Champions League: Finale

Duell der Giganten Messi und Ronaldo

Wenn in Rom das Champions-League-Finale angepfiffen wird, geht es nicht nur um den Sieg in der Königsklasse. Es geht auch um nicht weniger als die Frage, wer der beste Fußballer der Welt ist.

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Wer ist der Größte? Wenn das Metermaß zu entscheiden hätte, wäre die Antwort leicht gefunden.
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Der Kleinste ist 2009 der Größte: Messi, der 1,69 Meter kleine Dribbelkünstler vom FC Barcelona, ist zu Europas Fußballer des Jahres gekürt worden.
Bei der Wahl zum "Goldenen Ball" erreichte der Zauberfloh überragende 473 Punkte. Damit hat der Argentinier einen riesigen Vorsprung zu Cristiano Ronaldo auf Platz zwei (240 Punkte). Das wird den Glamourboy ärgern, ...
... war der Portugiese doch 2008 noch der europäische Fußballkönig. Messi wie Ronaldo stehen damit in einer langen Tradition. Die Wahl zu Europas Besten gibt es nämlich schon ...
... seit 1956. Erster Titelträger war damals der Rechtsaußen Sir Stanley Matthews, auch bekannt unter dem Spitznamen "The Wizard of the Dribble".
Ein Jahr später ging die Auszeichnung an Alfredo Di Stefano, Stürmerstar von Real Madrid. "La Saeta Rubia" ("Der blonde Pfeil") musste den Titel 1958 ...
... zwar an seinen Mannschaftskollegen Raymond Kopa aus Frankreich abgeben, doch er durfte sich ...
... 1959 erneut bester Fußballer Europas nennen. Der über 80-Jährige ist den Königlichen immer noch eng verbunden und noch gut unterwegs.
Real Madrids Erzfeind, der FC Barcelona, stellte 1960 den besten Kicker. Mittelfeldmann Luis Suarez spielte 32 Mal für die spanische Nationalelf.
Der Argentinier Omar Sivori spielte von 1957 bis 1965 für Juventus Turin und räumte 1961 den Titel ab.
Josef Masopust ist DAS Idol des tschechischen Fußballs, ist dort Spieler des Jahrhunderts. Mit Dukla Prag wurde Masopust acht Mal Meister. 1962 kam die Ehrung zum Besten Europas.
1963 dann endlich ein Torwart. "Die schwarze Krake" nannten seine Gegner den sowjetischen Keeper Lew Jaschin, der für sein Land und Dynamo Moskau die Hütte hütete.
Im Jahr 1964 ging die Ehre nach 1956 erstmals wieder auf die Insel. Der Schotte Denis Law, in Diensten von Manchester United, arbeitet heute als Kommentator für Radio und Fernsehen.
Der im heutigen Mosambik geborene portugiesische Star Eusébio ("Der schwarze Panther") gewann mit Benfica Lissabon zehn Mal die Meisterschaft, wurde 1962 Europapokalsieger der Landesmeister und drei Jahre später zum besten europäischen Kicker gewählt.
Manchester United war die sportliche Heimat von Sir Bobby Charlton. Der Europafußballer 1966 bejubelt im Bild das umstrittene Wembley-Tor. War er drin oder nicht?
Links im Bild zu sehen ist der Preisträger von 1967, der Ungar Florian Albert.
Ende der 60er Jahre wurden Fußballer immer häufiger auch Pop-Ikonen - wie etwa George Best, nordirischer Mittelfeldmann von Manchester United. Best verfiel nach seiner Karriere dem Alkohol und starb 2005. 1968 wurde er bester Fußballer des Kontinents.
Dies ist nicht etwa der junge Paul McCartney, sondern der Italiener Gianni Rivera von AC Milan. Heute sitzt der Träger des "Goldenen Balls" von 1969 als Abgeordneter im Europaparlament.
Der erste deutsche Europafußballer war 1970 Gerd Müller (links hinten). Der "Bomber der Nation" schoss Tore am Fließband, die er auf zum Teil eigen- und einzigartige Art und Weise zustande brachte.
Rechts im Bild bejubelt Johan Cruyff den Europapokalsieg von Ajax Amsterdam. Wer Europas bester Fußballer Anfang der 70er war, wurde heftig diskutiert. 1971 fiel die Wahl auf Cruyff, ...
... ein Jahr später war es Kontrahent Franz Beckenbauer. Die deutsche "Lichtgestalt" musste sich 1973 aber ...
... wieder dem inzwischen zum FC Barcelona gewechselten Holländer geschlagen gegeben. Cruyff behielt den Titel ...
... auch im Jahr von Beckenbauers großem Triumph, dem WM-Sieg 1974.
Dynamo Kiew hieß der Verein, für den Oleg Blochin 1975 spielte, als er den Titel erhielt. Später war Blochin auch Coach der ukrainischen Nationalmannschaft.
Lange ist es her, das die Bundesliga Hort der besten Fußballspieler Europas war. 1976 räumte Franz Beckenbauer den Preis ein zweites Mal ab.
Ihm folgte der Däne Allan Simonsen, der für Borussia Mönchengladbach auflief.
HSV-Stürmerstar Kevin Keegan aus England ließ 1978 die Konkurrenz hinter sich und ...
... konnte seinen Erfolg 1979 wiederholen. Das Foto zeigt Keegan im Zweikampf mit dem "Terrier vom Bökelberg", Berti Vogts.
Zwei Jahre in Folge kam der Fußballer Europas wieder aus Deutschland. Der Bayern-Stürmer Karl-Heinz Rummenigge ...
... ist heute Vorstandsvorsitzender in München.
Rummenigge wechselte später übrigens nach Italien. Von dort kommt auch Paolo Rossi, Stürmer bei Juventus Turin. Er erhielt den "Goldenen Ball" 1982.
Bei Juventus Turin stand auch Michel Platini unter Vertrag. Er hatte den Titel von 1983 bis 1985 gebucht.
Kein Wunder: 1984 gewann er mit Frankreich die Europameisterschaft und ...
... wurde dabei mit neun Treffern Torschützenkönig.
1986 gab es die UdSSR noch und von dort kam der Beste des Jahres 1986. Bei der WM in Mexiko fiel der Flügelflitzer von Dynamo Kiew, Igor Belanow, auf und verdiente sich so die Lorbeeren.
Gegen Ende der 90er Jahre wurde auch die deutsch-holländische "Freundschaft" wiederbelebt. Das spiegelt sich auch bei den Preisträgern des "Goldenen Balls" wider. 1987 ging die Trophäe an Ruud Gullit.
Marco van Basten war der absolute Star der Europameisterschaft 1988, gewann den Titel mit seinem Team, wurde Torschützenkönig und Bester des Jahres.
Der Milan-Star konnte den Titel ein Jahr später, 1989, verteidigen.
Deutschland lief den Holländern dann 1990 den Rang ab. Der WM-Titel in Italien brachte "Leitwolf" Lothar Matthäus den Titel Europas Fußballer des Jahres ein.
1991 war dann mal wieder ein Spieler anderer Nationalität an der Reihe: Marseille-Stürmer Jean-Pierre Papin.
Aber nur, um den Titel 1992 wieder an einen altbekannten Holländer abzugeben: Marco van Basten.
1993 dann wieder Juve. Der Italiener Roberto Baggio, UEFA-Cup-Sieger im selben Jahr, wurde ein Jahr später zur tragischen Figur, als er im Elfmeterschießen des WM-Finales gegen Brasilien den Letzten verschoss.
In den folgenden beiden Jahren ging die Auszeichnung an Spieler aus Länder, die im Fußball sonst keine große Rolle spielen. 1994 gewann der Barca-Kicker Christo Stojtschkow aus Bulgarien, ...
... 1995 der liberianische Milan-Stürmer George Weah.
Das Golden Goal von 1996 machte Oliver Bierhoff unsterblich, Deutschland zum Europameister und Matthias Sammer zu einem heiß gehandelten Führungsspieler. Der damals für Dortmund spielende Sachse wurde zum Besten 1996 erkoren.
Das heutige Berufsmoppelchen Ronaldo aus Brasilien wurde bester Fußballer Europas 1997.
Er gilt vielen als der perfekteste Fußballer, den es je gab: Zinedine Zidane war technisch beschlagen, torgefährlich und ein absoluter Lenker. Der Franzose algerischer Herkunft führte sein Nationalteam 1998 zum WM-Sieg und wurde als Bester geadelt.
Der FC Barcelona wusste 1999 den Brasilianer Rivaldo in seinen Reihen, der im selben Jahr bester Spieler Europas wurde.
Der Mann mit der großen Nase ist Frauenschwarm und portugiesischer Fußball-Gott: Luis Figo, 2000 zu Real Madrid gewechselt.
Kaum einer kann schneller laufen als der Engländer Michael Owen. Der Liverpooler Stürmer stach die Konkurrenz 2001 bei der Wahl zum besten Fußballer Europas aus.
2002 kam die große Renaissance von Ronaldo. Lange war er verletzt, kam aber bei der WM wieder groß raus und wechselte zu Real Madrid. Dort ging es dann zwar wieder bergab, zum Triumph bei der Besten-Wahl reichte es aber noch.
Pavel Nedved von Juventus Turin und tschechischer Nationalspieler gewann 2003 den Titel.
Im Jahr darauf ging die Trophäe in die Ukraine, beziehungsweise zum AC Mailand, an Andrej Schewtschenko.
Ausnahmetechniker Ronaldinho macht einfach Spaß. Wennd er Brasilianer zu tricksen anfängt, fallen den Gegenspielern die Kinnladen runter. Kein Wunder, dass er Europas Bester 2005 wurde.
Im Vergleich zu Ronaldinho ist Fabio Cannavaro von Real Madrid eher ein Zerstörer. Weil er das aber so gut kann, ehrten ihn die Sportjournalisten 2006.
Na, na, Herr Kaka. Kein Grund, sich zu grämen. Andere würden sich freuen, wenn sie Europas bester Fußballer 2007 geworden wären.
Und jetzt eben Cristiano Ronaldo. Dauer-Heulsuse oder Super-Kicker? Entscheiden Sie selbst.
Die neue Champions-League-Saison läuft. Es wird ein Nachfolger für den Gewinner der "Königsklasse" 2008 gesucht: Manchester United.
Gegner von ManU im Finale in Moskau war Chelsea London mit dem Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft Michael Ballack. Der "ewige Zweite" unterlag mit seinen "Blues" im Elfmeterschießen.
2007 nahm der der AC Mailand den Pott mit nach Italien.
Milan mit seinem Superstar Kaka entzauberte im Athener Olympiastadion den FC Liverpool mit 2:1.
Barcelona gegen Arsenal lautete das Endspiel der Champions League 2006. Barca mit Superstar Ronaldinho gewann gegen die "Gunners" mit 2:1.
Im Tor bei Arsenal stand damals der Deutsche Jens Lehmann. Allerdings nicht lange: Nach einer Roten Karte wurde er des Feldes verwiesen. Ashley Cole versucht ihn zu trösten.
2005 färbten die Fans des FC Liverpool den CL-Endspielort Istanbul rot. "You'll never walk alone" erklang in den Straßen der Metropole am Bosporus. Es war eines der denkwürdigsten Endspiele in der Geschichte der europäischen Königsklasse.
Liverpool hatte bereits 0:3 gegen den AC Mailand zurückgelegen. Am Ende der regulären Spielzeit stand es aber dann 3:3. Das Elfmeterschießen entschieden die "Reds" um ihren Kapitän Steven Gerrard für sich.
Ein Jahr davor hielten die Spieler des FC Porto den CL-Pokal in ihren Händen. Das portugiesische Team gewann im Finale in der "Arena AufSchalke" mit 3:0 gegen den AS Monaco.
Trainer der Portugiesen war damals Jose Mourinho. Er ging später zum FC Chelsea und trainiert derzeit den italienischen Meister Inter Mailand.
Inters Stadtrivale AC triumphierte 2003 in einem rein italienischen Finale gegen Juventus Turin. Matchwinner war Andrej Shevchenko.
Er verwandelte - nachdem es nach der regulären Spielzeit und auch nach Verlängerung 0:0 gestanden hatte - den entscheidenden Elfmeter gegen Gigi Buffon. Milan gewann 3:2 n .E.
Den Champions-League-Titel 2002 holten sich Real Madrid und Kapitän Zidane. Gegner war Bayer Leverkusen, die damit als bisher letzte deutsche Mannschaft ein Finale in der Königsklasse des europäischen Klubfußballs erreichten.
Trainer bei Leverkusen war damals Klaus Toppmöller, dem mit seinem Kapitän Michael Ballack, auch in der Meisterschaft "nur" der Vize-Titel blieb.
Bayer-Leverkusen-Manager Rainer Calmund war im Glasgower Hampden Park der einsamste Mensch der Welt.
2001 gewannen die Bayern die Champions League. Oliver Kahn war damals Torwart - mittlerweile ist der ehemalige Fußball-Titan "Fußball-Rentner".
Gegen den Endspielgegner Valencia im Mailänder Guiseppe-Meazza-Stadion hieß es 5:4 nach Elfmeterschießen.
Der deutsche Rekordmeister wurde damals von Ottmar Hitzfeld trainiert.
In der Champions-League-Saison 1999/2000 kam es zu einem rein spanischen Endspiel. In Paris traf Real Madrid mit Fernando Morientes, Ivan Helguera und Raul auf Valencia...
... mit dem Argentinier Claudio Lopez. Am Ende gab es ein klares 3:0 für Real.
Ein denkwürdiges Champions-League-Finale gab es 1999. Protagonisten im Camp Nou von Barcelona: Manchester United mit David Beckham...
... und Bayern München mit Oliver Kahn.
Bereits in der 6. Minute war Bayern durch ein Freistoß-Tor von Mario Basler 1:0 in Führung gegangen. In der 90. Minute glich Teddy Sheringham aus.
Als sich Bayern bereits in der Verlängerung wähnte, schoss Solskjear ManU in der Nachspielzeit zum Titel.
Bei den Bayern gab es nach dem Abpfiff statt des Potts nur lange Gesichter. Fassungslos versuchen die Bayern-Spieler Oliver Kahn (M), Michael Tarnat (l.) und Markus Babbel (r.) mit der Niederlage fertig zu werden.

Galaktisches Gipfeltreffen, Duell der Superstars, Finale Grande - vor dem diesjährigen Showdown um die europäische Fußball-Krone geraten selbst die beteiligten Profis ins Schwärmen. "Es ist ein Traumfinale - zwei gewaltige Clubs mit einer gewaltigen Geschichte", urteilte der englische Mittelfeldspieler Ryan Giggs voller Vorfreude auf das Champions-League-Endspiel zwischen Manchester United und dem FC Barcelona am Mittwoch (20.45 Uhr, live in Sat.1 und im N24.de-Ticker) in Rom. Vor allem das Aufeinandertreffen der begnadeten Fußball-Gladiatoren Lionel Messi und Cristiano Ronaldo schürt die Vorfreude auf das Spektakel. "Das ist das wichtigste Spiel meines Lebens", befand Barça-Leitstern Messi.

Europa sucht den Superstar: Die Frage, welcher der beiden der Bessere ist, wird nicht nur in diversen Internetforen seit Monaten leidenschaftlich diskutiert. Es scheint, als fokussiere sich das Interesse an der Partie im Stadio Olimpico allein auf das Duell der kongenialen Offensivkräfte. Auf Fragen zum Thema reagiert Messi zunehmend unwirsch: "In Rom spielen nicht zwei Spieler gegeneinander, sondern zwei Mannschaften. Ronaldo wird das sicherlich ähnlich sehen." Der Portugiese meinte dazu: "Es ist nie gut, in Ehrfurcht vor jemand anderem aufs Feld zu gehen, aber ich respektiere Lionel Messi sehr. Er hat einen großartigen Stil, und ich bin sicher, er ist wegen des Finales genauso aufgeregt wie ich."

Spektakulärer Transfer-Sommer steht bevor

Die astronomischen Ablösesummen, die für Messi und Cristiano Ronaldo ungeachtet der weltweiten Wirtschaftskrise derzeit gehandelt werden, sind Ausdruck ihres hohen Stellenwerts. So soll der bis 2014 vertraglich an Barcelona gebundene Argentinier ein unmoralisches Angebot des aufstrebenden Premier-League-Clubs Manchester City ausgeschlagen haben, das ihm angeblich ein Jahresgehalt von zehn Millionen Euro netto und seinem Club die festgeschriebene Ablöse von 150 Millionen Euro beschert hätte. Ähnliche Summen sind für Cristiano Ronaldo im Gespräch. Wie schon vor dem Champions-League-Finale in Moskau im vergangenen Jahr halten sich hartnäckige Gerüchte, wonach der Weltfußballer des Jahres 2008 intensiv mit Real Madrid flirtet.

Die Voraussetzungen für einen spektakulären Transfer-Sommer sind günstig: Schließlich will Reals Präsidentschaftskandidat Florentino Perez jene Zeiten wiederbeleben, als seine "Galaktischen" um Zidane und Figo Geschichte schrieben. Das dürfte für Bewegung im Spielermarkt sorgen. Die bisherige Bestmarke beim Wechsel von Zinedine Zidane im Jahr 2001 für 73,5 Millionen Euro von Juventus Turin nach Madrid könnte dabei fallen.

"Beide wurden bei der Geburt beschenkt"

Für Ronaldo wäre der schwerreiche Bauunternehmer Perez gar bereit, mindestens 100 Millionen Euro locker zu machen. Aus Sorge um unnötige Störgeräusche vor dem Finale gab der Portugiese noch am Sonntag ein Bekenntnis zum englischen Meister ab: "Meine Heimat ist nun in Manchester. Selbst wenn ich sage, mein Herz ist hier, werden sich die Leute Sachen ausdenken. Aber ich will hier spielen." Doch spätestens nach dem Schlusspfiff in Rom werden die Spekulationen um seine Zukunft weitergehen. Daran ist Ronaldo nicht schuldlos. "Ich liebe United. Aber ich will mehr. Wechsel im Leben sind gut", sagte er dem "kicker". Sein möglicher Vorteil im Finale: In Marquez, Milito, Dani Alves und Abidal fehlen Barça vier Defensivkräfte.

Die Chancen stehen gut, dass einer der beiden derzeit besten Fußballer des Planeten die Partie in Rom entscheidet. "Die Tagesform könnte den Ausschlag geben", glaubt Wolfsburgers Meistertrainer Felix Magath. Immerhin achtmal traf Messi in der bisherigen Königsklassen-Saison ins Schwarze, Ronaldo steuerte vier Tore zum erneuten Final-Einzug des Titelverteidigers bei. Zudem hat Messi (23) in Spanien mehr Liga-Treffer erzielt als sein portugiesischer Rivale (18) auf der Insel. Nicht nur deshalb sieht Ronaldos Landsmann José Mourinho den Barça-Star aktuell vorn. "Lionel ist derzeit die Nummer 1. Er hat Magie in seinen Füßen", befand der Coach von Inter Mailand. Die Antwort von ManU-Coach Alex Ferguson fiel ungleich diplomatischer aus: "Beide wurden bei der Geburt beschenkt."

(Heinz Büse, dpa, N24)

26.05.2009 09:39 Uhr

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