Von Zwick bis Flick

Politskandale der Bundesrepublik

Korruption, Steuererlässe, Rüstungsindustrie: In 60 Jahren Bundesrepublik erschütterten zahlreiche Skandale und Geldaffären die Öffentlichkeit. N24 hat die spektakulärsten Fälle zusammengefasst.

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STARFIGHTER-AFFÄRE: 1958 entscheidet Verteidigungsminister Franz Josef Strauß (CSU), die Luftwaffe ...
... mit dem Starfighter F 104 auszurüsten. Repräsentant des US-Herstellers Lockheed ist Ernest F. Hauser, ein Freund des Ministers. Bevor ...
... der auf deutsche Bedürfnisse umgerüstete Prototyp des "Schönwetterjägers" getestet ist, ordert Strauß 700 Maschinen. Von den insgesamt 917 Starfightern der Bundeswehr ...
... stürzten 270 ab. Dabei kamen 110 Piloten ums Leben, das Wort vom "Witwenmacher" geht um. Der Bundesrechnungshof kritisiert Strauß wegen des ...
... Verschleuderns von Milliarden. Der Verdacht von Korruption bei der Beschaffung wird nie ausgeräumt.
SPIEGEL-AFFÄRE: Auf dem Höhepunkt einer Fehde zwischen dem "Spiegel"-Herausgeber Rudolf Augstein (rechts) und ...
... Verteidigungsminister Strauß (hier mit Konrad Adenauer) durchsuchen Kriminalbeamte 1962 die Redaktionsräume des Hamburger Magazins und ...
... halten sie wochenlang besetzt. Hintergrund ist ein angeblich "landesverräterischer" Artikel, der sich mit der Einsatzfähigkeit der Bundeswehr beschäftigt.
Augstein kommt für drei Monate in Untersuchungshaft. Nach langem Leugnen ...
... gibt Strauß vor dem Bundestag zu, dass er in die Aktion involviert war. Die ...
... fünf FDP-Minister treten empört zurück und erzwingen so die Neubildung eines Kabinetts ohne Strauß. Strauß wird formell entlassen.
GUILLAUME-AFFÄRE: 1974 stellt sich heraus, dass ...
... der persönliche Referent von Bundeskanzler Willy Brandt (SPD, links), Günter Guillaume (rechts), ...
... ein Spion der DDR ist.
Brandt tritt zurück.
FLICK-AFFÄRE: Anfang der 1980er Jahre fliegt auf, dass ...
... der Konzern des Düsseldorfer Großindustriellen Friedrich Karl Flick etwa 26 Millionen Mark an Parteien, Stiftungen und zahlreiche Politiker verteilt hat - zur ...
... "Pflege der politischen Landschaft". Bald kommt der Verdacht auf, dass die Gelder auch flossen, um ...
... dem Konzern Steuerbegünstigungen aus einem Verkauf von Daimler-Benz-Aktien 1975 zu verschaffen. Mittendrin in der Affäre: der ...
... frühere Wirtschaftsminister Hans Friderichs und ...
... sein Nachfolger Otto Graf Lambsdorff (beide FDP). Sie werden später zu Geldstrafen verurteilt.
BARSCHEL-AFFÄRE: Einen Tag vor der schleswig-holsteinischen Landtagswahl im September 1987 erscheint "Der Spiegel" mit dem Titel: "Waterkantgate in Kiel - Barschels schmutzige Tricks". Barschel...
... soll seinen SPD-Gegenspieler Björn Engholm bespitzelt haben. Anfang Oktober tritt Barschel zurück. Am 11. Oktober wird seine Leiche in einem Genfer Hotel gefunden.
Die Todesumstände bleiben ungeklärt. Engholm, Sieger der Neuwahl im Mai 1988, tritt 1993 zurück, als bekannt wird, dass er früher als behauptet von den schmutzigen Tricks wusste.
ZWICK-AFFÄRE: Im Oktober 1993 enthüllt das Fernsehmagazin "Report", der bayerische Fiskus habe dem per Haftbefehl gesuchten "Bäderkönig" Eduard Zwick 71 Millionen Mark Steuerschulden erlassen. Der Steuerverzicht soll ...
... vom damaligen Landesfinanzminister Gerold Tandler (CSU) ausgehandelt worden sein. Anfang 1994 wird bekannt, dass Tandler sich von Zwick hohe Summen geliehen hat. Im März tritt Tandler als CSU-Vize zurück.
BERLINER SPENDENSKANDAL: In den 1990er Jahren vergibt die Bank Berlin Hyp risikoreiche Kredite in Höhe von ...
... 600 Millionen Mark an den Immobilienkonzern Aubis, der mit dem Geld tausende Plattenbauwohnungen in Ostdeutschland kauft. Später wird bekannt, dass ...
... die Aubis-Inhaber dem Berlin-Hyp-Vorstandschef und CDU- Fraktionsvorsitzenden Klaus Landowsky ...
... 40.000 Mark in bar gegeben hatten. Die Affäre beendet Landowskys Karriere und führt zu einem ...
... großen Wirtschaftsstrafprozess. 2007 wird er wegen Untreue zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.
Klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten! (im Bild: Ausschnitt aus einer Werbekampagne des Unterwäsche-Herstellers Bruno Banani)
Das Thema "attraktive Politiker/innen" ist und bleibt auch mit der aktuellen Umfrage der Online-Partnervermittlung ElitePartner.de umstritten. Untersuchungen belegen zwar, dass Aussehen und Wirkung den Wahlerfolg mitentscheiden, …
… ebenso klar ist, dass Schönheit allein zum Regieren nicht ausreicht. Und so haben die mehr als 7.200 befragten Singles bei der Wahl der attraktivsten Politiker abgestimmt: ...
Auf Platz fünf landet eine Frau mit Feuer: Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD), seit elf Jahren Bundesentwicklungsministerin, 66 Jahre alt. Ihr Spitzname: …
… die "Rote Heidi". Denn sie war von 1974 bis 1977 die erste Bundesvorsitzende der Jungsozialisten, also die erste Frau in dieser Position.
Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) belegt den vierten Platz. Zuletzt musste sie sich beim "Bildungsstreik" mit protestierenden Studenten auseinandersetzen.
Die promovierte Erziehungswissenschaftlerin und Katholikin scheint mit ihrer konservativen Art bei den Befragten gepunktet zu haben.
Patientenverfügungen, Vaterschaftstests, Lauschangriff – mit solchen Themen schlägt sich die Drittplatzierte herum: Bundesjustizministerin …
… Brigitte Zypries (SPD). Dennoch bekommt die Öffentlichkeit vom Engagement der 55-jährigen Juristin wenig mit. Deshalb belegt sie vermutlich nur Platz 3 unter den attraktivsten Politikerinnen.
Platz zwei: Als sie das Amt des Bundeslandwirtschaftsministers von Horst Seehofer übernahm, fragte sich die Nation: Wer ist Ilse Aigner (CSU)?
Diese Frage stellten sich so viele Internet-Nutzer, dass ihre Website an jenem Tag zusammenbrach. Weiblich, ledig, bodenständig: Mit Ilse Aigner übernahm zwar …
… eine gelernte Elektrotechnikerin den Ministerposten, aber die kennt sich auch auf dem Lande aus. Denn die 44-Jährige stammt aus dem stark landwirtschaftlich geprägten Wahlkreis …
… Starnberg, Miesbach und Bad Tölz. Daher vielleicht auch ihr Faible für Dirndl. Außerdem hat sie einen Hang zum Frohsinn: Ilse Aigner ist Vizepräsidentin des Bundes Deutscher Karneval in Oberbayern.
Ursula von der Leyen (CDU) ist nicht nur Deutschlands Supermutter, Karrierefrau, Shooting-Star und Bundesfamilienministerin, sondern jetzt auch die attraktivste Politikerin Deutschlands.
"Von der Leyen lebt sehr glaubwürdig ihre Politik privat vor und steht für Familie, Kinder und Fürsorglichkeit", begründet ElitePartner.de. Tatsächlich schafft es die promovierte Medizinerin irgendwie,…
… sich um ihre sieben Kinder und ihren demenzkranken Vater zu kümmern und das Amt einer Bundesministerin auszufüllen – und zwar immer freundlich, wach und kompetent. (im Bild: Leyens Kinder Egmont v.l.n.r., Victoria, Donata und Gracia)
Und sie ist wohl die einzige deutsche Politikerin, die einfach so mit dem erotischsten Mann der Welt flirtet und ihn zu einer so galanten Geste bewegt: …
Hugh Jackman trug Ursula von der Leyen auf Händen. (Bild: bei der TV-Show "Wetten, dass …?!" im Dezember 2008)
Wer sich mit der Mehrheit des weiblichen Bundeskabinetts konfrontiert sieht, hat Recht. Im Reigen fehlen nur noch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD). Wo sind die anderen attraktiven Politikerinnen? Hier ...
… drei Vorschläge für das nächste Ranking: Manuela Schwesig. Die Sozialministerin in Mecklenburg-Vorpommern gilt als neue Hoffnungsfigur der SPD im Osten.
Sie hat Edmund Stoiber gestürzt: CSU-Rebellin Gabriele Pauli. Viel Zeit und Engagement investiert sie in ihre neu gegründete „Freie Union“. Mit Erfolg: Überall entstehen Landesverbände.
Silvana Koch-Mehrin: die Vorzeigefrau der FDP. Bei der Europawahl 2009 erzielte die Spitzenkandidatin der Liberalen mit elf Prozent der Stimmen ihr bestes Ergebnis.
Innenminister Thomas de Maizière (CDU) ist sauer auf die Gewerkschaften und wirft ihnen Täuschung der Öffentlichkeit vor.
Doch der promovierte Jurist arbeitete schon für Berlins Regierende Bürgermeister Richard von Weizsäcker und Eberhard Diepgen. Später ging er nach Sachsen, wo er als Chef der Staatskanzlei, Justiz-, Innen- und Finanzminister tätig war.
Den vierten Platz belegt der Gymnasiallehrer und Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD). Vor ihm rangiert …
… Außenminister und SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier (SPD).
Ehrlich, geradlinig, provokant – so hat es Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) wohl zum …
… zweitattraktivsten Politiker Deutschlands geschafft. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten hat dem Diplom-Volkswirt bestimmt auch seine Sparsamkeit Pluspunkte eingebracht.
Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg (CSU) ist der attraktivste, deutsche Politiker. ElitePartner.de begründet: …
"Der Wirtschaftsminister erhält in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sehr viel Aufmerksamkeit, an ihn sind hohe Erwartungen geknüpft. Freiherr zu Guttenberg …
… steht als vergleichsweise junger Politiker für dynamischen Aufbruch und Veränderung." Doch Deutschland hat noch mehr solch junge, attraktive Politiker zu bieten, zum Beispiel: …
… den Bundesvorsitzenden der Jusos, Björn Böhning, oder …
… Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD).
Harvey Milk (1938 - 1978) - Bürgerrechtler, Stadtrat und charismatischer Führer der Schwulen- und Lesbenbewegung von San Francisco.
In den sechziger und siebziger Jahren zieht es viele Hippies, …
… Schwule, Lesben und Transvestiten aus anderen US-Staaten nach Kalifornien (Foto: San Francisco, 1977).
Das Castro-Viertel in San Francisco avanciert zum Treffpunkt von jungen Menschen, …
… die von einer offenen und toleranten Gesellschaft träumen und dort auch zum Teil finden (Foto: Umzug von Hare-Krishna-Jüngern im Golden Gate Park).
Auch ein Harvey Milk (l.) kommt Anfang der Siebziger mit seinem Freund aus New York nach Kalifornien, in das "Sodom am Meer", wie der Westküstenstaat von vielen Amerikanern damals genannt wird.
Im Castro-Viertel eröffnet Milk ein Fotogeschäft, das sich bald zum Treffpunkt für die schwul-lesbische Szene der Stadt entwickelt. Milks Charisma und seine gewinnende Art machen ihn schnell bekannt, was ihm den Titel "Bürgermeister von Castro" einbringt.
Milk beschließt, sich politisch für die Rechte von Schwulen und Lesben einzusetzen und kandidiert für das Amt des Stadtrats. Sein Fotogeschäft "Castros Camera" wird als Wahlkampfzentrale eingerichtet.
Im zweiten Anlauf wird Milk im November 1977 in den Stadtrat vom demokratischen Bürgermeister George Moscone gewählt (Foto: Milk und Moscone im April 1977).
Ende der Siebziger versucht Kaliforniens Senator John Briggs mit der "Proposition 6" alle schwulen Lehrer aus dem Schuldienst zu drängen. Dagegen organisiert Milk Widerstand und fordert Briggs auf dessen öffentlichen Auftritten heraus.
Selbst der ehemalige konservative Gouverneur und spätere US-Präsident Ronald Reagan äußert sich kritisch über den Vorstoß seines Parteifreundes und erklärt, dass "Homosexualität keine ansteckende Krankheit ist".
Im November 1978 stimmt die Mehrheit der Kalifornier gegen "Proporsition 6", ein Triumph für Harvey Milk und seine Anhänger (Foto: Milk auf einer Schwulenparade in San Francisco im Juli 1978).
Dieses Motiv greift dreißig Jahre später Regisseur Gus Van Sant in seinem Oscar nominierten Film "Milk“ auf, in dem Sean Penn die Hauptrolle spielt.
Zurück in das Jahr 1938: Kurz nachdem Stadtrat Dan White frustriert zurückgetreten ist und Milk seinen Platz eingenommen hat, fordert White von Moscone seinen Posten zurück.
Moscone lehnt ab, tatsächlich wäre eine Rückkehr von White auf diesem Weg rechtlich nicht möglich gewesen. Unvermittelt zieht White seine Dienstwaffe und feuert auf den Bürgermeister.
Moscone wird von fünf Kugeln getroffen und stirbt noch in seinem Büro. Anschließend richtet White die Waffe gegen Milk und tötet ihn mit mehreren Schüssen (Foto: Sicherung des Tatorts).
Die Leiche von Harvey Milk wird aus dem Rathaus gebracht.
Bürger versammeln sich am 28. November auf den Stufen der City Hall und legen einen Kranz für die beiden Opfer nieder.
Die Stadt ist im Schockzustand, 30.000 Menschen sammeln sich zu einem Marsch auf das Rathaus.
Vor dem Rathaus entzünden die Menschen tausende Lichter und Gedenken der Opfer.
Bürgermeister Moscone und Stadtrat Milk werden zwei Tage später in der City Hall aufgebart.
Trauer bei den Angehörigen: Die 20-jährige Tochter von Bürgermeister Moscone am 29. November in der City Hall.
Weniger friedlich geht es ein halbes Jahr später zu, nachdem Dan White von einem Gericht wegen Totschlags zu sieben Jahren Haft verurteilt wird (Foto: Polizeichef von San Francisco, Al Nelder (m.), im Gericht).
Das Urteil wird von vielen Menschen als zu mild empfunden. Demonstranten versuchen die City Hall zu stürmen und in Brand zu stecken.
Die Polizei geht mit äußerster Härte gegen die Demonstranten vor. Viele Menschen werden bei den gewaltsamen Protesten verletzt.
Die Unruhen gehen als die "White Nights“ in die Geschichte San Franciscos ein.
Bereits nach fünf Jahren Haft wird Dan White aus dem Gefängnis entlassen. 1987 begeht er Selbstmord.
Zum 30. Jahrestag seiner Ermordung enthüllen Milks Neffe Stuart (r.) und Nancy Pelosi, Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, in San Francisco ein Denkmal für Harvey Milk.
Bereits 1985 wird in New York die "Harvey Milk School“ eröffnet. Hier werden vorwiegend schwule, lesbische und transsexuelle Jugendliche unterrichtet (Foto: Klassenraum, 1991).
Dreißig Jahre nach Milks Tod feiern Schwule und Lesben in der Castro Street in San Francisco ein Urteil des Obersten Gerichts, das gleichgeschlechtliche Ehen in Kalifornien zulässt.
Harvey Milk ist bis heute eine der wichtigsten Identifikationsfigur der Schwulen und Lesben in den Vereinigten Staaten.
Harvey Milk (Foto: 1977)
Wenn Dieter Bohlen mal wieder den Mund zu voll nimmt und einen seiner fiesen Sprüche raus lässt, ist man das schon gewohnt und erwartet auch nichts anderes.
Oder Kabarettistin Desiree Nick, die von einer Zuschauerin verlangt haben soll, nackt ein Rad zu schlagen.
Wenn sich aber Politiker um Kopf und Kragen reden, wird es schon doppelt kritisch beäugt. Aber auch hier gibt’s mittlerweile die "üblichen Verdächtigen", wie Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi.
Der jüngste Ausrutscher passierte ihm, als er dem künftigen US-Präsidenten zu überschwänglich gratulierte. Er beschrieb ihn als "jung, gut aussehend und sogar gebräunt" und löste damit einen Sturm der Entrüstung vor allem in Italien selbst aus.
Da war die CSU-Welt für Günther Beckstein noch in Ordnung: Auf dem Münchner Oktoberfest äußerte sich der damalige bayrische Ministerpräsident zum Trinkverhalten von Autofahrern. Nach zwei Litern Bier sei es vertretbar, wenn man sich ans Steuer setzt.
"Wenn man die zwei Maß in sechs, sieben Stunden auf dem Oktoberfest trinkt, ist es noch möglich", sagte der CSU-Politiker.
Mit scharfen Worten, aber einem unpassenden Vergleich griff SPD-Urgestein Helmut Schmidt Oskar Lafontaine an. In einem Zeitungsinterview verglich Schmidt die rhetorischen Fähigkeiten des früheren SPD-Chefs in einem Atemzug mit denen Adolf Hitlers.
"Auch Adolf Nazi war ein charismatischer Redner. Oskar Lafontaine ist es auch." Nachklatsch gab es prompt von Lafontaine: "Seine Worte sind ungeheuerlich. Da kann ich nur sagen: alterssenil."
"Wir brauchen einen Neger, der den Rollstuhl schiebt." Das soll der Potsdamer SPD-Politiker Randolph Krüger gegenüber dem deutschen Generalkonsul in San Francisco gefordert haben.
Grund war die Fußverletzung der Tübinger Bundestagsabgeordneten Annette Widmann-Mauz (CDU), die während der gemeinsamen Dienstreise durch die USA im Rollstuhl saß.
Auch der diesjährige US-Wahlkampf war gespickt von den einen oder anderen verbalen Entgleisungen: Im zweiten TV-Duell zwischen John McCain und Barack Obama äußerte McCain zwei Worte, die ihn ziemlich schlecht aussehen ließen.
Er nannte seinen Gegner nicht beim Namen, sondern bezeichnete ihn als "that one", übersetzt "der da", und zeigte dabei mit dem Zeigefinger auf Obama, ohne ihn anzuschauen.
Für verbale Pannen sorgte auch Sarah Palin im TV-Duell mit Joseph Biden: Beim Betreten der Bühne hauchte Palin Küsschen ins Publikum, ihren Gegner begrüßte sie salopp: "Hey, kann ich Sie einfach Joe nennen?"
Und noch ein Pannen-Palin: Die strenggläubige Palin hielt im Juni in der Wassila Assembly Church eine Rede, in der sie sagte, dass der Irakkrieg und der Bau einer Gaspipeline - ein Milliardenprojekt der Gouverneurin - Gottes Wille seien.

(N24, dpa)

05.08.2009 17:28 Uhr

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