5.000 Songs gesperrt
Musikbranche feiert Urteil gegen Rapidshare
Das Landgericht Hamburg hat dem Online-Speicherdienst Rapidshare.com verboten, rund 5.000 Musiktitel im Internet zugänglich zu machen. Die Musikbranche feiert das Urteil als Durchbruch.
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Rapidshare AG gilt als einer der größten Speicherplatz-Anbieter weltweit.
Wer den weißen Knopf im Ohr hat, gehört dazu.
Man trägt sie auf der Straße und …
… beim Friseur. Vor …
… während und nach der Arbeit.
Die schöne, bunte Apple-Welt ist überall.
Apple wurde sogar schon als Religion bezeichnet.
Ja, Apple-Fans glauben an die Produkte. Sie sind ihnen treu und loyal ergeben.
Dennoch: Steve Jobs ist kein Gott, der aus Nächstenliebe seine Produkte verschenkt. Verehrung wäre eine angemessene Bezeichnung für den Hype. Aber wie entsteht er?
Für Fans ist ein Apple-Produkt nicht nur ein funktionelles oder ein büroverschönerndes Arbeitswerkzeug.
Wenn es darum ginge, könnte man sich auch irgendeinen MP3-Player kaufen.
Apple hat es geschafft, seinen Produkten einen emotionalen Wert zu geben. Wer einen Apple besitzt, hat Stil.
Wer einen iPod besitzt, ist glücklich. Denn die bunte Apple-Welt soll vom grauen Alltag ablenken. In Wahrheit weiß jeder, dass man Glück nicht kaufen kann.
Oder doch nicht? Immerhin macht Apple gute Gewinne und kontrolliert 73 Prozent des Marktes für MP3-Player.
Wenn man an die Apple-Philosophie glauben mag, dann sind iPod-Käufe eine Art Glückstherapie.
Und so hat Apple-Chef Steve Jobs zum bevorstehenden Weihnachtsgeschäft seine iPod-Palette aufgepeppt ...
… und in San Francisco unter dem Motto "Let’s rock" vorgestellt.
Während der alte iPod nano eher quadratisch war, …
… wird der neue eher länglich sein.
Der nano sei der flachste iPod, den es je gegeben hat, sagt Jobs.
Künftig gibt es ihn in Silber, Lila, Blau, Grün, Orange, Gelb, Pink, Rot und in Schwarz.
Ähnlich wie beim iPhone …
… ist der kleine nano nun auch mit einem Bewegungssensor ausgestattet.
Dreht man den iPod um 90 Grad, wird auch der Bildschirminhalt ins Querformat gedreht.
Ein weiteres Gimmick: Um ein beliebiges Musikstück nach dem Zufallsprinzip auszuwählen, wird der nano kräftig geschüttelt.
Erste Versuche haben gezeigt, dass der sensorgesteuerte Zufallsmodus nur bei extrem heftigen Bewegungen anspringt.
So sollen laut Apple unbeabsichtigte Titelwechsel, etwa beim Joggen oder Fußballspielen, vermieden werden.
Obwohl in dem flachen, oval geschwungenen Gehäuse kaum Platz für eine Batterie geblieben ist, …
… soll der nano 24 Stunden Musik oder vier Stunden Video ohne Nachladen wiedergeben können.
Beim neuen iPod touch hat sich äußerlich wenig geändert.
Hier zum Vergleich: der Vorgänger, der im September 2007 vorgestellt wurde.
Der Touchscreen sollte einst den großen Erfolg bringen. Auch andere Hersteller setzten darauf.
Die Funktionsweise ist schnell erklärt: Das Display reagiert auf Berührungen. Das heißt, mit Fingerbewegungen kann man die Größe eines Fotos ändern.
Der neue iPod touch ist ansonsten ein wenig flacher geworden. Außerdem wurde ein kleiner Lautsprecher eingebaut.
Apple hat den touch mit Hunderten von Spielen aus dem iTunes-Store ausgestattet. Damit ist er nicht mehr nur ein Musik- und Videoplayer, sondern eine mobile Gamekonsole.
Apple hat sich noch ein Spielzeug für iPod-Freunde einfallen lassen: die Genius-Funktion. Sie ist in der neusten Version der Musikverwaltungssoftware, iTunes8 , integriert und schlägt Wiedergabe-Listen vor.
Dahinter stecken Algorithmen, die den gerade gespielten Song analysieren und ähnliche Lieder empfehlen – also beispielsweise zu einem Elvis Presley Song ein Roy Orbison Stück.
So bekommt Apple allerdings auch mit, welche Musik die Kunden besitzen und mögen. Wer mag, kann die Funktion auch abstellen.
Die zweite iPod-Generation ist keine Revolution. Steve Jobs hat seine Geräte aber nett aufgepeppt.
Von diesem "Update" verschont bleibt der iPod shuffle, der im September 2006 aus der Taufe gehoben wurde.
Der shuffle ist laut Apple der kleinste Player der Welt.
Die neue iPod-Generation wird wohl keinen so großen Hype auslösen, wie der Verkaufsstart des iPhones.
Weltweit warteten Fans die ganze Nacht und ...
… den ganzen Tag, …
… um solch ein "Wundertelefon" zu ergattern.
In Deutschland verlief der Start ruhiger.
Das lag vermutlich am hohen Preis und dem mit dem Kauf verbunden 24-Monatsvertrag mit T-Mobile.
Das iPhone allein kostete 400 Euro. Der Vertrag knapp 50 Euro pro Monat. Nur hartgesottene Fans sind wohl zu einem Gesamtpreis von 1.600 Euro bereit gewesen.
Im Vergleich dazu: Nicht ganz so viel kostet ein Apple Mac Book, auf das viele iPod-Besitzer gieren.
Technikfreaks haben sich in das Mac Book Air verliebt, das im Januar 2008 vorgestellt wurde.
Es ist sehr dünn und wirkt so leicht, dass es in der Luft schweben könnte.
Kein Wunder, die Außenhülle ist aus Aluminium gefertigt.
Mit solchen Spielereien hält Steve Jobs die Latte hoch und die Apple-Community bei Laune. "Let’s rock, baby!"
Gegen die geplanten Internetsperren protestierten rund 200 Personen am Brandenburger Tor in Berlin.
Auch die Demonstranten sind gegen jegliche Form von Kinderpronografie und Kindesmissbrauch, halten aber die Zensur von Internetseiten für das falsche Mittel.
Die gelanten Internetsperren sind sehr leicht zu umgehen und dadurch de facto wirklungslos.
Das Internet ist heute schon kein rechtsfreier Raum und "darf auch kein gundrechtsfreier Raum" werden.
"Löschen statt sperren" fordern die Netzaktivisten ...
... und geben den Politikern schlechte Noten für deren Wissen über das Internet.
Blogger und Gegner prägten den Begriff "Zensursula" und kennzeichnen damit den Protest gegen die Zensur.
Auch Grünen-Politikerin Claudia Roth beteiligte sich an der Mahnwache.
Nicht hören, nichts sehen?
"Sperrwache" vor dem Brandenburger Tor.
Auch die Piratenpartei beteiligte sich mit Nachwuchs an der Kundgebung.
Mit "Internetausdrucker" sind Menschen gemeint, die Web-Inhalte ausdrucken, obwohl diese ständig im Netz erreichbar sind. Damit ist die Unwissenheit im Umgang mit dem Internet gemeint, die vielen Politikern unterstellt wird.
"Facebook ist kein Terrorcamp", "Hört endlich auf uns anzulügen".
"Computerkurse für Politiker", "Wegschauen tötet!".
Hier wird das Recht auf freie Meinung getrauert.
Grundgesetz Artikel 5: "Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. ..."
Blogger und Netzaktivisten äußern ihren Unmut in der "realen Welt".
Zensurgesetz, die neue "Berliner-Mauer"?
"Digitale Bürgerrechte erhalten".
"... wir waren so frei".
"Internetführerscheine für Problempolitiker".
"Ausdruckfähiges Blümchenwiesen-Internet für alle!"
"Stop der Zensur"
Hups: "Eine FRISUR findet nicht statt"!?
Über 130.000 Menschen haben die Online-Petition gegen die Internetzensur unterzeichnet. Ein Demonstrant fragt: "Where is my eVote?".
Das sehen wir natürlich anders!
Gesicht zeigen: Die Blogger und Twitterer "diedanii" und "pEtEr Withoutfield".
Noch einmal ein Auszug aus dem Grundgesetz, Artikel 5: "Eine Zensur findet nicht statt."
Google hat eine neue Version seines virtuellen Globus "Google Earth" veröffentlicht.
Nach der Installation und dem Start wirkt diese zunächst kaum verändert. Inhaltlich hat sich jedoch einiges getan.
Auch in der Version 5 hält Google übrigens am Beta-Status von Google Earth fest. Die Entwickler scheinen also noch immer einige Features auf ihrer To-Do-Liste zu haben.
Natürlich bietet auch die neueste Version alle altbekannten Features. Die Kontinente, Länder und Städte werden ...
mit ihren Grenzen, Straßen und Gebäuden detailliert dargestellt.
Beim Heranzoomen werden Straßennamen und Sehenswürdigkeiten eingeblendet.
Auch die 3D-Ansicht vieler Gebäude kennt man bereits von früher. Besonders gut ...
sieht dies bei hohen Gebäuden und bekannten Wahrzeichen aus.
Denn hier haben die Google-Mitarbeiter besonders viel Zeit in Details investiert.
Dies gilt ganz besonders für die amerikanischen Großstädte - wie hier New York.
Auch die Informationen und Fotos zu bekannten Naturdenkmälern, ...
seien es Gletscher auf Island oder der höchste Berg der Welt, ...
sowie zu sehenswerten Gebäuden wie dem Berliner Sony Center...
oder dem IMAX-Kino gab es schon in der Vorversion.
Dies gilt auch für die so genannten Street-View-Bilder, für die ganze Straßenzüge wie hier in New York oder ...
vor dem Weißen Haus in Washington fotografiert werden.
Die eigentliche Neuheit an Google Earth 5 sind die detaillierten Unterwasserlandschaften.
Wo der digitale Globus früher nur eine homogene blaue Fläche anzeigte, erstrecken sich jetzt ...
detailliert nachgebildete unterseeische Gebirgszüge. Doch damit hören die Neuerungen noch längst nicht auf.
Das neue integrierte Addon "Google Ocean" gibt nun auch über die Ozeane detailliert Auskunft. So lassen sich die besten Surfstrände ebenso finden, ...
wie beeindruckende Tauchgründe.
Hobby-Fischer finden Informationen über die erfolgversprechendsten Fischgründe und ...
können sich zugleich über die Lebensräume der Arten, deren Zustand und ...
die aktuelle Gefährdung der Arten informieren. Google Earth zeigt sogar, ...
in welchen Winkeln der Ozeane der Mensch bereits zu viel Schaden angerichtet hat.
Entdeckertypen werden sich über die unzähligen Schiffswracks freuen, über die Google Earth nun informiert.
Zu allen Wracks werden detaillierte Informationen angeboten, teilweise gibt es sogar Videos von Tauchexpeditionen dorthin.
Andere ozeanografische Expeditionen beschäftigen sich eher mit naturwissenschaftlichen Phänomenen oder ...
der Unterwasserflora und Fauna. Auch dazu finden Interessierte ...
zahlreiche Informationen und Videos.
Ein interessantes Feature ist die Möglichkeit, Wale, Meeresschildkröten und andere Tiere bei ihren Reisen durch die Unterwasserwelt zu begleiten.
Um dem Anwender möglichst viele Informationen und Videos ...
anbieten zu können, arbeitet Google mit zahlreichen Organisationen und ...
Medienunternehmen zusammen. So kommen Inhalte von der BBC, ...
von der renommierten Wissenschaftszeitschrift National Geographic ...
und sogar von der Cousteau Society, die das Andenken an den Meeresforscher Jacques Cousteau aufrechterhält.
Im Kampf gegen Raubkopierer im Internet hat die Musikbranche einen wichtigen Etappensieg errungen: Das Landgericht Hamburg verbot dem Online-Speicherdienst Rapidshare.com, rund 5.000 Musiktitel im Internet öffentlich zugänglich zu machen. Die Musikbranche feierte das Urteil am Dienstag als Durchbruch, die Rapidshare AG kündigte Berufung an.
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Rapidshare muss Piraterie verhindern Wie die Urheberrechte-Gesellschaft GEMA in München erklärte, ist Rapidshare laut Urteil "selbst dafür verantwortlich, dass eine Veröffentlichung der betreffenden Musikwerke über seine Plattform in Zukunft nicht mehr erfolgt". Zugleich habe das Gericht festgestellt, dass die von Rapidshare und ähnlichen Portalen getroffenen Maßnahmen gegen Online-Piraterie ungenügend seien. Denn die Kontrolle der gespeicherten Dateien sei technisch durchaus möglich.
Rapidshare geht in nächste Instanz GEMA-Chef Harald Heker sprach von einem "Meilenstein im Kampf gegen die illegale Nutzung von Musikwerken im Internet". Der Streitwert von 24 Millionen Euro sei eine ganz neue Dimension. Rapidshare-Sprecherin Katharina Scheid sagte: "Wir haben verloren." Aber sie fügte hinzu: "Wir gehen in die nächste Instanz." Vorstand Bobby Chang sagte in Cham im Schweizer Kanton Zug, die Gerichte urteilten sehr unterschiedlich.
Urteile sehr unterschiedlich So habe das Oberlandesgericht Köln 2007 festgestellt, dass Rapidshare seinen Pflichten hinreichend nachkomme. Ein weiteres Verfahren laufe noch in Düsseldorf. Die GEMA vertritt in Deutschland die Urheberrechte von rund 60.000 Komponisten, Textautoren und Musikverlegern sowie über eine Million Rechteinhabern aus aller Welt.
Rapidshare AG gilt als einer der größten Speicherplatz-Anbieter weltweit. Die Kunden können Filme, Musik oder andere Dateien in eine Art Postfach kopieren und anderen den Zugang dazu ermöglichen. Wird der Link für urheberrechtlich geschützte Werke in einem Internet-Forum veröffentlicht und damit unzähligen Raubkopierern der Zugang eröffnet, ist das illegal.
(AP, N24)
23.06.2009 15:14 Uhr
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