Der Blaubeeren-Trick
Trieb Angela Merkel die DDR in den Ruin?
Mit einer findigen Geschäftsidee hat die junge Angela Merkel - im sehr Kleinen - zum Staatsbankrott der DDR beigetragen. Mit einem ausgefuchsten Blaubeeren-Plan machte die Kanzlerin dereinst Kasse.
Sie benötigen einen Flashplayer, mindestens in Version 8 sowie aktiviertes JavaScript.
Alternativ können Sie sich die Medien-Inhalte (Bilder und Videos) über folgende Links direkt ansehen:
"Seht ihr? So wird das gemacht!" Ob der Blaubeeren-Trick auch bei der Sanierung der Staatsfinanzen hilft?
Klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten.
Biografien über Kanzlerin Angela Merkel gibt es viele. Doch die ...
... Journalistin Miriam Hollstein und der Karikaturist Heiko Sakurai haben nun den ersten Comic über ihren Lebensweg kreiert. In "Miss Tschörmänie" zeigen sie ...
... auf zumeist amüsante und informative Art, wie aus der märkischen Pfarrerstochter die erste Frau auf dem Kanzlerstuhl wurde - und das geschieht durch den Dialog ...
... ihres "Lieblingsfeindes" aus der SPD, ihr Vorgänger im Kanzleramt, Gerhard Schröder und dem Ex-Anwärter auf den Kanzlerposten, Edmund Stoiber (CSU). Sie treffen sich am Nachmittag der Bundestagswahl 2009 ...
... in einer Bar in Berlin-Mitte und sinnieren darüber, wie aus Merkel eine Kanzlerin werden konnte. Dazu blicken die Staatsmänner zurück - bis auf die ersten Lebensmonate von "Angie" und wie sie 1954 ...
... von ihrer Mutter über die Grenze in die DDR getragen wurde. Wie Sakurai es in seinen Schwarz-Weiß-Zeichnungen schafft, mit wenigen Strichen die Kanzlerin zu skizzieren, ...
... um sie dann mit nur kleinen Veränderungen changieren zu lassen, sie von einer kühlberechnenden in eine zweifelnde Frau zu verwandeln, ...
... ist großartig. Text wäre gar nicht nötig, um ihre Genugtuung nach dem Rücktritt Stoibers vom Amt des bayerischen Ministerpräsidenten zu zeigen.
Hollstein beschreibt anhand zahlreicher Episoden, wie Merkel mit Gespür, Taktik und Förderern wie Helmut Kohl Karriere macht. Amüsant sind vor allem die Gedanken, die Merkel und Co. unterstellt werden.
Auch aktuelle Debatten sind enthalten: Umweltgesetzbuch, der Streit mit dem Papst über die Pius-Brüder und natürlich die Finanz-und Wirtschaftskrise.
Am Ende sind Schröder und Stoiber vor ihren Gläsern eingeschlafen. Merkel spricht das Schlusswort: "Ihr Jungs seid Vergangenheit, ich aber bin Geschichte."
Man nannte Sie "Prinzessin Eisenherz", "Domina der CDU", oder den "sprechenden Hosenanzug" . Es wurde öffentlich gestritten und gelästert über Ihre Kleidung und Frisur.
Vielleicht nicht unbedingt eine einfache Zeit für Angela Merkel. Schien es doch, als seien Äußerlickeiten wichtiger als das, was sie zu den Themen des Landes zu sagen hatte.
Doch wie bei allem bewies sie auch hier Geduld und Hartnäckigkeit. Und still und leise ...
... vollzog sich der Wandel vom unscheinbaren Aschenputtel ...
... hin zur "First Lady" mit Stil und Charme.
Die "Radikalkur" steht ihr gut. Ob im schlichten, schwarzen Abendkleid ...
... klassischem Kostüm, oder ...
... tief dekolletiertem Abendkleid: Sie macht eine gute Figur, erntet Lob und sorgt für Furore.
Äußerlichkeiten sind nicht alles ...
... aber wichtig in einer politischen Kultur, die auch von medialen Auftritten geprägt ist.
Angela Merkel selbst, äußert sich nicht zu Mode und Styling. Wir würden sagen ...
... weiter so Frau Merkel!
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich bereits in jungen Jahren als geschäftstüchtig erwiesen. Im Wald gesammelte Blaubeeren verkaufte sie als Mädchen der Handelsgenossenschaft für Obst und Gemüse in der ehemaligen DDR, erzählte sie der "Bild am Sonntag". Die zahlte für ein Kilo gesammelte Blaubeeren vier Mark und verkaufte sie dann weiter für zwei Mark. "Einer hat verkauft, der Zweite ist nach einer Stunde in den Laden und hat gefragt, ob es Blaubeeren gibt", sagte Merkel. Der habe dann für zwei Mark das Kilo wieder kaufen können, weil die Blaubeeren vom Staat subventioniert waren.
(AFP, N24)
16.08.2009 08:24 Uhr
Diskussionen bei wer-weiss-was.de
Archiv