Fit und gesund

Vier Mal vier Minuten reichen

Sportmuffel aufgepasst: Vier Mal vier Minuten reichen für ein optimales Training völlig aus. Einzige Voraussetzung: High Intensity Training, also Sport an der eigenen Belastungsgrenze.

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High Intensity Training: Vier Mal vier Minuten an der Schmzergrenze trainieren. Laut "Geo" ist das optimal. Die Sportart ist dabei egal. (Archivbild)
Am 1. März ist meteorologischer Frühlingsanfang. Die Zeit der Wintermäntel ist vorbei. Die Klamotten fallen, die Frauen zeigen wieder mehr Haut. Worauf man achten sollte, um schlank in den Frühling und zur Bikini-Figur zu kommen - hier erfahren sie es:
Um überflüssige Winter-Pfunde purzeln zu lassen und …
… sich schon bald an einer knackig-schlanken Figur zu erfreuen, sollte vor allem auf heimliche Dickmacher geachtet werden.
Zu ihnen gehören etwa Fruchtsäfte. Sie sind in der Regel sehr …
… energiereich: 100 Milliliter (ml) Apfelsaft enthalten beispielsweise 48 Kilokalorien (kcal).
Besser wäre da eine Saftschorle oder noch besser: ein Glas Wasser. H2O enthält nämlich keine Kalorien.
Auch beim Rotwein sollte auf die Menge geachtet werden. Der schmackhafte Rebensaft enthält eine Menge Energie: 100 ml = 78 kcal. Hauptenergieträger sind Fruchtzucker und - jawoll, Alkohol.
Auch Milch ist ein versteckter Dickmacher. Trinkt man 100 ml mit einem Fettgehalt von 3,4 Prozent hat man 64 kcal intus.
Selbst die klassische Cola hat da weniger: 44 kcal. Hier ist der zugesetzte Zucker der Grund für die Kalorienmenge.
Auch in "festen" Nahrungsmitteln schlummern Kalorienüberraschungen. Das morgendliche Croissant enthält beispielsweise 21 Gramm (g) Fett. Die ...
… Laugenbrezel dagegen nur ein Gramm.
Statt Toast bietet sich beispielsweise …
… Pumpernickel (fast fettfrei) oder Vollkornbrot an. Das enthält vier Mal weniger Fett und sättigt zudem eher.
Steht man vor der Wahl Nuss-Nougat-Creme - auch wenn sie noch so toll beworben wird - oder …
… Marmelade: Dann lieber Marmelade aufs Brot. 100 g der Schokocreme haben 514 kcal, die gleiche Menge Marmelade durchschnittlich nur etwa die Hälfte. Hast Du's drauf?
Kaum zu glauben, aber Halbfettmargarine sollte man unter Dickmacher-Gesichtspunkten meiden. Lieber Frischkäse aufstreichen. Denn der hat durchschnittlich zehn Prozent weniger Fett.
Übrigens: Butter und Margarine unterscheiden sich beim Fettgehalt kaum. Also alles reine Geschmackssache - wenn da der Cholesterinspiegel nicht wäre.
Klassischer Dickmacher ist neben Mettwurst auch die Mortadella. Selbst eine hauchdünne Scheibe hat bereits etwa 7 g Fett. Das ist beispielsweise …
... mehr als zwölf Mal so viel wie eine Scheibe Schinken - natürlich ohne Fettrand.
Ein heimlicher Dickmacher ist auch Mozzarella. Der italienische Weichkäse täuscht mit seinem Aussehen nur vor, ein Leichtgewicht zu sein. In Wirklichkeit enthält die Kugel 20 g Fett pro 100 g. Dagegen ...
… ist Hüttenkäse ein regelrechter Magerkünstler mit drei Gramm Fett.
Gurkensalat klingt nicht wirklich nach einem Dickmacher. Kauft man ihn aber in der verzehrfertigen Variante (rund 14 Prozent Fett) im Supermarkt um die Ecke, könnte man stattdessen auch sechs Portionen …
... Pilzsalat zu sich nehmen.
Fisch gilt in der Regel als "leichte" Mahlzeit, was nicht nur an seiner Bekömmlichkeit liegt. Aber auch unter den Fischen gibt es Dickmacher. Bestes Beispiel ist …
… der Thunfisch. Er gilt als Fettfalle, denn wer 100 g davon isst, hat auch 15,5 g Fett zu sich genommen. Der magerste Vertreter ist ...
… der Kabeljau mit einem Fettanteil von 0,4 g.
Unter den Meerestieren gehören Calamares mit satten 11 g Fett pro 100 g zu den fettreichsten. Dagegen fallen gegrillte Scampi mit mageren 1 g Fett fast nicht ins Gewicht.
Auch sehr lecker - aber kein Leichtgewicht - sind Königsberger Klopse. In der Tiefkühlvariante liefern sie 202 kcal und 16 g Fett pro 100 g. Zum Vergleich: Das …
… entspricht vier Portionen Hühnerfrikassee.
Pommes Frites haben den Ruf, ein richtiger - also kein heimlicher - Dickmacher zu sein. Aber letzten Endes kommt es auf die Zubereitung an: ...
… "Kartoffelstangen" aus dem Backofen haben wesentlich weniger Fett als die Artgenossen aus der Friteuse.
Knoblauch ist zwar an sich gesund. Kommt er …
… aber in einer Saucen-Variante daher, heißt es: Vorsicht! Knoblauchsauce hat 31 g Fett pro 100 g. Das toppt sogar eine Sauce Hollandaise. Dagegen ist …
… die Zigeunersauce mit 0,2 g Fett ein Leichtgewicht. Es gilt also: Scharf macht schlank - und umgekehrt.
Im Frühjahr, wenn die Hormone verrückt spielen, steigt auch die Lust auf Süßes. Aber aufgepasst: Lieber ...
… in einen Schokokuss beißen, als …
... in einen Schokoriegel. Der Grund: Ein Schokokuss besteht zum Großteil aus Eischnee. Macht summa summarum 3 g Fett. Ein Schokoriegel hat dagegen durchschnittlich 15 g Fett.
Ein heimlicher Dickmacher ist auch Zartbitter-Schokolade. Rund 500 kcal pro Tafel. Da ist kaum ein Unterschied zur "normalen" ...
… Vollmilchschokolade mit etwa 530 kcal feststellbar.
Als heimlicher Dickmacher gilt auch das "Essen zwischendurch". Das liegt daran, dass dann bei Hauptmahlzeiten eher gehungert wird und dafür dann …
… zwischen den Mahlzeiten öfters mal zugegriffen wird. Letzten Endes nimmt man so mehr zu sich.
Dickmacher-Fallen gibt es natürlich auch: Eine Keksdose auf dem Tisch, eine …
… Chipstüte neben dem Fernseher usw. Wenn schon knabbern beim Film, dann …
… Salzstangen. Die sind im Gegensatz zu Chips oder auch Erdnüssen (100g enthalten 50 g Fett) nahezu fettfrei.
Zurück zum Obst: Avocado oder …
… Ananas? Wer eine Bikini-Figur haben will, sollte die Ananas essen. In 100 g Avocado stecken 23 g Fett - 100 g Ananas bringen es nur auf 1 g Fett.
Und wie schaut's hier aus: Banane oder …
… Mango? Na? Bananen haben nicht umsonst den Ruf eines Top-Energielieferanten: 110 Kalorien pro 100 g. Die Mango kommt dagegen bei selber Menge auf rund die Hälfte.
Noch ein Tipp: Pistazien machen schlank. Wer rund zehn Minuten vor dem Mittagessen eine Handvoll Pistazien isst, hilft dem Körper. Gemüse und Salat beispielsweise werden so bis zu drei Stunden im Magen behalten. Ergebnis ist …
… ein langes Sättigungsgefühl statt Hunger. Gönnt man seinem Körper dann noch jede Menge Bewegung und treibt Sport (Wichtig: Walking ist KEIN Sport), dann ...
… klappt's auch mit der Bikini-Figur!
Es ist die populärste Sportart in China: Ping Pong. Millionen Menschen lieben das Spiel, ...
… das in Deutschland Tischtennis heißt. Ping Pong ist aber auch eine chinesische Lebensart. Ob in Wohnvierteln, Schulen oder Parks – überall stehen Ping-Pong-Tische. Und so sind diese ...
… ein Treffpunkt der Menschen. Ausgelöst wurde der Ping-Pong-Boom im Jahr 1959. Damals gewann Rong Guotuan bei der WM nicht nur die erste Tischtennis-Goldmedaille, …
… es war auch der erste WM-Triumph für die Chinesen überhaupt. Zwei Jahre später war Peking der Austragungsort der 26. Tischtennis-Weltmeisterschaften. Damals siegte die chinesische Mannschaft …
… über die japanische, die damals zu den besten der Welt zählte. Das war eine Sensation! Die Spieler wurden als Helden gefeiert.
Die Begeisterung für den Sport ist bis heute ungebrochen. Schon Kinder lernen mit vier oder fünf Jahren Tischtennis zu spielen.
Da können sie gerade mal über die Tischplatte schauen. Die Kleinen werden anfangs von ihren Eltern …
… oder Großeltern trainiert. Wer gut ist, darf in der Schulmannschaft spielen – eine große Ehre für Chinesen.
Auch wenn China als Ping-Pong-Nation bezeichnet werden kann, entstanden ist die Sportart angeblich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Großbritannien.
Im Jahr 1904 soll der chinesische Schreibwarenhändler Wang Daoping die ersten zehn Sets aus Japan nach China eingeführt haben.
Da Wang Daoping selbst ein Fan war, steckte er viele mit dem Ping-Pong-Fieber an.
Tischtennis ist in China auch deshalb so beliebt, weil es sich jeder leisten kann.
Viele Chinesen sind arm, aber für Schläger und Ball reicht das Geld. Und dann kann es losgehen.
Dabei kommen sogar alte Hasen ins Schwitzen.
Und wenn das Spiel beendet ist, stecken sie den Schläger einfach in die Hose oder …
… das Set an den Baum.
Übrigens ist Ping Pong auch der Politik zuträglich. Durch diese Sportart kamen sich in den 1970er-Jahren China und die USA näher.
Während der WM 1971 in Japan freundeten sich Glenn Glowan (USA) und Chuang Tse-Tung (China) an. Daraufhin lud der Generalsekretär des chinesischen Tischtennis die US-Tischtennisspieler ein.
Daraufhin trafen sich hochrangige Politiker. Henry Kissinger 1971 besuchte beispielsweise zwei Mal die Volksrepublik. Diese Ereignisse sind unter dem Namen Ping-Pong-Diplomatie in die Geschichte eingegangen.
Man glaubt es kaum, aber es ist wahr. Die hübschen jungen Damen mit den bunten Puscheln ...
... betreiben eine der gefährlichsten Sportarten der Welt.
Ja, die Rede ist tatsächlich vom Cheerleading.
Über die Hälfte aller schweren Sportverletzungen ziehen sich amerikanische Schülerinnen ...
... beim Schwingen der Puschel, also der Pompons zu.
Zur Ehrenrettung der Mädels sei angemerkt, dass sie, wenn sie am Spielfeldrand die Teams anfeuern ...
... und in den Pausen von Football- oder Baseballspielen die Zuschauer unterhalten, ...
... sich mit ihren Darbietungen inzwischen gegenseitig übertreffen.
Da werden aufsehenerregende Hebe- und Wurffiguren gezeigt, ...
... Salti und ...
... Flickflacks geschlagen ...
... und waghalsige Sprünge gezeigt.
Die verschiedenen Elemente ...
... (die in der Fachterminologie "Liberty", "Toe-Touch", "Pike" oder "Basket Toss" heißen) ...
... machen das Cheerleading gefährlich.
Nach einer Studie der University of North Carolina gehen sogar 55 Prozent aller schweren Verletzungen weiblicher Athletinnen ...
... auf das Konto des Cheerleadings.
Da kann keine andere Sportart mithalten.
Schwere Stürze aus mehreren Metern Höhe sind die Hauptursache für komplizierte Frakturen.
Rein rechnerisch gesehen ist Cheerleading inzwischen gefährlicher als Bungee-Jumping.
Was die Studie nicht erwähnt, sind andere Krankheiten die mit dem Cheerleading einhergehen.
Hier sei nur die gemeine Grippe erwähnt.
Bei Wind und Wetter zeigt die Cheerleaderin nackte Haut und holt sich so fiese Erkältungen.
Böse Zungen behaupten ja, dass die Anzugsordnung nur dazu da ist, ...
... die Aufmerksamkeit des smarten Team-Spielführers zu gewinnen.
Diese Unterstellung lehnen wir natürlich ab.
Unsere Empfehlung: Die richtige Kleiderordnung zum Cheerleading. Vielleicht mit Hut?
Oder man verlegt den Puschel-Tanz in beheizte Räume.
Möglich wäre auch: Heißer Tanz an warmen Stränden. So wie hier ...
... oder hier.
In jedem Fall sollten hiesige Krankenkassen umdenken und andere riskante Freizeitunternehmungen aus dem Katalog der riskanten Sportarten streichen.
Stattdessen könnte Cheerleading aufgenommen werden.
Trotz heftiger Proteste sind in Köln sogenannte Käfigkämpfe ausgetragen worden. Hier kämpft der Brasilianer Silva Wanderlei (l) in Köln gegen den US-Amerikaner Rich Franklin.
Es war das erste Mal, dass diese Kampfsportart in Deutschland zu sehen war.
Und eins gab es für die mehr als 10.000 Zuschauer reichlich: Blut
Viele Besucher verteidigen das Ultimate Fighting.
Sie sehen, in der vor allem in den USA sehr populären Sportart, die Technik und die harte Arbeit die hinter den Kämpfen steckt. Der deutsche Kämpfer Peter Sobotta (unten) kämpft in Köln gegen den Briten Paul Taylor.
Und ganz abwegig sind diese Ansichten nicht. Zum einen wissen die Kämpfer worauf sie sich einlassen, ...
..., zum anderen ist Ultimate Fighting eine Kombination aus allen Kampfsportarten und daher in seiner Anwendung enorm vielfältig.
Es gibt kaum einen Kampfsport, der näher an den realistischen Auseinandersetzungen der Straße ist als die Mixed-Martial-Arts-Kämpfe.
95 Prozent aller Kämpfe enden am Boden. Aber nicht alle Kampfkünste bereiten ihre Sportler darauf vor.
Anders beim Ultimate Fighting. Hier geht es um die Kombination von Bodenkampf, ... (Denis Stojnic (oben) im Kampf mit seinem niederländischen Landsmann Stefan Struve.)
... Schlag- und ...
... Tritt-Techniken.
Dass es dabei auch zu Verletzungen im gut durchbluteten Gesichtsbereich kommt, muss nicht verwundern, ...
... da die Kämpfer mit dünnen, an den Fingern offenen Handschuhen kämpfen. Diese speziellen Handschuhe dienen aber in erster Linie dazu, sich selbst zu schützen.
Es dürfen keine Schuhe, T-Shirts, lange Hosen oder ein Gi im Ring getragen werden.
Regeln: Athleten kämpfen drei Runden à fünf Minuten, in Titelkämpfen fünf Runden à fünf Minuten. Die Punktevergabe erfolgt, wie beim Boxen, in einem Punktesystem, wobei der Gewinner der Runde zehn Punkte erhält, der Verlierer neun Punkte oder weniger.
Anders als beim Boxen werden Punkte im Ultimate Fighting nicht nur für erfolgreiche Angriffe und Treffer vergeben, sondern für Effektivität im Bodenkampf, für Clinch- und Wurfversuche sowie für geschickte Verteidigung oder Ringbeherrschung.
Es gibt neun verschiedenen Gewichtsklassen, die offiziell laut Unified Rules erlaubt sind, wovon die UFC aber nur fünf nutzt. Ab 94 Kilogramm beginnt das Schwergewicht.
Ein Kampf kann auf vier verschiedenen Wegen enden: Aufgabe, Knock-out, Technischer Knock-out und Kampfrichterentscheidung. (Der Niederländer Denis Stojnic (l) hat im Kampf gegen Stefan Struve einiges einstecken müssen.)
Und eins steht fest: Für die Kämpfer zählt am Ende nur der Sieg. Und der ist am Ende ...
... einfach nur hart erkämpft.
Wer während der Kämpfe nicht hinsehen kann, der hat in der Pause die Gelegenheit die Augen zu beruhigen, wenn die Nummerngirls die nächste Runde ankündigen.

Vier Einheiten mit vier Minuten maximaler Anstrengung sind ein gutes Sporttraining. Das sogenannte High Intensity Training (HIT) sei ideal fürs Laufen, Rudern, Radfahren, Schwimmen oder Fußballspielen, berichtet die Zeitschrift "Geo" (Ausgabe 7/2009). Denn in diesen Sportarten komme es sowohl auf Ausdauer als auch auf dynamische Kraftentfaltung an. HIT eigne sich auch für Freizeitsportler bestens, erläutert Billy Sperlich von der Deutschen Sporthochschule in Köln in dem in Hamburg erscheinenden Magazin.

Allerdings sollten sie über einen Belastungstest klären, ob ihr Herz vorgeschädigt ist. Wichtig sei außerdem, dass zwischen den Trainingseinheiten Ruhepausen von zwei bis drei Tagen liegen.

(dpa, N24)

22.06.2009 13:15 Uhr

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