Schweden-Power

Koenigsegg steigt bei Saab ein

Der schwedische Autobauer Saab bekommt eine neue Mutter. General Motors wird die angeschlagene Tochter an den Sportwagenhersteller Koenigsegg verkaufen.

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Exklusive, teure Autos aus Schweden: Gibt's nicht, sagen Sie? Gibt es doch: Koenigsegg heißt die Sportwagenschmiede, bekannt für ihre extravaganten Kleinserien. Nun will sich das südschwedische Unternehmen vergrößern und ...
... die angeschlagene General-Motors-Tochter Saab schlucken - ebenfalls aus Schweden. Zwar sind noch keine Details des Deals bekannt, aber Koenigsegg hat bewiesen, dass man erfolgreich Autos bauen kann. Beispiele gefällig? Der CCV8S, der ...
... CCX (888 PS aus einem 4,8-Liter-V8-Motor) oder auch der ...
... Quant. Der progressiv und futuristisch gestylte Prototyp ...
... scheffelt aus Elektro-Zwillingsmotoren satte 512 PS. Der High-Performance-Akku soll in 15 bis 20 Minuten über die Steckdose wieder aufgeladen werden können.
In die Jahre gekommen ist der CCR. Aber: Anfang 2005 war der CCR mit einer offiziellen Höchstgeschwindigkeit von 390 km/h das schnellste straßenzugelassene Auto der Welt. Von dem Flitzer ...
... wurden 20 Stück gebaut.
Koenigsegg CCR: 1.018 PS, ...
... 1.080 Newtonmeter Drehmoment - da stellt man keine weiteren Fragen. Mal sehen, ob Koenigsegg Saab wieder auf Trab bringt.
Nach mehreren Monaten hat sich jetzt ein Käufer für Saab gefunden
Die Sportwagenschmiede Koenigsegg soll Saab übernehmen
GM-Europachef Carl-Peter Forster: "Mit dieser Lösung kann Saab wieder wachsen"

General Motors hat für eine weitere schwächelnde Konzernmarke einen Investor gefunden: Das schwedische Unternehmen Koenigsegg, bekannt für seine Supersportwagen, soll bei Saab einsteigen.

In einem Memorandum vereinbarten General Motors und die Koenigsegg Group unter Führung der Automobilsparte von Koenigsegg den Verkauf von Saab bis Ende des dritten Quartals 2009. Ein Teil der Finanzierung übernimmt ein Kredit der Europäischen Investitionsbank in Höhe von 600 Millionen Euro, für den die schwedische Regierung bürgt. GM wird zudem Saab weiter mit Geld und Technik unterstützen. So werden die Schweden über einen festgelegten Zeitraum Modellplattformen und Antriebe von GM erhalten.

Produktion des 9-5 in Schweden

Dadurch sollen diverse neue Modelle wie der 9-5 oder das SUV 9-4X, die sich im Endstadium der Entwicklung befinden, auf den Markt gebracht werden können. Zugleich plant Saab die Produktion des neuen 9-5 im Werk Trollhättan. GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster zeigt sich mit dem Abkommen zufrieden, es sei für Saab "die beste Gelegenheit, wieder zu einem starken Unternehmen zu werden", so Forster.

(N24, Autonews)

11.06.2009 12:40 Uhr

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