Ebert (16) aus München für seinen Teilroboter R-Base, der ein Osterei greift. R-Base verstärkt die menschlichen Bewegungen. Die Maschine soll Arbeiter bei schweren Tätigkeiten unterstützen.
Mit dem Programm X Finder kann das eine Handy per GPS das andere orten. Maximilian Reif (13) aus Augsburg gewann den ersten Preis im Bereich Mathematik/Informatik.
Die jungen Forscher aus Hamburg haben Emissionen von verschiedenen Laserdruckern erfasst und aufgeschlüsselt und mit ihrer Arbeit den ersten Platz in der Kategorie Arbeitswelt gewonnen. Im Bild: Sven Weller und Antje Stelter.
Mit Hilfe von flüssigem Stickstoff werden feuchte Basaltsteine auf Minus 80 Grad gekühlt. Bei Erwärmung kommt es zur so genannten Frostsprengung. Florian Sinning aus Kassel präsentiert hier eine Kühlkammer zur künstlichen Frostsprengung im Labor.
Die Jungforscher Oskar Mahlberg (l-r), Lina Fryszer und Christoph Schwalb aus Frankfurt veranschaulichen an einem Modell den Lotuseffekt.
Jenny Liu und Rudi haben verschiedene Kunststoffe aus biologisch abbaubarem Material hergestellt und getestet. Damit einen Sonderpreis in der Kategorie Chemie gewonnen.

(N24)

24.05.2009 12:25 Uhr

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