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Mond-Spezial

Daten und Fakten rund um den Mond

Der Mond ist deutlich kleiner als die Erde, durch seine Anziehung heben und senken sich auch die Kontinente. Daten und Fakten rund um den Mond:

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Heute nacht war es soweit: Die letzte totale Mondfinsternis bis 2011. Also Pech für den, der verschlafen hat.
Das Naturschauspiel war von ganz Europa aus zu beobachten.
Während einer totalen Mondfinsternis befindet sich der Mond vollständig im Kernschatten der Erde ...
.. trotzdem ist er weiterhin schwach sichtbar. Meist in braunen und rötlichen Farbtönen.
Die maximale Dauer einer totalen Mondfinsternis beträgt 115 Minuten. Aber genug mit den Fakten...
...hin zur atemberaubenden Schönheit dieses Anblickes ...
... den manche natürlich aus besonders exklusiver Position heraus genießen können.
Und für den sich das frühe Aufstehen oder am besten gar nicht erst schlafen gehen, definitiv lohnt.
Egal ob in Mexiko ...
... oder Bulgarien, die Menschen waren fasziniert. Und natürlich bestens ausgerüstet.
Also dann: Wir sehen uns 2011!
Rund 40 Jahre ist das besondere Ereignis nun her: Die Mondlandung. Die wohl faszinierendste Unternehmungen der Menschheitsgeschichte hat am 21. Juli ihr Jubiläum.
"Ein kleiner Schritt für mich, ein großer Schritt für die Menschheit" hieß es damals, als ...
… Neil Armstrong, der Kommander der "Apollo 11", …
... das erste mal einen Fuß auf den Mond setzte. Seit Jahrhunderten träumten Wissenschaftler davon, ...
... dem etwa 384.000 Kilometer von der Erde entfernten Planeten näher zu kommen. Die Crew, ...
... bestehend aus Neil Armstrong, ...
... Buzz Aldrin, Charlie Duke, Alan Bean, Edgar Mitchell und sieben weiteren Astronauten, ...
... wurden weltweit als Helden gefeiert, wie hier im texanischen Houston in einer NASA-Zentrale.
Überall auf der Welt, wie hier in Paris, verfolgen Zuschauer ...
... das einmalige Ereignis und sehen, wie hier Edwin E. Aldrin über die Oberfläche des bisher so unerforschten Planeten läuft.
Auch in Deutschland wird eine Live-Übertragung gezeigt. Der Journalist Günter Siefarth kommentiert damals das Erlebnis.
Doch trotz der Bilder tauchen immer mehr Stimmen auf, die die Glaubwürdigkeit der NASA und die der US-Regierung anzweifeln. Verschwörungstheorien, ...
... die ohne weiterführende Recherche überzeugend wirken, sprechen sich in der Gesellschaft herum. Die Rede ist von ...
... „falschem“ Schattenwurf, ...
... „verdeckten“ Fadenkreuzen auf Bildern ...
... oder die „wehende“ Fahne, die eigentlich nicht hätte wehen dürfen, laut der Theoretiker. All dies zählen sie als „Belege“ für offensichtlich montierte Bilder. Des Weiteren nennen sie Motive der Amerikaner, wie ...
... der technologische "Sieg" als wichtigste Machtdemonstration gegenüber der Sowjetunion ...
... oder erklären, dass die Landung von den damaligen Problemen in Vietnam ablenken sollte.
Hinzu kommt noch ein weiteres Motiv: Die NASA könnte um ihr Raumfahrtbudget in Höhe von 30 Milliarden US-Dollar gefürchtet haben, wenn sie nicht Erfolge vorweisen konnte.
Hier sieht man die Besatzung nach der Landung auf der Erde, wie - zwar noch immer in Quarantäne - sie mit dem damaligen US-Präsident Richard Nixon spricht.
Zweieinhalb Tage müssen die Familien und Angehörigen darauf warten, dass die Astronauten wieder aus der Quarantäne-Anlage kommen und ...
... sie den Mond wieder nur aus gewohnter Distanz sehen können.

- Der Mond ist 50 Mal kleiner als die Erde, hat nur 1/81 ihrer Masse und ein Sechstel ihrer Schwerkraft. Ein 80 Kilogramm schwerer Astronaut wiegt auf dem Erdtrabanten nur rund 13 Kilogramm.

- Der Mond umkreist die Erde in etwa 384 000 Kilometern Entfernung, ein Funkspruch über diese Entfernung ist rund 1,3 Sekunden unterwegs.

- Der Mann im Mond ist in anderen Kulturen als Kaninchen, Frau mit Spinnrad oder Kinderpaar mit Wassereimern bekannt - je nach geografischer Breite auf der Erde erscheint die Mondscheibe gegen die uns vertraute Ansicht gedreht.

- Gezeiten gibt es durch den Mond nicht nur auf den Ozeanen, sondern auch an Land. Die auf der flüssigen Magma schwimmenden Kontinente heben und senken sich durch die Schwerkraft des Mondes täglich zweimal um etwa 30 Zentimeter. Ergänzt durch die Schwerkraft der Sonne beträgt dieser Tidenhub sogar bis zu einen halben Meter.

- Der vom Mond erzeugte Flutberg der Weltmeere bremst die Erdrotation. In einer Million Jahren wird der Tag dadurch um 16 Sekunden länger. So dauerte ein Tag vor 400 Millionen Jahren nur 22 Stunden, das Jahr hatte 400 Tage.

- Die Abbremsung der Erdrotation treibt den Mond von der Erde weg. Weil er Drehimpuls von der Erde übernimmt, entfernt sich der Mond jedes Jahr um rund vier Zentimeter von uns. In einer Million Jahren wird er dadurch 40 Kilometer weiter von der Erde entfernt sein.

- Durch einen kosmischen Zufall erscheinen die Mondscheibe und die Sonnenscheibe am irdischen Himmel mit jeweils einem halben Grad gerade genau gleich groß - obwohl der tatsächliche Sonnendurchmesser 400 Mal größer ist. Dadurch kann der Mond die Sonnenscheibe bei einer Sonnenfinsternis gerade genau verdecken.

- Als Neil Armstrong und Edwin Aldrin mit der Landefähre "Eagle" (Adler) auf dem Mond aufsetzten hatte das Landetriebwerk nach NASA- Angaben nur noch für 30 Sekunden Treibstoff.

- Der "Eagle"-Bordcomputer wog nach NASA-Angaben rund 30 Kilogramm und hatte grob die Speicherkapazität des legendären Heimcomputers Commodore 64 (C64) aus den frühen 1980er Jahren. Mit einer effektiven Taktfrequenz von rund 45 Kilohertz (kHz; zwei Zyklen pro Operation) war er ungefähr 100 000 Mal langsamer als heutige PCs (etwa 4 Gigahertz, GHz).

- Die ersten Worte auf dem Mond waren nicht "The Eagle has landed" ("Der "Eagle" ist gelandet"), sondern die technische Ansage "ACA out of detent" (etwa: Steuerknüppel entriegelt), wie die Gesprächsaufzeichnung der NASA aus der Landefähre belegt.

(N24, dpa)

08.07.2009 12:36 Uhr

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