Damit Raucher mit schweren Herzproblemen nicht mehr zur Zigarette greifen, müssen sie intensiv über das Aufhören beraten werden. Das ergab eine Studie mit rund 280 Rauchern an vier Herzkliniken im kanadischen Calgary.
Über diese Studie berichtet Die «Ärzte Zeitung». Weniger intensiv beratene Raucher wurden demnach seltener Nikotin-Abstinenzler. Die Teilnehmer, die wegen eines Herzinfarkts oder einer Bypass-Operation im Krankenhaus waren, wurden dafür in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe erhielt ein einstündiges Beratungsgespräch, ein Aufklärungsvideo für daheim und wurde sechsmal in den folgenden drei Monaten angerufen. Nach zwölf Monaten hatten 54 Prozent dieser Patienten das Rauchen aufgegeben. Von denjenigen, die nur die üblichen kurzen Hinweise zur Nikotinabstinenz bekamen, waren nur 35 Prozent Nichtraucher geworden.
(DPA)
30.06.2009 11:57 Uhr








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