Apple-Konferenz
Kein Jobs, aber neues iPhone ab 199 Dollar
Apple packt's auch ohne Steve Jobs: Der Konzern will Microsofts Windows 7 mit dem Betriebssystem "Snow Leopard" zeitlich zuvorkommen. Der wirkliche Knaller auf der Konferenz ist aber das neue iPhone.
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Entwickler-Konferenz in San Francisco: Mit Spannung wurde die Präsentation der neuen iPhone-Generation erwartet. Das "iPhone 3G S" hat ...
... neben dem gesenkten Preis jede Menge neue Features. Rund hundert neue Funktionen und Anwendungen, darunter ...
... auch die Unterstützung von Multimedia-Nachrichten (MMS) und einer lange erwarteten Copy&Paste-Funktion sollen neue iPhone-Fans gewinnen.
Denn die Konkurrenz schläft nicht: Erst am Wochenende hatte Palm sein lang erwartetes neues Smartphone PalmPre auf den Markt gebracht, das in der Branche als erster ernstzunehmender Herausforderer für das iPhone gilt.
Apples neues Schmuckstück ist mit einer Drei-Megapixel-Kamera ausgestattet. Auch die ...
... Fotosoftware wurde eindeutig verbessert. Viele der neuen Features hatten iPhone-Fans bereits seit langem auf ihrer Wunschliste. Unter dem neuen ...
... Betriebssystem lässt sich auch die Navigationssoftware des niederländischen Software-Spezialisten TomTom nutzen. Sehr ...
... praktisch: Die "Lost-iPhone"-Suchfunktion für Schussel.
Eigentlich wollte sich Steve Jobs bereits in San Francisco zurückmelden, doch auch die weiteren Neuerungen wurden von ...
... Marketing-Chef Phil Schiller präsentiert. Einen ironischen Seitenhieb auf Windows 7 konnte dieser sich bei der Vorstellung des neuen Apple-Betriebssystems ...
... "Snow Leopard" nicht verkneifen. Lediglich die Hälfte der freien Speicherkapazität werde benötigt, dabei sei die Oberfläche der Software komplett neu programmiert worden.
Video: Apple iPhone G3S - Im Studio: Thomas Schwarzer
Das neue iPhone 3GS verfügt über Sprachsteuerung.
Apple-Chef Steve Jobs hat eine neue Generation des Apple-Handys iPhone vorgestellt. Das neue Gerät…
…wurde mit der neuen iPhone-Software 2.0 ausgestattet, verfügt über eine schnelle Datenübertragung der dritten Generation (UMTS) und das Ortungssystem GPS.
Das neue „iPhone 3G“ sei „erstaunlich flott“ und stelle Webseiten doppelt so schnell dar wie seine Vorgänger mit dem langsameren Mobilfunkstandard EDGE, sagte Jobs in San Francisco auf der Apple-Messe WWDC vor 5200 Software-Entwicklern.
Ab dem 11. Juli soll das iPhone 3G zunächst in 22 Ländern, darunter auch in Deutschland, zu einem günstigeren Preis als die Vorgänger verfügbar sein, kündigte Jobs an.
Das neue Telefon mit 16 Gigabyte Speicher bringt Apple für 299 Dollar auf den Markt. Das Acht- Gigabyte-Modell soll es für 199 Dollar geben.
Apple stellte außerdem eine Reihe neuer Anwendungen vor…
…wie etwa einen mobilen Zugang zum Auktionshaus eBay, verschiedene Spiele sowie „Loop“, eine Social-Network-Plattform, über die man auf einer Karte erkennen kann, wo sich die eigenen Freunde gerade befinden.
Das neue iPhone soll es in Schwarz und in Weiß geben. Noch in diesem Jahr will Apple die Marke von 10 Millionen verkauften iPhones erreichen.
Wer den weißen Knopf im Ohr hat, gehört dazu.
Man trägt sie auf der Straße und …
… beim Friseur. Vor …
… während und nach der Arbeit.
Die schöne, bunte Apple-Welt ist überall.
Apple wurde sogar schon als Religion bezeichnet.
Ja, Apple-Fans glauben an die Produkte. Sie sind ihnen treu und loyal ergeben.
Dennoch: Steve Jobs ist kein Gott, der aus Nächstenliebe seine Produkte verschenkt. Verehrung wäre eine angemessene Bezeichnung für den Hype. Aber wie entsteht er?
Für Fans ist ein Apple-Produkt nicht nur ein funktionelles oder ein büroverschönerndes Arbeitswerkzeug.
Wenn es darum ginge, könnte man sich auch irgendeinen MP3-Player kaufen.
Apple hat es geschafft, seinen Produkten einen emotionalen Wert zu geben. Wer einen Apple besitzt, hat Stil.
Wer einen iPod besitzt, ist glücklich. Denn die bunte Apple-Welt soll vom grauen Alltag ablenken. In Wahrheit weiß jeder, dass man Glück nicht kaufen kann.
Oder doch nicht? Immerhin macht Apple gute Gewinne und kontrolliert 73 Prozent des Marktes für MP3-Player.
Wenn man an die Apple-Philosophie glauben mag, dann sind iPod-Käufe eine Art Glückstherapie.
Und so hat Apple-Chef Steve Jobs zum bevorstehenden Weihnachtsgeschäft seine iPod-Palette aufgepeppt ...
… und in San Francisco unter dem Motto "Let’s rock" vorgestellt.
Während der alte iPod nano eher quadratisch war, …
… wird der neue eher länglich sein.
Der nano sei der flachste iPod, den es je gegeben hat, sagt Jobs.
Künftig gibt es ihn in Silber, Lila, Blau, Grün, Orange, Gelb, Pink, Rot und in Schwarz.
Ähnlich wie beim iPhone …
… ist der kleine nano nun auch mit einem Bewegungssensor ausgestattet.
Dreht man den iPod um 90 Grad, wird auch der Bildschirminhalt ins Querformat gedreht.
Ein weiteres Gimmick: Um ein beliebiges Musikstück nach dem Zufallsprinzip auszuwählen, wird der nano kräftig geschüttelt.
Erste Versuche haben gezeigt, dass der sensorgesteuerte Zufallsmodus nur bei extrem heftigen Bewegungen anspringt.
So sollen laut Apple unbeabsichtigte Titelwechsel, etwa beim Joggen oder Fußballspielen, vermieden werden.
Obwohl in dem flachen, oval geschwungenen Gehäuse kaum Platz für eine Batterie geblieben ist, …
… soll der nano 24 Stunden Musik oder vier Stunden Video ohne Nachladen wiedergeben können.
Beim neuen iPod touch hat sich äußerlich wenig geändert.
Hier zum Vergleich: der Vorgänger, der im September 2007 vorgestellt wurde.
Der Touchscreen sollte einst den großen Erfolg bringen. Auch andere Hersteller setzten darauf.
Die Funktionsweise ist schnell erklärt: Das Display reagiert auf Berührungen. Das heißt, mit Fingerbewegungen kann man die Größe eines Fotos ändern.
Der neue iPod touch ist ansonsten ein wenig flacher geworden. Außerdem wurde ein kleiner Lautsprecher eingebaut.
Apple hat den touch mit Hunderten von Spielen aus dem iTunes-Store ausgestattet. Damit ist er nicht mehr nur ein Musik- und Videoplayer, sondern eine mobile Gamekonsole.
Apple hat sich noch ein Spielzeug für iPod-Freunde einfallen lassen: die Genius-Funktion. Sie ist in der neusten Version der Musikverwaltungssoftware, iTunes8 , integriert und schlägt Wiedergabe-Listen vor.
Dahinter stecken Algorithmen, die den gerade gespielten Song analysieren und ähnliche Lieder empfehlen – also beispielsweise zu einem Elvis Presley Song ein Roy Orbison Stück.
So bekommt Apple allerdings auch mit, welche Musik die Kunden besitzen und mögen. Wer mag, kann die Funktion auch abstellen.
Die zweite iPod-Generation ist keine Revolution. Steve Jobs hat seine Geräte aber nett aufgepeppt.
Von diesem "Update" verschont bleibt der iPod shuffle, der im September 2006 aus der Taufe gehoben wurde.
Der shuffle ist laut Apple der kleinste Player der Welt.
Die neue iPod-Generation wird wohl keinen so großen Hype auslösen, wie der Verkaufsstart des iPhones.
Weltweit warteten Fans die ganze Nacht und ...
… den ganzen Tag, …
… um solch ein "Wundertelefon" zu ergattern.
In Deutschland verlief der Start ruhiger.
Das lag vermutlich am hohen Preis und dem mit dem Kauf verbunden 24-Monatsvertrag mit T-Mobile.
Das iPhone allein kostete 400 Euro. Der Vertrag knapp 50 Euro pro Monat. Nur hartgesottene Fans sind wohl zu einem Gesamtpreis von 1.600 Euro bereit gewesen.
Im Vergleich dazu: Nicht ganz so viel kostet ein Apple Mac Book, auf das viele iPod-Besitzer gieren.
Technikfreaks haben sich in das Mac Book Air verliebt, das im Januar 2008 vorgestellt wurde.
Es ist sehr dünn und wirkt so leicht, dass es in der Luft schweben könnte.
Kein Wunder, die Außenhülle ist aus Aluminium gefertigt.
Mit solchen Spielereien hält Steve Jobs die Latte hoch und die Apple-Community bei Laune. "Let’s rock, baby!"
Der Apple Macintosh (kurz: Mac) feierte am 24. Januar 1984 Premiere. Bis heute setzt die PC-Familie aus dem Hause Apple regelmäßig neue Maßstäbe. (Bildcollage N24)
Untrennbar verbunden mit der Geschichte des Mac sind das Leben und die Karriere der Apple-Gründer Steve Jobs …
und Steve Wozniak. Die beiden gründeten 1976 die Garagenfirma Apple. Sie entwickelten und verkauften den Apple I, einen der ersten Heimcomputer überhaupt.
Der Apple I musste von seinen Käufern (Kaufpreis: 666,66 Dollar) selbst zusammengebaut werden. Das Gehäuse bestand aus Holzteilen. Die Steuerung erfolgte über Textbefehle.
Mit den Verkaufserlösen des Apple I entwickelten Jobs und Wozniak den Nachfolger Apple II.
Der für damalige Verhältnisse preisgünstige Büro-PC und sein Nachfolger ...
Apple III verkauften sich mehr als zwei Millionen Mal und gehören bis heute zu den erfolgreichsten Personal Computern. Dennoch fehlten ihnen noch viele der für Apple typischen Innovationen.
Ab 1978 wurde bei Apple auch an einem High-End-PC gearbeitet. Steve Jobs war maßgeblich an der Entwicklung von "Lisa" beteiligt. Als dieser 1983 auf den Markt kam, war er nach den Xerox-Rechnern "Alto" (1974) und "Star" (1981) einer der erste Computer ...
mit einer grafischen Benutzeroberfläche. Erst 1985 stellten Bill Gates und dessen Firma Microsoft mit Windows ein vergleichbares Produkt vor.
Die "System Software" des Mac war jedoch nicht nur ein Abklatsch des Xerox-Betriebssystems sondern enthielt zahlreiche Neuheiten.
Ab 1979 entwickelte eine Apple-Projektgruppe unter Leitung von Jef Raskin auch eine Billigversion des "Lisa". Es war die Geburtsstunde des "Macintosh", benannt nach Raskins Lieblings-Apfelsorte.
Überzeugt vom großen Erfolg des Macintosh übernahm Steve Jobs 1981 selbst die Verantwortung für das Projekt. Am 24. Januar 1984 wurde der Apple Macintosh schließlich der Weltöffentlichkeit vorgestellt.
Die Daten des Ur-Mac hören sich heute bescheiden an: 8 MHZ-CPU, 128 KB Ram und eine Bildschirmauflösung von 512x342 Bildpunkten - in schwarz-weiß.
Weil sich der Ram-Speicher schnell als zu klein herausstellte, brachte Apple noch im gleichen Jahr eine Version mit 512 KB Ram heraus.
1985 überwarf sich Steve Jobs mit dem damaligen Chef von Apple, John Sculley, und verließ das Unternehmen.
Er gründete 1986 die Computerfirma NeXT, die zwar kommerziell eher erfolglos blieb, aber zahlreiche Innovationen einführte. Zehn Jahre später wurde NeXT von Apple für 400 Millionen Dollar übernommen.
1986 brachte Apple eine erweiterte Version des Mac heraus. Der Mac Plus besaß nun 1 MB Ram und einen Anschluss für eine Festplatte. Eine weitgehend unbekannte Besonderheit: Im Gehäuseinneren waren die Unterschriften aller Macintosh-Entwickler aufgedruckt.
Der Macintosh SE wurde 1987 als Nachfolger des Mac Plus veröffentlicht. Erstmals gab es den Rechner auf Wunsch auch mit einer integrierten Festplatte (20 oder 40 Megabyte).
Im gleichen Jahr erschien auch der Mac SE FDHD. Er war der erste PC mit einer 1,44 Megabyte Floppy Disk und setzte dadurch Maßstäbe.
Auch das Betriebssystem wurde weiterentwickelt, enthielt nun unter anderem Office-Programme, Netzwerkfähigkeiten und Multitasking.
Ab 1987 verkaufte Apple neben dem Plus und dem SE auch den Macintosh II. Dieser war mit 16 MHZ doppelt so schnell und erstmals modular aufgebaut. Der Monitor war nicht mehr in das PC-Gehäuse integriert.
Der Mac II besaß zudem erweiterte Grafikfähigkeiten und konnte erstmals farbige Inhalte darstellen.
Der 1989 veröffentlichte Mac Portable war der "Großvater" der späteren MacBooks. Die Bleisäure-Akkus ermöglichten eine Betriebszeit von bis zu zehn Stunden. Allerdings war das Gerät dadurch auch mehr als sieben Kilogramm schwer.
Der Macintosh Classic (ab 1990) war technisch beinahe identisch mit dem älteren SE, wurde nun aber deutlich günstiger (unter 1000 Dollar) verkauft.
Ein weiteres Macintosh-Einstiegsmodell war 1990 der LC (für Low Cost). Der 16 Mhz "schnelle" und besonders kleine Rechner bot in diesem Preissegment erstmals auch Farbgrafik.
Apples neues Flaggschiff war ab 1991 der Quadra. Die High-End-Geräte wandten sich an professionelle Anwender insbesondere aus dem DTP-Bereich.
Mit dem Classic II veröffentlichte Apple 1991 zudem den letzten PC mit integriertem Schwarz-Weiß-Monitor.
Mit den Geräten der Reihe Macintosh Performa wandt sich Apple ab 1991 wieder verstärkt den Heimanwendern zu. Die Geräte wurden vergleichsweise günstig im Paket mit Monitor und Software verkauft.
Bis 1993 häuften sich bei Apple die Produktflops. In der Folge wurde John Sculley als Apple-Chef von Michael Spindler abgelöst, der damit auch für die Entwicklung der Macintosh-Computer verantwortlich war.
1993 brachte Apple den Classic-Nachfolger "Color Classic" auf den Markt. Der Heimrechner besaß nun erstmals einen eingebauten Farbbildschirm und war mit 16 Mhz und 4 MB Arbeitsspeicher deutlich leistungsfähiger.
Mit der Einführung der "Power Macintosh"-Reihe setzte Apple 1994 erstmals auf eine neue CPU. Statt der 680xx-Prozessoren von Motorola kamen nun schnellere RISC-CPU's zum Einsatz.
Umgangssprachlich wurden die in vielen Variationen erhältlichen Geräte schon jetzt als Power Macs bezeichnet.
1996 gab es einen weiteren Wechsel an Apples Konzernspitze. Apple-Chef Michael Spindler wurde durch Gil Amelio ersetzt, der jedoch ebenfalls nach nur einem Jahr wegen Erfolglosigkeit seinen Posten räumen musste.
Mit dem Sondermodell "Twentieth Anniversary Macintosh" feierte Apple 1997 sein zwanzigjähriges Firmenjubiläum. Der 10.000 Dollar teure PC war mit 250 Mhz besonders schnell, besaß einen eingebauten LCD-Bildschirm und eine High-End-Soundanlage von Bose.
Im gleichen Jahr veröffentlichte Apple auch den besonders schnellen "Power Macintosh G3". Er besaß erstmals einen Prozessor mit Level-2-Cache, was seine Leistungsfähigkeit deutlich steigerte.
Das Betriebssystem hatte inzwischen die Version 8 erreicht und wurde offiziell als Mac OS (vorher: System x) bezeichnet. Es unterstützte nun auch Multimedia-Anwendungen und den Zugriff auf das Internet.
1997 übernahm Apple Steve Jobs Computerfirma NeXT und Jobs kehrte in das von ihm mitgegründete Unternehmen zurück - diesmal jedoch als Chef. Nur ein Jahr später stellte Apple mit dem "iMac" eine ganz neue Gerätegeneration vor.
Die Technik der Power Macintoshs wurde nun erstmals in ein schickes Design-Gehäuse gepackt, das wie früher den Monitor und die gesamte restliche Hardware enthielt.
1999 hatten die Apple-Designer auch den "Power Mac" optisch generalüberholt. Der bis zu 1,4 Ghz schnelle Profi-Rechner bot erstmals serienmäßig ein eingebautes DVD-Rom-Laufwerk.
Die letzte Version des alten Apple-Betriebssystems, Mac OS 9, bot 1999 zahlreiche kleine Erweiterungen, etwa Kontextmenüs, automatische Updates über das Internet und Multi-Prozessor-Unterstützung.
Im Jahr 2000 erschien der "Power Mac G4 Cube". Der nur 20 mal 20 Zentimeter große Würfel wurde wegen seines Designs hochgelobt. Zudem war das Modell besonders leise, weil gänzlich auf den Einbau eines Lüfters verzichtet wurde.
Weniger gut fanden die Benutzer die geringe Erweiterbarkeit des Augenschmeichlers. Weil sich der Cube nur schlecht verkaufte, wurde er bereits nach nur einem Jahr wieder eingestellt.
Mit "Mac OS X" erhielten die Macs 2001 ein völlig neues Betriebssystem, das nun auch problemlos mit Microsofts neuesten Windows-Versionen konkurrieren konnte. Teile des Betriebssystems waren von Jobs Firma NeXT entwickelt worden.
Erstmals ausgeliefert wurde Mac OS X 2002 gemeinsam mit der neuesten iMac-Version, dem "iMac G4". Der wegen seiner Form auch liebevoll "iLamp" genannte Mac hatte nun einen angebauten LCD-Bildschirm und einen schnelleren PowerPC-Prozessor.
Im gleichen Jahr veröffentlichte Apple aber auch eine Neuauflage des G4-Vorgängers. Der G3 hatte nun einen größeren Röhrenbildschirm und eine schnellere CPU. Das als "eMac" verkaufte Gerät war insbesondere für Ausbildungszwecke (Schulen, Unis) gedacht.
2003 führte Apple seinen neuen High-End-Rechner "Power Mac G5" ein. Die bis zu 2,7 Ghz schnellen Geräte wurden von Apple als "schnellste PC's die jemals gebaut wurden" angepriesen.
Mit dem "iMac G5" erschien 2004 auch eine neue iMac-Version. Das Design des All-in-One-Gerätes wurde erneut komplett überarbeitet. Zudem werkelten in dem Gehäuse bis zu 2,1 Ghz schnelle PowerPC-Prozessoren.
Ein neues Low-End-Gerät führte Apple 2005 mit dem "Mac Mini" ein. Der nur 16,5 mal 5,1 Zentimeter große Mac sollte insbesondere Umsteiger von den Vorzügen eines Apple überzeugen.
2006 setzte Apple bei den CPU's erneut auf ein anderes Pferd. In allen Modellen wurden fortan statt der PowerPC-CPU's billigere Intel-Prozessoren eingesetzt.
Zum Einsatz kamen die bis zu 3 Ghz schnellen Core Duo und Core 2 Duo CPU's ab 2006 in den äußerlich kaum veränderten neuen iMac-Modellen sowie im Mac Mini.
Im neuesten Flaggschiff "Mac Pro" kommen hingegen bis zu 3,2 Ghz schnelle Intel-Xeon-Chips zum Einsatz.
Am 6. Dezember öffnet der erste Apple Store Deutschlands in München. Weltweit ist es das 251. Geschäft.
Auf zwei Stockwerken verteilt, finden Fans alles was das Apple-Herz begehrt: Mac-Rechner, iPods, sowie die heiß begehrten iPhones.
Die Computergeschäfte mit dem Apfel-Logo sollen vor allem neue Kunden anziehen.
So bietet der Store in München einen speziellen Service an: Zum weltweit ersten Mal gibt es für Neukunden persönliche Trainingsstunden.
Um den Wechsel vom PC auf das Mac-Betriebssystem zu vereinfachen, gibt es Unterstützung rund um den Datentransfer und Software-Downloads. Persönliche Fragen werden auch beantwortet.
Laut Apple-Betriebsvorstand Ron Johnson sind noch weitere Apple Stores in Deutschland geplant.
Na endlich: Apple schickt gegen die wachsende Konkurrenz im Handy-Markt ein neues, schnelles Modell seines populären iPhone in den Ring. Das iPhone 3GS ist mit einer Drei-Megapixel-Kamera ausgestattet und lässt auch sich auch über Spracheingabe steuern. Das iPhone 3GS (das "S" steht für "speed", Geschwindigkeit) werde unter anderem in den USA und Deutschland am 19. Juni für einen Preis ab 199 Dollar erhältlich sein, kündigte Marketing-Chef Phil Schiller auf Apples Entwickler-Konferenz in San Francisco an. Der konkrete Preis für Deutschland steht noch nicht fest. Das iPhone 3G wird es künftig um rund hundert Dollar günstiger geben.
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Erst am Wochenende hatte Palm sein lang erwartetes neues Smartphone PalmPre auf den Markt gebracht, das in der Branche als ernst zu nehmender Herausforderer für das iPhone gilt. Für Nutzer des iPhone-Modells 3G werde ab dem 17. Juni die Software iPhone 3.0 kostenlos zur Verfügung stehen, sagte Schiller. Wichtige Anwendungen sollen auf der Basis der neuen Software rund doppelt so schnell laufen wie bislang. Mit rund hundert neuen Funktionen und Anwendungen, darunter auch die Unterstützung von Multimedia- Nachrichten (MMS) und einer lange erwarteten Copy&Paste-Funktion, legt Apple für seine iPhones nun nach.
Viele der neuen Features hatten iPhone-Fans bereits seit langem auf ihrer Wunschliste. Unter dem neuen Betriebssystem lässt sich auch die Navigationssoftware des niederländischen Software-Spezialisten TomTom auf dem iPhone nutzen. Die Neuerungen werden über die Netze von T-Mobile sofort unterstützt, Kunden von AT&T müssen noch bis zum Sommer warten.
40 Millionen iPhone-Kunden bisher Bis heute habe Apple weltweit mehr als 40 Millionen iPhones und iPods verkauft, sagte Schiller. Über den Online-Shop iTunes App Store seien inzwischen 50.000 Anwendungen für das iPhone verfügbar. Künftig könnten iPhone-Nutzer auch unterwegs Filme zur Miete herunterladen.
"Snow Leopard" gegen Microsoft Zudem kommt Microsofts Windows 7 mit seinem neuen Betriebssystem "Snow Leopard" zeitlich um einen Monat zuvor. "Snow Leopard" werde im September noch vor Windows 7 auf den Markt kommen, kündigte Schiller an. Die Oberfläche der Software sei komplett neu programmiert worden, sagte Schiller mit einem ironischen Seitenhieb auf Windows 7. Dabei benötige sie nur die Hälfte an freiem Speicher.
Alle wichtigen Systemanwendungen von Snow Leopard laufen auf der 64-Bit-Chip-Technologie und damit mit deutlich höherer Geschwindigkeit. Das Mac-Betriebssystem soll nun auch Microsofts Kommunikationsinfrastruktur Exchange für die Nutzung der Apple- Programme Mail, Kalender und Adressbuch unterstützen. Für Nutzer, die auf die neue Software aufrüsten wollen, bietet Apple ein Upgrade für 29 Dollar an. Apple zähle inzwischen 75 Millionen aktive Nutzer seines Betriebssystems, sagte Schiller. Allein seit Markt-Einführung des iPhone habe sich die Nutzer-Zahl für das Betriebssystem verdreifacht.
Neue Notebooks und Preissenkungen Auch will Apple der Rezession mit neuen Notebooks und Preissenkungen trotzen. Schiller stellte neue Geräte der beiden Modellreihen MacBook und MacBook Pro vor. Auch das schlanke MacBook Air ohne CD-Laufwerk wurde überarbeitet.
Die neuen Modelle verfügen über leistungsstärkere Bauteile als die Vorgänger, sind aber teilweise um 200 bis 300 Dollar billiger als bisher. Neu ist ein MacBook Pro mit einem kleinen 13-Zoll-Bildschirm zum Preis von 1.199 Dollar - bislang gab es diese höherwertigen Notebooks nur mit Bildschirmgrößen von 15 und 17 Zoll.
"Safari 4" Das Unternehmen gab ebenso bekannt, dass die jüngste Version seines Internet-Browsers, Safari 4, ab sofort zum Download bereitstehe - die Software gibt es nicht nur für den Mac, sondern auch für Windows. Außerdem arbeiten die Apple-Entwickler zurzeit an einer neuen Version des Mac-Betriebssystems mit der Bezeichnung "Snow Leopard". Dieses verspricht gegenüber dem jetzigen System "Leopard" eine Reihe von Verbesserungen im Detail. An der "Worldwide Developer Conference" (WWDC) in San Francisco nehmen in dieser Woche 5.200 Entwickler aus 54 Ländern teil.
(AP, dpa, N24)
08.06.2009 20:12 Uhr
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