Ausgesessen

Frau "aus Angst" an Toilette festgewachsen

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Zwei Jahre lang hat eine 35-jährige Frau im US-Staat Kansas nach Polizeiangaben auf einer Toilette im Badezimmer ihres Freundes gesessen - und war letztendlich mit dem Sitz verwachsen.
Rund 800 Teilnehmer kamen zur so genannten "Gemüseschlacht" auf der Oberbaumbrücke in Berlin. Nach dreijähriger Pause fand die traditionelle Veranstaltung...
...zwischen Kreuzbergern und Friedrichshainern am Sonntag wieder statt. Unter der sengenden Sonne bewarfen sie sich stundenlang...
...mit altem Obst, Gemüse, Wasserbomben und Mehl. Die als Demonstration angemeldete Schlacht zwischen den Berliner Stadtteilen Friedrichshain und Kreuzberg geht auf...
...die Berliner Bezirksgebietsreform Ende der 90er Jahren zurück. Damals wurden Friedrichshain und Kreuzberg im Rahmen einer Verwaltungsreform zu einem Bezirk zusammengefasst.
Die Teilnehmer der diesjährigen "Gemüseschlacht" hatten sich zum Teil mit fantasievollen selbst gebastelten Helmen und Schutzschilden sowie mit Taucherbrillen ausstaffiert.
Bei der letzten "Gemüseschlacht" im Jahr 2005 hatten die Kreuzberger verloren. Umso mehr hofften sie nun auf eine Revanche. Aber...
...den Sieg trugen nach Polizeiangaben erneut die Friedrichshainer davon. Was blieb, war jede Menge vergammeltes und zermatschtes Gemüse.
Die Berliner Stadtreinigung (BSR) kümmerte sich um die stinkenden Reste. Bis zur nächsten Schlacht in einem Jahr hat sie nun erstmal wieder ihre Ruhe.
Die Metaller kommen. Drei Tage lang bevölkern sie das kleine schleswig-holsteinische Dorf Wacken.
75.000 Fans feiern in diesem Jahr das "W:O:A".
Ungleich, aber in Harmonie verbunden: die Wackener und die Metaller.
Schlange stehen im "Dorfkonsum". Die Jungs lassen die Kasse klingeln.
Toast und Ketchup bleiben Nebensache. Bier ist das Lebenselixier.
Die Feuerwehrkapelle von Wacken eröffnet das Festival.
Headbanging zu Volksmusik ist nicht alltäglich, in Wacken aber Tradition.
Auch das gehört dazu.
Der Nachwuchs ist auch angereist. Früh übt sich, wer ein echter Metaller werden will.
Das Bier fließt bei Sonnenschein zwar schneller die Kehle hinunter.
Doch was wäre „Wacken“ ohne Regen?
Metaller lieben Schlammschlachten. Macht die Sache eben martialisch.
Und passt gut zum Auftritt von "Iron Maiden".
Die Band ist in der Szene eine Legende.
Nach "Iron Maiden" geht die Party richtig los. Rund 80 Bands stehen auf dem Plan.

Zwei Jahre lang hat eine 35-jährige Frau im US-Staat Kansas nach Polizeiangaben auf einer Toilette im Badezimmer ihres Freundes gesessen - und war letztendlich mit dem Sitz verwachsen. Sie habe unter einer Phobie gelitten und das Bad deswegen nicht mehr verlassen wollen, erklärte ihr Freund in einem Telefoninterview. Beide hätten weiterhin eine ganz normale Beziehung geführt, die sich eben im Badezimmer abgespielt habe.

Polizisten schraubten den Sitz ab und brachten die Frau in eine Klinik, wo sie operativ von dem Sitz getrennt wurde. "Sie war nicht angeklebt, sie war nicht gefesselt", sagte der Polizist Bryan Whipple. Offenbar sei die Haut der Frau um den Sitz herum gewachsen. "Es ist kaum vorstellbar", fügte der Beamte hinzu. "Ich habe immer noch Schwierigkeiten, mir das vorzustellen."

Die Polizei wurde am 27. Februar von dem Freund der Frau angerufen. Er habe gesagt, "dass irgendetwas mit seiner Freundin nicht stimmt", teilte Whipple mit. Der Freund habe sie mit Nahrung und Wasser versorgt und sie jeden Tag gefragt, ob sie nicht aus dem Bad kommen wolle. "Ihre Antwort sei gewesen: 'Vielleicht morgen'." Das Haus in Ness City hat ein zweites Badezimmer, das daraufhin von dem Freund benutzt wurde.

"Ich hätte früher Hilfe holen sollen"

Der 36-Jährige erklärte, seine Freundin habe sich jeden Tag etwas länger im Badezimmer aufgehalten. Irgendwann habe sie sich entschieden, den Raum nicht mehr zu verlassen - "als ob es ein sicherer Ort für sie war". Ende Februar habe seine Freundin allerdings gewirkt, als ob sie nicht ganz bei sich wäre, und er entschied sich, die Polizei zu rufen. "Ich hätte früher Hilfe für sie holen sollen, das gebe ich zu. Aber nach einer Weile gewöhnt man sich irgendwie daran", sagte er über das eigenartige Verhalten seiner Freundin, mit der er seit 16 Jahren zusammen ist.

Ein Nachbar berichtete, die Frau habe eine schwere Kindheit gehabt. Ihre Mutter sei früh gestorben, und sie sei daraufhin offenbar die meiste Zeit im Haus festgehalten worden. Ihrem Freund zufolge wurde sie geschlagen.

Kein Gefühl mehr in den Beinen

Die Polizei fand die Frau mit heruntergelassener Hose auf dem Toilettensitz. "Sie sagte, dass sie keine Hilfe brauche, dass es ihr gut gehe, und dass sie nicht weggehen wolle", erklärte Whipple. Schließlich konnte sie aber überzeugt werden, in die 240 Kilometer entfernte Klinik nach Wichita gefahren zu werden.

Nach Angaben ihres Freundes war sie sich gar nicht bewusst, dass sie mittlerweile gar kein Gefühl mehr in ihren Beinen hatte. Eine Infektion habe ihre Nerven geschädigt, und möglicherweise werde sie in Zukunft im Rollstuhl sitzen. Er wolle sich nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus weiterhin um sie kümmern. Die Behörden prüfen unterdessen, ob ein Ermittlungsverfahren gegen den Mann eingeleitet wird.

(AP, N24)

13.03.2008 14:06 Uhr

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