BIAC legt Angebot nach

Magna kommt Opel-Übernahme näher

Im Bieterrennen um die Opel-Übernahme hat Magna einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. Aber auch die Chinesen um BAIC haben ihr Angebot nachgebessert. Entscheiden will GM bis zum 15. Juli.

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Das Ringen um Opel geht weiter, aber die Richtung in die die Rüsselsheimer in Zukunft gehen werden, steht immer noch in den Sternen.
Opel bringt nun auch den Insignia Sports Tourer als ecoFlex-Variante
Die Karosserie bleibt äußerlich bis auf minimale Details unverändert
Unter der Haube arbeitet der 2.0 CDTI mit 160 PS
Die Bezeichnung am Heck kennzeichnet den Spar-Insignia
Die Sicke, die der Insignia in der Vordertür hat, befindet sich beim Astra im hinteren Portal
Schickes Heck mit schnittigen Rückleuchten, aber relativ schmaler Kofferraumöffnung
Kompakt ist relativ: Opel hat den Astra auf 4,42 Meter verlängert
Im Gegensatz zum Insignia setzt der Astra auf weniger Chrom im Grill
Der neue Astra bekommt das Logo mit Firmen-Schriftzug
Die hakenförmigen Tagfahrlichter kennt man bereits vom Insignia
Zusammenspiel von Licht und Kanten am Astra-Heck
Gut zu sehen: Die formale Spannung zwischen Seiten- und Heckfenster
In Sachen Innenraumverarbeitung soll der neue Astra Maßstäbe setzen
Das Layout des Armaturenbretts kennt man bereits vom Insignia
Die Instrumente werden rot hinterleuchtet
Astra-Mittelkonsole mit vielen Knöpfen und indirekter Beleuchtung
Die Sicht nach hinten wird durch die breite C-Säule eingeschränkt
Auf den Zeichenbrettern sah das Astra-Cockpit noch geschwungener aus
Auf dieser Skizze erkennt man die sichelförmigen Elemente des Astra-Innenraums
Extrem schnittig: Die Designentwürfe zum neuen Astra
Die verlängerte Dachlinie soll den Abtrieb erhöhen
Komplett rote Gläser lassen die Rückleuchten wertvoller wirken
Designvorbild beim Übergang der C-Säule zum Heckfenster war das Kadett B Coupé von 1966
Auffällig gestaltet sind die vorderen Lichteinheiten
Rot-schwarze Leuchten kennzeichnen das Heck
Bereits auf der Frankurter IAA 2007 zeigte Opel die Elektrostudie Flextreme
So sieht der Chevrolet Volt aus
Bis vor kurzem war nur diese schemenhafte Aufnahme des Ampera bekannt
Das Cockpit mit Batterieladeanzeige fällt sehr futuristisch aus
Der Flextreme besaß neben dem E-Antrieb auch noch einen 1,3-Liter-Dieselmotor
Das Heck fällt relativ wuchtig aus
Im Jahr 2010 soll der Volt auf den US-Markt kommen
Futuristisch geht es im Innenraum des Ampera zu
In der Mittelkonsole gibt es ein großes Multifunktions-Display
Typisch Studie: Das ultramoderne Cockpit hat es nicht in die Serienvariante geschafft
Der Ampera ist ein Fließheckmodell mit großer Heckklappe
Oples erstes Elektroauto hört auf den Namen Ampera
In dieser Form wurde der Volt Anfang 2007 erstmals als Studie gezeigt
"Betankt" wird der Ampera über eine herkömmliche Steckose
Vor dem linken Außenspiegel befindet sich der Anschluss für das Stromkabel
Ein großes Glasdach lässt viel Licht in den Innenraum
Hinter dem Opel Ampera verbirgt sich die Europavariante des Chevrolet Volt
Am Heck weist die Modellbezeichnung darauf hin, dass hier elektrisch gefahren wird
Ähnlich wie im neuen Opel Insignia gibt`s auch im Volt ein umlaufendes Armaturenbrett
Der Volt ist 4,40 Meter lang
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Die vier Opel-Brüder mit dem "Quintuplet". Vier Jahre nach dem Tod des Vaters Adam Opel bauten die Söhne Carl und Wilhelm im Jahr 1899 den ersten Opel-Patent-Motorwagen.
Lange bevor Autos vom Band rollten, stellte die Firma Fahrräder her.
Als erster Opel rollt der "Lutzmann" im Jahre 1899 aus der Opel-Fabrik. 4 PS, Einzylinder-Heckmotor mit Wasserkühlung, nach den Plänen des Dessauer Hofwagenbaumeisters Friedrich Lutzmann ähnelt er einer Pferdekutsche.
Der "Opel Doktorwagen" vom Typ Torpedo aus dem Jahr 1911.
Ein Opel Laubfrosch aus dem Jahr 1924 läuft immer noch. Passend zum Namen ist auch die Farbe gewählt.
Fließbandproduktion im Jahr 1924 bei der Adam Opel AG.
Heute übernehmen Präzisionsroboter viele Aufgaben in der Autoproduktion.
Aus den Jahren 1933 und 1939 stammen das 1,2 Liter-Fahrzeug (links) und der "Admiral" mit 3,6 l-Motor (rechts).
Mit ihrem "Opel Super 6 Cabriolet" aus dem Jahre 1937 nehmen die Besitzer an Rallyes teil, die oft weit über 2000 km reichen.
Auf Ausstellungen immer ein Hingucker sind die Opel mit jeder Menge Chrom.
Mit seinem Opel Rekord aus dem Jahr 1956 fährt Hilmar Born vom Opel-Museum Herne am 18.10.2004 am Opel-Werk I in Bochum vorbei. Er brachte Brötchen und Getränke für die Mitarbeiter. Die Opelaner streiken gegen betriebsbedingte Kündigungen.
Der Opel Olympia aus dem Jahre 1964 im Gespann mit einem aufklappbaren historischen Wohnwagen Heiser-Austermann "Knospe".
Ohne Höhenangst - die sogenannte Hydra-Matic verbesserte auch die Bergsteigfähigkeit des Opel-Kapitän.
Mehr als nur ein Name: In den 60ern spiegelten die Modellbezeichnungen auch den sozialen Aufstieg wieder. Dem Opel-Modell Kadett etwa folgten in der Hierarchie der Kapitän, Commodore und Admiral.
Generationstreffen - vom Vorkriegskadett bis zum Opel Kadett E.
Große Klappe beim Kadett A.
Wagen wie der von 1972 bis 1977 gebaute Opel Commodore B GS/E wecken heute nostalgische Gefühle.
Den Commodore GS gab es auch mit verbreiterten Kotflügeln, das Auge fährt schließlich mit.
Der Auftritt des Opel Admiral wurde von dem mächtigen, chrombeladenen Kühlergrill bestimmt.
Up, and down. Der Admiral als Lowrider. Ein fast amerikanisches Auto.
Den Opel Ascona B in verschiedenen Motorisierungen für den Normalfahrer und . . .
. . . auf Basis des Ascona 400 als erfolgreiche Rallye-Version. Mit dem Wettbewerbsmodell gewann Walter Röhrl für Opel die Rallye-Weltmeisterschaft.
Der Manta in der Mitte - die Opel Coupe-Familie vom Rekord bis zum Tigra.
Der Manta mit "Kriegsbemalung" - für Fahrer, die es rasant mochten, gab es die stärkeren Versionen mit der schwarzen Kühlerhaube.
Gerade der Manta wurde gern “verbastelt“ und geriet dadurch eine Zeitlang zum Witz.
Wie hier beim Kadett älteren Baujahrs sind breite Schlappen und schickes Räderwerk oft die ersten Tuning-Maßnahmen.
Der Astra hat den Kadett abgelöst und war gerade als Cabrio-Version sehr begehrt.
Markante Schweller und Schürzen - den neuen Opel Astra OPC kennzeichnet eine im Vergleich zum Basis-Astra dynamischere Optik.
Zur Zeiten der Finanzkrise sitzt das Geld nicht so locker. Ob sich das Fahrzeug, ein Opel-Corsa mit 25.000 Kilometern, jedoch verkaufen lässt, ist fraglich.
Der Opel Corsa B lief in den Jahren 1993 bis 2000 vom Band.
Ein beliebtes Fahrzeug der Mittelklasse, der Opel Vectra in der zweiten Generation
Der Vectra in der Deutschen Supertourenwagen-Meisterschaft. Opel hat dort viele Erfolge erzielen können.
Auf Basis der Lotus Elise baut Opel den Speedster. Eine Hommage an den Opel GT.
Bei Bedarf auch oben ohne ist der TwinTop mit seinem faltbaren Metalldach.
Der Opel Insignia ist Auto des Jahres 2009 und . . .
. . . hat wie sein Vorgänger Vectra viel Platz für Familien.
Wem der kleine Corsa zu langsam ist, greift zum Corsa OPC und tief ins Portemonnaie.
So könnte die Zukunft aussehen. Eine Studie, angetrieben mit Brennstoffzellen, . . .
. . . damit unsere Kinder in einer sauberen Umwelt noch Spaß mit sauberen Autos haben.

Im Bieterrennen um die Übernahme von Opel hat der Favorit Magna eine weitere wichtige Hürde genommen. Der US- Autokonzern General Motors (GM) verzichtet nach Angaben aus Verhandlungskreisen auf eine Rückkaufoption für seine frühere Tochter. Damit sei ein weiterer Stolperstein aus dem Weg geräumt, sagte ein Insider am Freitag.

BAIC bessert Opel-Angebot nach

Unterdessen wollte der chinesische Autobauer BAIC eine nachgebesserte Offerte für Opel präsentieren. Ein verbindliches Angebot solle binnen zwei Wochen folgen, berichtet die "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) unter Berufung auf Kreise des Pekinger Unternehmens. Der kanadisch-österreichische Zulieferer sieht sich in den Verhandlungen auf einem guten Weg. Auch bei der Forderung Magnas, von GM das Exklusivrecht für das Russland-Geschäft mit der Marke Chevrolet zu übernehmen, gebe es Fortschritte, hieß es in den Kreisen. Ein Ergebnis sei aber noch nicht erzielt worden.

GM hält am 15. Juli fest

Das Unternehmen hält an dem für einen Vorvertrag angestrebten Datum 15. Juli fest. Ein mögliches neues Angebot aus China treibe den Verantwortlichen von Magna keine Schweißperlen auf die Stirn, sagte der Insider. Manager von BAIC hatten in den vergangenen Wochen die Bücher von Opel geprüft und sich am Rüsselsheimer Stammsitz des Unternehmens umgeschaut. Angeblich verlangen die Chinesen nur 4 Milliarden Euro staatliche Kreditbürgschaften - und damit etwas weniger als ihre Bieterrivalen, das Konsortium um Magna und die Investmentgesellschaft RHJ International.

Betriebsrat lehnt "Rückkaufoptionen" ab

Noch am Mittwoch hatte der Opel-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Klaus Franz das Thema "Rückkaufoption" als eine der schwierigsten Punkte in den Verhandlungen zwischen Magna und GM bezeichnet. Magna-Vorstandschef Siegfried Wolf hatte betont, sein Unternehmen werde dieser Forderung sicher nicht zustimmen. Nach den bisherigen Plänen des Zulieferers bleibt GM mit 35 Prozent an Opel beteiligt, Magna strebt eine Beteiligung von 20 Prozent an, weitere 35 Prozent sind für den Partner Magnas, die russische Sberbank, vorgesehen. Allerdings wird die Sberbank nach Angaben des Opel-Betriebsrats seine Stimmrechte an Magna übertragen.

RHJ International und BAIC keine ernsthaften Bieter

Nach Einschätzung von Betriebsratschef Franz sind allerdings weder RHJ International noch BAIC ernsthafte Bieter. Aus den Umfeld von General Motors in den USA verlautete indes, dass die frühere Opel- Mutter General Motors (GM) weiter Gespräche auch mit BAIC und RHJ führt. Auch der Staatssekretär des Bundeswirtschaftsministeriums, Jochen Homann, betonte am Freitag auf einer Auto-Konferenz in München, dass noch immer mehrere Interessenten im Rennen seien: "Vorfestlegungen gleich welcher Art verändern die Verhandlungsposition zum Vorteil eines Bieters und zum Nachteil des Steuerzahlers."

Verhandlungen mit Magna am weitesten fortgeschritten

Im Moment seien die Verhandlungen mit Magna am weitesten fortgeschritten und am aussichtsreichsten, aber man wisse nicht, wie sie sich weiter entwickelten. Homann verwies darauf, dass die Verhandlungen vom bisherigen Mutterkonzern General Motors (GM) geführt würden. Die Politik habe im Anschluss die Aufgabe, das Ergebnis zu beurteilen. Das vorgelegte Konzept müsse staatliche Bürgschaften und Kredite rechtfertigen sowie mit den Beihilferegeln der EU zusammenpassen.

Weiss: Sberbank und GAZ nicht "allerkräftigsten Partner"

Der Präsident der Deutsch-Russischen Außenhandelskammer (AHK), Heinrich Weiss, äußerte Bedenken an einer Übernahme von Opel durch Magna und seine russischen Partner. "Die Bemühungen um eine Überlebensstrategie für Opel sind dilettantisch. Es ist verantwortungslos dem Steuerzahler gegenüber, diese maroden Strukturen am Leben halten zu wollen", sagte Weiss in Moskau. Neben Magna seien die russische Sberbank und der Autobauer GAZ in der derzeitigen Krise nicht die "allerkräftigsten Partner".

Magna und Partner wollen als Mehrheitseigner mit Hilfe von Opel- Technologie auf dem als aussichtsreich geltenden russischen Automobilmarkt expandieren. Experten in Moskau bezweifeln allerdings, dass der von russischer Seite einkalkulierte Technologietransfer zum Nutzen des hoch verschuldeten und abgewirtschafteten GAZ-Konzerns funktioniert. Nach Ansicht des AHK-Präsidenten ist ein natürlicher Strukturwandel im Automobilsektor unausweichlich: "Bei Überkapazitäten müssen eben die schwächsten Strukturen ausscheiden."

(dpa, N24)

03.07.2009 15:30 Uhr

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