Die Postbank ist auf einem guten Weg, aber noch nicht am Ziel. Das Finanzinstitut schrieb erneut rote Zahlen, konnte den Verlust im zweiten Quartal aber verringern. Der Trend stimmt, wie es hieß.
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Aber hallo: Die Postbank hat nach eigener Einschätzung die schlimmsten Folgen der Finanzkrise überstanden. Der Schwerpunkt der Belastungen aus der Kapitalmarktkrise habe im ersten Halbjahr gelegen. Der Trend dürfte sich im zweiten Halbjahr langsam umkehren, teilte die Bank, an der die Deutsche Bank und Deutsche Post beteiligt sind, mit. Steigen dürfte dagegen die Risikovorsorge. Wegen ihres Schwerpunkts auf das kleinteilige, hoch besicherten deutschen Privatkundengeschäft hofft die Postbank allerdings besser als die Konkurrenz davonzukommen.
Die Postbank rechnet zudem mit einer weiter guten Entwicklung im Kundengeschäft, sieht sich daher in ihrem Geschäftsmodell bestätigt und bekräftigte ihr mittelfristiges Ziel einer Nachsteuerrendite von 13 bis 15 Prozent nach Steuern. Im ersten Halbjahr 2009 steckte die Postbank vor Steuern weiter tief in den roten Zahlen. Im vergangenen Jahr musste die Bank wegen der Finanzkrise einen Verlust von knapp einer Milliarde Euro vor Steuern verkraften.
Im gerade abgelaufenen zweiten Quartal betrug der Konzernverlust 14 Millionen Euro. Damit verbesserte sich das Vorsteuerergebnis aber von minus 91 Millionen Euro im ersten Quartal auf nunmehr minus 69 Millionen Euro. Der Trend zur Verbesserung halte damit an, hieß es.