Sir Edmund Hillary
Erster Mann auf dem Everest
Am 20. Juli 2009 hätte er seinen 90. Geburtstag gefeiert: Sir Edmund Hillary, der Erstbesteiger des Everest, Retter der Sherpas und Ausnahmefigur in der Abenteurerszene.
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Er war der Erste: Sir Edmund Hillary bezwang am 29. Mai 1953 den höchsten Berg der Erde - den Mount Everest. Begleitet wurde er nur ...
... von dem Sherpa Tenzing Norgay (links). Die Erstbesteigung löste ein großes internationales Echo aus und ...
... wurde als Eroberung des „dritten Pols“ (nach Nord- und Südpol) gefeiert. Lange war die Frage, wer zuerst oben stand, Gegenstand eines heftigen Disputs. Von asiatischer Seite ...
... wurde zunächst Norgay (hier links) gefeiert, da nur ein Gipfelfoto von ihm existierte. Später stellte sich dann heraus, dass das daran lag, ...
... dass nur Hillary (hier mit seiner Ehefrau) in der Lage war, die Kamera zu bedienen. Somit entstanden nur Fotos von Norgay - 1955 gab dieser aber zu, ...
... dass es Hillary war, der zuerst einen Fuß auf den höchsten Gipfel der Erde gesetzt hatte. Später betonten außerdem beide, ...
... dass sie nur als Team den Gipfel erreichen konnten und blieben lebenslang befreundet.
Zeit seines Lebens wurde der in Neuseeland geborene Hillary im "British Empire" verehrt - wenig nach der Erstbesteigung des Mount Everest wurde er zum Ritter geschlagen. Als er am 11. Januar 2008 an einem Herzanfall verstarb, ...
... erhielt Hillary ein Staatsbegräbnis mit 600 Gasten in Auckland.
Auch Queen Elizabeth II. und ...
... und Prinz Charles (hier im Jahr 2005 mit Hillary) erwiesen ihm die letzte Ehre.
Die neuseeländische Ministerpräsidentin Helen Clark bezeichnete Hillary nach Bekanntgabe seines Todes als ...
... „legendären Bergsteiger, Abenteurer und Menschenfreund“ sowie ...
... als "bekanntesten Neuseeländer, der je gelebt hat“. Nach Hillary wurden noch ...
... 4.109 Besteigungen durchgeführt, von denen ...
... 211 Menschen nicht mehr zurückkehrten. Die häufigsten Todesursachen sind Abstürze, Erfrierung, Erschöpfung, Höhenkrankheit und Lawinen. Übrigens sind ...
... Besteigungen ohne Flaschensauerstoff durchschnittlich nur halb so oft erfolgreich. Noch dazu kommt, ...
... dass sie mit einem doppelt so hohem Todesrisiko behaftet sind wie Besteigungen mit Sauerstoffzufuhr. In diesen Höhen ...
... beträgt der Luftdruck mit 326 mBar nämlich nur knapp ein Drittel des Normaldrucks auf Meeresspiegelniveau.
Die Ersten, die den Gipfel ohne Sauerstoffflasche erklommen hatten, waren ...
... Reinhold Messner (Foto) und Peter Habeler im Jahr 1978. Auf dem ...
... 8.848 Meter hohen Berg sind die Wetterbedingungen extrem. Im kältesten Monat des Jahres, dem Januar, beträgt die Durchschnittstemperatur gerade mal minus 36 Grad und ...
... kann auf Werte von bis zu minus 60 Grad fallen. Auch in den vergleichsweise warmen Monaten im Sommer ...
... klettert das Thermometer nie bis über den Gefrierpunkt. Die Durchschnittstemperatur liegt noch immer bei frostigen minus 19 Grad. Hinzu kommt, ...
... dass die Region für ihre raschen Wetterumschwünge bekannt ist, was plötzlich einsetzende Temperaturstürze, ...
... Stürme und Schneefälle von bis zu drei Metern pro Tag bedeuten kann.
In dieser extrem lebensfeindlichen Umwelt gibt es nur wenig Tiere, die sich an die raschen Wetterumschwünge und Temperaturstürze gewöhnen konnten.
Nur einige Insekten sind der rauen Witterung gewachsen. Allerdings konnte man in Höhen von bis zu 7.920 Metern noch immer ...
... Alpenkrähen beobachten, die sich von Abfällen oder gar tödlich verunglückten Bergsteigern ernähren.
Auch der Leichnam von George Mallory, der auf ca. 8.160 Metern gefunden wurde, wurde vermutlich von Vögeln angefressen. Mallory hatte schon 1924 versucht, den Mount Everest zu bezwingen.
Erfolgreicher war der jüngst verstorbene Sir Edmund Hillary, der nach seiner Rückkehr vom Berg nur einen Satz auf den Lippen hatte: „Well, we finally knocked the bastard off.“ (Wir haben den Bastard letztlich doch besiegt).
Der Klimawandel bedroht den natürlichen Lebensraum der Eisbären.
Dürre in Mexiko
Ein Twister fegt über England.
Umweltverschmutzung in China
Überschwemmungen in Nepal
Die Deutschen sind im Reisefieber. Kaum zurück zu Hause wird schon der nächste Urlaub geplant. Haben Sie genug von Pauschalurlaub und altbekannten Zielen? Wir hätten da ein paar Ideen für Sie!
Australien: Nicht nur Kängurus sind hier zu Hause. Australien ist auch die Heimat dieses possierlichen Tierchens. Der Wombat: Ein Beutelsäuger, der zu den größten grabend lebenden Säugetieren zählt.
Der Ayers Rock: Gigant in der Mitte Australiens. Er ist ein Heiligtum der Aborigines und symbolisiert die Regenbogenschlange, die mit den Ahnen gemeinsam die Welt erschuf.
Doch Australien hat noch mehr zu bieten: Weit weniger bekannt ist der Mount Augustus. Zweieinhalb Mal so groß wie Ayers Rock und sehr viel weiter von der Zivilisation entfernt. Genau das Richtige für den, der es weniger belebt mag. Und weiter gehts ...
Die Osterinseln: Entdeckt vor über 280 Jahren an einem Ostersonntag. Und schon wäre der Name erklärt. Gelegen im Pazifischen Ozean, über 2000 km von der nächsten bewohnten Insel entfernt. Wenn das nicht nach Ruhe klingt ...
... am faszinierendsten sind aber die monumentalen Steinköpfe, genannt Moai. Der Größte von Ihnen ist fast 10 m hoch und wiegt ungefähr 100 Tonnen. Was für ein Anblick!
Die Galapagos Inseln: 1000 km westlich der ecuadorianischen Küste gelegen. Ein Naturparadies, in dem sich einzigartige Lebensformen, fast ungestört, über Jahrmillionen hinweg entwickeln konnten.
Was Charles Darwin während seines Aufenthaltes auf den Galapagos Inseln sieht, gibt ihm entscheidende Anregungen zur Entwicklung seiner Evolutionstheorie.
Ab zum nächsten Inselparadies: Die Seychellen. Tropisches Klima, jährliche Durchschnittstemperatur 27 Grad, nur 11 Grad südlich des Äquators. Und natürlich Traumstrände und kristallklares Wasser.
Und da wir schon immer wissen wollten, ob es wirklich kein Bier auf Hawaii gibt, geht es natürlich auch dort hin. Traumstrände ...
... Hula Hula ...
... und jede Menge knackiger Surfer, auf der Suche nach der Monsterwelle.
Doch warm ist nicht jedermanns Sache. Also vielleicht lieber in die Arktis, zu Knuts Verwandten ...
... oder in die Antarktis zu den Pinguinen.
Wen interessiert, was der Mensch zu erschaffen vermag, dem sei die chinesische Mauer ans Herz gelegt. Eines der größten Bauwerke der Welt.
Im Norden Chinas gelegen, mit einer Länge von rund 6000 km. Sie markiert die Grenze zwischen China und der Mongolei.
Zurück zur Natur: Wer mit extremen Temperaturschwankungen von bis zu 80 Grad, flirrender Hitze bei Tag, krachender Kälte bei Nacht und im Ernstfall einer Fata Morgana kein Problem hat ...
... eine Reise in die Wüste lohnt immer. Denn wie ein arabisches Sprichwort sagt: "Allah hat alles überflüssige Leben aus seinem Garten, der Wüste, entfernt, um in Frieden lustwandeln zu können."
Guatemala: Flores und der Nationalpark Tikal ...
... einst lebten hier die Maya, in Hochkultur. Heute wandeln Touristen auf ihren Pfaden.
Und je mehr wir darüber nachdenken, um so mehr Ideen haben wir: Wie wärs mit Stonehenge?
Hier leben noch immer zur Sommersonnenwende, alte keltische Traditionen auf.
Und wer mal so richtig raus muss ...
.. um den Blick wieder auf das Wesentliche zu lenken - vielleicht klappt es ja bald: Mit der Reise zum Mars und zurück. Viel Spaß im nächsten Urlaub.
Der neuseeländische Bergsteiger und Antarktisforscher bestieg zusammen mit dem Sherpa Tensing Norgay als erster Mensch den Mount Everest. Am 29. Mai 1953 erreichten sie den Gipfel des mit 8.848 Meter höchsten Berges der Welt. Sir Edmond Percival Hillary unternahm bis 1965 insgesamt noch 23 Erstbesteigungen im Himalaja-Gebirge.
1956 bis 1958 beteiligte er sich an einer Südpol-Expedition. In einem Wettlauf erreichte Sir Hillary am 3. Januar 1958 als Leiter der British Commonwealth Trans-Antarctic Expedition vor seinem Konkurrenten Sir Vivian Fuchs, einem Geologen, sein Ziel. 1977 startete er die erste Rennboot-Expedition ins Quellgebiet des Ganges. Zu seinem sozialen Engagement gehörte die Gründung von Schulen und Krankenhäusern im Himalaja...
(N24)
17.07.2009 16:48 Uhr
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