Schwimm-WM in Rom
Britta Steffen holt souverän WM-Gold
Es sah leicht, locker und vor allem souverän aus: Britta Steffen hat den erhofften WM-Titel in der Tasche. Über 100 Meter Freistil schwamm sie zu Gold - natürlich mit neuem Weltrekord.
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Das Maß der Dinge: Britta Steffen ließ ihrer großen Konkurrentin Lisbeth Trickett keine Chance, diese wurde sogar nur Dritte.
Video: Rekorde bei Schwimm-WM - Mark Warneke: "Es macht wieder Spaß"
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Wenn es draußen zu warm ist und ...
.... man wegen der Hitze verzweifelt und ...
... aus der Haut fahren könnte - ...
... heißt es, nicht den Kopf hängen zu lassen. Ein einfacher ...
... Sprung ins kühle Nass hilft da Wunder! Auf gut deutsch: ...
... ... Einfach mal abtauchen. Wie das geht?
Die Schwimm-WM in Rom zeigt es.
Man(n) kann es rückwärts, ...
... Frau aber auch.
Etwas anspruchsvoller mit "Schrauben" oder ...
... Salti.
Hauptsache, die Beine immer ...
... möglichst nah am Körper.
Und nicht ablenken lassen!
Genau, von da ...
... oben muss man ...
... nach da unten.
Man kann es allein versuchen oder ...
... wie einst Tom Hanks in "Begleitung".
Synchron ist natürlich auch möglich. Aber den meisten Spaß im kühlen Nass hat man doch ...
... als Team.
Also Zähne zusammenbeißen, ...
... nicht zurückblicken und ...
... raus aus dem Büro!
Das ...
... kühle Nass ...
... wartet und damit ...
... auch die Erholung.
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Kunsttstücke auf dem Wasser zu vollbringen, ...
... an der Leine eines Motorbootes oder an einem Kabel, das ist zweifelsohne eine sportliche ...
... Höchstleistung. Diese Sportart hat es, wie viele weitere, aber (noch) nicht ins Programm der Olympischen Spiele geschafft.
Deshalb gibt es die World Games, bei denen sich alle vier Jahre die Sportler der olympischen "Randsportarten" treffen und ...
... ihre Besten ermitteln - wie beim Wasserski. Es handelt sich hier im Übrigen um die Disziplin "Barfuß".
Mit rund 70km/h flitzen die Sportler dabei auf blanken Sohlen übers Wasser, bauen spektakuläre Figuren ein ...
... und erreichen Sprungweiten von über 26 Metern.
Bruchlandungen sind natürlich nicht ausgeschlossen und für die ...
... Zuschauer ist das ein wirklich sehenswertes Spektakel. Die Weltmeisterschaften in dieser Disziplin finden übrigens 2010 ...
... in Berlin statt. Zunächst waren die Barfuß-Sportler aber genauso wie ...
... die starken Männer am Tau in Tawain gefordert. In Kaohsiung wurden in der vergangenen Woche die World-Games-Gewinner ermittelt.
Mannschaftlich geschlossenes Auftreten ist beim Tauziehen das Wichtigste, nur so kann der Gegner über die Mittellinie ...
... befördert werden. Die bärenstarken Schweden holen hier wirklich alles aus sich heraus.
Auch die Frauen zogen an einem Strang. Die Taiwanesinnen gaben dabei das gleichmäßigste Bild ab.
Während bei den Olympsichen Spielen lediglich die Sportgymnastik der Einzelstarter vertreten ist, gibt es bei den ...
... Weltspielen auch die Paar-Sportakrobatik zu sehen. Hier treten Mixed-Duos ...
... ebenso an, um ihre Künste zeigen, wie ...
... reine Herrenpaare. Im Bild die beiden deutschen Vertreter Dennis Stach (l.) und Arvid Kuritz. Insgesamt waren 137 Teilnehmer aus Deutschland bei den Weltspielen am Start.
Auch zu dritt legen die Frauen ...
... schwierige Figuren auf die Matte.
Insgesamt nahmen an den World Games 3200 Sportler ...
... aus 90 Ländern teil. Spektakulär war dabei natürlich auch der Wasserski-Wettkampf ...
... im klassischen Sinne, also mit Ski. Hier ist die Finnin Jutta Lammi ...
... im Stile einer Skispringerin unterwegs. Schön weit fliegen, dann ...
... zur Landung ansetzen und ...
... möglichst das Gleichgewicht bewahren, um die volle ...
... Bruchlandung zu vermeiden.
Dabei sollte man aber den Durchblick behalten.
Etwas weniger rasant, dafür - nun ja - ästhetischer geht es bei diesem Wettbewerb zu.
Die Frauen küren ihre stärkste und bestgebaute ...
... Vertreterin im Bodybuiding, ebenso wie die ...
... Männer. Diese "Sportart" bleibt allerdings immer eine Geschmacksfrage - entscheiden Sie selbst, ob Sie ...
... eines dieser Exemplare mit nach Hause nehmen würden.
Hier dürfte die Entscheidung noch weniger schwer fallen. Bei diesem Wettkampf geht es aber nicht so sehr darum, sein Äußeres ...
... ins beste Licht zu rücken - welch ein Glück - sondern ...
... darum, den gegnerischen Fleischberg auf der Sumo-Matte mit Schmackes niederzuringen.
Auch die weiblichen Vertreterinnen zeigen sich wenig zimperlich und auch hier gilt umso mehr: absolute Geschmackssache.
Zur Abwechslung etwas Filigraneres: Genaues Timing und ...
... synchrone Ausführung sind beim Doppel-Tramoplinspringen das entscheidende Kriterium.
Hier machen die Japaner vor den gestrengen Augen der Kampfrichter eine gute Figur. Zu den olympischen Spielen haben es bislang nur die Einzelspringer geschafft.
Insgesamt stehen bei den World Games 31 Sportarten im Wettkampfprogramm, darunter auch ...
... der Frisbee-Wettbewerb. Die Disziplin hieß früher Ultimate Frisbee, wird inzwischen aber nur noch unter dem Begriff ...
... Ultimate geführt. Der Kampf um die 175 Gramm schwere, fliegende Plastikscheibe wird bereits weltweit in 40 Ländern auf mehr oder weniger professionellem Niveau gespielt.
Weitere Mannschaftsturniere werden bei den Weltspielen beispielweise auch im Inline-Hockey, Kanupolo oder Rugby ausgetragen.
Auch als Wettkampfsport eher selten durchgführte Disziplinen wie Flossenschwimmen, Rettungssport oder Fallschirmspringen stehen im Wettkampfprogramm der World Games.
Nicht unbedingt alltäglich ist auch diese Show der chinesischen Kampfkünste, ...
... die unter dem Namen Wushu zusammengefasst wird.
Noch ungewöhnlicher sind aber sicherlich Boule und Casting (Zielwerfen mit der Angelschnur auf einer Wiese) - beide auch im Programm der Spiele vertreten.
Sogar einen Titelgewinn gab es für Deutschland zu vermelden: Die Paintball-Nationalmannschaft holte den Turniersieg. Der Wettbewerb war als Demonstration ausgetragen worden und hofft noch auf offzielle Aufnahme ins World-Games-Programm (Foto: Archiv).
Ausgerechnet Paintball: Erst vor wenigen Monaten war in Deutschland - nach dem Amoklauf von Winnenden - das Verbot dieser Sportart diskutiert worden (Foto: Archiv).
Zum Abschluss zurück aufs Wasser: Auch die so einfach scheinenden und doch so schwer auszuführenden Tricks ...
... der Wakeboarder sorgten bei den World Games für reges Interesse.
Mit 30 bis 40 km/h schießen die Boarder übers Wasser, müssen Hindernisse und Sprünge bewältigen.
Die ein oder andere sehenswerte Sportart findet vielleicht schon bald den Weg ins olympische Programm. Die nächsten World Games wird es aber auch geben: Sie steigen ...
... 2013 in Cali/Kolumbien. Eigentlich hatte bereits Duisburg den Zuschlag für die Austragung erhalten, musste die Veranstaltungsrechte aber wegen finanzieller Probleme wieder zurückgeben.
Britta Steffen ist mit Weltrekord zum WM-Titel über 100 Meter Freistil geschwommen. Die Doppel-Olympiasiegerin aus Berlin schlug in Rom nach 52,07 Sekunden vor der Überraschungs-Zweiten Francesca Halsall (52,87) aus Großbritannien an. Steffens große Konkurrentin Lisbeth Trickett aus Australien (52,93) wurde nur Dritte. Es war Steffens erster WM-Titel und der insgesamt sechste für den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) in Rom. Die 25-Jährige verbesserte ihre erst am Sonntag aufgestellte Bestmarke von 52,22 noch einmal um 15/100 Sekunden.
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Die WM-Goldmedaille war das letzte verbliebene Ziel für Steffen. 2006 war sie in Budapest vierfache Europameisterin geworden. Ein Jahr später unterlag sie über ihre Spezialstrecke der Australierin Trickett bei deren Heim-WM in Melbourne. 2008 schlug Steffen dann bei den Spielen von Peking mit Doppel-Gold zurück. In Rom tritt sie am Samstag noch mit der deutschen Lagen-Staffel und tags darauf zum WM-Abschluss über 50 Meter Freistil an.
(dpa, N24)
30.07.2009 18:16 Uhr
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