Fußball: DFB Pokal

Wolfsburg souverän - Mainz fliegt raus

Der VfL Wolfsburg ist ebenso wie Leverkusen, Augsburg, Kaiserslautern und Osnabrück in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Mainz muss sich indessen dem VfB Lübeck nach Verlängerung geschlagen geben.

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Der VfL Wolfsburg knüpft dort an, wo er in der vergangenen Saison aufgehört hat. Der SV Wehen Wiesbaden konnte den Niedersachsen zumindest kein Bein stellen.
Die Bundesliga lebt auf großem Fuß: Spielerwechsel werden seit Jahren fürstlich bezahlt - und Neuverpflichtungen werden immer kostspieliger. Die 15 teuersten Transfers aller Zeiten: Auf Rang ...
... 15 landet der Transfercoup von Marcell Jansen aus dem Jahr 2007. Der Mönchengladbacher Nationalspieler wechselte für geschätzte elf bis zwölf Millionen Euro zum ...
... deutschen Rekordmeister Bayern München. Bei den "Großkopferten" der Isar-Metropole spielt Jansen mit Stars wie "Italo-Bomber" Luca Toni oder Franck Ribery.
Den Brasilaner Lucio zieht es 2004 von Bayer Leverkusen nach ...
... München. Zwölf Millionen Euro lässt sich der FCB den Abwherspieler kosten. Noch etwas teurer ...
... ist Dortmunds Jörg Heinrich. 12,5 Millionen Euro blättert der AC Florenz 1998 für den damaligen deutschen Nationalspieler auf den Tisch. Heinrich kehrt ...
... zwei Jahre später zurück und unterschreibt beim BVB einen Vertrag bis 2003. Ablösesumme: umgerechnet rund vier Millionen Euro.
2006 verlässt der Niederländer Khalid Boulahrouz den Hamburger SV. Sein neuer Arbeitgeber heißt Manchester City. Kostenpunkt: 13 Millionen Euro.
Geschätzte 12 Millionen bis 15 Millionen Euro streicht Werder Bremen 2007 ein, als Nationalstürmer Miroslav Klose ...
... zu Bayern wechselt. Seine Tor-Salti zeigt er noch heute in München.
Der zehntteuerste Transfer der Bundesliga-Geschichte geht 2005 über die Bühne. Der Weißrusse Alexander Hleb hängt beim VfB Stuttgart seine Töppen an den Nagel und schnürt seine neuen Treter für ...
... den mehrfachen englischen Meister Arsenal London. Die "Gunners" zahlen 15 Millionen Euro.
Eine Ablösesumme von ebenfalls 15 Millionen Euro bringt Rafael van der Vaart dem HSV ein, als er ...
... 2008 zu den "Königlichen" von Real Madrid wechselt.
Auf 16 Millionen Euro bringt es der Bulgare Dimitar Berbatov 2006. Der damalige Leverkusener ...
... Stürmer verabschiedet sich dafür zu den Tottenham Hotspurs.
2001 packt der Brasilianer Evanilson seine Koffer in Dortmund. Sein Reiseziel lautet ...
... Italien, AC Parma. 17 Millionen Euro fließen dafür auf das Konto des BVB.
Gar 20 Millionen Euro erhält Bayer Leverkusen im Jahr 2000 für Emerson. Der Brasilianer ...
... legt sich danach für den AS Rom ins Zeug.
Nigel de Jong, niederländischer Nationalspieler, steht 2009 in Diensten des Hamburger SV, als den Hanseaten ein Angebot von 20 Millionen Euro ins Haus flattert. De Jong darf dafür ...
... zum neuen englischen Krösus Manchester Citiy wechseln. Damit rangiert er auf Platz fünf der teuersten Transfers der Fußball-Bundesliga - gemeinsam mit Emerson. Teurer ...
... ist dieser Spieler links im Bild. Der ...
... englische Nationalspieler Owen Hargreaves bringt ...
... dem FC Bayern München bei seinem Wechsel zum mehrfachen Champions-League-Sieger Manchester United 2007 25 Millionen Euro. Diese Summe ...
... sollen die Münchener auch für den Franzosen Franck Ribery an Olympique Marseille bezahlt haben.
Die Bremer Dribbelmaus Diego verzaubert drei Jahre die Werder-Fans und die gesamte Bundesliga, ehe er ...
... nach der Saison 2008/2009 seinen Abschied aus Bremen bekanntgibt.
Die Dienste des Brasilianers sichert sich für bis zu 27 Millionen Euro der ...
... italienische Rekordmeister Juventus Turin. Die Fans der "Alten Dame" dürfen sich freuen.
Der bisher teuerste Transfer in der Bundesliga-Geschichte gelingt ebenfalls kurz nach Ende dieser Saison. Der Stuttgarter Stürmer Mario Gomez ...
... will sich karrieretechnisch weiterentwickeln. Für geschätzte ...
... 30 Millionen Euro Ablöse darf er das künftig beim FC Bayern München.
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Nach dem vergurkten Saisonstart griff der FC Bayern kurz vor Ende der Wechselperiode noch einmal panisch aufs Konto - und landete einen wahren Glückstreffer. Die 25 Millionen Euro für Arjen Robben erwiesen sich als ...
... gute Investition. Der Niederländer, der von Real Madrid kam, schoss gleich beim ersten Kurzeinsatz zwei Tore und machte damit den ersten Saisonsieg der Bayern perfekt. Davor hatte ...
... Franck Ribéry den ganzen Sommer lang die Journalisten bei Laune gehalten. Er wollte zu Real Madrid, die Königlichen boten zu wenig - nun wird er wohl am erst am Ende der Saison nach Spanien gehen. Anders ...
... im Fall Lucio: Den Bayern-Schal hat er inzwischen eingemottet. Die Münchner wollten ihn loswerden, also unterschrieb er bei Inter Mailand einen Dreijahresvertrag.
Noch einer, den die Bayern nach mäßigen Leistungen abschoben: Der Italiener Massimo Oddo ist in seine Heimat zurückgekehrt, kickt nun für den AC Milan.
Hochkarätig sind in jedem Fall die weiteren Neuverpflichtungen: Mario Gomez kam für die Bundesliga-Rekordablöse von 30 Millionen Euro aus Stuttgart an die Isar und soll nun vor dem Kasten für Gefahr sorgen.
Von Zenit St. Petersburg wechselte Anatoliy Tymoshchuk und fügte sich in München gut ein: Den eigenen Koch, eine Privat-Masseurin und seinen persönlichen Pressesprecher brachte er standesgemäß gleich mit.
Insgesamt 75 Millionen Euro investierten die Bayern in ihre Neuzugänge, zu denen auch Danijel Pranjic gehört. Der Kroate spielte zuvor vier Jahre lang für den SC Heerenveen.
Ebenfalls aus der niederländischen Liga, von Twente Enschede, kam Verteidiger Edson Braafheid.
Dazu ein lang angekündigter Neuzugang aus der Bundesliga: Alexander Baumjohann (vorher Mönchengladbach) will sich im Bayern-Starensemble durchsetzen. Auch ...
... Rückkehrer Andreas Görlitz setzt erneut auf Angriff. Er war zwei Jahre lang an den Karlsruher SC ausgeliehen.
Die Riege der Bayern-Neuzugänge komplettiert Ivic Olic, auch er soll das Sturmproblem der Bayern bekämpfen. Der Kroate stand zuvor ...
... zwei Jahre lang in Diensten des HSV, wo er in 78 Spielen 29 Treffer erzielte.
Die Hamburger verbrachten einen Großteil des Sommers mit Streitigkeiten in der Führungsetage. Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer musste nach langem Hickhack gehen, für sportliche Planungen blieb kaum Zeit.
Als der HSV endlich aktiv wurde, gab es auch sehenswerte Ergebnisse: Zuerst kam der Brasilianer Zé Roberto ablösefrei vom FC Bayern. Dann präsentierten die Nordlichter den teuersten Zugang der Vereinsgeschichte: ...
... Der 22-jährige Schwede Marcus Berg (kam vom FC Groningen für zehn Millionen Euro) soll der Torgarant für die neue Saison sein, unterstützt vom ...
... Niederländer Eljero Elia. Der 8,5-Millionen-Mann von Twente Enschede wird als Flügelstürmer das Hamburger Offensivspiel beleben, während ...
... hinten David Rozehnal dicht machen soll. Der tschechische Verteidiger wechselte von Lazio Rom nach Hamburg und soll die Lücke schließen, die der langzeitverletzte Alex Silva nach seinem Kreuzbandriss hinterlassen hat.
Er war eigentlich schon weg, bleibt nun aber doch: Verteidiger Bastian Reinhardt. Allerdings brach er sich im Juli bei einem Probetraining zum zweiten Mal in Folge den Fuß - er wird noch mehrere Monate ausfallen.
Thimothée Atouba indes hat den HSV verlassen, ihn zog es in die Niederlande zu Ajax Amsterdam.
Auch die Stuttgarter taten sich lange Zeit schwer beim Thema Neuverpflichtungen. Der erste Streich gelang schließlich mit der Rückkehr von Alexander Hleb. Real Madrid wollte ihn eigentlich zu Inter abschieben, er kam lieber zurück in die Bundesliga.
Den großen Coup im Sturm wollte der VfB dann landen, schließlich musste Ersatz für Mario Gomez her. Das entwickelte sich aber zur Pannenserie: Klaas-Jan Huntelaar von Real Madrid wurde wochenlang heiß gehandelt, ...
... sagte dann aber ab. Demba Ba verschmähten die Stuttgarter nach langem Überlegen: Der Senegalese selbst sah sich bereits verpflichtet, der Transfer scheiterte aber doch wegen einer nicht ausgeheilten Verletzung. Ba bleibt nun in Hoffenheim.
Dann gab's aber ein Happy End: Neuer Hoffnungsträger im Sturm ist Pawel Pogrebnjak, der für zehn Millionen Euro den Weg von Zenit St. Petersburg zu den Schwaben fand.
Auch Stefano Celozzi, der für rund 2,5 Millionen Euro vom Absteiger KSC kam, wird den Kader verstärken.
Dagegen hat der schon aus dem Profikader aussortierte Stürmer Danijel Ljuboja den Verein endgültig verlassen. Untergeschlüpft ist er beim französischen Erstligisten Grenoble Foot.
In Hoffenheim vermeldete man die Verpflichtung eines alten Hasen: Verteidiger und Führrungsspieler Josip Simunic kam für etwa sieben Millionen Euro aus Berlin.
Nicht als Wasser-, sondern als künftigen Leistungsträger haben die Verantworltichen in Bremen indes "Zauberzwerg" Markus Marin (l.) verpflichtet. Er verließ Gladbach für 8,2 Millionen Euro und ...
... wurde freundlich an der Weser empfangen, wie hier von Clemens Fritz (r.). Als U21-Europameister des Sommers dürfte er einen Extra-Motivationsschub mitbringen.
Zudem ist Boubacar Sanogo zurück. Nachdem er für eine Saison an Hoffenheim verliehen war, soll er nun wieder für Bremen auf Torejagd gehen.
Und noch einer hat den Weg zurück an die Weser gefunden: Tim Borowski war beim FC Bayern mehr als unglücklich und hofft nun in Bremen auf eine Rückkehr zu alter Leistungsstärke.
Auch Claudio Pizarro ist gekommen, um endgültig zu bleiben. Nach wochenlangem Hickhack wurde die bisherige Leigabe endgültig vom FC Chelsea losgeeist. Sein Vertrag in Bremen läuft bis 2012.
Einige prominente Abgänge musste Werder schließlich auch verkraften: Ballzauberer Diego streift sich nun das Trikot von Juventus Turin über, ...
... und Frank Baumann ließ sich nach dem Pokal-Triumph ein letztes Mal hochleben, bevor er seine Karriere beendete.
Noch mehr prominente Abwanderer meldete auch der Hauptstadtclub: Marko Pantelic hat Berlin mit unbekanntem Ziel verlassen, genauso wie ...
... Sturmkollege Andrey Voronin, der nach Liverpool zurückging (war nur ausgeliehen). Auch das Hertha-Urgestein ...
... Christian Fiedler steht nicht mehr zwischen den Pfosten. Seit 1990 (damals noch Jugendspieler) ist er dem Verein treu - und bleibt es auch weiterhin: Er wird das Torwarttraining übernehmen.
Die Abgänge im Sturm soll ein alter Bekannter kompensieren: Artur Wichniarek kehrt nach drei Jahren aus Bielefeld nach Berlin zurück. Doch nach einem glatten Liga-Fehlstart bekamen die Berliner das große Zittern und ...
... kauften an einem Tag noch den Spielermarkt leer: Florian Kringe, Adrian Ramos und Clederon Cesar de Souza (v.l.) sollen die Personalprobleme der Hauptstädter nun lösen.
Mats Hummels spielte schon in der vergangenen Saison in Dortmund, nun ist der U21-Europameister ein echter Borusse: Die Bayern ließen ihn für 4,2 Millionen Euro endgültig gen Dortmund ziehen.
Unbedingt den BVB verlassen wollte Alexander Frei, aber nicht weil ihm die Bundesliga und speziell der Gladbacher Filip Daems (l.) zu brutal gewesen wären, sondern weil ...
... die Sehnsucht nach seiner schweizerischen Heimat so groß war. Nun stürmt er für den FC Basel.
Ersatz war schnell gefunden: Neuer Hoffnungsträger des Dortmunder Anhangs ist der argentinische Welttorjäger Lucas Barrios - ein ausgesprochener Knipser.
Weitere Verstärkung kam aus Cottbus: Auch Dimitar Rangelov wird künftig beim BVB auf Torejagd gehen.
Ziehen ließen die Dortmunder dagegen Antonio Rukavina, der sich in die zweite Liga zu 1860 München verabschiedete.
In Köln gab es im Sommer nur ein Thema: Lukas Podolski ist zurück in der Heimat. Nachdem der FC die aus München geforderten zehn Millionen Euro zusammengekratzt hatte, können die Rheinländer ...
... ihren "Prinz Poldi" wieder in die Arme schließen. Nach drei eher durchwachsenen Jahren in München scheint dessen (Fußball)-Laune (hier mit Daniel Brosinski ) endlich wieder bestens.
"Guter Name, gute Verpflichtung" lautete Poldis Kommentar zu dieser Errungenschaft: Der potugiesische Nationalspieler Maniche läuft nun auch für den FC auf.
Abschied nehmen mussten die Kölner von ihrem Dauerbrenner Matthias Scherz: Nach zehn Jahren in Diensten des FC beendete er seine Karriere.
Auch Thomas Broich hat den Rhein verlassen. Sein neues Domizil liegt in Franken, beim Aufsteiger FC Nürnberg.
Dorthin hat es Angelos Charisteas wieder gezogen: Nach seinem Gastspiel in Leverkusen kehrte er zum Club zurück.
Auch der Rasen-Rüpel vom Dienst, Maik Franz, hat eine neue sportliche Heimat gefunden: Er wird nun in Frankfurt weggrätschen, was ihm vor die Füße kommt.
Ein neuer Kollege wird dort Selim Teber sein, der Deutsch-Türke kam ablösefrei aus Hoffenheim.
Das ist ein ehemaliger Frankfurter, der seinen Weg über den HSV wieder zurück zum FC Schalke gefunden hat: Albert Streit. Nachdem er 2008 aussortiert wurde, will er nun einen neuen Anlauf beim Revierklub nehmen.
Endgültig abgeschoben haben die Schalker dagegen Mladen Krstajic, der zu Partizan Belgrad wechselt, und ...
... den glücklosen Orlando Engelaar. Er geht zum PSV Eindhoven.
In Hannover freut man sich über Neuzugang Sofian Chahed, der die Hertha in Berlin verlassen hat.
Zwei prominente Fußballer haben indes bei 96 ihre Karriere beendet: Valérien Ismaël will sich nun seinem Studium des Internationalen Managements in Hannover widmen, ...
... während Michael Tarnat nach München zurückkehrt und dort als Talent-Scout beim FC Bayern anheuern wird.
Und noch ein großer des deutschen Fußballs hört auf: Leverkusens Bernd Schneider musste wegen einer Rückenmarksverletzung seine Karriere beenden.
Größter Coup für die Werkself ist die Verpflichtung des 35-jährigen finnischen Nationalspielers Sami Hyypiä. Er wurde beim FC Liverpool gekauft und soll seine ganze Erfahrung in der Bayer-Abwehr ausspielen.
Unterdessen ist Theofanis Gekas zu Bayer Leverkusen zurückgekehrt. Der Grieche war in der Rückrunde an den FC Portsmouth verliehen.
Bleibt noch die Frage: Was macht eigentlich der Meister? Auf der Liste der Zugänge tauchten nur wenige bekannte Namen auf.
Hervorzuheben sind die teuersten Einkäufe: Der Franzose Karim Ziani kam für sieben Millionen Euro aus Marseille und ...
... der Däne Thomas Kahlenberg, der für vier Millionen Euro vom AJ Auxerre zum Deutschen Meister wechselte.
Dann gelang noch die Verpflichtung dieses Fliegers: Obafemi Martins soll den Supersturm Grafite/Dzeko unterstützen. Er wechselte vom englischen Premier-League-Club Newcastle United nach Wolfsburg. Schnelligkeit und ...
... und Torgefährlichkeit zeichnen ihn aus. Mit so viel Offensivkraft will der VfL nun das Unternehmen Titelverteidigung in Angriff nehmen.

Bundesliga-Aufsteiger FSV Mainz 05 hat sich in der ersten Runde des DFB-Pokals blamiert. Die Rheinhessen, im Vorjahr erst im Halbfinale gescheitert, verloren beim Viertligisten VfB Lübeck mit 1:2 nach Verlängerung und schieden als erster Club aus dem Fußball-Oberhaus aus. Dagegen gaben sich Meister VfL Wolfsburg und Vorjahres-Finalist Bayer Leverkusen keine Blöße und zogen in Runde zwei ein. Die "Wölfe" gewannen bei Zweitliga-Absteiger SV Wehen Wiesbaden mit 4:1, die Werkself setzte sich beim SV Babelsberg 03 mühevoll mit 1:0 durch. Während mit dem FC Augsburg (2:1 beim FC Ingolstadt 04) und dem 1. FC Kaiserslautern (1:0 bei Eintracht Braunschweig) zwei Zweitligisten weiterkamen, blieb Hansa Rostock mit 1:2 beim VfL Osnabrück auf der Strecke.

Jakob Sachs machte mit seinem Treffer in der 94. Minute die umjubelte Pokal-Sensation an der Lübecker Lohmühle perfekt. Zwar hatte Nico Bungert (19.) die Mainzer programmgemäß in Führung gebracht, doch danach beschränkte sich die Elf von Jörn Andersen nur noch darauf, den Vorsprung gegen den Nord-Regionalligisten zu verwalten. Die Strafe folgte mit dem Ausgleich durch Nico Schrum (57.), der aus 18 Metern in den Torwinkel traf und sein Team in die Verlängerung schoss.

Leverkusen glanzlos

Im ersten Pflichtspiel unter Magath-Nachfolger Armin Veh ließen die Wolfsburger nichts anbrennen. Als Bundesliga-Toptorjäger Grafite in der 25. Minute das 1:0 gelang, war der Bann gebrochen. Zvjezdan Misimovic (41./56.) und Edin Dzeko (51.) sorgten für ein standesgemäßes Resultat. Für die Wiesbadener traf Steffen Bohl (62.). Ein weiteres Gegentor vereitelte VfL-Keeper Diego Benaglio, als er einen Foulelfmeter von Marcel Ziemer parierte (52.).

Lange Zeit kein Ruhmesblatt war Leverkusens Auftritt vor den Toren Berlins. Zwar war Bayer in Babelsberg die spielbestimmende Mannschaft, doch im Abschluss blieb die Werkself harmlos. Als Meister im Vergeben von Torchancen erwies sich eine Halbzeit lang vor allem Theofanis Gekas. Erst der eingewechselte Eren Derdiyok (67.) erlöste Bayer-Coach Jupp Heynckes.

Lautern gewinnt in Unterzahl

Im bayerischen Derby bei Zweitliga-Absteiger FC Ingolstadt 04 stellte der FC Augsburg schon vor der Pause die Weichen zum Erfolg. Marcel Ndjeng (13.) und Michael Thurk (28.) erzielten die Treffer für den FCA, der nach dem Anschlusstor von Robert Braber (73.) aber noch einmal ums Weiterkommen bangen musste.

Mit nur zehn Spielern nahm der 1. FC Kaiserslautern die Hürde beim Drittligisten Eintracht Braunschweig mit 1:0. Obwohl Ivo Ilicevic in der 35. Minute wegen groben Foulspiels die Rote Karte sah, verließen die Pfälzer als Sieger den Rasen. Adam Nemec nutzte in der 62. Minute eine der wenigen Chancen für das Team von Trainer Marco Kurz.

Dagegen platzten die Pokal-Hoffnungen von Hansa Rostock in Runde eins. Die Mecklenburger unterlagen bei Zweitliga-Absteiger Osnabrück durch Tore von Thomas Reichenberger (56.) und Dennis Schmidt (90.). Marcel Schied (74.) war der zwischenzeitliche Ausgleich gelungen.

(dpa, N24)

31.07.2009 23:01 Uhr

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