(N)Onliner-Atlas

Junge nahezu vollständig im Netz

Das Internet ist für junge Leute zum Alltag geworden. Doch auch bei den Älteren nimmt die Nutzung zu. Besonders eifrige Surfer kommen aus Bremen, dem bundesweiten Spitzenreiter.

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Das Internet gehört in Deutschland heute zum Alltag. In den Stadtstaaten wird es besonders eifrig genutzt.
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Jedes Jahr verrät "Google Zeitgeist" welche Nachrichten 2008 am wichtigsten waren, welche Bilder am meisten nachgefragt wurden oder welche Begriffe im Kommen sind. Platz 10 der meistgesuchten Personen belegt die schöne Jessica Alba ...
... Platz 9 der weniger attraktive, dafür umso erfolgreichere ehemalige Handyverkäufer Paul Potts.
Auch wenn sie sonst kaum wiederzuerkennen ist - gesucht wird Amy Winehouse wie verrückt. Platz 8 für die skandalträchtige Sängerin.
Ob mit 50stem Geburtstag, Tourauftakt oder Scheidung: Madonna weckt nach wie vor das Interesse der Suchenden. Platz 7 für die Queen of Pop.
Dieser Mann springt nicht wirklich ins Auge. Sein Name steht allerdings für eine viel nachgefragte Modesünde.
Mit Glitzertotenköpfen für Möchtegernrocker landet Ed Hardy auf Platz 6 der meistgesuchten Personen.
Mit der Modelkarriere hat es trotz guter Argumente zwar nicht geklappt ...
... trotzdem gehört Topmodel-Anwärterin Gina Lisa zu den meistgesuchten Personen 2008.
Bushidos Biographie war die Buchsensation 2008. Seither wissen wir auch, dass seine Fans wohl lesen und schreiben können. Zumindest seinen Namen in die Google-Suchmaske eingeben klappt ganz gut. Platz 4.
Nicht erst seit seinem Berlinbesuch im Sommer 2008 bei den deutschen Suchern heißbegehrt: Platz 3 für den neuen US-Präsidenten Barack Obama.
Nicht nur sein überraschender Tod im Januar 2008 machte Schauspieler Heath Ledger zum Zweitplatzierten unter den meistgesuchten Personen.
Sein kurz darauf erschienener Film "Batman - The Dark Knight" wurde zum Blockbuster und zu einem Topsuchbegriff in den USA.
Auch wenn man meinen könnte, man hätte schon alles von ihr gesehen: Die meistgesuchte Person 2008 ist Britney Spears. Bei der Suche nach Büchern ...
... zeigt sich der Deutschen Fähigkeit zum Spagat zwischen Fantasiewelt und harter Realität. In der Top-Ten der meistgesuchten Bücher finden sich neben Phantasy-Schmökern wie "El Secreto" ...
... und "Harry Potter" auch Fachliteratur zum Thema ...
... Controlling oder ...
... Marketing (was im Übrigen die Büchersuche anführt).
Ob Charlotte Roches Skandalbuch "Feuchtgebiete" dem Bereich Ratgeber zuzuordnen ist, ist streitbar. In der Top-Ten der meistgesuchten Bücher spielt ihr Erstlingswerk jedenfalls eine Rolle.
Wenn es um Bücher geht, wird auch der Begriff "Java" häufig gesucht. Allerdings werden die meisten "Googler" nicht nach der indonesischen Insel, sondern vielmehr nach Fachliteratur über die bekannte Programmiersprache suchen.
Der Klassiker unter den Buch-Suchbegriffen: Johann Wolfgang Goethe. Auch ...
... Sinnsuchende finden mit den Begriffen "Bibel" und ...
... "Duden" zum Ziel. Die Deutschen waren aber nicht nur auf der Suche nach Personen und großer Literatur. Unter den zehn meistgesuchten Nachrichten ...
... finden sich EM 2008 (wahrscheinlich war trotz erfolgreichem Timo Boll eher Fußball als Tischtennis gemeint) ...
... oder "Topmodel". Wobei hier fraglich ist, ob der Begriff auch Heidis Quotenauswahl einschließt oder ...
... lediglich richtige Superstars wie Naomi Campbell meint. Ganz vorne mit dabei waren Nachrichten zu ...
... "Deutschland sucht den Superstar". Die Namen der beiden Finalisten Godoj und Maalouf tauchen bezeichnenderweise in keiner Hitliste auf.
Frische Olympia-News aus Peking waren ebenso gefragt wie ...
... Hiobsbotschaften von der Börse ...
... Erfolgsgeschichten aus den USA ...
... die neuesten Trends aus der Hauptstadt Berlin ...
... Fahrplanänderungen der Bahn oder ...
...Neuigkeiten von König Fußball.
Von diesen Begriffen wollten sich die Deutschen 2008 ein Bild machen. Kunstdrucke waren ebenso gesucht wie ...
... Christiano Ronaldo, der nicht nur auf dem Platz ...
... gerne zeigt, was er hat. Viele schöne Bilder von ...
... "Sexiest Woman Alive", Megan Fox, suchten deutsche User im Netz ebenso wie von ...
... Ed-Hardy-Glitter oder Heidis "Germanys Next Topmodel". Ebenfalls bildgewaltig suchten die Deutschen ...
... nach "EM 2008", ...
... "Ostern" ...
...Miley Cyrus ...
... den Jonas Brothers oder Fast-Topmodel Gina Lisa.
Platz 10 unter den absoluten "Top-Suchbegriffen 2008 allgemein" belegt das Telefonbuch.
Platz 9 der meistgesuchten Begriffe geht an "Bild" ...
... Platz 8 belegt Web.de (trotz "Nomen est Omen"). Wissensdurstige googelten ...
... Wikipedia 2008 auf Platz 7.
Bewegte Bilder sind im World Wide Web auf dem Vormarsch. Platz 6 für den Begriff "Video".
Google googlen? Klingt komisch, ist aber so. Der Suchmaschinengigant landet auf Platz 5 der eigenen Liste.
Während mit GMX ein weiterer Online-Akteur in der Top Ten der meistgesuchten Wörter rangiert, geht Platz 3 ...
... endlich wieder an einen Klassiker: Das Wetter. Absolute Topsuchbegriffe in der deutschen ...
... Welt des Googlens sind das Online-Portal Youtube und ...
... das Auktionshaus eBay.
Das iPhone hat längst die Herzen der Smartphone-Fans erobert. Inzwischen mischt der Apple-Handheld aber auch die Spiele-Szene auf. Wir werfen einen Blick auf einige der wohl launigsten Games.
Bei "Tiger Woods PGA Tour" übernimmt der Spieler die Rolle eines bekannten Golfprofis wie dem namengebenden Tiger Woods. Auf sieben weltbekannten Golfplätzen kann dann ...
... gegen andere Golfprofis gespielt werden. Dank der simplen Touchscreen-Steuerung und der guten Grafik macht der Titel nicht nur eingefleischten Fans dieser "very british" Sportart Spaß.
In "iDracula" wird es actionreich. Der Spieler übernimmt die Rolle eines Vampirjägers, der in den katakombenartigen Levels ...
... alle umherschleichenden Untoten ins Nirvana ballern muss. Keine leichte Aufgabe, denn das sind meist ziemlich viele und schnell sind sie obendrein.
Eine gute Reaktion sollte man daher schon haben, wenn man seinen tapferen Helden mittels Touchscreen-Steuerrädchen durch die Grusel-Levels lenkt.
Mit "Metal Gear Solid Touch" hat es ein echter Konsolenhit auch aufs iPhone geschafft. In dem 3D-Shooter zieht Einzelkämpfer Old Snake wie gewohnt gegen feindliche Söldner zu Felde.
Anders als im Original geht es hier aber hauptsächlich ums Rumballern. Durch Ziehen und Drücken auf dem Touchscreen müssen alle Feinde eliminiert werden, bevor es einen selbst erwischt.
Auch wenn die Schleichelemente der Konsolenversion fehlen, macht der Titel dank super Grafik und gutem Gameplay auch auf dem Apple-Smartphone Spaß.
Sportlich geht es bei "Dance Dance Revolution" zu. Bei dem Tanzspiel sind vor allem Reaktionsfähigkeit und Rhythmusgefühl gefragt.
Während einer der insgesamt 20 Songs spielt, müssen die auf dem Bildschirm erscheinenden Pfeilsymbole zum richtigen Zeitpunkt gedrückt werden, damit ...
... man nicht aus dem Takt kommt und ordentlich Punkte absahnt. Klingt komisch, macht aber Laune. Besonders witzig ist der Shake-Modus, in dem man das ganze iPhone rhythmisch bewegen muss.
Wieder ein Konsolenhit fürs iPhone: "Need for Speed: Undercover" ist schon der zwölfte Teil der beliebten Rennspielreihe. Jetzt hat es der Klassiker auch aufs Smartphone geschafft und ...
... macht dort eine richtig gute Figur. Der Spieler schlüpft in Rolle eines Polizisten, der "undercover" im Schmuggler- und Autodiebe-Milieu recherchiert - so die Story. Im Spiel heißt das vor allem ordentlich Bleifuß geben.
Gesteuert wird der zuvor auserwählte Flitzer wunderbar einfach über die Bewegungssensoren. Dabei wird das iPhone wie ein Lenkrad benutzt. Das ist intuitiv und macht immer wieder Laune.
Renn-Sportlich geht es auch bei den "Space Bikers" zu. Wie der Name schon sagt, lenkt der Spieler einen der vier Charaktere ...
... auf einem Motorrad durch eine bunte Miniaturwelt mit vielen Hindernissen und Fallstricken. Das Ziel ist es, ...
... dabei möglichst viele der herumliegenden Gegenstände einzusammeln. Damit lässt sich ein Flugzeug reparieren, das einen ins nächste Level trägt. Putzig!
Auch "Tetris" gibt es inzwischen fürs iPhone. Das Kultspiel macht auch 25 Jahre nach seiner Erfindung noch süchtig. Etwas Staub hat es aber schon angesetzt.
Mit dem kostenlosen "Lux Touch" kommt das in die Jahre gekommene Brettspiel Risiko auch aufs iPhone. In dem Strategiespiel führt der virtuelle Warlord Kriege um die Vorherrschaft auf einer der Spielkarten.
Je größer die eroberten Gebiete werden, desto mehr Einheiten kommen schließlich jede Runde neu dazu. Die Version "Lux DLX" bietet übrigens zusätzliches Kartenmaterial, unter anderem auch von den USA.
Wer auf klassische Ballerspiele steht, wird auch "Blue Skies" mögen. Der Spieler steuert einen Hubschrauber über verschiedene Landstriche...
... und muss alle Gegner ausschalten. Die Landschaften, Gebäude und Gegner werden stets in der Draufsicht dargestellt, sind sehr detailliert und abwechslungsreich.
Gesteuert wird dank der iPhone-Bewegungssensoren wie mit einem Lenkrad, wodurch sich selbst Anfänger schnell zurechtfinden und sich der iPhone-Gamer auch ein wenig körperlich betätigt.
Ein weiteres Kultgame fürs iPhone ist "Bomberman Touch", die Smartphone-Umsetzung des Hudson-Klassikers von 1983. Wie eh und je muss Bomberman ...
... in unzähligen labyrinthartigen Levels Gegner durch gut getimte Explosion auslöschen und dabei aufpassen, nicht selbst zu Asche zu werden.
Die Extras, die manche Gegner hinterlassen, verhelfen dem knuddeligen Titelhelden dabei zu noch mehr Power und Durchschlagskraft. War immer spaßig und wird es wohl auch immer bleiben.
Ums richtige Einwickeln geht es bei "Zen Bound". In dem unkonventionellen iPhone Spiel von Chillingo müssen vorgegebene ...
... Gegenstände mit einem 50-Meter-Seil umwickelt werden. Dank der Bewegungssensoren funktioniert das prima und verhält sich sehr realistisch.
Am Ende sollte eine möglichst große Fläche des Gegenstandes von dem Strick bedeckt sein - je mehr, desto höher die Punktzahl. Eine kreative Idee und ein Spiel das süchtig machen kann.
Prima für ein kurzes Spiel zwischendurch ist "300 Bowl". Bei der Bowlingsimulation wird die Kugel durch Wischen des Fingers auf dem Touchscreen geworfen. Auch Kurven sind möglich. Ein Klassiker!
Bei "Aqua Forest" steht das Experimentieren im Vordergrund. Mit einem Werkzeugset werden eigene Levels angelegt. Anschließend wird getestet, wie sich Elemente wie Wasser, Feuer oder Sprengstoff darin verhalten. Interessant!
Wie der Name schon sagt, will "Real Racing" fast reales Renn-Feeling aufs iPhone bringen. Ganz gelingt das zwar nicht, ...
... aber dank super Grafik, tollem Gameplay und vielen Auswahlmöglichkeiten (Fahrer, Autos, Strecken, Rennmodi) ...
... kommt der iPhone-Raser zumindest dicht ran. Hobby-Raser können als getrost zugreifen.
Wer Bejeweled kennt, wird sich bei "Gemmed!" sofort heimisch fühlen. Anders als beim offensichtlichen Vorbild bereichern bei Gemmed! ...
... jedoch auch noch umherwuselnde Monster das Gameplay. Diese müssen durch geschicktes Umgruppieren der bunten Spielsteinchen zu einem vorgegebenen Ausgang gelotst werden.
Wie beim Genre-Vorbild werden dabei mindestens drei gleichfarbige Steine zu einer Linie vereint. Hat ein Monster den Ausgang erreicht, gibts zur Belohnung ein Powerup. Sehr spaßig!
Meine Burg, deine Burg - Bei "StickWars" muss der Spieler sein Schlösschen vor den immer wieder angreifenden Strichmännchen-Schergen schützen. Die werden "einfach" mit dem Finger ...
... durch die Luft und gegen die Burgmauer oder auf den Boden geschleudert, was ihnen den Garaus macht. Flinker Finger sind hier in jedem Fall gefragt. Später rücken die Angreifer dann auch mit martialischen Angriffsgeräten an.
"Galcon" ist ein hervorragendes Echtzeitstrategiespiel im Weltraumlook. Der Spieler muss mit seinen Raumschiffen alle gegnerischen Planeten erobern und zuvor ...
... dessen eigene Armada vernichten. Die Raumschiffe werden durch das Ziehen von Linien auf dem Touchscreen gesteuert. Besonders herausfordernd aber auch ...
... motivierend ist das Multiplayer-Spiel, bei dem man per UMTS gegen andere menschliche Gegner antreten kann. Das richtige Spiel für jeden iPhone-Strategen.
Bei "Enigmo" kommt der Heimwerker im iPhone-User zum Zuge. Aus vorgegebenen Elementen müssen möglichst zügig Maschinen gebaut werden, ...
... die eine Flüssigkeit über alle Hindernisse hinweg zum Ziel transportieren. In den komplexeren Levels kommen dabei die grauen Zellen ganz schön ins Schwitzen.
Gut gemacht ist insbesondere das realistische Verhalten der Flüssigkeiten. Je nach Art des Fluidums ändern sich auch dessen Fließeigenschaften. Konsolen-Klempner Mario hätte daran seine helle Freude.
"Touch Hockey: FS5" bringt das aus Spielhallen bekannte und immer wieder beliebte Tischhockey aufs iPhone.
Mit dem Finger muss man versuchen, den Puck in das Tor des Gegners zu schnipsen. Der iPhone-Touchscreen ist dafür wie gemacht.
Besonders spaßig ist das Spielen via W-Lan gegen einen echten Gegner aus Fleisch und Blut. Und das Beste zum Schluss: Das Spiel ist komplett kostenlos.
Sehr spaßig ist auch "JellyCar". In dem ebenfalls kostenlosen iPhone-Game muss der Spieler ein Auto durch verschiedene Hindernisstrecken lenken.
Dabei helfen die speziellen physikalischen Fähigkeiten des flexiblen Flitzers - und natürlich der Ideenreichtum seines "Fahrers".
An JellyCar begeistert nicht nur die witzige Comic-Grafik sondern auch das kreative Gameplay, bei dem Physik und Schwerkraft eine besondere Rolle spielen.
Witzige Grafik hat auch "Crayon Physics" zu bieten, nur muss man hier selbst verschiedene Gegenstände erschaffen.
Mit dem Finger werden auf den Bildschirm Kugeln, Quader, Bäume oder ganze Häuser gezeichnet. Diese reagieren dann ...
... wie echte Gegenstände auf die virtuelle Schwerkraft. Das Ziel des Spiels ist es, mit Hilfe der Gegenstände einen Ball anzustoßen und zu einem vorgegebenen Zielpunkt zu rollen.
Bei "Flight Control" wird der Spieler zum Fluglotsen. Auf einem kleinen Flughafen müssen die ankommenden Jets, Kleinflugzeuge und Hubschrauber sicher zur Landung gebracht werden.
Mit dem Finger werden Flugbahnen so aufs iPhone gezeichnet, dass die unterschiedlich schnellen Flugzeugtypen bei der Landung nicht miteinander kollidieren.
Erschwert wird dies dadurch, dass immer wieder neue Flugzeuge auftauchen und einen Platz in der Warteschleife beanspruchen. Knifflig, aber eine gute Idee.
"Topple" bringt das Turmbau-Spiel Jenga aufs iPhone. Der Spieler muss aus den vorgegebenen Steinen (Rechtecke, Dreiecke, L-Steine ...) einen möglichst hohen Turm errichten.
Die verschiedenartigen Steine machen dieses Unterfangen bereits zur wackligen Angelegenheit. Noch kniffliger wird es jedoch durch die unterschiedliche Basis, auf der gebaut werden muss.
Die Grafik im Comicstil ist einfach aber zweckmäßig. Besonders als Spiel zwischendurch ist Topple einfach super. Und: Das Spiel ist kostenlos.
Beim Geschicklichkeitsspiel "Blimp" muss ein Zeppelin durch insgesamt 20 Levels gesteuert werden. In jedem Level sind Arbeiter von einem Punkt zu einem Anderen zu transportieren.
Erschwert wird diese Aufgabe durch zahllose Hindernisse, die es zu überwinden gilt, und Feinde, die auszuschalten sind. Gesteuert wird der rote Ballon ...
... mit den Bewegungssensoren des iPhones. Ein ruhiges Händchen ist daher die Voraussetzung dafür, die Missionen erfolgreich zu beenden. Grafik und Sound von Blimp sind top und auch das Gameplay lässt keine Wünsche offen.
"Real Football" bringt Stadion-Feeling aufs iPhone. Sieht man von den Phantasienamen der Clubs und Fußballspieler ab, ...
... wurde großer Wert auf Authentizität gelegt. Grafik und Spielerbewegungen sehen toll aus. Die Manöver der Spieler bis hin zu Tricks und Kopfböllen sind WM-verdächtig und ...
... von Freundschaftsspielen über Ligaspiele bis zu Trainingsspielen sind auch verschiedenste Spielmodi möglich. Eine Empfehlung für jeden Fan des Rasensports.
Bei "Peggle" muss der Spieler alle namengebenden orangenen und blauen Pegs mit einer abgeschossenen Kugel vom Bildschirm putzen.
Bei Berührung verfärben sich die Punkte oder lösen sich auf. Zwischendurch gibt es immer wieder Powerups, die einem zusätzliche Fähigkeiten bescheren.
Seit 2007 wurde Peggle bereits mehr als 45 Millionen Mal auf andere Systeme heruntergeladen. Jetzt gibt's den kleinen Süchtigmacher auch für's iPhone.
Zwanzig Jahre ist es her, da kam "Sim City" auf den Markt und eroberte im Eiltempo die Herzen der Strategie- und Simulationsfans. Jetzt kommt der Klassiker auch aufs Smartphone.
Wie beim Original gilt es, aus dem Nichts eine florierende Großstadt zu formen. Dafür müssen Häuser, Straßen, Fabriken und Kraftwerke gebaut werden. Und man muss sich um die verschiedensten Bedürfnisse seiner virtuellen Einwohner kümmern.
Im Vergleich zum Original wurde die Grafik inzwischen natürlich gehörig aufpoliert und begeistert mit witzigen Details. Dank der prima Steuerung und dem noch immer fesselnden Spielprinzip steht dem Städtebau auf dem iPhone aber auch gar nichts im Wege.
Bei "Fieldrunners" muss sich der iPhone-Spieler der heranstürmenden Gegnerscharen erwehren. Das Ziel des Tower-Defense-Titels ist es, ...
... die Gegner vom Überwinden des Spielfeldes abzuhalten. Dafür stehen verschiede Geschütztürme zur Verfügung, die auf dem Spielfeld verteilt werden können.
Das herausfordernde Gameplay, die gute Grafik und die launigen Effekte sorgen bei den Feldflitzern für echtes Suchtpotential.
"Rolando" gehört nicht umsonst zu den erfolgreichsten iPhone-Titeln. In dem Plattform-Spiel müssen die in den 36 Levels umherliegenden Rolandos durch Drehen und Kippen ...
... zum Zielpunkt gebracht werden. Neben der gelungenen Steuerung und dem ideenreichen Gameplay begeistert auch die witzige und quietschbunte Grafik im Comicstil.
SimCity-Erfinder Will Wright hat mit "Spore Origins" noch ein weiteres Top-Game aufs iPhone gebracht. In der Evolutions-Simulation steuert der Spieler einen winzigen Einzeller, ...
... der sich durch Nahrungsaufnahme, Feindbegegnungen und erkämpfte Evolutionspunkte allmählich fortentwickelt. Gesteuert wird die digitale Mikrobe durch Drehen und Kippen des iPhone.
Dank der fantasievoll und farbenprächtig gestalteten Optik und des eingängigen Spielprinzips ist Spore Origins genau der richtige Spielspaß für unterwegs und zwischendurch.
Ein gute Idee schlecht umgesetzt oder eine schlechte Idee für gut gehalten: Ingenieuren und Managern passiert das ständig und so stapeln sich die Technik-Flops in den Lagerhäusern. Wir präsentieren einige besonders populäre Beispiele.
Die "HD DVD" sollte ab 2006 als Medium für hochauflösende Filme die DVD ablösen. Die Studios konnten sich mit der konkurrierenden Blu-ray-Technologie jedoch eher anfreunden und so kam für die HD DVD nach erbittertem Konkurrenzkampf Anfang 2008 das Aus.
Es war nicht das erste Mal, dass ein Film-Medium floppte. 1986 stellte Pioneer die "LaserDisc" vor. Die schallplattengroße "CD" fasste nur 60 Minuten Film. Zudem kosteten Videos nicht selten mehr als 100 Mark - zu viel für den Privatanwender.
Legendär ist auch das Scheitern der Videoband-Systeme "Betamax" von Sony und "Video 2000" von Philips. Beide standen Ende der siebziger Jahre in Konkurrenz zum VHS-System, welches von den Filmstudios bevorzugt wurde und sich schließlich durchsetzte.
Die digitale "DAT-Kassette" sollte in den 80er Jahren die in die Jahre gekommene analoge Compact Cassette ablösen. Erst Anfang der 90er Jahre wurden erste Geräte auch für Privatanwender bezahlbar. Die CD hatte sich dann jedoch bereits durchgesetzt.
In Japan ein Hit, in Europa ein Flop: Sonys "MiniDisc". Bereits 1991 auf den Markt gebracht, fristet die beschreibbare "Musik-Diskette" außerhalb Japans nur ein Nischendasein. Schuld daran ist insbesondere der Erfolg der Audio-CD.
Mitte der 90er Jahre brachte Iomega das "Zip"-Laufwerk auf den Markt. Die Disketten speicherten bis zu 100 MB und damit deutlich mehr als normale Floppy-Disks. Das Aufkommen der CD-Brenner ließ das Interesse an der Technik aber rasch nachlassen.
Ähnlich erging es der 1997 erschienen "SuperDisk" (Bild) mit bis zu 120 MB und der im gleichen Jahr veröffentlichten "HiFD" von Sony mit bis zu 200 MB Speicherkapazität. CD-Brenner waren bereits weit verbreitet und die neuen Disketten daher überflüssig.
Seit ungefähr fünf Jahren wollen uns Elektrogeräte-Hersteller weismachen, dass gute Kühlschränke auch ein LCD-Display brauchen. Bis heute ist diese "Vision" nicht wahr geworden. Multimedia-Eisschränke sind bisher Ladenhüter.
Auch den Erfolg der "Virtuellen Realität" konnte selbst Finanzminister Peer Steinbrück noch nicht entdecken. 3D-Brillen und anderes Zubehör geistern zwar seit Jahren durch die Messen, an für Endanwender interessanten Anwendungen fehlt es aber noch.
Auch alle Versuche der "Videotelefonie" gerieten bisher wegen hoher Preise, konkurrierender Standards und geringer Akzeptanz zum Rohrkrepierer. Mit dem Aufkommen von IP-Telefonie und Webcams feiert die Idee aber seit einigen Jahren ein Comeback.
Fernsehen überall und unterwegs, das war die Idee hinter "DVB-H" und "DMB". Beide Standards sind in Deutschland jedoch kläglich gescheitert: am mangelnden Interesse der Nutzer, am geringen mobilen TV-Angebot und an zu hohen Kosten.
Noch nicht ganz gescheitert aber angeknockt ist "Iridium". Das Satellitentelefon-System ermöglicht, an jedem Punkt der Erde telefonisch erreichbar zu sein. Die klobigen Telefone und die bis heute recht hohen Kosten schrecken jedoch viele Nutzer ab.
Ein weiterer Telefon-Flop kommt von Nokia. Das "N-Gage", eine Mischung aus Handy und Spielkonsole, kann technisch nicht mit anderen mobilen Spielgeräten mithalten. Zudem sieht das klobige Teil beim Telefonieren nicht wirklich schick aus.
Auch Nokias Smartphone "Communicator" floppte bei den Verbrauchern. Zunächst galten die "Ziegelsteine" mit eingebauter Tastatur als zu schwer und unhandlich. Inzwischen ist zudem die Konkurrenz auf dem Smartphone-Markt erdrückend geworden.
Ebenfalls erfolglos ist in Deutschland "Push-to-Talk", eine Funktion neuerer Handys (hier: Nokia N95). Sprachnachrichten können wie beim Funkgerät gleichzeitig an viele Empfänger geschickt werden. Die Anwender lassen die Möglichkeiten aber offenbar kalt.
Vor dem Siegeszug der Mobiltelefone sollten in Deutschland Pager wie "Scall", "Skyper" oder "Quix" das Bedürfnis der Menschen nach mobiler Erreichbarkeit stillen. Das Spielzeug der Banker und Ärzte konnte sich beim ...
... Normalverbraucher jedoch nie wirklich durchsetzen. Die Menschen sahen nicht ein, weshalb sie immer überall erreichbar sein sollen. Mit der massenhaften Verbreitung der Handys setzte ein Umdenken ein. Doch damit war auch die Pager-Technik hinfällig.
Zu unkomfortabel, zu langsam, zu teuer: Internet per "WAP"-Handy wird bisher kaum genutzt. Mit der Einführung von UMTS und Daten-Flatrates beginnt sich dies zu ändern. Doch die meisten Nutzer wollen lieber das "richtige" Internet anstatt des Abgespeckten.
Auch viele "Design-Handys" wie das Siemens Xelibri gerieten in den letzten Jahren zum Flop. Einerseits ist die Benutzung häufig ein Geduldspiel. Andererseits gibt es so viele verschiedene Geschmäcker, wie es Handy-Kunden gibt.
Ausgerechnet die Kult-IT-Marke Apple hat sich auch als Flop-Produzent einen Namen gemacht. So wurde die Produktion des klobigen, teuren und sieben Kilo schweren "Macintosh Portable" 1991 bereits nach zwei Jahren wieder eingestellt.
Der 1993 eingeführte PDA- und iPhone-Urahn "Newton" war zwar in vieler Hinsicht ein technologischer Vorreiter. An den Kassen ist er jedoch gefloppt, unter anderem weil er wegen anfänglicher Macken bei der Stifteingabe als fehleranfällig galt.
Ebenfalls seiner Zeit voraus war Apple 1994 mit der "QuickTake", der ersten Digitalkamera für Endverbraucher. Weil die Bildqualität mäßig war und die Fotos nur auf Apple-Rechnern betrachtet werden konnten, setzte sie sich dennoch nicht durch.
Apples "PowerCD" aus dem Jahr 1993 konnte als CD-Rom-Laufwerk, CD-Spieler und zur Wiedergabe von Foto-CDs verwendet werden. Weil immer mehr Rechner mit CD-Rom-Laufwerk ausgeliefert wurden, war das "PowerCD" jedoch schnell überflüssig.
"Pippin" war der Name der 1995 eingeführten Apple-Spielkonsole. Gegen die starke Konkurrenz von Sony PlayStation und Sega Saturn kam die zudem eher leistungsschwache Konsole jedoch nicht an.
Doch auch der ärgste Apple-Konkurrent Microsoft bringt kommerzielle Flops hervor. So konnte sich das seit 1985 gemeinsam mit IBM entwickelte Betriebssystem "OS/2" trotz einiger technischer Finessen nie wirklich auf dem Markt etablieren.
Mit "Windows ME" hatte Microsoft im Jahr 2000 eine besonders instabile und störanfällige Windows-Version auf den Markt gebracht. Anwender und Experten zerrissen die Version in der Luft und auch kommerziell blieb die "Millennium Edition" eher erfolglos.
Nicht viel besser erging es Microsoft mit dem aktuellen Betriebssystem "Windows Vista" - eigentlich ein großer Hoffnungsträger des IT-Riesen. Zu fehleranfällig, zu ressourcen-hungrig und zu wenig innovativ urteilten Kunden und Experten.
Auch der 2001 eingeführte "Tablet-PC" brachte Microsoft kein Glück. Die Begeisterung der Kunden über die Touchscreen-Notebooks ließ zu wünschen übrig. Bis heute fristen derartige Computer nur ein Nischendasein.
Mit dem "Zune"-Player will Microsoft seit 2006 im iPod-Wald wildern. Der Multimedia-Player konnte bisher aber keinen nennenswerten Marktanteil erringen. Schuld daran ist sicher auch die restriktive Rechte-Handhabung des Players.
Mit dem "CD-i" brachte Philips 1990 eine Mischung aus CD-Player und Spielkonsole auf den Markt. Weil dafür kaum gute Spiele erschienen und zudem die Konkurrenz groß war, konnte sich das Gerät nie durchsetzen.
Mit dem "CDTV" brachte Commodore, ein weiterer Experte für Technik-Flops, 1991 ein ganz ähnliches Gerät heraus. In dem Gehäuse eines CD-Spielers schlummerte ein echter Amiga 500. Auch hier besiegelte die Software-Flaute das Schicksal des Alleskönners.
Überhaupt hatte Commodore, das in den 80er Jahren mit dem C64 und dem Amiga 500 sagenhafte Erfolge feierte, in den Neunzigern das Glück verlassen. Der 1992 erschienene Billig-Amiga "Amiga 600" wurde ebenso zum Flop, wie alle Versuche ...
... in den lukrativen Büro- und Profianwender-Bereich vorzudringen. Gegen den Siegeszug der Personal Computer kamen die als Spielmaschinen verschrienen Amigas trotz Desktop-Gehäuse und aufgebohrter Technik (hier der Amiga 4000) nicht an.
Als Commodore 1992 mit dem - gegenüber dem Amiga 500 technisch verbesserten - "Amiga 1200" zumindest die Gamer-Schar wieder um sich scharen wollte, waren diese längst zu den inzwischen weit verbreiteten PCs abgewandert.
1993 kam mit dem "CD32" ein weiterer Flop. Mit einer Spielkonsole - auf der Basis eines Amiga 1200 - wollte Commodore nun auch im Konsolenmarkt mitmischen. Die Konkurrenz war jedoch übermächtig und so wurde das Gerät nur Monate später wieder eingestellt.
Commodores Erzfeind war Atari. Der Heimcomputer-Hersteller war mit dem Atari ST ab 1985 leidlich erfolgreich. Mit dem verbesserten "Falcon" sollte die Erfolgsgeschichte 1992 weitergehen. Gegen die leistungsfähigeren PCs war der Rechner jedoch chancenlos.
Auch Atari zog es 1993 auf den Konsolenmarkt. Nach dem Erfolg des Atari 2600 in den 80er Jahren brachte man 1993 den technisch hochklassigen "Jaguar" heraus. Die 64-Bit-Konsole wurde von Spieleherstellern jedoch kaum unterstützt und blieb daher erfolglos.
Bereits 1989 versuchte Atari, mit dem "Lynx" auch die mobilen Gamer zu beglücken. Der Game-Boy-Konkurrent hatte erstmals ein Farb-Display, verbrauchte aber auch viel Strom, war recht klobig, zu teuer und wurde nur mäßig von Spieleschmieden unterstützt.
In den 80er und 90er Jahren mischte die Spieleschmiede Sega erfolgreich im Konsolenmarkt mit. Der "Saturn" sollte 1994 dem Konkurrenten Nintendo das Wasser abgraben. Stattdessen scheiterte er aber am Erfolg eines Neulings: der PlayStation.
Mit der "Dreamcast" wollte Sega 1998 alles besser machen. Die Konsole bot erstmals Online-Fähigkeiten und war auch sonst sehr fortschrittlich. Der geballten Marketing-Macht von Sony für die PlayStation 2 konnten die Japaner aber nichts entgegensetzen.
Zum Flop wurde auch der 2006 eingeführte "Gizmondo" aus dem Hause Tiger Telematics. Die mobile Daddelkiste war technisch top, scheiterte jedoch an zu wenigen Spielen, einer schlechten Vertriebsstrategie und der starken Konkurrenz durch das Nintendo DS.
Auch im Rundfunk-Bereich gab es Innovationen, die scheinbar niemand braucht. In den 90er Jahren wurden Datendienste angeboten, die wie der Videotext mit dem TV-Signal übertragen werden. "Videodat" (Software) und "Intercast" (HTML-Seiten) ...
... blieben aber genauso erfolglos, wie das Digitalradio "DAB". Dieses konnte sich bei uns nie etablieren, sicher auch weil dafür spezielle Endgeräte notwendig sind. Eine Rolle dürfte auch spielen, dass das Radioangebot über UKW weit umfangreicher ist.

Fast 70 Prozent der Deutschen nutzen nach einer repräsentativen Umfrage inzwischen das Internet. Damit sind in Deutschland rund vier Prozent mehr Menschen "online" als im Jahr 2008, teilte die Initiative D21 in Berlin mit. Den Spitzenplatz belegt Bremen (74,2 Prozent), das Berlin auf Platz zwei verdrängte. Neben den drei Stadtstaaten - Bremen, Berlin, Hamburg - haben Baden-Württemberg und Hessen bei der Internet-Nutzung die Nase vorn. Schlusslichter sind Sachsen-Anhalt (60,7 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen, heißt es im (N)Onliner-Atlas.

Damit hat das Internet in Deutschland eine rasante Entwicklung genommen. Zu Beginn der repräsentativen Befragungen im Jahr 2001 nutzten es erst 37 Prozent der Bevölkerung. Bis heute hat sich die Zahl fast verdoppelt. Für die jüngsten Ergebnisse hat die Initiative D21 zwischen März und Mai 2009 rund 30 700 Menschen ab 14 Jahren telefonisch nach ihren Netz-Gewohnheiten befragt.

Europaweit nur Durchschnitt

Beim "Surfen" zeigt sich noch immer eine starke Abhängigkeit vom Lebensalter. Bis zum 40. Lebensjahr nutzen bis zu 95 Prozent der Befragten das Internet. Zwischen 40 und 50 Jahren sind es 67 bis 81 Prozent. Ab 60 Jahren geht nur noch knapp die Hälfte der Bundesbürger ins Netz, ab 70 Jahren nur noch ein Fünftel. Allerdings holt die Generation 60 plus auf: Im Vergleich zu 2008 gingen sieben Prozent mehr Senioren "online". In allen Altersgruppen nutzen Männer mit 76 Prozent das Internet häufiger als Frauen mit 62 Prozent.

In Europa nimmt Deutschland mit diesen Werten einen Mittelplatz ein. Spitzenreiter bleibt Island mit 90 Prozent Internet-Nutzern. In der EU liegen Schweden (88 Prozent) und die Niederlande (87 Prozent) vorn. Dagegen gibt es in Rumänien nur 29 Prozent "Onliner", in Bulgarien sind es 35 Prozent, in Griechenland 38 Prozent. Damit bleibe Europa "digital gespalten", heißt es in der Analyse. Die Initiative D21 ist ein Verein mit etwa 200 Mitgliedsfirmen und -organisationen. Nach eigenen Angaben ist sie "Europas größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft".

(dpa, N24)

30.06.2009 13:23 Uhr

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