Vom Winde verweht
Schlechtes Wetter: Seychellen-Urlauber klagt
Die Seychellen versprechen weiße Sandstrände, türkisblaues Wasser und Sonnenschein - also blendende Voraussetzungen für einen Traumurlaub. Wenn da der Wind nicht wäre. Ein einklagbarer Mangel?
Sie benötigen einen Flashplayer, mindestens in Version 8 sowie aktiviertes JavaScript.
Alternativ können Sie sich die Medien-Inhalte (Bilder und Videos) über folgende Links direkt ansehen:
Seychellen-Insel Mahe: Ein guter Ort für einen Traumurlaub. Aber wohl nicht immer ...
Klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten!
O.k., nicht immer ist alles im Urlaub perfekt. Doch es gibt auch so manche Touristen, die es mit ihren Erwartungen übertreiben. Wir zeigen Ihnen, wie skurril und verrückt so manche Urlaubsbeschwerde ausfällt ...
"Der Strand war zu sandig", lautete etwa eine Beschwerde aus England. Ebenfalls schön: "Der Sand sah ganz anders aus als im Prospekt. Ihr Bild zeigt gelben Sand, tatsächlich aber war er weiß."
Ein anderer Urlauber beklagte sich: „Wir haben neun Stunden gebraucht, um von Jamaika ...
... wieder zurück nach England zu kommen. Bei den Amerikanern hat es nur drei Stunden gedauert." Einiges zu kritisieren ...
... hatte auch diese Dame: "Oben-ohne-Baden sollte verboten werden", schimpfte die erboste Ehefrau über ihren Urlaub. "Mein Mann ...
... hat den ganzen Tag damit verbracht, anderen Frauen hinterherzugucken."
Eine tierische Überraschung erlebte diese britische Familie:
"Niemand hatte uns gesagt, dass im Meer Fische sein würden. Die ...
Kinder waren geschockt." Ebenfalls aus England: Ein weiblicher Gast drohte damit, die Polizei zu rufen da sie vom Hotelpersonal in ihrem Zimmer eingesperrt worden sei. Wie sich herausstellte, ...
... hatte sie das innen hängende "Do not disturb"-Schild als Warnung missverstanden, auf ihrem Zimmer zu bleiben. Bei einem anderen Gast kam es zu einem ähnlichen Fehlschluss: Ein Gast beschwerte sich über ...
... die Suppe in seinem Hotel in Australien. "Zu dickflüssig und zu stark", meinte er. Was er leider nicht bemerkte: Er schlürfte die Bratensauce, nicht die Suppe.
Hier hatte es die Hotelleitung offenbar besonders gut gemeint - mit gravierenden Folgen. "Mein Verlobter und ich hatten ein Zimmer mit zwei Einzelbetten gebucht. Im Hotel aber war ...
... ein Zimmer mit Doppelbett reserviert. Ich mache nun Sie dafür verantwortlich, dass ich schwanger bin. Hätten wir das von uns gewünschte Zimmer bekommen, wäre das nicht passiert."
Auch bei einer Katalogausschreibung kam es zu Missverständnissen. Darin stand: Haustiere auf Anfrage. Frage des Kunden: "Welche Haustiere bieten Sie denn an?"
Genauso lustig: "Wir haben einen Ausflug in einen Aqua Park gebucht, aber niemand hat uns gesagt, dass wir Badekleidung und Handtücher mitnehmen müssen." Ähnlich unwissend: "Ich wurde ...
... von einem Moskito gestochen - niemand sagte mir, dass sie stechen können." Und auch weitere Zusammenstöße mit der Tierwelt blieben nicht aus. Ein Tourist konnte in einer afrikanischen Lodge Elefanten an einem Wasserloch beobachten. Der Anblick ...
... eines erregten Bullen habe ihm die Flitterwochen ruiniert, schrieb er. Seitdem fühle er sich "unzureichend ausgestattet".
Ein anderer Gast klagte beim Reisebüro: "Es ist Ihre Pflicht als Reiseveranstalter, uns vor der Reise vor lauten und unangenehmen Gästen zu warnen." Ebenso unverschämt ...
... fanden andere dieses Problem: "Dass die Geschäfte am Nachmittag zumachen, zeigt, wie faul die Ladeninhaber sind. Ich hätte oft ...
... Dinge während der Siesta-Zeit kaufen wollen. Die Siesta sollte daher abgeschafft werden." In anderen Fällen wäre diese vielleicht eine Hilfe gewesen, um den unwissenden Urlauber vor Fehlkäufen zu bewahren: "Wir haben ...
... eine Ray-Ban-Sonnenbrille für fünf Euro von einem Straßenhändler gekauft. Die Brille war ein Fake!" Ob sich die gekränkten Urlauber von diesem Schock erholen werden?
Und auch andere Begebnisse scheinen für die anspruchsvollen Urlauber ein Problem: "Wir mussten draußen Schlange stehen - ohne Klimaanlage!"
Da wären aber noch weitere kleine Missverständnisse, die den ahnungslosen Urlaubern das Leben schwer machen. Ein Kunde sendet einen Brief an das Service Center Autoreisen bezüglich seines Österreich-Urlaubs und der vor Ort zu zahlenden Kurtaxen.
So schreibt er: "Wieso musste ich vor Ort Kurtaxe zahlen, obwohl ich keine Taxe in Anspruch genommen habe?"
Mit einem weiteren Irrtum waren Mitarbeiter des Reisebüros bei dieser Frage konfrontiert. "Haben Sie Rhein-Reisen auf der Donau?" Doch bei geographischen Missverständnissen hört es hier nicht auf. So fragt ein anderer: "Ich würde gern ...
... in die Karibik ... hmmm ... Bali fänd' ich nicht schlecht." Manchmal lohnt sich eben ein Blick auf die Landkarte.
Ähnlich verquer eine Anfrage für einen Flug nach "Feuerventura" oder noch ausgefallener "Future-Ventura".
Bei den Reisezielen kommt es ohnehin öfter zu Missverständnissen: So sagt der Kunde: "Ich hätte gerne einen Flug nach Sardinien."
Daraufhin das Reisebüro: "Nach Olbia oder Cagliari?" Der Kunde daraufhin "nach Calgary." Schade nur, dass das nicht auf Sardinien, sondern in ...
... Kanada liegt. O.k., auch hier könnte ein Blick auf die Landkarte noch Abhilfe schaffen - in anderen Fällen jedoch hilft auch das nicht mehr: "Im Prospekt ...
... stand 'Kein Friseur in der Unterkunft'. Aber wir sind Friseurlehrlinge, dürfen wir trotzdem in diesem Hotel bleiben?"
Auch beliebt sind Sonderwünsche bezüglich der Verpflegung. Ein Kegelverein möchte nach Mallorca fliegen. Die Herren suchen einen Hotelkoch, der ...
... ein zünftiges Grünkohlessen zubereiten kann. Wurst und Fleisch würde die Gruppe zur Not mitbringen. Welches Hotel kann man diesen Kunden nur empfehlen?
In die Katerogie "Fragen zur Verpflegung" gehören auch diese Beispiele. So fragt ein Urlauber: "Wohnt die Mannschaft des Kreuzfahrtschiffes auch auf dem Schiff?" oder ...
... "Hat das Kreuzfahrtschiff auch Kabelfernsehen?"
Na, bei all diesen Beschwerden, Nachfragen und Missverständnissen kann man den hilflosen Urlaubern eigentlich nur noch eines wünschen: Gute Heimreise!
Könnte das ein neuer Trend werden? Wegen des schlechten Wetters auf den Seychellen hat ein Familienvater seinen Reiseveranstalter verklagt. Er verlangt vor der 1. Zivilkammer des Landgerichts Hannover eine Minderung des Urlaubspreises um 25 Prozent, weil aufgrund von Wind und hoher Wellen Schnorcheln und Baden unmöglich gewesen seien.
Mehr zum Thema
Der Mann hatte für sich, seine Ehefrau und Tochter eine zweiwöchige Flugreise in das Inselparadies im Indischen Ozean für gut 27.000 Euro gebucht. Das Reisebüro sieht sich nach Gerichtsangaben nicht verantwortlich für das Wetter. Es habe auch keine Mängel beim Transfer ins Hotel gegeben.
(dpa, N24)
31.07.2009 09:54 Uhr
Diskussionen bei wer-weiss-was.de
Archiv