Bares für Rostlauben
Mittel für US-Abwrackprämie aufgestockt
Die Mittel für die US-Abwrackprämie "Cash for Clunkers" werden aufgestockt. Schon nach wenigen Tagen war die Sorge gewachsen, die bereitgestellte Milliarde Dollar könnte nicht reichen.
Ähnlich wie in Deutschland ist die Abwrackprämie auch in den USA ein voller Erfolg bei den Neuwagenkäufern. Schon wenige Tage nach Beginn des Programms häuften sich die Sorgen, dass die eine Milliarde Dollar an Fördergeldern bereits aufgebraucht sind. Das Repräsentantenhaus beschloss daher, zwei Milliarden Dollar zusätzlich für die Abwrackprämien bereitzustellen.
Das Geld soll aus Mitteln bereitgestellt werden, die bereits zuvor als Teil des Konjunkturprogramms genehmigt worden sind, wie der demokratische Fraktionschef Steny Hoyer erklärte. Das US-Verkehrsministerium hatte die Abgeordneten über eine geplante Unterbrechung der "Cash for Clunkers" (Bares für Rostlauben) genannten Initiative informiert.
Das groß beworbene und erst am Freitag vor einer Woche gestartete Programm habe sich als "unglaublich beliebt" erwiesen, erklärte der Pressechef des Weißen Hauses, Robert Gibbs Der Kongress hatte das Programm im Juni verabschiedet, um den Autoabsatz anzukurbeln. Es sieht 3.500 bis 4.500 Dollar (bis zu 3.100 Euro) für die Verschrottung eines Altwagens vor.
Anders als in Deutschland ist die Abwrackprämie aber an den Verbrauch und nicht ans Alter des Altfahrzeugs gekoppelt. Eigentlich sollte das Programm bis November laufen. Bis Mittwochabend wurden im Rahmen des Programms knapp 23.000 Neuwagen gekauft und fast 96 Millionen Dollar ausgegeben. Händler zeigten sich allerdings wegen eines enormen Rückstaus bei den Anträgen besorgt.
(AP, N24)
31.07.2009 20:27 Uhr





