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WM-Stadien

Hier rollt der Ball 2010

Südafrika putzt sich für sein Fußball-Fest heraus: In zehn zum Teil neu erbauten Stadien wird die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 steigen. N24.de stellt die WM-Arenen vor.

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Die WM-Partien in Südafrika werden in zehn Stadien ausgetragen: Zwei davon stehen in Johannesburg, die anderen in acht weiteren Gastgeberstädten.
Soccer City in Johannesburg: Nachdem das ursprüngliche Stadion abgerissen wurde, entsteht nun auf seinem Fundament eine neue, größere Arena. Hier wird das Finale der WM 2010 steigen, ...
... bei dem etwa 94.700 Fans dabei sein können.
Das zweite Stadion in Johannesburg ist Ellis Park. Es wurde 1928 zunächst als Rugbystadion erbaut, 1982 dann abgerissen und ausschließlich für Rugbyspiele wieder neu gebaut.
Nun wird es aber auch für die Fußball-WM genutzt. Nur kleine Umbauten waren nötig, so dass bereits beim Confed Cup im Juni 2008 Spiele dort ausgetragen werden konnten.
Bloemfontein ist die Hauptstadt der Provinz Freestate und die sechstgrößte Stadt Südafrikas. Die WM-Spiele werden hier im Free-State-Stadion stattfinden.
Die Zuschauer können sechs Spiele von etwa 48.000 Plätzen aus verfolgen.
Architekt Robert Hormes, Projektleiter für den Bau von Kapstadts WM-Stadion, auf der Baustelle. Er hat im Auftrag des deutschen Architekturbüros Von Gerkan, Marg und Partner wesentlichen Anteil ...
... an der Gestaltung der hochmodernen Sportarena, die in Kapstadts Vorort Green Point errichtet wird.
Die Fans werden dort nur wenige Meter vom Ozean entfernt sein, mit der eindrucksvollen Kulisse der Kapstädter Berge im Hintergrund.
Nach der Fertigstellung kann das Green-Point-Stadion rund 70.000 Fans beherbergen.
Das Nelson-Mandela-Bay-Stadion ist für 46.000 Zuschauer ausgelegt und steht in Port Elizabeth. Es verfügt über 150 VIP- und 60 Business-Logen.
Das moderne Stadion wurde ebenfalls unter Federführung des deutschen Architekturbüros gebaut.
Beim Errichten mussten besonders die Witterungsbedingungen der Gegend beachtet werden. Das Dach dient nicht nur dem Schutz vor Regen, ...
... sondern soll vor allem auch den häufig auftretenden Wind abhalten.
Diese Grafik von R&L Architects Interiors zeigt das Mbombela Stadion in Nelspruit.
Es liegt ca. 7 Kilometer vom Stadtzentrum und 12 Kilometer vom Flughafen Kruger-Mpumalanga entfernt.
Das Stadion hat seinen Namen von der Kommune, zu der auch die Stadt Nelspruit gehört. Mbombela bedeutet wörtlich "viele Menschen zusammen auf kleinem Raum".
Die Architekten haben die klassische Form eines abgerundeten Rechtecks gewählt, so dass allen Zuschauern beste Sicht garantiert ist.
Durban: Das Moses-Mabhida-Stadion wird an der Stelle errichtet, wo früher das inzwischen abgerissene King's-Park-Stadion stand.
Optisch wird es von zwei großen Stahlbögen geprägt, die das gesamte Stadiondach überspannen.
Mit seinen drei Rängen wird es Bestandteil des King-Park-Sportzentrums in Durban, in dem man auch Rugby oder Golf spielen kann.
Das Stadion wird nach der Fertigstellung eine Kapazität von mindestens 70.000 Plätzen haben. Damit ist es das zweitgrößte der fünf neu gebauten WM-Arenen.
Rustenburg: Der Royal Bafokeng Sports Palace wurde nach dem Volk der Bafokeng benannt, das im Gebiet rund um Rustenburg lebt.
Zur WM 2010 können hier rund 42.000 Ballhungrige Platz nehmen.
Das Peter-Mokaba-Stadion in Polokwane ist mit 45.000 Plätzen eine der kleineren Arenen, die für die Fußball-WM komplett modernisiert und ausgebaut werden. Benannt ist das Stadion nach dem bedeutenden afrikanischen Politiker Peter Mokaba.
Pretoria: Die offizielle Hauptstadt der Republik Südafrika empfängt zur WM 2010 Fußballanhänger aus aller Welt im Loftus-Versfeld-Stadion.
Es ist bereits erprobt in der Austragung wichtiger Sportveranstaltungen, denn ...
... es gehörte zu den vier Austragungsorte des Konföderationen-Pokals. Kapazität: 52.000 Plätze.
Obwohl noch nicht alle Stadien fertig sind: Nach Ansicht von FIFA-Präsident Sepp Blatter ist Südafrika ...
... technisch bereit für die WM. "Ich bin stolz - und auch Südafrika kann stolz darauf sein - dass die technischen Anlagen bereit sein werden; daran gibt es keinen Zweifel", sagte er in einem Interview des südafrikanischen Fernsehsenders SABC1.
Damit kann die Vorfreude auf Südafrikas Fußballfest ja weiter steigen.
Er ist der bislang letzte Neuling in der Ära Joachim Löw: Der Stuttgarter Christian Träsch gab beim 7:2-Tespielsieg in Dubai gegen die Vereinigten Arabischen Emirate sein Debüt im Nationaltrikot.
In seiner gut dreijährigen Amtszeit hat der Bundestrainer damit bereits 29 Profis in die Nationalelf berufen.
Die Schar der Neulinge stieg während der Asienreise Anfang Juni 2009 noch einmal an, als zahlreiche Stammkräfte absagen mussten. So kam auch VfB-Stürmer Cacau ...
... zu seinem ersten Länderspieleinsatz. Erst kurz davor hatte er seinen deutschen Pass bekommen und konnte in Asien mit dem nun ehemaligen VfB-Kollegen Mario Gomez gemeinsam auf Torejagd gehen.
Der Wolfsburger Christian Gentner lieferte im Meisterschaftsendspurt eine derart überzeugende Leistung ab, dass er während der Asienreise sein Debüt geben durfte, genauso wie ...
... Schalkes Torhüter Manuel Neuer. Damit ist auch der harte Kampf um die Nummer eins im deutschen Tor mit Blickrichtung WM 2010 eröffnet.
Er war der erste Neuling unter Löw: Manuel Friedrich, damals noch beim FSV Mainz, inzwischen bei Bayer Leverkusen aktiv. Er lief im August 2006 erstmals für Deutschland auf.
Im selben Spiel stand auch Malik Fathi, damals Hertha BSC Berlin, erstmals für Deutschland auf dem Platz. Es blieb bis dato bei diesem einen Spiel, Fathi spielt inzwischen für Spartak Moskau.
Debütant im Oktober 2006 gegen Georgien: Der Bremer Clemens Fritz.
Auch HSV-Mittelfeld-Ass Piotr Trochowski lief in diesem Spiel erstmals für Deutschland auf, ...
... genauso wie Jan Schlaudraff, damals noch in Aachen unter Vertrag. Nach seinem desaströsen Jahr beim FC Bayern München geht er inzwischen für Hannover auf Torejagd - und ist vielleicht bald wieder ein Kandidat für Joachim Löw.
Auch der Wolfsburger Alexander Madlung lief 2006 erstmals für Deutschland auf. Bisher kam er auf zwei Einsätze.
Mario Gomez feierte im Februar 2007 beim 3:1-Erfolg gegen die Schweiz seinen Einstand. Seine zwischenzeitlich torlose Durststrecke ging beim 7:2-Sieg gegen die Vereinigten Arabischen Emirate zu Ende: Der Neu-Bayern-Stürmer steuerte einen Viererpack bei.
Im selben Spiel gab der Stuttgarter Roberto Hilbert sein Debüt, er kommt bislang auf elf Einsätze im deutschen Trikot.
Gleich drei Leverkusener Spieler kamen im März 2007 gegen Dänemark zu ihrem ersten Einsatz: Simon Rolfes, ...
... genauso wie Stürmer Stefan Kießling ...
... und Gonzalo Castro.
Noch ein Leverkusener, der aber noch in Diensten des 1. FC Köln stand, als er sein erstes Länderspiel absolvierte: Patrick Helmes ist seit 2007 in der Nationalmannschaft dabei.
Der Schalker Christian Pander streifte sich im August 2007 erstmals das deutsche Trikot über. Es war ein Aufeinandertreffen mit England, Deutschland siegte 2:1.
Debütanten 2008 gegen Österreich: die Schalker Heiko Westermann...
... und Jermaine Jones. Der Mittelfeldspieler besitzt aber zwei Pässe und hat dem DFB die Freundschaft inzwischen aufgekündigt. Er kickt nun für die amerikanische Nationalmannschaft.
Dieser Dribbelkünstler überzeugte in seinem ersten Länderspiel-Einsatz gegen Weißrussland im Mai 2008: der (Noch)-Gladbacher Marko Marin.
Serdar Tasci vom VfB Stuttgart durfte bereits acht Mal Nationalmannschaftsluft schnuppern - erstmals im August 2008 gegen Belgien.
Im Kampf um die dauerhafte Nummer eins im deutschen Tor gab er einen überzeugenden Einstand: René Adler stand im Oktober 2008 beim 2:1-Sieg gegen Russland erstmals zwischen den Pfosten.
Er war bereits für die U21 im Einsatz und kam 2008 gegen England zu ersten Länderspielehren: der Hoffenheimer Marvin Compper.
Diese Hoffnungen hatte sich auch sein Vereinskollege Tobias Weis gemacht, das England-Spiel musste er sich aber von der Bank aus anschauen. Sein Debüt gab er 2009 während der Asienreise.
Noch ein Debütant 2008 gegen England: Abwehrspieler Marcel Schäfer, der vier Jahre lang in Diensten des TSV 1860 München stand und 2007 nach Wolfsburg wechselte. Dort fiel er in der Meisterschaftssaison mit guten Leistungen auf.
Auch er mischt mit im Kampf um den Platz im deutschen Tor: Bremens Keeper Tim Wiese kam gegen England 2008 zu seinem ersten Länderspieleinsatz.
Der Hoffenheimer Andreas Beck schlüpfte im Februar 2009 erstmals ins Nationaldress. Seinen ersten Einsatz bekam er im Testspiel gegen Norwegen, das die Deutschen 0:1 verloren.
Bei diesem Grottenkick absolvierte auch Mesut Özil sein erstes Länderspiel. Es blieb bislang das einzige - der DFB-Pokal, den er später mit Werder Bremen holte, dürfte darüber etwas hinwegtrösten.
Nicht übermäßig schön, aber erfolgreich: Deutschland liegt nach dem 2:0-Erfolg über Wales in der WM-Qualifikation weiter komfortabel im Rennen.
Auf der Stürmerposition hatte Joachim Löw an Mario "Chancentod" Gomez festgehalten: Der Stuttgarter spielte von Beginn an.
Die wichtige Frage für die deutsche Elf: Konnte Gomez seine torlose Zeit endlich überwinden? Die Waliser hatten ihn jedenfalls als Objekt der Wettbegierde entdeckt.
Wie erwartet ging es zunächst hart zur Sache, hüben ...
... wie drüben.
Dann die 11. Minute: Michael Ballack hält einfach mal voll drauf - und trifft. Wie gegen Liechtenstein sorgt der Kapitän ...
... damit für die frühe, beruhigende Führung.
Danach gaben die Deutschen das Spiel etwas aus der Hand. So stand Wales nach 20 Minuten nach einer Großchance durch Robert Earnshaw (im Bild mit Andreas Beck) kurz vor dem Ausgleich.
Richtig Schwein hatten die Deutschen nach 26 Minuten: Wales hätte nach dem Foul von Tasci an Joe Ledley (im Bild) einen Strafstoß bekommen müssen. Doch der Schiedsrichter pfiff nicht.
So meldeten sich die Deutschen mit guten Chancen durch Gomez und Podolski zurück, die knappe Führung konnten sie bis zur Pause aber nicht mehr ausbauen.
Mario Gomez agierte glücklos, ...
... wie zuletzt hatte er auch in Hälfte eins gegen Wales die Seuche am Fuß. Bis zur 48. Minute: ...
... Da schießt Gomez immerhin ein halbes Tor. Er erkämpft sich den Ball an der Torauslinie und legt nach innen. Der Waliser Pechvogel Ashley Williams netzt ins eigene Tor zum 2:0 für Deuschland ein.
Michael Ballack gratuliert dem erleichterten Gomez.
Insgesamt blieb die zweite Hälfte ereignisärmer, sowohl Wales als auch die Gäste kamen noch zu einigen Chancen - weitere Tore fielen aber nicht.
Ein rundum zufriedener Bundestrainer sieht anders aus, doch es bleibt die Tatsache: Hauptsache gewonnen.

(N24)

07.07.2009 11:13 Uhr

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