Benefizspiel der Bayern

Pocher-Auswahl geht mit Kahn unter

Beim 13:0 gegen die von Oliver Pocher gecastete Promi- und Amateurauswahl gab sich der FC Bayern keine Blöße. Auch der Einsatz eines Oliver-Kahn-Doubles half den "Sportfreunden Pocher" nicht weiter.

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Oliver Pocher geht in bester Oli-Kahn-Manier auf Bayern-Stürmer Miro Klose los. Es half nichts: Die "Sportfreunde Pocher" bekamen 13 Treffer eingeschenkt.
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Buddhas auf dem Dach? DJ-Pult für Bayern-Partys? Bibliothek zur geistigen Erbauung? Der Firlefanz der Klinsmann-Ära musste ...
... weichen. Mit dem Niederländer Louis van Gaal weht beim Rekordmeister FC Bayern München ein neuer Wind. Ab jetzt wird trainiert, nicht meditiert.
Der Trainer hat einiges an Material zum Formen. Neu im Team (von oben links nach unten rechts): Thomas Müller, Holger Badstuber, Mario Gomez, Anatoli Timoschtschuk, Ivica Olic, Edson Braafheid, Alexander Baumjohann, Daniel Pranjic und Andreas Görlitz.
Und bei der ersten Trainingseinheit mussten die Neulinge - wie hier Ex-HSV-Angreifer Olic - gleich ordentlich ran. Unter den Augen ...
... unzähliger Kameras bemühten sich die Bayern-Kicker, einen guten Eindruck beim als streng geltenden ...
... van Gaal zu hinterlassen. Mit an die Isar brachte der Holländer 13 neue Experten, zuvorderst Co-Trainer Andries Jonker (re.).
Bindeglied zwischen "altem" und "neuem" FC Bayern ist Haudegen Hermann Gerland (re., mit Jonker), der zuletzt die zweite Mannschaft der Münchner trainierte.
Trotz Trainings ließ es der neue Übungsleiter am ersten Tag locker angehen. Rekord-Neuling Mario Gomez - er kam für schlappe 30 Millionen Euro vom VfB - verging zumindest nicht das Lachen.
Ob die Bayern-Profis, zu denen am ersten Trainingstag zumindest auch noch Franck Ribery gehörte, verstehen, was ihr neuer Coach von ihnen verlangt, können Fans erst in ...
... einigen Wochen sehen - wenn der Ball in der Liga wieder rollt.
Winke, winke: Lukas Podolski hat sich im Sommer 2009 von Bayern München verabschieden. Wieder ein Star, der sich dauerhaft nicht beim FCB durchsetzen konnte, …
.. auch wenn er selbst betont, dass er sein Bayern-Experiment nicht als gescheitert betrachtet.
Dieses Bild sah man allerdings zu häufig: "Poldi" hatte ein Dauerabo mit der Auswechselbank abgeschlossen, …
… der damalige Trainer Klinsmann verwehrte ihm die Sicherheit, die er eigentlich braucht: den Stammplatz in der Startelf.
Jede Woche neu um einen Einsatz kämpfen zu müssen, ist die Sache von Lukas Podolski nicht.
Das nervte, Podolski war unzufrieden mit seiner Situation. Die Konsequenz: Der Wechsel …
… zurück in die fußballerische Heimat nach Köln. Vom FC war "Poldi" 2006 auch nach München gekommen.
Nach der WM im eigenen Land sollte die Erfolgswelle des Duos "Poldi" und "Schweini" im selben Club ihre Fortsetzung finden.
Viel zu selten sahen die Fans Podolski so jubeln. In der ersten Saison erzielte er vier Bundesliga-Treffer für die Bayern, im Jahr danach fünf, in der Saison 08/09 waren es bis zur Winterpause drei.
Die Bilanz eines Goalgetters sieht anders aus. Lukas Podolski befindet sich allerdings in guter Gesellschaft: Schon oft holten die Bayern vermeintliche Stars oder hoffnungsvolle Talente, die kläglich scheiterten und bald wieder von dannen schlichen.
Jan Schlaudraff ist so ein Beispiel, sein Gastspiel in München war eine komplette Bruchlandung. Er kam 2007 aus Aachen, konnte sich gegen Toni, Klose und Podolski aber nie behaupten.
Er wechselte im April 2008 nach Hannover, erzielte dort in wenigen Spielen fünf Treffer - und fühlt sich deutlich wohler.
Auch er dehnt sich inzwischen lieber im Norden: Marcell Jansen (r. mit Ivica Olic, ab Sommer 2009 neue Stürmerhoffnung in München wird). Nach nur einem Jahr bei den Bayern …
… gab er zu Beginn der Saison 08/09 völlig überraschend seinen Wechsel nach Hamburg bekannt.
Der Fall des Verteidigers ist ein ähnlicher wie der von Podolski: Er kam mit der großen Konkurrenz im eigenen Team und speziell auf der eigenen Position nicht klar.
Hier ein hochgelobter Jungstar, der als Nachfolger von Michael Ballack auserkoren war: Julio dos Santos aus Paraguay. Der Durchbruch bei den Bayern gelang ihm allerdings nie, er wurde schließlich an den VfL Wolfsburg verliehen.
Dauerverletzt und ohne Bundesligaeinsatz kehrte er zurück, um von den Bayern gleich weiter verliehen zu werden. 2008 wurde sein Vertrag aufgelöst, er wechselte nach Brasilien zu Atlético Paranaense.
Auch ein Leidensgenosse von Lukas Podolski war der Iraner Ali Karimi. Er kam zur Saison 2005/2006 nach München und begann stark, …
… ließ dann aber stark nach: In 42 Pflichtspielen erzielte er vier Tore. 2007 wechselte er nach Katar, inzwischen spielt er im Iran.
Die Bayern, Werder Bremen und der gegenseitige An- und Verkauf: In diese Reihe gehört Torsten Frings. Er spielte zunächst in Bremen, dann in Dortmund und kam 2004 nach München.
Damals trug er noch einen Kurzhaarschnitt, fühlte sich an der Isar, stets im Blickpunkt der Medien, aber gar nicht wohl.
2005 kehrte er nach Bremen zurück, um dort in Ruhe zum Führungsspieler zu reifen.
Der VfL Bochum ist nicht unbedingt der bevorzugte Verein, bei dem die Bayern auf Schnäppchenjagd gehen. Daher konnte das Experiment mit Stürmer Vahid Hashemian (l.) eigentlich nur schieflaufen.
Eine Saison lang wärmte er sich umsonst in München auf, erzielte keinen einzigen Treffer. 2005 wechselte er nach Hannover.
Pablo Thiam hat seine Karriere beim VfL Wolfsburg inzwischen beendet. Auch der Mittelfeldspieler lief für die Bayern von 2001 an auf.
Er absolvierte nur 16 Spiele und verließ den Verein in Richtung Wolfsburg.
Hoch gelobt und tief gefallen, das galt besonders für Jungnationalspieler Tobias Rau. Er debütierte 2001 im DFB-Trikot als Spieler des VfL Wolfsburg.
2003 wechselte er nach München und drückte dort bis 2005 meist die Bank. Er wechselte zu Arminia Bielefeld, hat inzwischen seine Karriere beendet und wird Grundschullehrer.
Ihm konnte auch die höhere Instanz nicht mehr weiterhelfen, als Stürmer scheiterte Ali Daei bei den Bayern. Der Iraner spielte ab 1998 für ein Jahr an der Isar und erzielte sechs Treffer.
Das war für einen Bayern-Stürmer zu wenig, er wechselte zu Hertha BSC Berlin, wo er drei Jahre blieb. 2006 wurde er iranischer Nationaltrainer.
Ein weiteres Stürmer-Problemkind: Jean-Pierre Papin. Er hatte seinen Leistungszenit wohl schon überschritten, als er 1994 vom AC Milan nach München wechselte.
Der Franzose (mit Markus Babbel, Lothar Matthäus und Markus Münch, v.r.) kam in den zwei Jahren bei Bayern auf 27 Einsätze und ganze drei Tore.
Bremen-Flop im Doppelpack: Andreas Herzog (l.) kam 1995 gemeinsam mit Trainer Otto Rehhagel an die Isar. Beide blieben nur eine Saison. Rehhagel wurde kurz vor dem UEFA-Cup-Finale, in das er die Bayern geführt hatte, rausgeworfen.
Auch bei Herzog lief’s nicht: Er kehrte freiwillig nach Bremen zurück.
Vereinskollege zur selben Zeit war Emil Kostadinov (M.), als Stürmer in zwei Jahren (1994 bis 1996) in München mit sieben Toren nur mäßig erfolgreich …
… ebenso wie Alain Sutter, der von 1994 bis 1996 das Bayern-Trikot trug. Dem Stürmer gelang ein Tor, er wechselte dann nach Freiburg. Auch wenn er bei Bayern gescheitert ist: Heute ist er Experte beim Schweizer Fernsehen und lebt auf Mallorca.
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Nach dem vergurkten Saisonstart griff der FC Bayern kurz vor Ende der Wechselperiode noch einmal panisch aufs Konto - und landete einen wahren Glückstreffer. Die 25 Millionen Euro für Arjen Robben erwiesen sich als ...
... gute Investition. Der Niederländer, der von Real Madrid kam, schoss gleich beim ersten Kurzeinsatz zwei Tore und machte damit den ersten Saisonsieg der Bayern perfekt. Davor hatte ...
... Franck Ribéry den ganzen Sommer lang die Journalisten bei Laune gehalten. Er wollte zu Real Madrid, die Königlichen boten zu wenig - nun wird er wohl am erst am Ende der Saison nach Spanien gehen. Anders ...
... im Fall Lucio: Den Bayern-Schal hat er inzwischen eingemottet. Die Münchner wollten ihn loswerden, also unterschrieb er bei Inter Mailand einen Dreijahresvertrag.
Noch einer, den die Bayern nach mäßigen Leistungen abschoben: Der Italiener Massimo Oddo ist in seine Heimat zurückgekehrt, kickt nun für den AC Milan.
Hochkarätig sind in jedem Fall die weiteren Neuverpflichtungen: Mario Gomez kam für die Bundesliga-Rekordablöse von 30 Millionen Euro aus Stuttgart an die Isar und soll nun vor dem Kasten für Gefahr sorgen.
Von Zenit St. Petersburg wechselte Anatoliy Tymoshchuk und fügte sich in München gut ein: Den eigenen Koch, eine Privat-Masseurin und seinen persönlichen Pressesprecher brachte er standesgemäß gleich mit.
Insgesamt 75 Millionen Euro investierten die Bayern in ihre Neuzugänge, zu denen auch Danijel Pranjic gehört. Der Kroate spielte zuvor vier Jahre lang für den SC Heerenveen.
Ebenfalls aus der niederländischen Liga, von Twente Enschede, kam Verteidiger Edson Braafheid.
Dazu ein lang angekündigter Neuzugang aus der Bundesliga: Alexander Baumjohann (vorher Mönchengladbach) will sich im Bayern-Starensemble durchsetzen. Auch ...
... Rückkehrer Andreas Görlitz setzt erneut auf Angriff. Er war zwei Jahre lang an den Karlsruher SC ausgeliehen.
Die Riege der Bayern-Neuzugänge komplettiert Ivic Olic, auch er soll das Sturmproblem der Bayern bekämpfen. Der Kroate stand zuvor ...
... zwei Jahre lang in Diensten des HSV, wo er in 78 Spielen 29 Treffer erzielte.
Die Hamburger verbrachten einen Großteil des Sommers mit Streitigkeiten in der Führungsetage. Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer musste nach langem Hickhack gehen, für sportliche Planungen blieb kaum Zeit.
Als der HSV endlich aktiv wurde, gab es auch sehenswerte Ergebnisse: Zuerst kam der Brasilianer Zé Roberto ablösefrei vom FC Bayern. Dann präsentierten die Nordlichter den teuersten Zugang der Vereinsgeschichte: ...
... Der 22-jährige Schwede Marcus Berg (kam vom FC Groningen für zehn Millionen Euro) soll der Torgarant für die neue Saison sein, unterstützt vom ...
... Niederländer Eljero Elia. Der 8,5-Millionen-Mann von Twente Enschede wird als Flügelstürmer das Hamburger Offensivspiel beleben, während ...
... hinten David Rozehnal dicht machen soll. Der tschechische Verteidiger wechselte von Lazio Rom nach Hamburg und soll die Lücke schließen, die der langzeitverletzte Alex Silva nach seinem Kreuzbandriss hinterlassen hat.
Er war eigentlich schon weg, bleibt nun aber doch: Verteidiger Bastian Reinhardt. Allerdings brach er sich im Juli bei einem Probetraining zum zweiten Mal in Folge den Fuß - er wird noch mehrere Monate ausfallen.
Thimothée Atouba indes hat den HSV verlassen, ihn zog es in die Niederlande zu Ajax Amsterdam.
Auch die Stuttgarter taten sich lange Zeit schwer beim Thema Neuverpflichtungen. Der erste Streich gelang schließlich mit der Rückkehr von Alexander Hleb. Real Madrid wollte ihn eigentlich zu Inter abschieben, er kam lieber zurück in die Bundesliga.
Den großen Coup im Sturm wollte der VfB dann landen, schließlich musste Ersatz für Mario Gomez her. Das entwickelte sich aber zur Pannenserie: Klaas-Jan Huntelaar von Real Madrid wurde wochenlang heiß gehandelt, ...
... sagte dann aber ab. Demba Ba verschmähten die Stuttgarter nach langem Überlegen: Der Senegalese selbst sah sich bereits verpflichtet, der Transfer scheiterte aber doch wegen einer nicht ausgeheilten Verletzung. Ba bleibt nun in Hoffenheim.
Dann gab's aber ein Happy End: Neuer Hoffnungsträger im Sturm ist Pawel Pogrebnjak, der für zehn Millionen Euro den Weg von Zenit St. Petersburg zu den Schwaben fand.
Auch Stefano Celozzi, der für rund 2,5 Millionen Euro vom Absteiger KSC kam, wird den Kader verstärken.
Dagegen hat der schon aus dem Profikader aussortierte Stürmer Danijel Ljuboja den Verein endgültig verlassen. Untergeschlüpft ist er beim französischen Erstligisten Grenoble Foot.
In Hoffenheim vermeldete man die Verpflichtung eines alten Hasen: Verteidiger und Führrungsspieler Josip Simunic kam für etwa sieben Millionen Euro aus Berlin.
Nicht als Wasser-, sondern als künftigen Leistungsträger haben die Verantworltichen in Bremen indes "Zauberzwerg" Markus Marin (l.) verpflichtet. Er verließ Gladbach für 8,2 Millionen Euro und ...
... wurde freundlich an der Weser empfangen, wie hier von Clemens Fritz (r.). Als U21-Europameister des Sommers dürfte er einen Extra-Motivationsschub mitbringen.
Zudem ist Boubacar Sanogo zurück. Nachdem er für eine Saison an Hoffenheim verliehen war, soll er nun wieder für Bremen auf Torejagd gehen.
Und noch einer hat den Weg zurück an die Weser gefunden: Tim Borowski war beim FC Bayern mehr als unglücklich und hofft nun in Bremen auf eine Rückkehr zu alter Leistungsstärke.
Auch Claudio Pizarro ist gekommen, um endgültig zu bleiben. Nach wochenlangem Hickhack wurde die bisherige Leigabe endgültig vom FC Chelsea losgeeist. Sein Vertrag in Bremen läuft bis 2012.
Einige prominente Abgänge musste Werder schließlich auch verkraften: Ballzauberer Diego streift sich nun das Trikot von Juventus Turin über, ...
... und Frank Baumann ließ sich nach dem Pokal-Triumph ein letztes Mal hochleben, bevor er seine Karriere beendete.
Noch mehr prominente Abwanderer meldete auch der Hauptstadtclub: Marko Pantelic hat Berlin mit unbekanntem Ziel verlassen, genauso wie ...
... Sturmkollege Andrey Voronin, der nach Liverpool zurückging (war nur ausgeliehen). Auch das Hertha-Urgestein ...
... Christian Fiedler steht nicht mehr zwischen den Pfosten. Seit 1990 (damals noch Jugendspieler) ist er dem Verein treu - und bleibt es auch weiterhin: Er wird das Torwarttraining übernehmen.
Die Abgänge im Sturm soll ein alter Bekannter kompensieren: Artur Wichniarek kehrt nach drei Jahren aus Bielefeld nach Berlin zurück. Doch nach einem glatten Liga-Fehlstart bekamen die Berliner das große Zittern und ...
... kauften an einem Tag noch den Spielermarkt leer: Florian Kringe, Adrian Ramos und Clederon Cesar de Souza (v.l.) sollen die Personalprobleme der Hauptstädter nun lösen.
Mats Hummels spielte schon in der vergangenen Saison in Dortmund, nun ist der U21-Europameister ein echter Borusse: Die Bayern ließen ihn für 4,2 Millionen Euro endgültig gen Dortmund ziehen.
Unbedingt den BVB verlassen wollte Alexander Frei, aber nicht weil ihm die Bundesliga und speziell der Gladbacher Filip Daems (l.) zu brutal gewesen wären, sondern weil ...
... die Sehnsucht nach seiner schweizerischen Heimat so groß war. Nun stürmt er für den FC Basel.
Ersatz war schnell gefunden: Neuer Hoffnungsträger des Dortmunder Anhangs ist der argentinische Welttorjäger Lucas Barrios - ein ausgesprochener Knipser.
Weitere Verstärkung kam aus Cottbus: Auch Dimitar Rangelov wird künftig beim BVB auf Torejagd gehen.
Ziehen ließen die Dortmunder dagegen Antonio Rukavina, der sich in die zweite Liga zu 1860 München verabschiedete.
In Köln gab es im Sommer nur ein Thema: Lukas Podolski ist zurück in der Heimat. Nachdem der FC die aus München geforderten zehn Millionen Euro zusammengekratzt hatte, können die Rheinländer ...
... ihren "Prinz Poldi" wieder in die Arme schließen. Nach drei eher durchwachsenen Jahren in München scheint dessen (Fußball)-Laune (hier mit Daniel Brosinski ) endlich wieder bestens.
"Guter Name, gute Verpflichtung" lautete Poldis Kommentar zu dieser Errungenschaft: Der potugiesische Nationalspieler Maniche läuft nun auch für den FC auf.
Abschied nehmen mussten die Kölner von ihrem Dauerbrenner Matthias Scherz: Nach zehn Jahren in Diensten des FC beendete er seine Karriere.
Auch Thomas Broich hat den Rhein verlassen. Sein neues Domizil liegt in Franken, beim Aufsteiger FC Nürnberg.
Dorthin hat es Angelos Charisteas wieder gezogen: Nach seinem Gastspiel in Leverkusen kehrte er zum Club zurück.
Auch der Rasen-Rüpel vom Dienst, Maik Franz, hat eine neue sportliche Heimat gefunden: Er wird nun in Frankfurt weggrätschen, was ihm vor die Füße kommt.
Ein neuer Kollege wird dort Selim Teber sein, der Deutsch-Türke kam ablösefrei aus Hoffenheim.
Das ist ein ehemaliger Frankfurter, der seinen Weg über den HSV wieder zurück zum FC Schalke gefunden hat: Albert Streit. Nachdem er 2008 aussortiert wurde, will er nun einen neuen Anlauf beim Revierklub nehmen.
Endgültig abgeschoben haben die Schalker dagegen Mladen Krstajic, der zu Partizan Belgrad wechselt, und ...
... den glücklosen Orlando Engelaar. Er geht zum PSV Eindhoven.
In Hannover freut man sich über Neuzugang Sofian Chahed, der die Hertha in Berlin verlassen hat.
Zwei prominente Fußballer haben indes bei 96 ihre Karriere beendet: Valérien Ismaël will sich nun seinem Studium des Internationalen Managements in Hannover widmen, ...
... während Michael Tarnat nach München zurückkehrt und dort als Talent-Scout beim FC Bayern anheuern wird.
Und noch ein großer des deutschen Fußballs hört auf: Leverkusens Bernd Schneider musste wegen einer Rückenmarksverletzung seine Karriere beenden.
Größter Coup für die Werkself ist die Verpflichtung des 35-jährigen finnischen Nationalspielers Sami Hyypiä. Er wurde beim FC Liverpool gekauft und soll seine ganze Erfahrung in der Bayer-Abwehr ausspielen.
Unterdessen ist Theofanis Gekas zu Bayer Leverkusen zurückgekehrt. Der Grieche war in der Rückrunde an den FC Portsmouth verliehen.
Bleibt noch die Frage: Was macht eigentlich der Meister? Auf der Liste der Zugänge tauchten nur wenige bekannte Namen auf.
Hervorzuheben sind die teuersten Einkäufe: Der Franzose Karim Ziani kam für sieben Millionen Euro aus Marseille und ...
... der Däne Thomas Kahlenberg, der für vier Millionen Euro vom AJ Auxerre zum Deutschen Meister wechselte.
Dann gelang noch die Verpflichtung dieses Fliegers: Obafemi Martins soll den Supersturm Grafite/Dzeko unterstützen. Er wechselte vom englischen Premier-League-Club Newcastle United nach Wolfsburg. Schnelligkeit und ...
... und Torgefährlichkeit zeichnen ihn aus. Mit so viel Offensivkraft will der VfL nun das Unternehmen Titelverteidigung in Angriff nehmen.
Sie sind die "Königlichen" und sie gehen standesgemäß einkaufen: Real Madrid hat für die teuersten Transfers in der Fußballgeschichte gesorgt. Die Wirtschaftskrise scheint spurlos am Verein vorüberzugehen, denn ...
... seit Manuel Pellegrini (im Bild) als neuer Trainer und der steinreiche Bauunternehmer Florentino Perez als zurückgekehrter Präsident bei Real das Sagen haben, heißt die Devise: Einkaufen bis der Arzt kommt.
Nur die besten Spieler sollen es sein: Gerade haben die Madrilenen mit dem Rekordangebot von 94 Millionen Euro für Cristiano Ronaldo seinen Verein Manchester United und die übrige Fußballwelt geschockt. Wenn ManU da mal nicht schwach wird.
Auch auf Bayern-Star Franck Ribéry haben die Spanier mehr als ein Auge geworfen. Doch schon in den vergangenen Jahren haben sie die Maßstäbe in Sachen Transfersummen gesetzt. Hier die Top Ten der teuersten Einkäufe (Ablösesummen zum Teil geschätzt): ...
... Platz 10 für Juan Verón. Der Argentinier wechselte 2001 für 43,7 Millionen Euro von Lazio Rom zu Manchester United.
Auf Platz 9: Ronaldo. Als er sich noch in physischer Hochform befand (2002), legte Real Madrid 45 Millionen Euro bei Inter Mailand auf den Tisch.
Rang 8 für Andrej Schewtschenko. Er ging 2006 für 46 Millionen Euro vom AC Milan zum FC Chelsea.
Auf Rang 7 findet sich Christian Vieri wieder. 1999 kaufte ihn Inter bei Lazio für 46,5 Millionen Euro.
Einen Innenverteidiger ließ sich ManU 2002 46,7 Millionen Euro kosten. Rio Ferdinand kam von Leeds United und landet mit dieser Summe auf Platz 6.
Rang 5 für den Spanier Gaizka Mendieta (M.). Für 48 Millionen Euro kaufte ihn Lazio Rom 2001 beim FC Valencia ein.
Platz vier und 50-Millionen-Grenze geknackt: Hernan Crespo kostete im Jahr 2000 Lazio Rom 56,2 Millionen Euro. Ligakonkurrent AC Parma freute sich über das Geld.
Platz drei für diesen Transfer, der in der spanischen Liga im selben Jahr für Aufruhr sorgte: Portugals Mittelfeld-Genie Luís Figo ging für ...
... 61,4 Millionen Euro vom FC Barcelona zu Real Madrid.
Erst vor wenigen Tagen wurde dieser Hammertransfer bekannt, der damit den 2. Platz besetzt: Real Madrid - wer sonst - holte sich den Brasilianer Kaká ...
... für schlappe 65 Millionen Euro. Das Konto des AC Mailand machte einen gehörigen Sprung.
Bislang unerreicht bleibt aber er: Frankreichs Ballzauberer Zinedine Zidane ist der teuerste Transfer aller Zeiten. Wiederum die "Königlichen" schlugen ...
... 2001 bei Juventus Turin zu und holten ihn für 71,6 Millionen Euro. Inzwischen ist auch Zidane wieder für Real aktiv: Er steht dem neuen Präsidenten als Berater zur Seite. Vielleicht flüstert er ihm ja noch mehr spektakuläre Transfers ein.
Hier noch der teuertste Torwarttransfer: Er ging 2001 in Italien über die Bühne. Juve überwies für Gianluigi Buffon 38,3 Millionen Euro nach Parma.
Von Rekordsummen ist die Bundesliga weit entfernt, doch auch hier ging gerade der teuerste Transfer über die Bühne. Für 30 Millionen Euro lotste sich der FC Bayern Stürmer Mario Gomez vom VfB Stuttgart ins Haus.

Selbst in guter Mission wollte der FC Bayern München kein Gegentor herschenken: Standesgemäß entschied der deutsche Fußball-Rekordmeister das Benefizspiel gegen eine von Komiker Oliver Pocher gecastete Auswahl aus Prominenten und Amateuren am Samstag mit 13:0 (5:0) für sich. Vor rund 50.000 Zuschauern zeigte sich besonders Miroslav Klose mit fünf Treffern (10./25./28./64./81.) in Torlaune. In der zeitweise unterhaltsamen Partie trafen auch Andreas Görlitz (12.), Bastian Schweinsteiger (14.), Anatoli Timoschtschuk (58.), Alexander Baumjohann (67.), Martin Demichelis (70.), Philipp Lahm (72.), José Ernesto Sosa (75.) und Hamit Altintop (87./Foulelfmeter).

Einen Tag nach dem 2:0-Erfolg im Ablösespiel von Lukas Podolski beim 1. FC Köln musste Bayern-Trainer Louis van Gaal erneut auf die verletzten Luca Toni, Franck Ribéry und Ivica Olic verzichten. Stattdessen kam im linken Mittelfeld Nationalspieler Schweinsteiger nach der Knie-Operation zu seinem ersten Einsatz in der Vorbereitung von Beginn an.

In gewohnter Manier schrie und schnaubte der frühere Bundesliga-Coach Werner Lorant an der Seitenlinie. Doch seiner Elf um die Fernseh-Moderatoren Johannes B. Kerner und Elton sowie Schwimmer Stev Theloke half auch die Unterstützung der früheren Profis Mario Basler, Thomas Häßler und Ebbe Sand wenig. Zumindest der derzeit vereinslose Torwart Stefan Wessels bewahrte sein Team mit mehr als einem halben Dutzend starker Paraden vor einer höheren Niederlage.

Auch durch die Mätzchen von Pocher, der verkleidet Mark van Bommel und Oliver Kahn imitierte, ließen sich die Bayern nicht beeindrucken. Bei einer Versteigerung zugunsten der Aktion "Ein Herz für Kinder" hatte eine Kette von Fitness-Studios das Spiel gegen die Bayern für eine Million Euro ersteigert.

(dpa, N24)

26.07.2009 08:19 Uhr

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