Krankenkassen-Fusion

Barmer und GEK führen offenbar Gespräche

Die Krankenkassen Barmer und Gmünder Ersatzkasse planen laut einem Medienbericht die Fusion. Dadurch entstünde die größte Krankenkasse Deutschlands. Weitere Kassen planen ähnliche Schritte.

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Unter den deutschen Krankenkassen zeichnen sich Fusionen ab. Die Barmer Ersatzkasse und die Gmünder Ersatzkasse führen angeblich bereits Gespräche.

Die Barmer Ersatzkasse und die Gmünder Ersatzkasse (GEK) sprechen nach Informationen der Zeitung "Die Welt" aus Kassenkreisen über eine Fusion. Mit zusammen 8,5 Millionen Versicherten wäre diese neue Kasse dann die bundesweit größte. Als möglicher Termin für einen Zusammenschluss werde der 1. Januar 2010 genannt. Weder die Barmer noch die GEK wollten die Pläne bestätigen. "Über Fusionen redet man nicht. Wenn es sie geben soll, dann macht man sie", sagte Barmer-Sprecher Thorsten Jakob. Man stehe dem Zusammenschluss mit anderen Kassen aber offen gegenüber.

GEK-Sprecher Kai Behrens sagte, für seine Kasse seien Fusionen "derzeit kein Thema". Sie wolle möglichst eigenständig bleiben. Die GEK hat 1,7 Millionen Versicherte, die Barmer 6,8 Millionen. Am Freitag hatten drei Betriebskrankenkassen aus Baden-Württemberg und Hessen angekündigt, sich zur BKK Gesundheit zusammenschließen zu wollen. Durch die Fusion der BKK Gesundheit (Balingen), der BKK Fahr (Gottmadingen) und der Taunus BKK (Frankfurt/Main) soll vom 1. Januar 2010 an mit 1,5 Millionen Versicherten die bisher größte BKK entstehen, teilten die Kassen mit.

(dpa, N24)

04.07.2009 09:02 Uhr

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