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Plump, nackt, schaurig

Seltsame Launen der Natur

Wenn Mutter Natur mal einen schlechten Tag hat, entstehen die erstaunlichsten Lebewesen. Ob Hirscheber, Nacktmull oder "Sexy Skink" - in der Tierwelt geht's mitunter ganz schön skurril zu.

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Der chinesische Schopfhund Sam verteidigte seinen Tietel als "hässlichster Hund der Welt" über mehrere Jahre. Nachdem der Superstar unter den merkwürdigen Launen der Natur einem Herzleiden erlegen ist, wird verzweifelt nach einem Nachfolger gesucht.
Heißer Anwärter: Der Sternmull. Statt einer Nase trägt das Maulwurf-ähnliche Tier Tentakeln. Diese sind bei der Jagd ständig in Bewegung und ermöglichen ihm, Beute unter Wasser zu riechen und zu ertasten.
Die Attraktivität liegt offenbar in der Familie: Der ...
... Nacktmull pfeift auf Verhüllung seiner grotesken Erscheinung. Seine Kumpel scheint es ...
... nicht zu stören: Etwa zwei Meter unter der Erde lebt er in Gemeinschaft mit seinen Artgenossen, so ähnlich organisiert wie Bienen.
Von wegen "das wächst sich schon aus": Das gerade 26 Tage altes Erdferkel "Irma" wird auch ...
... als Große keinen Schönheitswettbewerb gewinnen.
Apropos Ferkel: Was passiert, wenn das gemeine Hausschwein auf ...
... ein zartes Bambi trifft? Das Ergebnis kann sich nur bedingt ...
... sehen lassen: Der vom Aussterben bedrohte Hirscheber, der im asiatischen Regenwald beheimatet ist, ernährt sich von Früchten, Pilzen, Blättern und Insektenlarven.
Und was, wenn der Gorilla im Nebel die Gattin mit einem ...
... Zebra verwechselt?
Zumindest optisch deutet beim Katta alles auf eine verhängnisvolle Affäre hin.
Der Katta ist eine Primatenart aus der Gruppe der Lemuren, die ...
... so manches possierliche Tierchen unter ihrem Familiennamen beherbergt. Zum Beispiel den Plumplori. Kein Wunder, dass der Kleine ...
... so traurig schaut: Die Tiere werden häufig gefangen, um ihr Fleisch zu verzehren. Alle Körperteile werden für die Herstellung traditioneller asiatischer Arzneien verwendet.
Ob der gute alte Storch einmal einen Abstecher ins Wasser gemacht hat? Zumindest sieht ...
... der chinesische Flussdelfin doch ...
... ein wenig anders aus, als seine Flipper-Kollegen.
Auch nicht gerade eine Schönheit ist das Fingertier: Besonders der Mittelfinger ist knochig, dünn und sehr lang. Doch sein Aussehen schert ...
... das nachtaktive Tier wenig. Schließlich lassen sich mit langen Gliedern wunderbar Baumrinden durchlöchern und Käferlarven jagen.
Der Nasenbär setzt seinen optischen Nachteil zur Futterjagd ein. Nur an manchen Tagen hat der ...
... Fleischfresser Zweifel an seinem Erscheinungsbild.
Ein Fall für Trennkost: Der Seeelefant kann bis zu 6,5 Meter lang und 3.600 Kilogramm schwer werden. Auch wenn die größte Robbe der Welt unter Wasser flink und wendig ist, an Land macht sie eine eher schwerfällige Figur.
Manche Tiere sehen zwar harmlos aus, haben aber sonst eine ganz schöne Macke: Der Koala-Bär ist eigentlich ein Faultier - und schläft mindestens 20 Stunden am Tag.
Im Stehen pinkeln? Für viele nicht ungewöhnlich - würde der Panda dabei nicht bevorzugt auf den Händen stehen.
Manchmal sind aber auch nur die Namensgeber einer Tierart besonders kreativ: Proceratium google zum Beispiel ist eine Ameisenart aus Madagaskar -benannt nach der Suchmaschine von Google Inc.
"Eroticoscincus" ist die Gattungsbezeichnung einer australischen Echsenart, dem Skink - übersetzt heißt das Tier „sexy Skink“.
Im Jahre 1999 gründeten sechs Berliner Unternehmer das Gebrauchtwaren-Auktionshaus Alando. Nur ein halbes Jahr später kaufte die amerikanische eBay-Gesellschaft das Unternehmen für 43 Millionen US-Dollar.
Die Jungunternehmer, darunter die drei Brüder Marc, Oliver und Alexander Samwer, galten fortan als Vorbild der gesamten europäischen Gründerszene.
Im Jahre 2000 investierten die Brüder einen Teil des Geldes in eine neue Firma, die Jamba GmbH und verkauften fortan Klingeltöne und Handy-Spielereien. Kommen wir aber zurück zu eBay.
Von Anfang an konnte sich eBay über viele Käufer und Verkäufer freuen. Und auch die Presse hatte stets reges Interesse an dem Unternehmen, sowie an den zahlreichen skurrilen Auktionen.
Immer wieder kamen auch die Fahrzeuge prominenter Persönlichkeiten bei dem Auktionshaus unter den Hammer. Zum Beispiel der Chrysler, den Barack Obama vor kurzem noch selbst fuhr.
Das 1967er VW Käfer-Cabrio, mit dem Jürgen Klinsmann immer zum Training fuhr, war ein echter Verkaufsschlager und ging für über 100.000 Euro in Besitz eines Mannes aus Böblingen.
Mit einem Startpreis von 9.999 Euro stellte Reimund Halbe diesen VV Golf bei eBay ein. Die Besonderheit dieses Fahrzeugs …
… ist der prominente Vorbesitzer: Josef Kardinal Ratzinger.
Und mit dieser "geistlichen Unterstützung“ konnte sich der Verkäufer über fast 190.000 Euro freuen. Ein amerikanisches Casino erhielt den Zuschlag.
Können Sie sich noch daran erinnern, wie der englische Nationalspieler David Beckham bei der EM 2004 im Spiel gegen Portugal den entscheidenden Elfmeter verschoss?
Dieser Ball ist für 28.050 Euro versteigert worden. Zeitweise waren bis zu zehn Millionen Euro für den Ball geboten worden, der einem spanischen Fußballfan auf der Tribüne in die Hände gefallen war. Viele Gebote waren aber unseriös und wurden annulliert.
Apropos Fußball, auch Teile des Endspiel-Rasen aus dem Berliner Olympiastadion, wie hier der Anstoßpunkt, wurden nach der Fußball-Weltmeisterschaft im Jahre 2006 erfolgreich versteigert.
Nun raten Sie doch mal, wer in diesem schmucken Häuschen in Memphis, Tennessee wohnte.
Soviel als Tipp: Der damalige Besitzer kaufte 1956 das Haus mit den Erlösen seines Hits "Heartbreak Hotel".
Na klar, es gehörte Elvis Presley. Übrigens kam das Haus inklusive der schicken Einrichtung unter den Hammer.
Aber warum nur ein Haus kaufen, wenn man ein ganzes Dorf sein eigen nennen kann?
Bridgeville, ein Dorf in Kalifornien mit rund 80 Morgen Land, neun Häusern, einem Friedhof sowie einem Schaufelbagger, stand im Jahr 2002 unter dem Hammer.
Und wer es nicht ganz so gemütlich mag, kauft sich einfach seinen eigenen Knast.
Aber zurück nach Deutschland, genauer gesagt nach Bayern: Kennen Sie diese Handschuhe?
Richtig, das sind die Latex-Handschuhe, die Gabriele Pauli bei den umstrittenen Fotoaufnahmen für die Zeitschrift "Park Avenue“ trug. Der Erlös von 1.131 Euro kam einem Jugend-Netzwerk im Landkreis Fürth zugute.
Mit den Überresten dieses Buswartehäuschen wollte sich die Gemeinde Loitsche, dem Heimatort von Tokio-Hotel-Sänger Bill Kaulitz und seines Bruders Tom, eine neue Haltestelle finanzieren.
Diese Fan-Pilgerstätte der besonderen Art, an dem sich hunderte Fans der nicht nur in Deutschland bekannten Rockband verewigt haben, wurde nämlich von Randalierern zerstört.
Dieses Stück Holz, das Elmar Thuery hier in liebevoller Heimarbeit an seiner Drechselbank dreht, wurde erst durch seinen ältesten Sohn Steffen zum Renner im Auktionshaus.
Jedenfalls kam dem Sohn beim Betrachten kein Pilz, sondern ein Dildo in den Sinn. Bei eBay ging der erste Holzdildo schließlich für 20 Euro weg. Heute produziert Thuery seine Holzpilze für einen Sexshop-Besitzer aus dem Saarland.
Erst kürzlich versteigerte Robert Basic, einer von Deutschlands populärsten Bloggern, das Blog "Basic Thinking" für fast 47.000 Euro.
Nicht zum Nachmachen empfohlen: Die US-Amerikanerin Kari Smith versteigerte ihre Stirn als Werbeträger.
Für läppische 10.000 Dollar lies sich die Frau die Adresse eines Online-Casinos auf die Stirn tätowieren.
Diese drei Damen haben einen ganz besonderen Fund vergoldet.
Sie stellten ein Kornflake in Form des US-Bundesstaates Illinois bei eBay ein. Die Auktion wurde bei dem unglaublichen Stand von 1.350 US-Dollar von eBay wegen Verletzung der Nahrungsmittelpolitik annulliert.
Mit einem Trick gelang es den Schwestern allerdings doch noch, diese Cerealie an den Höchstbietenden zu verkaufen.
Aber warum eine Frühstücksflocke in Form eines Staates kaufen, wenn man doch gleich ganz Belgien ersteigern kann? Natürlich war diese Auktion nicht echt, es handelte sich vielmehr um eine politische Protestaktion eines verärgerten Belgiers.
Wie wäre es mit einem "kleinen“ Geschenk für den Nachwuchs?
Auch das original Ferris Wheel, ein Wahrzeichen von Los Angeles, konnte man in dem Auktionshaus ersteigern.
Hungrig? Für schlappe 28.000 Dollar ging dieser angebissene Käsetoast über die virtuelle Ladentheke. Sie fragen sich warum?
"The Passion Of The Toast“ - Die bisherige Besitzerin hatte auf dem Sandwich ein Bild der Jungfrau Maria gesehen.
Auch die Schuh-Attacke gegen George W. Bush im Irak wurde bei eBay in Form eines Ölgemäldes verwertet.
Und jede Menge Schuhe zum Werfen gibt es im Online-Auktionshaus sowieso.
Apropos Irak: Die Reste der von den Amerikanern im Irak zerstörte Saddam Statue fanden sich auch bei eBay wieder.
Nach Britney Spears radikaler Frisur-Veränderung wurden ihre Haare zu Geld gemacht.
Ein Vorabdruck des umstrittenen Buches „If I did it“ des früheren US-Footballstars O.J. Simpson wurde für eine Million Doller versteigert. Dabei handelt es sich um eine besondere Rarität, denn das Buch wurde nach massiven Protesten nie veröffentlicht.
Ob das wirklich eine Alternative zu einem chirurgischem Eingriff ist?
Aber die Idee dieser "Spezialisten“ ist gut.
Ein Studenten-Starter-Set für die neue Bude? Gibt es nicht? Doch, natürlich nur bei eBay.
Hier stellt sich die Frage wer dümmer ist, der Verkäufer oder der potentielle Käufer.
Ein kleiner Tipp: Achten Sie vor dem Bieten auf die Bewertungen des Verkäufers!
Bei diesem Produktbild fragt man sich, ob das Foto wirklich nötig war.
Noch ein Tipp zum Thema Artikel-Fotos!
Vor dem Ablichten der zu versteigernden Waren sollten Sie sich...
... unbedingt etwas anziehen.
Wurde dieser Krisenstab aus dem Auswärtigen Amt geklaut?
Werkzeug für den ungeliebten Mitbewohner im Garten.
Radieren mit Gottes Segen?
Neuheit aus dem Entwicklungszentrum: Der Teilchenbeschleuniger.
Sex sells!
Auch schön: Einfach mal nichts kaufen. Da kann man an die Verkäufer nur sagen: "Hut ab für so viel Einfallsreichtum." Und an die Käufer: "Vorsicht, lassen Sie sich nicht veräppeln!"
Sie sind auf der Suche nach einem Namen für ihren Nachwuchs? Der Kreativität scheinen keine Grenzen gesetzt.
Leonie, Hannah, Mia oder Lena gehörten 2008 zu den beliebtesten Mädchennamen.
Bei den Jungs standen 2008 Leon, Lukas, Tim und Luka hoch im Kurs. Diese "Allerweltsnamen" klingen für manche Eltern aber wohl zu normal und langweilig.
Viele Mamas und Papas suchen für ihren Nachwuchs etwas außergewöhnliches, womit sich die lieben Kleinen von den anderen hervorheben sollen. Manchmal kann man allerdings nur den Kopf schütteln.
Schauen wir in die USA: Im Gegensatz zu Deutschland gibt es keine rechtlichen Beschränkungen. Anders kann man es sich auch nicht erklären, dass Eltern auf die makabre Idee gekommen sind, ihren Jungen Adolf Hitler zu nennen.
Die beiden Schwestern heißen im übrigen Honszlynn Hinler Jeannie und JoyceLynn Aryan Nation, benannt nach der gleichnamigen Neonazi-Organisation.
Es gibt aber auch "softere" Varianten: Manche Eltern scheinen sich nach ihren Lieblingsspeisen zu richten und nennen ihre Kinder "Ice Cream". Vielleicht kann sich das Kind später den Namenszusatz Schoko, Vanillie oder Erdbeer wünschen.
Dann ist auch klar, wie amerikanische Fastfood-Liebhaber ihre Sprösslinge nennen: Hamburger, Hot Dog oder Burger King.
Bei den Comic-Fans ist Mickey Mouse sehr beliebt. Dann wird wohl die Schwester Minnie Mouse heißen.
Seit dem Kinoerfolg "Matrix" heißen deutlich mehr amerikanische Mädchen nach der weiblichen Heldin "Trinity".
Kurios sind auch "Essence", "Journey" oder "Lexus". Aber will man heißen wie eine japanische Automarke?
In Deutschland läuft es mit der Namensgebung etwas geregelter ab. Hier werden die Namen von Standesbeamten geprüft. Wenn es zu lächerlich wird, geht es vor Gericht. Abgeblitzt sind Eltern mit Borussia, Cezanne, Heydrich, Moewe, …
… Tom Tom, Woodstock, Lindbergh oder Verleihnix. Da haben die Kinder ja noch mal Glück gehabt.
Ungewöhnlich, aber zulässig sind dagegen Birkenfeld, Cosma-Shiva (Hagen), …
… Fanta, Dior, …
… Kolle, Lafayette, Windsbraut oder Pumuckl.
Exotisch geht es weiter mit Gersieblle (hört sich an wie ein Gertrud-Sybille-Mix), Gift, Nivea, Legolas oder Tiger. Aber die Eltern werden sich dabei schon was gedacht haben.
Viele prominente Eltern greifen auch gerne und tief in die Kuriositätenkiste. Die drei Sprösslinge von Schauspieler Uwe Ochsenknecht heißen Wilson Gonzales, Jimi Blue und Cheyenne Savannah. Grausig kann man da nur sagen!
Auch Bob Geldof mag es für seine Töchter ungewöhnlich: Fifi Trixibelle (Kategorie "Unaussprechlich"), Peaches (Kategorie Obst) und Pixie ( Kategorie "Einfach nur albern").
Vom Obst inspiriert scheinen Schauspielerin Gwyneth Paltrow und Ehemann Chris Martin bei der Namensgebung gewesen zu sein. Ihre Tochter heißt Apple.
Ob US-Schauspieler Jason Lee nicht bei klarem Verstand war, als er sich einen Namen für seinen Sohn ausgedacht hat, kann man nur vermuten. Wie kommt man sonst auf den Namen Pilot Inspektor Riesengraf Lee?
Wenn man diesen Namen hört, wird Mama Katie Price wohl buchstabieren müssen für ihr Töchterchen Princess Tiaamii. Immerhin ist klar, dass es sich um ein Mädchen handelt.
Der Ex-King of Pop Michael Jackson hat es sich am einfachsten gemacht: Die Jungs wurden einfach Prince Michael I und II genannt und das Mädchen Paris Michael. Heißt dann der nächste weibliche Nachwuchs Paris Michael II?
Hier kann man einfach nur sagen: "Die armen Kinder!" Fernsehkoch Jamie Oliver zeigt seine kreative Ader nicht nur beim Kochen, sondern auch bei der Namensfindung für seine Kinder: Poppy Honey und Daisy Boo.
Jetzt wird es ganz besonders hart: Elijah Bob Patricius Guggi Q ist der Sprössling von U2-Sänger Bono.
Nach Leni gebar Heidi Klum Henry Günther Ademola Dashtu und Johan Riley Fyodor Taiwo Samuel. Ist ja nett, dass sie die heimischen Wurzeln von Ehemann Seal miteinbinden wollte, aber musste die Kombi mit Günther und Johan sein?
Der Ausflug in die Welt der skurrilen Namen zeigt, dass vieles möglich ist. Aber bitte an die Kinder denken, die mit den gewagten Kreationen der Eltern leben müssen.
Fußball dominiert die Sportwelt in vielen Staaten Europas, Afrikas, Südamerikas und Asiens. Doch nicht überall auf der Welt ist „Soccer“ die Sportart Nummer Eins. Auch im Sport gilt nämlich: Andere Länder, andere Sitten.
In den USA ist American Football ähnlich beliebt wie bei uns der Fußball. Beim Football geht es darum, einen eiförmigen Ball so weit wie möglich in das gegnerische Feld und bis an dessen Ende zu bringen. Für diesen „Touchdown“ gibt es nämlich die Punkte.
Starke Ähnlichkeit mit Football hat das besonders in Frankreich und Großbritannien beliebte Rugby. Dabei müssen die Spieler ebenfalls versuchen, den eiförmigen Ball an den gegnerischen Spielern vorbei zum Ende des Spielfelds zu tragen.
Die eigentliche Nationalsportart der USA ist Baseball. Auch in Kuba, Japan, Venezuela und Taiwan steht dieses Spiel ganz oben auf der Beliebtheitsskala.
Basketball gehört ebenfalls in den USA zu den beliebtesten Sportarten, aber auch auf den Philippinen und in den baltischen Ländern.
Eishockey gehört vor allem in Kanada, Russland, Tschechien, Schweden, der Schweiz und Finnland zu den beliebtesten Sportarten.
Hockey wird auch auf dem Rasen gespielt. Feldhockey ist die Nationalsportart von Indien. In anderen Ländern fristet die Sportart nur ein Schattendasein. Das Spielziel ist mit dem des Eishockeys identisch.
Cricket ist in Großbritannien, Indien und Pakistan äußerst populär. Zwei Schlagleute einer Mannschaft versuchen das so genannte „Wicket“, eine wackelige Konstruktion aus Holzstäben, mit ihren Holzschlägern vor den Ballwürfen der Gegner zu schützen.
Die irische Nationalsportart ist das Hurling. Ein Ball wird mit einem Holzschläger getragen oder geschlagen, mit den Füßen getreten oder mit der flachen Hand geschlagen.
Tischtennis ist bei uns nur ein gelegentlicher Zeitvertreib. In China ist es aber die absolut wichtigste Sportart. Die hektisch agierenden Spieler bringen es dabei auf wahre Rekordleistungen.
In Chinas kleinem Nachbarland, dem Königreich Bhutan, ist hingegen das Bogenschießen die angesagteste Sportart. Dabei wird aus einer Entfernung von bis zu 90 Metern auf eine Zielscheibe geschossen.
Ansonsten steht Asien ganz im Zeichen des Kampfsports. In Kambodscha und Laos ist das Kickboxen besonders beliebt. Es ist eine Mischung aus Karate und Boxen. Erlaubt sind neben Schlägen auch Tritte, mitunter auch unterhalb der Gürtellinie.
In Korea ist das Taekwondo die offizielle Nationalsportart. Der Kampfsport ähnelt der Karate, ist jedoch wesentlich schneller und dynamischer. Zudem wird mehr mit den Füßen und Beinen gearbeitet.
Kabaddi ist die Nationalsportart von Bangladesch. Ein Spieler muss so viele Gegner wie möglich durch Berührung „markieren“ und dabei die gesamte Zeit die Luft anhalten. Punkte gibt es für jeden „markierten“ Gegner.
In der Mongolei erfreut sich das Ringen großer Beliebtheit. Die Regeln entsprechen denen des europäischen Ringens. Die beiden Kontrahenten versuchen, den Gegner zu Fall zu bringen und dessen Schultern auf den Boden zu drücken.
Eine Variante des Ringens ist das Schwingen. Bei diesem Schweizer Nationalsport wird versucht, den Gegner auf den Rücken zu legen. Dabei werden spezielle Schwungtechniken verwendet.
Eine weitere eidgenössische Spezialität ist das Hornussen. Ein Spieler schlägt den „Hornuss“ mit einem Schläger auf das gegnerische Spielfeld. Die gegnerische Mannschaft versucht, diesen mit Schutzschilden aufzuhalten, bevor er den Boden berührt.
Beim kanadischen Nationalsport Lacrosse haben die Spieler Schläger, die an einem Ende ein Fangnetz besitzen. Damit wird der Gummi-Spielball gefangen, getragen, gepasst und ins Tor geschossen.
Der argentinische Nationalsport ist das Pato. Dabei stehen sich zwei Mannschaften auf Pferden gegenüber und versuchen, den Spielball in den gegnerischen Korb zu befördern. Ursprünglich wurde dafür eine lebende Ente verwendet.
In Chile gilt das Rodeo als Nationalsport. Die berittenen Teilnehmer müssen so schnell und so elegant wie möglich diverse Vierbeiner einfangen.
Nichts für Vegetarier: Beim Nationalsport von Kirgisistan, dem Buzkashi, wird ein Tierkadaver – eine tote Ziege oder ein Kalb – auf dem Spielfeld abgelegt. Reiter versuchen diesen an den anderen Spielern vorbei zum Schiedsrichter zu schaffen.

(N24)

03.01.2010 14:51 Uhr

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