Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat für die Dauer der Wirtschaftskrise einen Verzicht auf spürbare Lohnerhöhungen gefordert. "In der Krise brauchen die Unternehmen ein Belastungsmoratorium, das heißt, es darf keine zusätzlichen Kosten geben. Alles andere wäre katastrophal für den Arbeitsmarkt", sagte Hundt der "Bild am Sonntag". Der Arbeitgeberpräsident begrüßte die zurückhaltenden Abschlüsse der jüngsten Vergangenheit: "Die Tarifabschlüsse gehen mit moderaten Lohnerhöhungen in die richtige Richtung."
Nach der Krise hat aus Sicht der Arbeitgeber die Konsolidierung der Staatsfinanzen Vorrang vor Steuersenkungen. Die Regierung müsse "auch zuerst einen strikten Konsolidierungskurs fahren und dann an den richtigen Stellen die Steuern senken", sagte Hundt.
(AFP)
13.06.2009 16:30 Uhr





