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41,2 Wochenstunden

Deutsche arbeiten länger als EU-Kollegen

Die Deutschen arbeiten mit 41,2 Stunden pro Woche deutlich mehr als ihre Kollegen in den meisten EU-Ländern. Toppen konnte dieses Ergebnis nur Rumänien, wo 41,8 Wochenstunden zu Buche schlagen.

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Bei 41,2 Stunden in der Woche, kann man im Büro ganzschön ins Schwitzen kommen.
Video: Schufften jederzeit - Deutsche gehören zu den Fleißigsten
Sorgen um den Arbeitsplatz, Konflikte im Job, Probleme im Privatleben? Stress pur für Körper und Geist. Das Ergebnis heißt häufig: Endstation "Burnout-Syndrom". Wie Sie das Problem erkennen und ihm vorbeugen können:
Nach Angaben des Marktforschungsinstituts GfK fühlen sich 75 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland übermäßig belastet. Der Körper reagiert darauf mit Warnsignalen, wie beispielsweise ständige Gereiztheit - egal ob im Beruf...
... oder in der Familie. Das liegt auch daran, dass viele Arbeitnehmer zu Hause nicht mehr abschalten können,...
... weil sie Arbeit in die heimischen vier Wände mitbringen.
Weitere Warnsignale sind schlechte Laune, ständige Stimmungswechsel und Müdigkeit.
Körper und Geist bauen immer mehr ab. Dadurch häufen sich beispielsweise die Fehler im Beruf. Die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes wächst ebenso wie der Druck.
Kopfschmerzen und Migräne sind die Folge. Ein Teufelskreis.
Oft sind Aufputschmitteln wie beispielsweise Tabletten oder...
... auch Kaffee und...
... Zigaretten die "letzte Hilfe".
Auch der Alkoholkonsum steigt bei vielen deutlich.
Auf gesunde und ausgewogene Ernährung wird immer weniger geachtet Hauptsache schnell und unkompliziert.
Nicht nur das Gewicht leidet darunter, auch...
... der Gesundheitszustand verschlechtert sich.
Spätestens jetzt heißt es "Achtung!"...
... "Burnout-Syndrom"...
Nun gilt es, die Krankheit anzunehmen und gegenzusteuern.
Dazu zählt vor allem auch fremde Hilfe anzunehmen...
... und sich zu erholen. Das sollte oberste Priorität haben.
Drei Wochen Urlaub sind dabei das Mindeste. Abschalten vom Beruf und vom Stress. Den Akku wieder auftanken.
Danach sollte das Leben den neuen Umständen angepasst werden. Das heißt in erster Linie: Im Beruf kürzer treten, den Ehrgeiz zurückschrauben. Öfter mal lachen.
Den Körper wieder fit machen, mit leichtem Sport...
... gesunder Ernährung und...
... mehreren, kleinen Pausen.
Sich wieder mehr Zeit für sich selbst nehmen...
... oder den Partner bzw. die Familie. Das Leben mit neuer Kraft entspannter genießen!

Die Beschäftigten in Deutschland arbeiten einem Zeitungsbericht zufolge mit 41,2 Stunden pro Woche deutlich länger als ihre Kollegen in den meisten anderen EU-Ländern. Das berichtet die "Welt" unter Berufung auf eine EU-Studie zur Entwicklung der Arbeitszeiten im Jahr 2008.

Spitzengruppe mit Österreich und Tschechien

Demnach gehört Deutschland zusammen mit Rumänien, Tschechien und Österreich zur europäischen Spitzengruppe. Schlusslicht ist Frankreich, wo den Angaben zufolge jede Woche durchschnittlich nur 38,4 Wochenstunden geleistet werden. Spitzenreiter ist Rumänien mit 41,8 tatsächlichen Wochenarbeitsstunden.

Entwicklung in Deutschland kritisiert

Der Europäische Gewerkschaftsbund kritisierte die Entwicklung in Deutschland, wo den Angaben zufolge 2003 die tatsächliche Arbeitszeit noch bei 39,6 Stunden lag. "Die Arbeitnehmer arbeiten in Zeiten einer normalen wirtschaftlichen Entwicklung immer länger.

Es ist bedenklich, dass die tatsächliche Arbeitszeit in Deutschland 3,6 Stunden höher ist als in den Tarifverträgen vereinbart", sagte der stellvertretende Generalsekretär des Europäischen Gewerkschaftsbundes, Reiner Hoffmann, der Zeitung laut Vorabmeldung. "Das schadet dem Familienleben und beeinträchtigt langfristig möglicherweise auch die Gesundheit. Wer in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit neue Beschäftigung schaffen will, muss die Arbeit auf mehr Schultern verteilen anstatt immer weniger Menschen immer länger arbeiten zu lassen", verlangte Hoffmann.

(AP, N24)

31.07.2009 09:41 Uhr

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