Angriff auf Blackberry

Microsoft entwickelt Office-Paket für Nokia

Microsoft arbeitet mit Nokia an der Anpassung seiner Office-Programme an die Smartphones des finnischen Mobilfunkkonzerns. Nutzer können dann Word-, Excel-, PowerPoint-Dateien bearbeiten.

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Die Office-Programme von Microssoft können dann auch auf den Handys von Nokia genutzt werden.
Deutsche Webliebhaber platzen vor Neugier: Mit dem Google-Handy soll mobiles Internet ein Kinderspiel werden. Zuerst sind nur die US-Amerikaner in den Genuss gekommen. Bei der Markteinführung …
… gab es nicht nur in San Francisco einen Run auf das G1, sondern überall in den USA.
Nun sind die Deutschen am Zug: Bereits am 2. Februar bringt T-Mobile das Gerät in Deutschland auf den Markt. Auf der CeBIT (3. bis 8. März 2009) in Hannover will das Unternehmen …
… über das neue Betriebssystem namens "Android" und weitere Details informieren.
Die Vollausstattung mit WLAN, GPS, Bluetooth und UMTS gefällt. Das Design, besonders der Touchscreen, erinnert stark an…
… das iPhone von Apple. Die ausfahrbare Tastatur, die unter dem zur Seite geschobenen Bildschirm zum Vorschein kommt, indes ähnelt…
… eher dem Blackberry.
Erste G1-Tests fallen positiv aus: Experten bescheinigen dem Business-Handy …
… ein schnelles Arbeitstempo – was auch dem guten, berührungsempfindlichen Display geschuldet ist.
Das könnte auch Kanzlerin Merkel gefallen. Die allseits bekannte SMS-Liebhaberin hätte bei einem Gigabyte Speicherplatz …
… keine Probleme, ihre Kurzmitteilungen zu versenden und zu archivieren.
179 US-Dollar muss man in den USA für das G1 mit einem Zwei-Jahres-Vertrag ausgeben. In Deutschland soll das Gerät mit entsprechendem Vertrag ...
… bereits für einen Euro zu haben sein. Das G1 wird allerdings nicht das letzte Handy mit dem Google-Betriebssystem sein. Man erwartet in diesem Jahr weitere spektakuläre Geräte und einen wachsenden Markt für Android-Handys.
Googles neuestes Projekt, der Browser "Chrome", ist quasi über Nacht zum Top-Thema im Internet geworden. Zuvor gelang kaum etwas von diesem Projekt in die Öffentlichkeit. Ein Grund mehr, sich den neuen Browser einmal genau anzuschauen.
Vor dem Download des neuen Browsers kann der Nutzer entscheiden, ob er "zur Verbesserung von Google Chrome das Senden von Nutzerstatistiken und Ausfallberichten an Google" erlaubt.
Die Installation funktioniert rasch und ohne Probleme. Chrome importiert auf Wunsch sogar die Einstellungen vom Internet Explorer oder des Mozilla Firefox.
Und schon ist der neue Google-Browser installiert und bereit für einen Ausflug ins Word Wide Web.
Bei der Eingabe in das Adressfeld schlägt Chrome automatisch passende Webseiten vor. Zudem kann man auch direkt nach dem eingegeben Text suchen lassen. Dieses Feature bietet auch Firefox schon seit geraumer Zeit an.
Wirklich neu und äußerst nützlich ist die Task-Manager-Funktion von Chrome, die sich mit einem Rechtsklick auf den Browser-Rahmen öffnen lässt.
Mit dem Task-Manager lassen sich Tabs, die sich beim Laden oder bei der Anzeige von Webseiten aufhängen, einzeln schließen, ohne das gesamte Programm beenden zu müssen. Gerade Nutzer des Internet Explorers kennen das Problem des "eingefrorenen" Browsers.
Auch sehr schick: Tabs lassen sich per Drag & Drop bequem hin und her ziehen. Zieht man einen Tab auf den Desktop, öffnet sich ein neues Fenster mit der im Tab geladenen Seite. Umgekehrt funktioniert das übrigens genauso.
Öffnet man ein neues Tab, zeigt Chrome mit kleinen Vorschaubildern die am häufigsten besuchten Seiten sowie kürzlich geschlossene Tabs. So erreicht man schnell die eigene Lieblingsseite.
Wer keine Datenspuren auf dem PC hinterlassen möchte, öffnet ein Inkognito-Fenster. Die "im Fenster aufgerufenen Webseiten werden nicht im Browserverlauf oder Suchverlauf angezeigt", so Google, und auch Cookies werden nicht auf dem PC gespeichert.
Aber Vorsicht, Surfen im Inkognito-Modus bedeutet nicht, dass man gänzlich anonym im Web unterwegs ist. Nutzerdaten wie IP-Adresse, Host, Port, installiertes Betriebssystem oder auch die Bildschirmauflösung werden gnadenlos übertragen.
Was bei vielen Usern wohl sehr gut ankommen wird, ist der rasante Seitenaufbau. Hier hat Google erfolgreich an der Geschwindigkeitsschraube gedreht, was auch mit dem schlanken Design und Aufbau der Software zu tun haben dürfte.
Unterm Strich könnte der Google-Browser Chrome zu einer echten Konkurrenz für Internet Explorer und Mozilla Firefox werden. Wer gern und regelmäßig im Internet surft, könnte schnell Gefallen an Chrome finden.

Microsoft wird eine mobile Version seiner Bürosoftware Office für Mobiltelefone von Nokia entwickeln. Die Vereinbarung umfasst auch den Einsatz des Chatprogramms Instant Messenger von Microsoft, teilten beide Firmen mit.

Angriff auf RIM, Apple und Google

Mit der Allianz wollen der weltgrößte Softwarekonzern und der umsatzstärkste Handyhersteller der Welt den Vormarsch von Wettbewerbern im Mobilfunkmarkt wie RIM ("Blackberry"), Apple ("iPhone") und Google ("Android") eindämmen. "Mit über 200 Millionen Smartphone-Kunden ist Nokia weltweit der größte Hersteller dieser Geräteklasse und damit ein natürlicher Partner für Microsoft", sagte Stephen Elop, Präsident der Business-Abteilung bei Microsoft.

Office-Anwendungen und Produktivitätssoftware

Neben den Office-Anwendungen Word (Textverarbeitung), Excel (Tabellenkalkulation) und PowerPoint (Präsentation) werde auch die Produktivitätssoftware OneNote unterstützt. Die Lösung soll gemeinsam in Unternehmen, aber auch bei Mobilfunkprovidern und bei privaten Anwendern vermarktet werden. Für Firmenkunden kann Nokia künftig auch das Microsoft-Produkt Sharepoint anbieten, mit dem sich firmeninterne Webseiten erstellen lassen.

Office-Paket für kommendes Jahr geplant

Das Office-Paket für Nokia soll im kommenden Jahr auf den Markt kommen, zuerst für die Business-Mobiltelefon der E-Serie von Nokia. Die Partner Nokia und Microsoft treten am Markt gleichzeitig als Wettbewerber auf, da Nokia-Rivalen wie HTC und Samsung Smartphones und Handys mit dem Betriebssystem Windows Mobile von Microsoft im Programm haben. Gleichzeitig hatte Nokia schon jetzt eine Technologie von Microsoft lizenziert, um E-Mails von einem Microsoft-Exchange-Server anzeigen zu können.

(dpa, AP, N24)

12.08.2009 19:35 Uhr

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