VW hat die Nase vorn

Die beliebtesten Unternehmen

Unternehmensranking im Zeichen der Krise: Während Aldi und Lidl Sympathie einbüßen mussten, haben die großen Autobauer die Nase vorn.

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Volkswagen stößt Daimler vom Thron und ist somit das beliebteste deutsche Unternehmen.
Die letzten beiden Jahre stand Daimler in der Beliebtheitsskala an der Spitze, 2009 müssen sich Vorstandvorsitzender Dieter Zetsche und sein Unternehmen mit der Silbermedaille begnügen.
Vorstandschef Peter Löscher wird's freuen. Trotz eines weltweit geplanten Abbaus von 1.600 Stellen geht der dritte Platz wie in den Vorjahren an Siemens, dicht gefolgt von …
… BMW. Der Automobilkonzern aus Bayern erreicht in der Umfrage Platz vier.
Rang fünf für die vier Ringe: Vor kurzem feierte die Audi AG 100-jähriges Jubiläum, unter anderem mit Showmaster Thomas Gottschalk und Pianist Lang Lang.
Ebenfalls mit rund fünf Prozent der Stimmen konnte sich Opel Platz sechs sichern – nach den Negativschlagzeilen doch eine recht erfreuliche Nachricht!
Obwohl von VW geschluckt, ist Sportwagenhersteller Porsche im Ranking noch eigenständig auf Platz sieben vertreten. Vorstandsvorsitzender Wiedeking musste trotzdem gehen.
Bosch-Angestellter bei der Arbeit in Tamm: Der schwäbische Autozulieferer und Technologiekonzern kommt auf Platz acht.
Platz neun für den Chemiekonzern BASF. Eine Aufnahme zeigt das Gelände des Unternehmens in Ludwigshafen von oben.
Schlusslicht in der Top Ten: Der rosa Riese aus Bonn. Das Telekommunikationsunternehmen machte in den vergangenen Monaten vor allem durch Bespitzelungsvorwürfe von sich Reden.
Der VW Scirocco öffnet sich mit den LSD-Scherentüren von KW Automotive spektakulär
Die LSD-Türen werden an den original Befestigungspunkten montiert
Dynamischer Kleiner: Der VW Scirocco
Der Bausatz für die Scherentüren kostet 1.549 Euro
Unser Testkandidat: Das Audi A5 Cabriolet 2.0 TDI mit serienmäßigem Start-Stopp-System
Sehr klassische Cabrio-Proportionen verhelfen dem offenen A5 zu einem ansprechenden Auftritt
Den Heckabschluss bildet eine scharfe Abrisskante
Opel bietet künftig fünf Modelle mit Autogas-Antrieb an
Die LPG-Modelle stoßen etwa zehn bis 13 Prozent weniger CO2 aus
Der Corsa ist mit 78 oder 87 PS als LPG-Version im Angebot
Der Meriva 1.4 LPG ecoFlex soll 129 Gramm CO2 je Kilometer emittieren
Auch vom Astra Caravan gibt es eine Autogas-Version: Den 1.6 LPG ecoFlex mit 108 PS
Der Familienvan Zafira ist als 1.8 LPG ecoFlex erhältlich

Die Beliebtheitsskala deutscher Unternehmen wird in diesem Jahr von Volkswagen angeführt. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers. 22 Prozent der 1.003 befragten Bundesbürger sprachen sich für die Wolfsburger Autobauer aus.

Volkswagen löst damit den Stuttgarter Daimler-Konzern mit seiner Hauptmarke Mercedes ab, der in den beiden Vorjahren Spitzenreiter war. Danach behauptet sich Siemens wie in den Vorjahren auf Platz drei, knapp gefolgt von BMW. Fast gleichauf folgen Audi, Opel und Porsche mit je rund fünf Prozent der abgegebenen Stimmen.

Volkswagen im Osten und Westen beliebt

Für die positive Entwicklung der Marke VW hat Norbert Winkeljohann, Mitglied des Vorstands bei PwC, folgende Erklärung: "Volkswagen ist eine gesamtdeutsche Marke geworden. Im Osten entschieden sich sogar 23 Prozent für VW. Doch nicht nur im Osten haben die Wolfsburger die Nase vorn. Bei Abiturienten und Hochschulabsolventen ist Volkswagen absolut konkurrenzlos."

Aldi und Lidl nicht mehr in Top Ten

Die Sympathiewerte für Daimler und Porsche sind laut der Umfrage besonders in den alten Bundesländern deutlich höher. Daimler punktet hier vor allem bei Befragten zwischen 40 und 49 Jahren und lässt sogar VW knapp hinter sich. Unternehmen wie Aldi und Lidl, die in den vergangenen Jahren auch in den Top Ten waren, haben sich um einige Plätze verschlechtert.

Vertrauen in Firmen leicht gestiegen, aber weiter schwach

Trotz der Wirtschaftskrise hat sich das Vertrauen der Bundesbürger in deutsche Unternehmen leicht verbessert. Gaben im vergangenen Jahr 72 Prozent der Befragten an, dass die Firmen Vertrauen eingebüßt hätten, sind es 2009 65 Prozent. Bundesweit wird vor allem von den 30- bis 39-Jährigen eine Vertrauenskrise gesehen, jeder siebte äußerte sich entsprechend.

Die negative Grundhaltung vieler Befragter spiegelt sich auch in der Haltung zur Frage, ob einzelne Unternehmen in den letzten Monaten an Vertrauen hinzugewinnen konnten. 80 Prozent verneinten dies den Angaben zufolge. Eher bejaht wurde die Frage bei Unternehmen aus dem Automobilbereich. Immerhin 6,4 Prozent der Befragten sehen zum Beispiel bei VW einen Vertrauensgewinn in den letzten Monaten.

(N24, dpa, AP)

03.08.2009 12:37 Uhr

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