Keine Zusatzbeiträge
Schmidt: Sparstrumpf der Kassen gut gefüllt
Bundesgesundheitsministerin Schmidt hat erneut Befürchtungen zurückgewiesen, dass die Krankenkassen bald Zusatzbeiträge erheben könnten. Diese haben genug Einnahmen und Rücklagen.
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) ist erneut Befürchtungen entgegengetretenhat , die Krankenkassen könnten angesichts ihrer schlechten Lage Zusatzbeiträge erheben. Nach neuesten Zahlen hätten die Kassen im Jahr 2008 sogar einen Überschuss von 1,4 Milliarden Euro erzielt, sagte Schmidt der "Passauer Neuen Presse". Damit haben die Kassen fast doppelt so viel eingenommen wie noch im März angenommen. Damals waren sie davon ausgegangen, der Überschuss aus dem Jahr 2008 würde 760 Millionen Euro betragen.
Damit verfügten die Kassen "über Rücklagen näher an fünf als an vier Milliarden Euro, also über einen gut gefüllten Sparstrumpf", sagte Schmidt. In diesem Jahr würden krisenbedingte Beitragsausfälle durch ein Bundes-Darlehen abgedeckt, welches wahrscheinlich erst Ende 2011 zurückzuzahlen ist, sagte Schmidt demnach. Die Kassen seien während einer Krise "noch nie in einer so sicheren Position gewesen".
(dpa, AP, N24)
02.07.2009 07:59 Uhr









