Der schwedische Autobauer Saab bekommt eine neue Mutter. General Motors wird die angeschlagene Tochter an den Sportwagenhersteller Koenigsegg verkaufen.
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General Motors hat für eine weitere schwächelnde Konzernmarke einen Investor gefunden: Das schwedische Unternehmen Koenigsegg, bekannt für seine Supersportwagen, soll bei Saab einsteigen.
In einem Memorandum vereinbarten General Motors und die Koenigsegg Group unter Führung der Automobilsparte von Koenigsegg den Verkauf von Saab bis Ende des dritten Quartals 2009. Ein Teil der Finanzierung übernimmt ein Kredit der Europäischen Investitionsbank in Höhe von 600 Millionen Euro, für den die schwedische Regierung bürgt. GM wird zudem Saab weiter mit Geld und Technik unterstützen. So werden die Schweden über einen festgelegten Zeitraum Modellplattformen und Antriebe von GM erhalten.
Produktion des 9-5 in Schweden
Dadurch sollen diverse neue Modelle wie der 9-5 oder das SUV 9-4X, die sich im Endstadium der Entwicklung befinden, auf den Markt gebracht werden können. Zugleich plant Saab die Produktion des neuen 9-5 im Werk Trollhättan. GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster zeigt sich mit dem Abkommen zufrieden, es sei für Saab "die beste Gelegenheit, wieder zu einem starken Unternehmen zu werden", so Forster.