"Cash for Clunkers"
Zusätzliche Mittel für US-Abwrackprämie
In den USA darf weiter unter dem Motto "Cash for Clunkers" verschrottet werden. Auch der Senat hat der Aufstockung der Mittel für die Abwrackprämie zugestimmt. Das Geld soll bis September reichen.
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Autokäufer erhalten je nach Spritersparnis des Neufahrzeugs Gutscheine über 3500 Dollar (rund 2500 Euro) oder 4500 Dollar (3200 Euro).
China hat auf der Auto-Show in Shanghai zu alten Tugenden zurückgefunden: Schöne Autos, wie hier der Maserati, werden ...
... von schönen Frauen präsentiert.
Das Filetstück von Porsche ist der neue Familienschlitten Panamera.
Mit dem Neuen will Porsche Nutzwert und Sportlichkeit verbinden.
Bei einer Länge von 4,97 Meter passt in die Limousine allerhand rein.
Zum Beispiel diese beiden Schönen. Naja, man kann sie auch am Kotflügel ...
... posieren lassen. Macht den Panamera noch schicker!
Auch Rover setzt bei der Präsentation seiner Modelle auf weibliche Grazie.
Asiatische Schönheit versus bulliger Jeep.
Selbstverständlich wird auch das Zubehör in Shanghai entsprechend präsentiert.
Schließlich sagen nicht nur die Felgen etwas über den Fahrer eines Fahrzeugs aus.
Bei so viel ansehnlicher Weiblichkeit muss man Angst haben, dass die Fahrzeuge in den Hintergrund geraten.
Aber Autos gibt es auch noch. Hier der neue Mazda MX-5.
Auch nicht zu verachten der neue MG6.
Selbst der kleine Toyota Yaris bekommt in Shanghai ein ganz neues Format.
Auch der Toyota Highlander darf so von sich behaupten: "Es kann nur einen geben!"
Während VW bei den letzten Automessen auf Models verzichtetet, wird in China der Polo wieder standesgemäß ausgestellt.
Mitsubishi präsentiert den neuen Lancer Sportback.
Chevrolet zeigt den neuen Camaro.
Cadillac wartet mit dem CTS auf.
GM überrascht mit dem nagelneuen Buick, der hier als Konzept vorgestellt wird.
Der Buick überrascht mit innovativen Einstiegsmöglichkeiten und ...
... GM lässt die Besucher ganz eigene Einblicke in den Innenraum des Buick nehmen.
Ford lässt seinen neuen Stadtflitzer, den Fiesta, mit einer ganz eigenen Bühnenshow auf das Publikum in Shanghai los.
Der Mazda Kiyora ist so futuristisch, dass sich die Frage stellt, ob das die Polizei erlaubt.
Auffällig ist in Shanghai, dass die Männer putzen und die Frauen die Autos präsentieren. Hier wird ein Roewe 550 auf Hochglanz poliert.
Ein Hingucker für das weibliche Publikum ist in China das Smart Cabriolet.
Ein ernstzunehmender Konkurrent für den kleinen Deutschen könnte in Asien der Nissan Nuvu werden, der allerdings erst als Konzept vorliegt.
Nicht kleckern, sondern klotzen hat sich Mercedes gesagt und präsentiert auf der Detroit Auto Show 2009 seinen SLR "Speedster" - ohne Dach und Windschutzscheibe.
Aber der eigentliche Messias der Stuttgarter ist mit Sicherheit die neue E-Klasse.
Mit dem Konzept der neuen B-Klasse will Mercedes Zeichen in Design und Umweltfreundlichkeit setzen.
Der Blue Zero F-Cell soll ohne Benzin oder Diesel auskommen.
Auf der "grünen" Automesse überrascht also der Auftritt des Elektro-Mini nicht. Der Wagen wird von einem Elektromotor angetrieben.
Auch er ein alter Bekannter: Der Mini Convertible. Er soll bei den Autokäufern das Eis brechen.
Der Mini Convertible von innen, nicht wirklich neu, aber schick.
Noch ein Geheimnis hat BMW in Detroit gelüftet:
Das um den neuen Z4!
So soll er aussehen.
Die amerikanischen Autobauer schwanken dann allerdings doch zwischen kleckern und klotzen. Hier der wohl kleinste Amerikaner, der Chevrolet Spark.
Ob der Spark allerdings den Markt aufrollen kann bleibt, abzuwarten.
Das Konzeptelektroauto Cadillac Converj bleibt in seinen Maßen amerikanischen Größenordnungen treu, ...
... erfreut aber künftige Käufer mit einem umweltfreundlichen Antrieb ...
... und einer außergewöhnlichen Optik.
Scharf gezeichnet, aufstrebende Scheinwerfer, ...
... riesige Alus und ...
.. ein kantiges Heck.
Der Dodge Circuit EV von Chrysler ist ein waschechter Sportler, ....
... wird aber ebenfalls von einem Elektromotor angetrieben.
Ford hat in Detroit seinen für 2010 geplanten Taurus aus der Dunkelheit entlassen.
Eben ein typischer Ford, aber ebenfalls mit umweltfreundlichen Ambitionen.
Auch beim Heck bleibt der Taurus sich treu.
Einen echten Renner präsentiert der Sportwagenhersteller Fisker mit seinem Karma S.
Auch er verfügt über einen Hybridantrieb.
Die Briten bleiben ihren Konzepten auch 2009 treu und zeigen den Jaguar XRK in neuem Design ...
... und daher auch mit leicht modifiziertem Heck.
Gleiches gilt für den Jaguar XKR ohne Dach.
Auch der Lamborghini Gallardo LP 560 bleibt klar ein Lamborghini.
Die schwedischen Autobauer bieten mit dem Konzept ihres neuen S60 tiefe Einblicke in die Zukunft.
Nicht so sehr in der äußeren Gestalt des Schweden, ...
... aber im Inneren.
Hier zeigt Volvo ganz eigene Ideen und Ansätze.
Abseits aller Umweltkonventionen bewegt sich der Maserati Quattroporte Sport GT. Ein Kracher aus der alten Schule, aber im neuen Kleid.
Auch der neue Lincoln MKT bleibt 2010 ein Familienauto ohne Elektroantrieb, ...
... aber mit erstaunlichen Maßen.
In Asien hat man die Zeichen der Zeit verstanden. Toyota präsentiert in Detroit seinen Prius mit umweltfreundlichem Antriebsaggregat.
Was das Design betrifft hat der Japaner allerdings keine Revolution erlebt.
Der Prius kommt eher etwas bieder daher.
Auch China drängt immer stärker auf dem Automarkt. Die Autobauer von BYD präsentieren in Detroit den e6.
Ein durchaus gediegener Kompaktwagen mit innovativem Elektromotor.
Während der Lincoln MKT noch seinen Wurzeln treu blieb, hat man mit dem Konzept des Lincoln C versucht, neue Wege zu beschreiten.
Optisch, als auch antriebstechnisch hat man hier neue amerikanische Tugenden bemüht.
Das Heck ist etwas holprig, aber durchaus ansehnlich.
Im Innenraum ist die Studie blendend weiß und erinnert in der Schlichtheit der Sitze an eine Parkbank.
Die deutschen Autobauer haben sich vorgenommen in der Krise den amerikanischen Automarkt aufzurollen. In der gehobenen Mittelklasse sollen hier der Audi Sportback und ...
... bei den Schönen und Reichen der Audi R8 V10 punkten.
Ein reines Fun-Car präsentiert Kia mit seinem "Soul'ster " in Detroit.
Er wirkt bullig und zugleich irgendwie schnickelig.
Und vor allem, er ist oben offen.
Auch mit viel Fahrspaß verbunden, das VW Concept BLUESPORT.
Der Wolfsburger erfreut die Reisenden mit viel Frischluft.
Ach so, falls die Frage aufkommen sollte, ob es sie noch gibt, die richtigen amerikanischen Autos. Ja! Hier ist einer der Ford F-150 Truck. Wer den kauft, kann die Tankstelle gleich dazu mieten.
Er gehört angeblich einer aussterbenden Gattung an. GM's Hummer. Allerdings deutet das Konzept Hummer Hx ein neues Leben und eine neue Generation des Oldies an.
Seine Weltpremiere feierte in Detroit ein Koreaner.
Der Hyundai Genesis 13 tauchte dort zum ersten Mal aus dem Nebel auf.
Gediegen und schön kommt er daher.
Auch Land Rover bietet eine Konzeptstudie mit Hybridantrieb, ...
.. den LRX.
Schön und stark. Wesentlich schnittiger als die Kollegen aus grauer Vorzeit.
So sieht Mitsubishi die Zukunft. Rot, flach und schnell.
Schmale Augen geben dem Bolliden ein charakteristisches Gesicht.
Noch ist der RA allerdings nur eine Studie.
Wer es eher schnell und gediegen mag, der sollte einen Blick auf den Maserati Quattroporte werfen.
Eher futuristisch, aber nicht minder richtungweisend, die Studie des Saturn EFlex.
Was wäre eine Motor-Show ohne Ferrari. Der F430 Spider wird allerdings mit Biosprit angetrieben.
Na, erkann?
Jetzt vielleicht? Nein?
Es ist ein Jeep. Der "Renegade" soll von einem Elektromotor über Stock und Stein gebracht werden.
Hier noch ein echter Hingucker: Der Dodge ZEO electric.
Was für ein Hinterteil!
Auch der Chrysler ECO Voyager hat seine Qualitäten.
Die Studie punktet nicht nur mit einem Elektroantrieb sondern auch mit wahrem Luxus.
Hier noch einen Blick auf die Zukunft des Rennsports.
Der Furai von Mazda ist mit einem Triebwerk bestückt, das sich mit Ethanol statt Benzin begnügt.
Motorsport im Jahre 2025! Mit der Studie des Mitsubishi Research and Design Centre of North America ist fast alles möglich. Hier steht die Frage nach dem Gelände nicht mehr.
Der MMR25 glänzt mit revolutionären Fahreigenschaften.
Er kann sowohl auf der Straße als auch im Off-Road-Bereich eingesetzt werden.
Das Besondere sind die Reifen. Sie bestehen aus acht Gummiwalzen, von denen jede Einzelne separat angesteuert werden kann.
Mit dieser "Walzentechnik" sind seitliche Kurvenfahrten kein Problem mehr.
Die "Straßenflunder" mit den Spinnenbeinen ist eine durchaus anstrebenswerte Vision.
Wir hoffen, dass der MMR25 genau so gebaut wird.
Das Audi of America Design Center präsentiert den R25. Der Le-Mans-Renner bleibt aber erstaunlich nah an der Realität und den heutigen technischen Möglichkeiten.
Ausgestattet ist der R25 mit einer "Dynamic Space" Karosserie, die es dem Bolliden nach dem Wunsch der Designer ermöglicht, in fast allen Lagen zu fahren - sogar über Kopf.
Angetrieben wird der Wunderrenner von einem Verbrennungsmotor, dessen Biosprit aus Algen gewonnen wird. Zusätzlich leistet ein Elektromotor seine Dienste, dessen Batterie während des Rennens durch Ladefedern im Asphalt gespeist wird.
Die Zuschauer können über extra Kameras in jedem Rennwagen die Fahrt aus der Sicht des Piloten mitverfolgen.
Honda zeigt sich in seiner Design-Studie von "Star Wars" inspiriert.
Der namenlose Renner kann sich nach der Vorstellung der Designer zu Land, zu Wasser und durch die Luft bewegen.
Ausgestattet mit Sonar- und Echolotsystemen erkennt der "Podracer" - an dem auch Anakin Skywalker seine Freude gehabt hätte - Veränderungen der Bodenbeschaffenheit ...
... und passt das Fahrwerk entsprechend an.
Die Fahrleistungen bleiben ein Geheimnis. Es ist aber zu vermuten, dass sich das Ding extrem schnell bewegt.
Eine Erdumrundung soll innerhalb von 24 Stunden geschafft sein. Das ist immerhin eine Distanz von 35.000 Kilometern.
Ganz umweltbewusst baut BMW seinen "Salt Flat Racer" aus alten Ölfässern.
Ein Wasserstoffmotor soll das rasende Ölfass antreiben und für ordentlichen Dunst unter der Haube sorgen.
Auch Kanarienvögel und Goldfische erhalten einen Arbeitsplatz im "Salt Flat Racer". Sie sollen die Emissionswerte des Rennautos überwachen.
Wie das mit den Tierchen genau funktioniert, bleibt ein Geheimnis der Designer.
Außerdem scheint es fraglich, ob Fisch und Vogel bei 300 Klamotten auf der Piste ihren Job noch machen können.
Die Bereifung des Renners aus Bayern soll in Zukunft aus einer Gel-Nylon-Mischung bestehen, die sich ohne Luft während der Fahrt jedem Streckenbelag anpassen kann.
Platte Reifen gehören damit natürlich der Vergangenheit an.
Der Silberpfeil der Zukunft heißt "Formula Zero".
Erschaffen wurde er vom Mercedes-Benz Advanced Design Center of North America.
Angetrieben wird der Renner durch eine Mischung aus Strom und Windkraft.
Zusätzlich speichert der "Formula Zero" Sonnenenergie über Solarzellen, die über den Achsen angebracht sind. Allerdings sind die Energiemengen für jedes Rennen begrenzt.
Auch General Motors wartet mit einem Zukunfts-Renner auf.
Die Studie von GM trägt den Namen "Chaparral Volt". Er soll ab 2025 in der Rennserie "Eco-Triathlon" antreten.
Auch der "Chaparral Volt" wird nicht mehr von Benzin angetrieben, sondern von Sonne und Wind.
Auf der Karosserie sind Solarzellen angebracht, die den Elektromotor mit Power versorgen.
Nicht minder futuristisch ist die Mazda-Studie "Kaan".
Der Japaner soll 2025 in der Königsklasse, die dann "E1" heißt, antreten.
Der Open-Wheel-Racer wird lediglich durch ein Hinterrad angetrieben.
Für den Elektroantrieb werden "elektronische Reifen " genutzt.
Den für den Antrieb benötigten Strom ziehen die Räder direkt aus dem Asphalt.
Die Straßen der Zukunft sind dann mit stromführenden Polymeren versehen.
Tanken ist mit diesem Gefährt Geschichte.
Die Studie von Volkswagen ist der "Bio Runner".
Im Touareg der Zukunft sitzt der Pilot auf einem Motorradähnlichen Sattel.
Das Renngeschehen verfolgt der Fahrer direkt über ein 360-Grad-Display.
Angetrieben wird der "Bio Runner" von einer Doppel-Turbine, die mit Biosprit läuft und 500.000 Umdrehungen schaffen soll.
Gebaut wird der "Bio Runner" für das ab 2025 stattfindende Wüstenrennen "Baja 1000". Den Fahrern stehen dann laut Reglement nur 40 Liter Sprit für das gesamte Rennen zur Verfügung.
Bei dem Rennen sorgt ein fliegendes Support-Team für die Pannenhilfe.
Der Renner der Zukunft von Toyota wird 2025 mit einem Topspeed von 560 km/h auf der Geraden daherkommen.
Das Calty Design Team von Toyota hat den Wagen dicht auf der Straße gehalten.
Der Flitzer soll 2025 bei den 24 Stunden von Le Mans zum Einsatz kommen.
Auch hier lässt Star Wars grüßen. Ein Roboter-Kollege - ähnlich R2D2 - soll als elektronischer Copilot helfen, Schäden noch während der Fahrt zu reparieren.
Die auch in den USA eingeführte Abwrackprämie nach deutschem Vorbild kann vorerst weiter gezahlt werden. Nach dem Repräsentantenhaus stimmte auch der Senat in Washington einer Aufstockung der Mittel um weitere zwei Milliarden Dollar (1,39 Mrd. Euro) zu und bewahrte das Regierungsprogramm damit vor dem vorzeitigen Aus.
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"Cash for Clunkers" Von "Cash for Clunkers" (Bares für Rostlauben), wie die Abwrackprämie in USA genannt wird, erhofft sich die Regierung von Präsident Barack Obama eine Ankurbelung der schwer angeschlagenen US-Autoindustrie und einen Umstieg amerikanischer Autobesitzer auf neuere, spritsparende Modelle. Obama begrüßte die Zustimmung der Senatoren. "Nun haben mehr amerikanische Verbraucher die Chance, neuere, spritsparende Autos zu kaufen, und die amerikanische Wirtschaft wird weiter den dringend benötigten Schub erhalten", hieß es in einer Erklärung des Präsidenten.
Prämie reicht voraussichtlich bis September Außerdem bekomme man so "die ältesten, dreckigsten und luftbelastendsten Lastwagen und Geländewagen endgültig von der Straße". Wie die "Washington Post" online berichtete, stimmten 60 Senatoren für die finanzielle Ausweitung des unerwartet erfolgreichen Programms, 37 votierten dagegen. In der vergangenen Wochen hatte bereits das Abgeordnetenhaus die zusätzlichen Mittel bewilligt. Das Weiße Haus geht davon aus, dass die Prämie jetzt bis Anfang September gezahlt werden kann.
Altfahrzeuge müssen verschrottet werden Die ursprünglich für das Projekt bereitgestellte eine Milliarde Dollar war nach dem Start Ende Juli binnen Tagen aufgebraucht. Nach den ursprünglichen Planungen sollten durch das Programm rund 250.000 Alt-Fahrzeuge durch neuere, spritsparende Modelle ersetzt werden.
Autokäufer sollen je nach Spritersparnis des Neufahrzeugs Gutscheine über 3500 Dollar (rund 2500 Euro) oder 4500 Dollar (3200 Euro) erhalten. Das alte Auto muss mindestens ein Jahr auf den Namen seines Besitzers zugelassen sein und mehr als gut 13 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen, das neue Fahrzeug deutlich weniger. Die Altfahrzeuge müssen wie in Deutschland verschrottet werden.
(dpa, N24)
07.08.2009 07:29 Uhr
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